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Genial³
Mit dem Vorhaben werden Akteure im Altenburger Land bei der Umsetzung ihrer Ideen zur Förderung des sozialen Miteinanders durch individuelles Empowerment unterstützt. Mithilfe einer breit angelegten Öffentlichkeitsarbeit und über diverse Multiplikatorinnen und Multiplikatoren wird die Idee kommuniziert. Daraufhin gehen rund 40 Bewerbungen mit Projektideen ein, die das Ziel haben, das soziale Miteinander zu fördern. Nach persönlichen Gesprächen werden 17 Projekte ausgewählt. Diese beschäftigen sich zum Beispiel mit der Bewirtschaftung größerer Höfe, der Nachnutzung leerstehender Immobilien, der Entwicklung eines Online-Vernetzungs-Tools oder interaktiven Kreativvorhaben wie beispielsweise Graffiti- oder anderen Kunstprojekten im öffentlichen Raum. Mit diesen 17 Projekten werden 'Zukunftsverträge' geschlossen, die Ziele des Projekts und Aufgaben regelt. In einem Arbeitsplan werden Arbeitsschritte zur Zielerreichung gemeinsam festgehalten. Die Projekte werden nicht finanziell unterstützt, sondern erhalten ein Coaching, das drei Module umfasst: Modul 1: Individuelle Beratung je Zukunftsvertrag (unter anderem Selbstdarstellung, Öffentlichkeitsarbeit), Modul 2: Themenspezifische Beratung in Workshops und Modul 3: Weiterentwicklung der Arbeitspläne. Im Ergebnis haben rund 50 Prozent der Projekte ihre Ziele erreicht, 25 Prozent teilweise und 25 Prozent haben ihre Ziele nicht erreicht, beziehungsweise das Projekt wird nicht fortgeführt.
Kreative für Mecklenburg-Vorpommern
Das Vorhaben wird vom Landesverband für Kultur- und Kreativschaffende Mecklenburg-Vorpommern umgesetzt. Über einen landesweiten Projektaufruf werden Kreativschaffende mit innovativen Projekten im Bereich der sozialen Dorfentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern gesucht. Insgesamt bewerben sich 36 Initiativen. Diese können sich in zehn eintägigen Workshops, sogenannten Kreativ-Labs, der lokalen Bevölkerung sowie Kommunalverwaltung und Politik vorstellen, kollektiv Lösungen erarbeiten und sich vernetzen. Die Kreativ-Labs bestehen jeweils aus drei Teilen: In Impulsvorträgen werden Anregungen zur Weiterentwicklung der Geschäftsmodelle durch erfahrene Akteure gegeben. Darauf folgt eine kollegiale Beratung, bei der sich die Projekte vorstellen und ihre Probleme schildern können. Gemeinsam werden Lösungen entwickelt. Anschließend gibt es Zeit, sich zu vernetzen und Kooperationen zu fördern. Um die Initiativen für die Öffentlichkeit und Politik sichtbarer zu machen, wird anschließend ein Wettbewerb ausgelobt. Eine Jury wählt aus den 36 Vorhaben drei Sieger aus, die Preisgelder in Höhe von 2.000 bis 5.000 Euro zur Umsetzung ihrer Ideen aus der Projektförderung erhalten. Darüber hinaus werden alle teilnehmenden Initiativen im Hinblick auf Fördermöglichkeiten für die Umsetzung der Ideen beraten. Im Rahmen der letzten Phase steht der Wissenstransfer im Fokus. Hierzu werden eine Wanderausstellung über den Wettbewerb und ein Filmbeitrag erstellt.
Junge LandFrauen
Gesellschaftliche und demografische Veränderungen erschweren zunehmend die Gewinnung neuer, vor allem jüngerer Mitglieder. Diese Entwicklung bewegt den Deutschen LandFrauenverband, eigene Strukturen kritisch zu hinterfragen und zu überlegen, wie die Zukunftsfähigkeit des ehrenamtlichen Engagements in der Breite durch die Stärkung der Interessen junger Landfrauen gesichert werden kann. Ziel ist es, mit der Initiative 'Junge LandFrauen' ein bundesweites Netzwerk und ein Forum für die gemeinsamen Interessen junger Landfrauen zu entwickeln. Mit den Projektmitteln finanziert der Deutsche LandFrauenverband e. V. die Durchführung von Veranstaltungen und Workshops mit externen Referierenden. In vier vertiefenden Regionalveranstaltungen setzt sich jede Region mit einem Themenschwerpunkt auseinander: Region Nord: Gemeinsam mehr erreichen: Wie finde ich Gehör für meine Anliegen? Region Süd: Weiblich, ländlich, innovativ: Junge Frauen braucht das Land! Region West: Junge Landfrauen für den Vorstand gewinnen und begeistern! Region Ost: Lebens- und Bleibeperspektiven junger Frauen in ländlichen Räumen Es nehmen mehr als 200 junge Landfrauen aus allen 22 Landesverbänden teil. Aus den Veranstaltungen geht ein großes informelles Netzwerk hervor, welches den Austausch junger Landfrauen auch nach Auslaufen der Projektförderung fördert und stärkt. Die Ergebnisbroschüre bietet eine Unterstützung für alle Ortsvereine des LandFrauenverbandes.
Integrative Kunstkurse für Kinder, Jugendliche und Frauen
Es werden integrative Kunstkurse für Kinder, Jugendliche und Frauen mit und ohne Migrationshintergrund durchgeführt und in diesem Rahmen verschiedene kleinere Projekte realisiert.
Aufblasbarer Pavillon zur Gewinnung neuer Mitglieder der Jugendfeuerwehr
Mit dem Projekt will die Jugendfeuerwehr neue Mitglieder im Alter von zehn bis 17 Jahren gewinnen und gleichzeitig einen Beitrag zur Integration leisten. Für die Öffentlichkeitsarbeit wird ein aufblasbarer Pavillion als Wetterschutz und Erkennungszeichen beschafft, der Ausgangspunkt für Gespräche mit den geflüchteten Kindern und Jugendlichen ist. Einige der Geflüchteten konnten bereits als neue Mitglieder begrüßt werden.
Kulturcafé für Neubürger, ehrenamtliche Helfer und andere Interessierte
Es wird ein Kulturcafé und damit ein zentraler Treffpunkt ins Leben gerufen, an dem sich Neubürger, ehrenamtliche Helfer sowie Interessierte treffen können. Deutschunterricht in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen auf ehrenamtlicher Basis, eine Migrationsberatung, ein Frauencafé, Unterstützung bei der Wohnungssuche und diverse kreative und kulturelle Angebote, wie z.B. Tanz- und Malkurse und Basteln, werden angeboten. Zunehmend bringen die Neubürger sich selber in die ehrenamtliche Arbeit mit ein.
Integration von Geflüchteten in die Feuerwehr
Durch Brandschutzerziehung und Weiterbildung bei der Freiwilligen Feuerwehr wird ein Beitrag zu Integration Geflüchteter geleistet. Ehrenamtliche und Geflüchtete haben hierüber die Möglichkeit, in Kontakt zu kommen. Praxisnahe Schulungen an Kleinlöschgeräten werden zusammen mit den Ehrenamtlichen und Geflüchteten durchgeführt.
Interkultureller Treffpunkt mit Internetzugang und Lerninhalten im Bereich Computer
Ein auf den aktuellen Bedarf hin abgestimmter interkultureller Treffpunkt mit Internetzugang wird eingerichtet, an dem Geflüchtete die Möglichkeit haben, die für das Projekt beschafften Laptops zu nutzen. Ein Word- und Excel- Kurs wird für die Geflüchteten angeboten.
Förderung des Spracherwerbs der Geflüchteten
Der Spracherwerb von Geflüchteten in Gemeinschaftsunterkünften und in der Anschlussunterbringung wird gefördert. Konkret wird ein Sprachunterricht für Frauen mit kleinen Kindern, die nicht an Integrationskursen teilnehmen können, durchgeführt. Geflüchtete, die an einem Integrationskurs teilnehmen, werden beim Spracherwerb unterstützt. Außerdem wird den Geflüchteten bei der Erstellung von Bewerbungsmappen und bei der Wohnungssuche geholfen sowie Ausbildungsplätze und Arbeit vermittelt.
Förderung und Aufrechterhaltung des Ehrenamts
Kern des Projekts ist die Förderung und Aufrechterhaltung des Ehrenamts in der Samtgemeinde Elm-Asse zur Initiierung von integrativen Projekten im ländlichen Raum. Dies führt zu verstärkten Beteiligungsmöglichenkeiten von Menschen mit Fluchterfahrung sowie gestiegener Akzeptanz in der Gesamtbevölkerung. Verschiedene Projekte werden durchgeführt, von der Präsentation beim Stadtfest bis zum Projekt 'Schüler helfen Schüler', in dem deutsche Schüler Geflüchteten Nachhilfe geben, und dem Projekt Flüchtlingsrat, der Demokratie und Selbstbestimmung der Migranten stärkt.