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Rechtliche Unterstützung in Bezug auf Asylbescheide
Geflüchteten und Helfern werden Informationen zur rechtlichen Einordnung der Asylbescheide des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) vermittelt. So wird eine Vorabbewertung der Bescheide ermöglicht, die den Asylsuchenden erläutert werden. Diese Kenntnisse erhalten die Helfer im Rahmen eines Fachvortrages. In geeigneten Fällen ist es möglich, die Unterstützung durch einen Anwalt in Anspruch zu nehmen. So wird fünf asylsuchenden Familien im Verfahren ein Rechtsanwalt zur Seite gestellt.
Rechtshilfe und Führerschein-Theorie-Unterricht
Geflüchtete werden durch Rechtshilfe zur Verbesserung ihrer Bleibeperspektive unterstützt. Außerdem verbessert theoretische Unterrichtung die Chancen für die Erlangung von Führerscheinen.
Gestaltung von Aufenthaltsgelegenheiten
Ortsansässige Geflüchtete, einheimische Jugendliche und internationale Gäste schaffen gemeinschaftlich aus alten Bauwagen ansehnliche Aufenthaltsgelegenheiten und gestalten diese künstlerisch. Alle Beteiligten planen, entwerfen, bauen auf und gestalten gemeinsam für die unterschiedlichsten gemeinsamen Veranstaltungen und Freizeiten. Die Aufenthaltsgelegenheiten werden intensiv genutzt bei Umweltcamps, außerschulischen Bildungsveranstaltungen, Freizeiten, Workshops oder Festen.
Bau einer Naturbühne auf dem Dorfplatz
Im neuen 'integrativen Abenteuerland' wird gemeinsam mit Geflüchteten, dem ortsansässigen Kleinkunst-Theater und Ehrenamtlichen unter Anleitung eine Naturbühne auf dem Dorfplatz gebaut.
Zusammenkommen von Geflüchteten und Einheimischen
Durch verschiedene Events in den Bereichen Musik, Theater und Sport wird ein Kulturaustausch zwischen Geflüchteten und Einheimischen angestoßen und dieser durch weitergehende regelmäßige Veranstaltungen, wie Musik- und Theaterrunden, gefestigt. Im Rahmen eines interkulturellen Begegnungsfestes, von Workshops und Kursen werden durch das gemeinschaftliche Tun Mauern aufgebrochen und Vertrauen auf allen Seiten aufgebaut. Außerdem wird die Bereitschaft von Betrieben geweckt, Praktika, Ausbildungen oder Anstellungen zu ermöglichen. Es etablieren sich dauerhafte 'Patenschaften'. Musikunterricht/gemeinsames Musizieren und Theatergruppe werden weitergeführt. Deutschkurse werden wöchentlich angeboten. Kleinere kulturelle Aktionen, die auch ohne öffentliche Förderungen möglich sind, werden auch weiterhin durchgeführt (gemeinsames Kochen, kleinere gemeinsame Feste).
Gartenhaus von und mit Geflüchteten
Gemeinsam mit Geflüchteten wird ein Gartenhaus aufgebaut. In dem Gartenhaus, das mit Gartenmöbeln ausgestattet wird, entsteht ein Ort der Begegnung. Durch gemeinsame Planung, den gemeinsamen Einkauf und den gemeinsamen Aufbau des Hauses werden sowohl kulturelle, sprachliche als auch handwerklich-praktische Kompetenzen vermittelt. Für die Geflüchteten und für die einheimische Bevölkerung entsteht die Möglichkeit, die jeweils anderen Kulturen kennzulernen.
Gartenprojekt mit Geflüchteten
Auf einem von der Stadt Gronau (Leine) zur Verfügung gestellten Stück Land wird zusammen mit Geflüchteten ein Gartenprojekt gestartet. Ziele des Projekts sind das gegenseitige Kennenlernen der Kulturen, Vermitteln von gärtnerischem Gemüse-/Obstanbau in Deutschland, Anbauen von Gemüse und Obst aus den Heimatländern der Asylsuchenden, teilweise Versorgen der Asylsuchenden mit frischem, selbstangebautem Gemüse/Obst, Vermitteln der jahreszeitlichen Abläufe und Schaffen eines gemeinschaftlichen Freiraums.
Haus ArNICa
Während eines moderierten Dorfentwicklungsprozesses ist die Idee zur Wiederbelebung der Alten Dorfschule als neues Bürgerzentrum entstanden. Das Gebäude der ehemaligen Dorfschule ist im Besitz der Gemeinde Kall und wird bis zur Schließung des Gebäudes (aufgrund von Baufälligkeit) als Treffpunkt für Jugendliche und zur Unterbringung von Geflüchteten genutzt. In einem Planungsprozess werden Ideen für eine bedarfsgerechte Sanierung und Belebung entwickelt. Die Alte Dorfschule wird ein multifunktionaler Treffpunkt mit dem Namen 'Haus ArNICa' (Arzt – Natur – Information – Café). Mithilfe der Projektmittel werden die Nutzungsideen durch weitere Bürgerbeteiligungsprozesse konkretisiert und erste Teile der Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Zur Prozessbegleitung wird eine Arbeitsgemeinschaft aus einem Vertreter der Gemeinde sowie Bürgerinnen und Bürgern gegründet. Aufgrund des unerwartet schlechten Zustandes des Gebäudes verzögert sich die Sanierung, wodurch der geplante Beteiligungsprozess nicht umgesetzt werden kann. Um die Umbaumaßnahmen fertigzustellen, erhält die Gemeinde Kall weitere Fördergelder über den Investitionspakt 'Soziale Integration im Quartier'.
Uni vor Ort
Ausgangspunkt für das Vorhaben sind zwei unterschiedliche Perspektiven: Einerseits steht die Gemeinde Weitenhagen in Mecklenburg-Vorpommern vor der Herausforderung des Verlustes von sozialen Treffpunkten wie dem Lebensmittelladen oder der Dorfkneipe. Andererseits mangelt es an Lehrangeboten zu den Spezifika ländlicher Räume. Vor diesem Hintergrund zielt das Vorhaben darauf ab, die Lehre an der Universität Greifswald, unter anderem für Lehramtsstudierende, und das soziale Leben in der ländlich geprägten Gemeinde so miteinander zu verknüpfen, dass es zu Lerneffekten und positiven Entwicklungen auf beiden Seiten kommt. Das Miteinander im Dorf wird verbessert, der Vereinsamung vorgebeugt und der Ausgrenzung, besonders auch finanzschwacher Gruppen, entgegengetreten. Mithilfe der Projektmittel werden anwendungsorientierte Seminare entwickelt und durchgeführt und Module zur nachhaltigen Dorfentwicklung entwickelt. Vor Ort führen die Studierenden Dorfbegehungen und Interviews durch. Im Anschluss entstehen Projektideen, die über ein oder mehrere Semester von den Studierenden in hoher Selbstverantwortung umgesetzt werden. Dazu gehören Angebote im Jugendclub (Fußballturnier, Vorlesenacht, Kunstprojekt) und im 'Dörphus' (Erzählcafé, Fotokurs, Chor). Ferner werden auch Projekte zur Förderung von Begegnungen umgesetzt, wie beispielsweise die Konzeption und der Bau von Naturerlebnistafeln und der Bau eines Barfusspfades oder einer Büchertauschstation sowie die Realisierung einer Homepage.
Pflegebegleitung im Quartier
Die Alte Hansestadt Lemgo beschäftigt sich seit 2006 mit der Förderung von bürgerschaftlichem Engagement zur Stärkung der sozialen Gemeinschaft in den Quartieren. Hierzu wird ein Ansatz entwickelt, der gezielt den Umgang mit Pflegebedürftigen in ländlichen Regionen unterstützt und dabei die individuellen Bedarfe von Dörfern berücksichtigt. Im Rahmen des Projektvorhabens werden pflegende Angehörige gestärkt und lokale Hilfsnetzwerke aufgebaut. Durch die Qualifizierung von Ehrenamtlichen zu 'Nachbarschafts- und Pflegebegleitenden' wird ein niederschwelliges Unterstützungsangebot in den dörflich geprägten Stadtteilen geschaffen. Unter Federführung des Mehrgenerationenhauses Lemgo (MGH) wird mithilfe der Projektmittel eine Qualifizierungsreihe entwickelt. In der Projektlaufzeit führt das MGH zwei Kurse durch. Im Ersten liegt der Fokus auf der Unterstützung pflegender Angehöriger. Eineinhalb Jahre später folgt die Neuausrichtung des Kurses mit einem stärkeren Nachbarschaftsansatz. Die 24 Nachbarschafts- und Pflegebegleitungen werden zudem durch ein Praxiscoaching gestärkt. Die qualifizierten Ehrenamtlichen engagieren sich nach der Förderung in nachbarschaftlichen Netzwerken, um Ratsuchenden Hilfsmöglichkeiten aufzuzeigen sowie als Gesprächspersonen zur Verfügung zu stehen. Das MGH steht den Ehrenamtlichen weiterhin fachlich zur Seite und stellt bei Bedarf Räumlichkeiten zur Verfügung. Die Stadt Lemgo hat eine halbe Stelle für eine Ehrenamts- und Quartiersbeauftragte geschaffen.