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Kultur Gut Erhalten - Kulturtechniken bewahren, sichtbar und zukunftsfähig machen
Mit dem Vorhaben 'Kultur Gut Erhalten' soll altes Kulturgut erhalten, für die Nachwelt gesichert, im Alltag verfügbar und als selbstverständlich erlebbar gemacht sowie an die heutigen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen angepasst werden. Traditionelle Arbeitstechniken, lokales Wissen, spezielle Geschichte, markante und dorfspezifische Ereignisse, Gebäude und Veranstaltungen sollen nicht nur wieder sichtbarer, sondern vor allem zukunftsfähig werden. Das Besondere des Projektes 'KULTUR GUT ERHALTEN' ist die Ausrichtung auf die Sicherstellung von Lebensqualität. Dazu gehört die aktive, alltägliche
Kultur mobil: Natur trifft Kunst und Kultur in Coswig (Anhalt)
Das Vorhaben entwickelt eine Organisationshilfe in der Stadt Coswig, durch die alle Menschen, trotz Alters- oder Gesundheitsbarrieren, Altersarmut und fehlender Mobilität direkt in den Ortschaften zusammenkommen, um das Gemeinschaftsgefühl wieder mehr aufleben. Zentrale Bausteine des Vorhabens sind die Durchführung von kulturellen Veranstaltungen (u.a. kreative Kurse unter Anleitung von Künstlerinnen und Künstlern, Vorträge zu Kunst und Kultur, Konzerte) in den verschiedenen Ortschaften, Erarbeitung von Hilfestellungen für die Durchführung von Veranstaltungen sowie der Aufbau eines Netzwerks von
"Bauern-Hippies-Feuerwehr"- Entwicklung und Durchführung eines Bürger und Bürgerinnen Theaters
Innerhalb des Vorhabens entwickelt die Freie Bühne Wendland ein Theaterstück, inspiriert von Peter Handkes 'Die Stunde da wir nichts voneinander wussten'. Diese Produktion wird sechs Mal in den beiden größeren Orten Lüchow und Dannenberg auf den Marktplätzen aufgeführt. Das Stück wird 2020 als Theater von Bürgerinnen und Bürger mit 100 regionalen 'Wendland-typischen' Figuren inszeniert. Es zeigt damit die heutige Vielfalt einer ländlich geprägten und abgeschieden Region, die durch politische Prozesse auch ein politisches Bewusstsein entwickelte, denn bis 1989 war das Wendland Zonenrandgebiet
Inklusive Krautheimer Kunsttage "Leck‘ mich"
Das Vorhaben 'Leck‘ mich' setzt die Stadt Krautheim und die ländliche Umgebung das mehrstufige Kunstprojekt inklusive Krautheimer Kunsttage um. Der Ausdruck 'Leck‘ mich' bezieht sich in erster Linie auf die berühmte Figur Götz von Berlichingen, wird aber auch darüber hinaus alles, was der Mensch sonst damit verbindet, in die Kunstwelt holen. Das Thema wird humorvoll, provokant, kreativ sowie vielleicht auch erotisch umgesetzt werden - damit sind der künstlerischen Phantasie keine Grenzen gesetzt. Dafür werden möglichst viele interessierte Menschen aus Krautheim und Umgebung zum Mitmachen
RittKKV | Erlebbare Geschichte - Der Ritt Kaiser Karls V. 1547
Eine Reitergruppe thematisiert mit einem Ritt von Mühlberg nach Wittenberg die historischen Ereignisse des Schmalkaldischen Krieges in der Region. Nachgestellt wird der Ritt Kaiser Karls V. im Jahr 1547 nach der Schlacht bei Mühlberg. So werden die historischen Ereignisse und die europäische Geschichte erlebbar gemacht. Im Rahmen einer mehrtägigen Veranstaltung entlang einer Route von insgesamt etwa 100 km (beginnend in Brandenburg über Sachsen bis nach Sachsen-Anhalt) gehören Vorträge, Theaterspielszenen, Schattentheateraufführungen und weitere Kulturangebote zum Programm. Anliegende Kommunen
Theaterprojekt "GLEISANSCHLUSS" | Regionalgeschichte für Geflüchtete
Das Vorhaben vermittelt geflüchteten Menschen ein Zugang zum kulturellen Hintergrund ihrer neuen Nachbarschaft, indem das Projekt die Regionalgeschichte dokumentiert und die lokale Identität vermittelt – sowohl für Neubürgerinnen und Neubürger als auch für Ortsansässige. Das Theaterprojekt GLEISANSCHLUSS unternimmt mit den Geflüchteten eine Zeitreise: Die Geflüchteten führen mindesten zehn Interviews mit den Alteingesessenen. Sie stellen Fragen über das traditionelle Handwerk, die Arbeit und das Leben im Thüringer Wald. Die älteren Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner erzählen vom Krieg, aus der
Storytelling | Unbox Deine Stadt - Spurensuche und Zukunftswerkstatt in Schöningen
Mit diesem Vorhaben erarbeiten Jugendliche mit Hilfe von Methoden der Theater- und Erzählpädagogik Präsentationen zu leerstehenden Geschäftshäusern in Schöningen. Die Präsentationen stellen die Geschichte und Geschichten der Häuser vor und beinhalten eigene Ideen und Utopien zur Nutzung oder Gestaltung der Räume. Die fertigen Präsentationen werden den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Interessierten in einem Kultur-Straßenfest in oder vor den Leerständen vorgeführt, um so über die Leerstände ins Gespräch zu kommen. Durch das Projekt wird erreicht werden, dass Kinder und Jugendliche ihren Ort neu und
Kulturnetzwerk | Entwicklung eines Kulturnetzwerkes im Leipziger Umland
Mit dem Vorhaben 'XX Kulturnetzwerk Leipziger Land' werden Angebote verschiedenster Träger vernetzt und kulturelle Bildungsprogramme in den Bereichen Theater, Kino, mobile Bühnen und darstellenden/medialen Kursangebote neu entwickelt. Das Angebot schafft die Voraussetzungen dafür, dass Bürgerinnen und Bürger der Region ihre eigenen Ideen verwirklichen und selbständig Aktionen durchführen können. Dabei wird ihnen zudem die Möglichkeit gegeben, sich auszutauschen und aktiv zu beteiligen. Durch Angebote spezieller, mobiler Projekte und Kursen an Schulen erreicht das Kulturnetzwerk Kinder und
ChoreBueh | Choreographie eines inklusiven Bühnenstückes mit Tanz und Musik
In dem Vorhaben erarbeiten Menschen mit und ohne Behinderung in einem kreativen Prozess ein gemeinsames Bühnenstück mit Tanz und Musik. An dem Projekt nehmen Jugendliche und Senioren mit einer geistigen Behinderung der Stiftung Wittekindshof teil sowie Kinder aus einem Kindergarten und Schülerinnen und Schüler aus nahegelegenen Schulen. Sie proben gemeinsam, tauschen sich aus und lernen die Stärken und Schwächen des Anderen kennen. Am Ende präsentieren sie das Bühnenstück öffentlich. Dadurch entstehen Freundschaften zwischen Menschen mit und ohne Behinderung, die das Projekt überdauern. Zudem
IMPULS | Neue [Kirchen]musik im ländlichen Raum – ein deutsch-tschechisches Projekt
Das Vorhaben 'IMPULS – neue [Kirchen]musik im ländlichen Raum' nutzt in der Grenzregion Deutschland/Tschechien Synergien, welche in der reichen, historisch gewachsenen und wertvollen Kulturlandschaft entstanden sind. In verschiedenen ländlichen Gemeinden werden Seminare, Workshops und Thementage für deutsche und tschechische Teilnehmende angeboten. Zu den Angeboten zählt ein Fortbildungslehrgang für nebenamtliche Organistinnen und Organisten mit Anleitung zur Selbstreparatur von kleineren Orgelmängeln. Des Weiteren wird eine Ausbildung zur Chorleiterin bzw. zum Chorleiter für weltliche und