Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

29.07.2026

Gemeinsames Musizieren

Geflüchtete, Menschen der stationären Wohnungslosenhilfe und Einheimische musizieren gemeinsam und geben am Ende des Projekts ein Konzert. Mit der Musikschule als Kooperationspartner und viel Geduld und Ausdauer seitens der Musiklehrer lernen Geflüchtete teilweise in Einzelunterricht Noten zu lesen und Instrumente zu spielen. Die Geflüchteten sind dabei Teil einer Musikgruppe. Auch das Abschlusskonzert findet mit Auftritten von Geflüchteten statt.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Engagement und Ehrenamt

10.09.2025

Mitmachstadt Königstein

Die Galerie der Werkstatt 26 wird zum Kreativ-Hub der Initiative 'Mitmachstadt Königstein', sie wird zentrale Anlaufstelle und dient der Begegnung und Entfaltung. Die Nutzung wird durch entsprechende Raumausstattung flexibilisiert, sodass nicht nur Ausstellungen möglich sind, sondern mit wenigen Handgriffen ein vielfältig nutzbarer Begegnungs- und Arbeitsraum entsteht. Eine Kuratorin wird dort regelmäßige Angebote zur freien künstlerischen Gestaltung für verschiedene Zielgruppen organisieren. Inhaltlich und methodisch regen die Veranstaltungen zur Auseinandersetzung zwischen Jung und Alt, langjährigen Bewohnerinnen und Bewohnern und Zugezogenen aus nah und fern mit dem sozialen, kulturellen und politischen Leben in der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Königstein an. Entstehende Ideen und Initiativen der Bürgerinnen und Bürger zur Gestaltung des Miteinanders auf Augenhöhe werden von der Veranstaltungsleitung aufgegriffen und deren Umsetzung durch das Projektteam beratend und organisatorisch begleitet. Kriterien zur Förderung von Initiativen sind: Die Aktivität beinhaltet bürgerschaftliches Engagement und die Übernahme von Verantwortung, Begegnung und Miteinander in der VG Königstein werden gefördert und Weltoffenheit wird gelebt.

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29.07.2026

Leasing eines Fahrzeugs zur Unterstützung der Mobilität der Geflüchteten

Geflüchtete in Dörfern erhalten die Möglichkeit, zu Ärzten und Behörden zu kommen, bis sie selbst mobiler sind. Dafür wird ein geeignetes Fahrzeuge geleast, eine Tourenplanung mit möglichen Haltestellen erstellt und es werden freiwillige Helfer ausgewählt und eingewiesen. Die Geflüchteten erhalten Anschluss an die Tafel und dadurch Anbindung an die soziale Unterstützung im Landkreis. Sie bekommen Informationen über in Deutschland übliche Lebensmittel, Essgewohnheiten und Feiertage.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Engagement und Ehrenamt

10.09.2025

Selbstverantwortung und bürgerschaftliches Engagement stärken

Im Projekt 'Haiterbach do it' werden Selbstverantwortung und bürgerschaftliches Engagement der Bürgerinnen und Bürger durch eine aktive und soziale Dorfentwicklung gestärkt. Dies geschieht mithilfe von Veranstaltungen und Aktivitätsgruppen in den vier Wirkbereichen 'Talente weitergeben', 'Begegnungsräume', 'Respekt im Flecken' und 'Nachbarschaft leben'. Hierdurch werden in der Stadt Haiterbach Begegnungen zwischen Personen unterschiedlichsten sozialen Standes, Alters, Einkommens, Nationalität und kulturellem Hintergrund initiiert, Ressourcen aktiviert und Talente gefördert. Die Stadt wird somit offener gegenüber anderen, sprachfähiger, unterstützender, wertschätzender und attraktiver. Der Gemeinschaftssinn wird gestärkt und lokale Unternehmen finden bestenfalls neue Arbeits- und Fachkräfte. Kern von 'Haiterbach do it' sind die monatlich stattfindenden 'Friseurgespräche' im inhabergeführten Friseursalon in dritter Generation. In diesem Alltagsort werden in lockerer Atmosphäre nach Ladenschluss innovative Projektmaßnahmen und Themen durch lokale Persönlichkeiten (Amtstragende, Ehrenamtliche, Unternehmerinnen und Unternehmer, Landfrauen, etc.) in Interviewform vorgestellt. Bei daran anschließenden Vertiefungsabenden im nahegelegenen Mehrgenerationenhaus bilden sich Aktivitätsgruppen, die Ideen diskutieren und die Umsetzung in den oben genannten Wirkbereichen verwirklichen.

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29.07.2026

Möbel, Haushaltswaren und Bekleidung für Bedürftige

Geflüchtete und sozial schwache Familien werden bei der Ausstattung von Wohnheimen und der eigenen Wohnungen mit Sachspenden unterstützt. Es werden Lagercontainer angeschafft, Räume in der Home-Base als Show-Room ausgebaut, die Webseite um neue Seiten zum Projekt erweitert, Ehrenamtliche für freiwillige Arbeit begeistert, Presse und soziale Medien informiert und Verknüpfungen und Netzwerke zu anderen Organisationen geschaffen.

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10.09.2025

Inklusive Generationenverbindung

Aktive Kontakte zwischen Schülerinnen und Schülern des Sekundarbereichs und den Seniorinnen und Seni-oren der Gemeinde werden ermöglicht. Menschen beider Altersgruppen mit inklusivem Förderbedarf werden gezielt miteinbezogen. Durch die feste Etablierung in den schulischen Wochenplan geht der Ansatz über die bloße Kontaktvermittlung und -aufrechterhaltung hinaus. Dabei ist der nachhaltige und langfristige Aufbau von Beziehungen zu älteren Einwohnerinnen und Einwohnern durch Heranwachsende eine Möglichkeit, die gesellschaftlich tendenzielle Reduktion familiärer Bindungen und Kontakte auszugleichen. Neben dem ehrenamtlichen Engagement erhöhen sich die soziale Interaktion und damit der Zusammenhalt und das Wir-Gefühl in der Kommune. Die Seniorinnen und Senioren erleben durch die Kontakte zu Kindern und Jugendlichen weniger Einsamkeit. Sie erhalten Unterstützung bei Tätigkeiten, die sie nicht mehr selbstständig durchführen können. Die Heranwachsenden erleben sich als selbstwirksam, sind stolz auf ihre Leistungen und haben zuverlässig und regelmäßig am Aufbau einer zwischenmenschlichen Beziehung mitgewirkt. Die Inklusionskinder erleben einen Platz in der Gemeinschaft, Seniorinnen und Senioren mit Inklusionsbedarf ein Angenommen-Sein. Gemeinsam gestalten und bespielen sie Begegnungsorte, die schließlich der gesamten Gemeinde zur Verfügung stehen.

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29.07.2026

Fahrradreparatur für Kinder und Erwachsene

Für die Asylsuchenden, die in Schapdetten untergebracht sind, wird eine Fahrradwerkstatt eingerichtet, in der sie gemeinsam Fahrräder instand setzen können. Die Fahrräder dienen als Fortbewegungsmittel, um Arztbesuche, Einkäufe und Behördengänge zu absolvieren. Sie sind auch für Ausflüge in das Umland vorgesehen. Durch die Benutzung der Fahrräder wird die Mobilität der Asylsuchenden verbessert. Zudem wird durch die Mithilfe in der Fahrradwerkstatt, in der auch Warnwesten und Fahrradhelme ausgegeben werden, die Eigeninitiative der Asylsuchenden gefördert. In der Fahrradwerkstatt arbeiten Bewohner aus Schapdetten mit den dort lebenden Asylsuchenden zusammen.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

10.09.2025

behERZt - Bewegungsbezogene Gesundheitsförderung von Seniorinnen und Senioren im Erzgebirgskreis

Das Projektziel ist die partizipative Entwicklung und strukturelle Verankerung von bewegungsbezogener Gesundheitsförderung durch den Aufbau von bedarfsspezifischen Bewegungsgruppen für Seniorinnen und Senioren in ländlichen Gemeinden des Erzgebirgskreises. Sowohl die Zielgruppe als auch die beteiligten Gemeinden profitieren durch eine solche Bewegungsintervention in Bezug auf die Verbesserung sozialer Teilhabe und Lebensqualität sowie hinsichtlich der Aufrechterhaltung von Selbstständigkeit im Alltag. Das Angebot soll einen Beitrag zur Gesundheitsförderung, zu gesundem Altern, zum Erhalt der Selbstständigkeit im Alter sowie zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts im ländlichen Raum leisten. Die gesundheitliche Chancengleichheit älterer Bürgerinnen und Bürger in ländlichen Regionen wird gefördert und das im Erzgebirgskreis verfolgte Ziel 'gesund älter werden' wird unterstützt. Langfristig gilt es Gemeinden zu befähigen, die Bewegungsgruppen eigenständig weiterzuführen und somit zum nachhaltigen Aufbau einer wirksamen sozialen Dorfgemeinschaft beizutragen.

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29.07.2026

Internationales Café für gemeinsame Treffen

Für die Bewohner aus Schapdetten und die Asylsuchenden, die in der Grundschule untergebracht sind, wird ein Internationales Café eingerichtet. Durch gemeinsames Backen und den Café-Besuch kommen sich die Bewohner aus Schapdetten und die Asylsuchenden näher, die Integration der Asylsuchenden wird verbessert und Vorurteile abgebaut. Das Café soll auch nach Ende der Projektlaufzeit einmal im Monat weitergeführt werden.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

10.09.2025

WERKStadt

Mit der WERKStadt werden Frei-, Wissens- und Transferräume erschaffen: Unterschiedliche Perspektiven, ein lebendiger Austausch miteinander und gemeinsames Experimentieren von Akteur en aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft schaffen Verständnis füreinander, bauen Vertrauen auf, wirken inspirierend und schaffen fruchtbaren Boden für die Zukunft in Sachsen-Anhalt. Die WERKStadt adressiert Stadt- und Regionalentwicklung zur Gemeinschaftsaufgabe mit der Öffnung bürokratiefreier Arbeitsräume, Starträume für Ideen oder Debattierräume mit Workshops, Ausstellungen, Diskussionen, Tauschbörsen u.v.m. Klein und Groß, Jung und Alt gehen in die Auseinandersetzung mit Fragen des städtischen Status Quo, seiner Transformation und der Entwicklung eines nachhaltig ausgerichteten Zusammenlebens. Dadurch werden neue Themen, Ansätze und Ideen in die Stadt eingebracht, Fragen gestellt, Diskurse angeschoben und neue Entwicklungsperspektiven für und mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt eröffnet. Ziel ist es, durch demokratische Räume die Lebensqualität generationsübergreifend zu steigern und den Wandel für die Gemeinde partizipativ und erlebbar zu machen, um eine kollektive Verantwortung für den Erfolg zu schaffen.