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Ausgemusterte Garage wird zu Fahrradwerkstatt
Mit der Einrichtung einer Fahrradwerkstatt unter Mithilfe von Geflüchteten wird ein Angebot zur Selbsthilfe geschaffen. Die Eröffnung wird mit einem Fest gefeiert. Hier reparieren die Geflüchteten ihre Fahrräder unter Anleitung selbst. Auch Workshops zu Beleuchtung, Reifenreparatur, Achter-Beseitigung und Schaltungseinstellung werden durchgeführt. Begleitend hält die Polizei einen Vortrag über Verkehrsregeln und trainiert diese mit einer Gruppe auf ihrem Verkehrsübungsplatz. Durch die größere Mobilität sind die geflüchteten Menschen besser in das Gemeindeleben eingebunden. Mit Fahrrädern haben sie die Möglichkeit, zur Arbeit, aber auch zu Veranstaltungen, Kino, Sportvereinsterminen, Arztbesuchen, Verwaltungsterminen usw. zu kommen und sich auf diese Weise zu integrieren.
Begegnungstanzen für Frauen
Das Projekt Begegnungstanzen setzt auf Kennen- und Verstehenlernen sowie Teilhabe für Frauen als gelebte Integration im ländlichen Raum. Darüber hinaus beschäftigt sich das Projekt mit den Themen Austausch untereinander und Sprachförderung. Gemeinsam mit einer syrischen Tanzlehrerin wird Asylbewerberinnen ein wöchentliches Angebot für internationale/ folkloristische Tänze zur Verfügung gestellt. Die Migrantinnen zeigen sehr großes Interesse am Austausch mit deutschen Frauen und daran, die deutsche Sprache anzuwenden. Über das Frauenprojekt sind nun auch ganze Familien beteiligt und interkulturelle Freundschaften entstehen.
Garten der Begegnung mit Fahrradwerkstatt und Gartenhaus
Getragen durch bürgerschaftliches Engagement wird der 'Garten der Begegnung' umgesetzt. Der Garten wird von einer dauerhaft arbeitenden Projektgruppe aus Geflüchteten und Einheimischen gemeinsam errichtet und langfristig betrieben. Hauptaufgaben sind der Umbau eines Schuppens zu einer Fahrrad-Werkstatt, der Bau eines Gartenhauses, die Umgestaltung des Außengeländes zu einem Garten sowie dessen Aufbau und Bepflanzung. Daneben werden Spielenachmittage, jahreszeitliche Feste, Fußballturniere, Ausflüge auf Fahrrädern und Besuche von Vereinen in der Umgebung durchgeführt. Die Zusammenarbeit zwischen Geflüchteten und Einheimischen im Projekt führt zu einer Begegnung auf Augenhöhe, da alle Lernende sind. Die gemeinsam gefeierten Feste führen Bevölkerung und Geflüchtete zusammen.
Selbstversorger-Garten für Geflüchtete
Auf einem ca. 1000 Quadratmeter großen Grundstück wird in gemeinschaftlicher Arbeit die Errichtung eines biologischen Selbstversorger-Gartens für Geflüchtete umgesetzt. Der Garten beinhaltet u.a.: Hügelbeet, Hochbeet, Mischkulturenbeet, Kräutergarten, Kompostanlage, Frühbeet, Beerenbeet, Wein-Rankhilfe. Mit den Geflüchteten werden Gartenbänke und ein Tisch aus Paletten gebaut, ebenso eine Wurmkiste aus Paletten und ein Bienenhotel. Zum Abschluss der Gartensaison wird ein 'Kartoffelfest' als Abschlussfest gefeiert, an dem neben den Geflüchteten auch viele Gäste aus der Gemeinde teilnehmen.
Fahrradwerkstatt mit ehrenamtlichen Mitarbeitern
Es wird eine regelmäßig betriebene Fahrradwerkstatt mit festen ehrenamtlichen Mitarbeitern eingerichtet. Zur Integration Geflüchteter im ländlichen Raum, wo Busfahren teuer ist und die Verkehrsanbindung häufig unzureichend, spielt die eigenständige Mobilität der Geflüchteten eine wichtige Rolle, um Schule oder Arbeit zu erreichen, Freunde zu besuchen oder einkaufen zu gehen. Die Bereitstellung verkehrssicherer Fahrräder nimmt hierbei eine Schlüsselrolle ein. Hilfestellung beim Reparieren der Fahrräder wird angeboten, sodass viele Menschen ihre Räder unter Anleitung selber instand zu setzen lernen. Die Einbindung von Geflüchteten in die ehrenamtliche Arbeit der Fahrradwerkstatt ist ein weiteres Anliegen.
Integration von Flüchtlingsfrauen und -kindern
Es wird ein Theaterprojekt mit syrischen Flüchtlingskindern durchgeführt und ein Kochtreff mit syrischen und deutschen Frauen etabliert. Die Kinder lernen rasch die deutsche Sprache und auch Bräuche, wie z.B. Martinsumzug oder Weihnachtsfest, kennen. Die Frauen erkennen die Bedeutung eines Deutschkurses, nehmen ihn wahr und bestehen die Sprachprüfung.
Stärkung der Integration auf dem Land
Mit dem Aufbau von Netzwerkstrukturen wird die Integration Geflüchteter im ländlichen Raum gefördert. Es werden Workshops für deutsche Ehrenamtliche und Ehrenamtliche mit Migrationshintergrund durchgeführt und über ein gemeinsames Integrationsverständnis diskutiert. Dabei werden viele Ideen, konkrete Veranstaltungen und Maßnahmen entwickelt, wie in Weinstadt und insbesondere im Integrationshaus Integration aktiv vorangetrieben werden kann.
Flüchtlingsfamilien unterstützen
15 Flüchtlingsfamilien erhalten in einem integrativen Projekt Unterstützung beim Erwerb der deutschen Sprache, bei interkultureller Kompetenz oder beim Umgang mit neuen Medien, um damit deren gesellschaftliche Teilhabe zu fördern.
Versorgung der Geflüchteten mit Fahrradanhängern
Geflüchtete werden mit Fahrradanhängern ausgestattet, um ihre Mobilität zu fördern. Die geflüchteten Menschen erlangen dadurch eine größere Selbstständigkeit und werden unabhängiger von den Paten und Helfern. Neben den Einkäufen können sie ihre Kinder mit Kinderanhängern selbstständig z.B. zum Arzt fahren. Ohne Begleitung müssen sie auch ihre erworbenen Deutschkenntnisse nutzen. Das schafft mehr Selbstbewusstsein und Eigenständigkeit.
Unterstützung bei der Integration
Die Geflüchteten in Rangsdorf erhalten Unterstützung bei der Integration, insbesondere in den Bereichen Mobilität, Bürokratie, Schul- und Sprachbildung, Frauen und Garten/Gemüse.