Kultur in ländlichen Räumen

10.03.2026

Von Erntehelfern und Raumpionieren (ERNTE), Teilprojekt: Perspektive der Hochschulen

Die weißensee kunsthochschule berlin und das Thünen-Institut für Regionalentwicklung e.V. erforschen im Verbund, welche Wirkungen Kooperationen künstlerischer Hochschulen mit Akteuren im ländlichen Raum entfalten. Die Kunsthochschule in Berlin-Weißensee hat bisher mit Akteuren im ländlichen Raum – überwiegend im Osten Brandenburgs – kooperiert. Verbindungen und Netzwerke, die in diesem Kontext entstanden, prägen bis heute das kulturelle Leben, die Baukultur, die Kreativwirtschaft und die Zivilgesellschaft. Besonders eindrücklich lässt sich dies im Oderbruch nachvollziehen. Das Projekt untersucht, welche Voraussetzungen es braucht, damit Kooperationen zwischen künstlerischen Hochschulen und Akteuren im ländlichen Raum ihr Potenzial wirksam entfalten können. Dabei wird sowohl auf Methoden der empirischen Sozialforschung als auch auf die Mittel von artistic research zurückgegriffen. Projektbegleitend wird der direkte Austausch mit den Akteuren auf einer Vorortkonferenz gefördert. In Rückkopplung mit den Akteuren entwickelt das Projekt Handlungsempfehlungen, die es ihnen und künstlerischen Hochschulen leichter machen, erfolgreich zusammenzuarbeiten. Besonderen Augenmerk liegt auf den Verwaltungen auf kommunaler und Landesebene, denen in ihrer Doppelrolle als potenzielle Projektpartner und Förderer der Kooperation mit künstlerischen Hochschulen eine besondere Wichtigkeit zukommt. Während sich die weißensee kunsthochschule berlin im Teilprojekt mit der Perspektive der Hochschulen befasst, untersucht das Thünen-Institut für Regionalentwicklung e.V. im Teilprojekt biographische Konstruktionen.

Kultur in ländlichen Räumen

10.03.2026

Kultur als Transformations- und Resilienzfaktor, Teilvorhaben Standort- und Netzwerkanalyse

Das Verbundprojekt KulTRes setzt sich mit der besonderen Rolle kultureller Angebote und kultureller Teilhabe in regionalen Transformationsprozessen in ländlichen Regionen und zu beobachtenden Veränderungen dieser Wechselbeziehungen zwischen kultureller Aktivität und regionaler Transformation durch verstärkte Zuwanderung und Digitalisierung auseinander. Hierzu gibt drei Forschungsfragen die untersucht werden. Die erste bezieht sich auf Wechselwirkungen zwischen demografischen Veränderungen in ländlichen Regionen und damit verbundene Anpassungen in der kulturellen Angebots- und Akteursstruktur in diesen Regionen. Die zweite Frage zielt auf den Einfluss digitalisierter kultureller Angebote auf die Vernetzungen und Aktivitäten in den untersuchten ländlichen Regionen. Mit der dritten Forschungsfrage werden für die untersuchten ländlichen Regionen die Auswirkungen der Strukturen, Prozesse und Inhalte im kulturellen Bereich ländlicher Regionen auf die regionalen Transformations- und Resilienzressourcen analysiert. Zur Beantwortung dieser Fragen wird die Goldmedia GmbH neben einer quantitativen Analyse der Beiträge des Faktors Kultur zu den ländlichen Untersuchungsregionen und des Einflusses der Digitalisierung und der demografischen Veränderungen auf diesen Beitrag eine soziale Netzwerkanalyse durchführen. Die HTWK Leipzig befasst sich mit Wissensdynamik und Resilienz.

Kultur in ländlichen Räumen

10.03.2026

Kultur als Transformations- und Resilienzfaktor, Teilvorhaben Wissensdynamik und Resilienz

Das Verbundprojekt KulTRes setzt sich mit der besonderen Rolle kultureller Angebote und kultureller Teilhabe in regionalen Transformationsprozessen in ländlichen Regionen und zu beobachtenden Veränderungen dieser Wechselbeziehungen zwischen kultureller Aktivität und regionaler Transformation durch verstärkte Zuwanderung und Digitalisierung auseinander. Hierzu gibt drei Forschungsfragen die untersucht werden. Die erste bezieht sich auf Wechselwirkungen zwischen demografischen Veränderungen in ländlichen Regionen und damit verbundene Anpassungen in der kulturellen Angebots- und Akteursstruktur in diesen Regionen. Die zweite Frage zielt auf den Einfluss digitalisierter kultureller Angebote auf die Vernetzungen und Aktivitäten in den untersuchten ländlichen Regionen. Mit der dritten Forschungsfrage werden für die untersuchten ländlichen Regionen die Auswirkungen der Strukturen, Prozesse und Inhalte im kulturellen Bereich ländlicher Regionen auf die regionalen Transformations- und Resilienzressourcen analysiert. Zur Beantwortung dieser Fragen übernimmt die HTWK Leipzig neben einer strukturellen und inhaltlichen Aufbereitung des kulturellen Angebots in den Untersuchungsregionen eine Diskursanalyse zur Verknüpfung von Narrativen in den Untersuchungsregionen mit dem kulturellen Angebot und eine Untersuchung der Resilienzressourcen in den Regionen zum Umgang mit ausgewählten Krisen. Die Goldmedia GmbH befasst sich mit Standort- und Netzwerkanalyse.

Kultur in ländlichen Räumen

10.03.2026

Autonomie und Gemeinwesen. Zur Identifikation bildender Künstler*innen mit ländlichen Räumen

(Bildende) Künstlerinnen und Künstler gelten in den aktuellen Debatten über Kultur in ländlichen Räumen als ein Aktivposten der dörflichen oder kleinstädtischen Gemeinwesen, obwohl es sich um eine mehrfache Konfliktlage handelt. Ziel des Forschungsprojekts AUGE ist es daher zu ergründen, welche Perspektiven bildende Künstlerinnen und Künstler, die dauerhaft in ländlichen Räumen leben und arbeiten, auf ihre sozial-, kultur- und naturräumliche Umwelt haben und welche Wechselbeziehungen zwischen beiden Seiten bestehen. Im Zuge dessen geht es nicht zuletzt darum, Gelingensbedingungen und Barrieren dieses Verhältnisses zu erkennen, um damit Ansatzpunkte und Wege zu einer für Künstlerinnen und Künstler und ländliche Gesellschaft gleichermaßen fruchtbaren Wechselwirkung aufzeigen zu können. Dazu werden interdisziplinär theoretische Reflexion, qualitative Dokumenten- und Feldstudien, Interviews sowie filmkünstlerische Forschung trianguliert. Komplettiert wird das Forschungs- und Transferdesign durch Praxispartnerinnen und Praxispartner in den drei Untersuchungsregionen: der Vulkaneifel (Daun), dem Erzgebirge (Annaberg) und der Uckermark (Prenzlau).

Regionale Wirtschaft

10.03.2026

Fairkostbar

Das Umsetzungsprojekt 'Fairkostbar' stärkt die Nahversorgung, regionale Wirtschaftskreisläufe und das Engagement in der Projektregion. Im Mittelpunkt stehen 24/7-SB-Hofläden mit Smart-Store-Technologie, die keine Automaten sind, sondern begehbare Verkaufsräume. Dabei werden gezielt leerstehende Hofläden wiederbelebt, sodass bestehende Infrastruktur erhalten bleibt und neue Versorgungsorte entstehen. Kundinnen und Kunden können diese Hofläden rund um die Uhr betreten und selbstständig einkaufen. Ergänzend werden Food-Locker in den SB-Zonen der Sparda-Bank Berlin eingerichtet, die zusätzliche Abholmöglichkeiten schaffen. Über eine eigene App werden Hofläden und Food-Locker digital verknüpft. Sie ermöglicht Bestellung, Bezahlung sowie den Austausch innerhalb der Community, die Organisation gemeinsamer Aktivitäten und die Bewerbung von Bildungs- und Gesundheitsangeboten. Regionale Coaches und Fachreferenten stellen hier ihre Formate ein und erhalten Sichtbarkeit im ländlichen Raum. Mitglieder profitieren von Zugang zu Kursen und Vergünstigungen bei Veranstaltungen. Zur Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe werden Erzeuger und Verarbeiter aktiv eingebunden. In Kooperation mit der Hochschule für nachhaltige Entwicklung entsteht ein ressourcenschonendes Logistikkonzept. Die Partner Ostwerk GmbH und Sparda-Bank Berlin eG bringen Standorte, Reichweite und Netzwerkarbeit ein, während SmartStore24 die technologische Umsetzung begleitet. Ein begleitendes Monitoring stellt sicher, dass Nutzung, Beteiligung und ökologische Wirkung erfasst werden. Die Ergebnisse werden dokumentiert und in einem Transferhandbuch aufbereitet, sodass eine Blaupause für weitere Standorte in Brandenburg und andere Regionen in Deutschland entsteht. Zur Verstetigung dienen ein solidarisches Mitgliedschaftsmodell, ein Provisionsmodell für Hofläden und Produkte sowie Kooperationen mit Unternehmen, die Mitgliedschaften als Benefit finanzieren und damit zugleich ihre Nachhaltigkeitsziele unterstützen.

Regionale Wirtschaft

10.03.2026

Vollmobile Schlachtung Schaf/Ziege

Im Landkreis Goslar fehlen schlanke, tierwohlgerechte Schlacht- und Verarbeitungswege für kleine Wiederkäuer. Teilmobile Verfahren scheitern in der Fläche an zeitkritischen Transporten; ein biozertifizierter Schlachtbetrieb ist im Landkreis nicht verfügbar. Das Projekt entwickelt, zulässt und erprobt eine vollmobile Schlachteinheit (PKW-Anhänger) für Schaf/Ziege mit integrierter Kühlung und Ausstattung bis zur Fleischbeschau. Die komplette Prozesskette findet direkt am Hof statt – ohne Eiltransport zum Schlachthof. Der Prototyp wird gemeinsam von Kommune Zukunft (Projektleitung, Administration, Netzwerk, ÖA, Veranstaltungen) und Uria e. V. (fachlich-operative Umsetzung, Behördenabstimmung, Prototypenbau) realisiert und in einem Pilotbetrieb mit Betrieben der Region getestet. Das Vorhaben adressiert Tierwohl (Stressreduktion), kurze Wertschöpfungsketten (Direktvermarktung, Gastronomie/AHV) und regionale Resilienz. Ergebnisse sind: (1) Entwicklung eines Prototyp + behördliches Go, (2) erprobte SOP/HACCP-Abläufe, (3) Logistik- und Auslastungskonzept mit = 25 % weniger Transport-km/Tier ggü. Baseline, (4) Skalierungs- und Geschäftsmodell inkl. Serienbau-Kalkulation, (5) offener Best-Practice-Leitfaden und Demo-/Transferformate. Ziel ist der kostendeckende Musterbetrieb ab 06/2027 und die Übertragbarkeit auf weitere Regionen/Betriebe.

Regionale Wirtschaft

10.03.2026

FairEdelung – Bio-regionale Produkte in aller Munde

Verarbeitung bio-regionaler Lebensmittel für Einrichtungen der Außer-Haus-Verpflegung in Neckar-Alb durch technische Erweiterung und Umstrukturierung einer bestehenden Verarbeitungsstätte in Rosenfeld Im Rahmen des Verbundvorhabens 'FairEdelung – Bio-regionale Produkte in aller Munde' werden hochwertige ökologische Lebensmittel aus der Region Neckar-Alb für die Region gebündelt, gezielt veredelt und über gemeinsame Vertriebsstrukturen in den Markt gebracht. Im Fokus der Verarbeitung und Vermarktung stehen Nischenprodukte aus der Bruderhahn-, Weiderind- und muttergebundenen Kälberaufzucht, die ansonsten als Nebenprodukte ins Ausland verkauft würden. Auch die Verarbeitung krummer Möhren, Gurken und saisonaler Überproduktionen wird zu einer Reduktion vermeidbarer Lebensmittelabfälle und dem Erhalt regionaler Wertschöpfung beitragen. Um die Verarbeitung der regionalen Lebensmittel sicherzustellen, werden Verarbeitungskapazitäten in der ehemaligen Metzgerei Gühring in der Gemeinde Rosenfeld erweitert und wiederbelebt. Durch die dezentrale Verarbeitung und Direktvermarktung bio-regionaler Produkte werden die lokale Versorgung gestärkt und kleine Strukturen gesichert. Ziel ist es auch, neue Zielgruppen zu erschließen. Insbesondere werden Einrichtungen der Außer-Haus-Verpflegung (AHV) / Gemeinschaftsverpflegung, aber auch der regionale Naturkostgroßhandel sowie der inhabergeführte Lebensmitteleinzelhandel Bio-Produkte aus der neuen Verarbeitungsstätte zuverlässig beziehen können.

Regionale Wirtschaft

10.03.2026

FairEdelung – Bio-regionale Produkte in aller Munde

Verarbeitung bio-regionaler Lebensmittel für Einrichtungen der Außer-Haus-Verpflegung in Neckar-Alb durch technische Erweiterung und Umstrukturierung einer bestehenden Verarbeitungsstätte in Rosenfeld. Im Rahmen des Verbundvorhabens 'FairEdelung – Bio-regionale Produkte in aller Munde' werden hochwertige ökologische Lebensmittel aus der Region Neckar-Alb für die Region gebündelt, gezielt veredelt und über gemeinsame Vertriebsstrukturen in den Markt gebracht. Im Fokus der Verarbeitung und Vermarktung stehen Nischenprodukte aus der Bruderhahn-, Weiderind- und muttergebundenen Kälberaufzucht, die ansonsten als Nebenprodukte ins Ausland verkauft würden. Auch die Verarbeitung krummer Möhren, Gurken und saisonaler Überproduktionen wird zu einer Reduktion vermeidbarer Lebensmittelabfälle und dem Erhalt regionaler Wertschöpfung beitragen. Um die Verarbeitung der regionalen Lebensmittel sicherzustellen, werden Verarbeitungskapazitäten in der ehemaligen Metzgerei Gühring in der Gemeinde Rosenfeld erweitert und wiederbelebt. Durch die dezentrale Verarbeitung und Direktvermarktung bio-regionaler Produkte werden die lokale Versorgung gestärkt und kleine Strukturen gesichert. Ziel ist es auch, neue Zielgruppen zu erschließen. Insbesondere werden Einrichtungen der Außer-Haus-Verpflegung (AHV) / Gemeinschaftsverpflegung, aber auch der regionale Naturkostgroßhandel sowie der inhabergeführte Lebensmitteleinzelhandel Bio-Produkte aus der neuen Verarbeitungsstätte zuverlässig beziehen können.

Regionale Wirtschaft

10.03.2026

Food Hub Wittenhagen – Stärkung der regionalen Wertschöpfung in Vorpommern über Getreide und Brotprodukte

Das Projekt stärkt eine regionale Wertschöpfungskette für Brot- und Getreideprodukte in der Region Vorpommern-Rügen bis Usedom. Es entwickelt ein kooperatives Food-Hub, in dem Produktion, Veredelung, Lagerung und Vermarktung integriert und Logistikströme optimiert werden. Das Vorhaben verfolgt im wesentlichen vier Ziele, die darauf abzielen, die regionale Lebensmittelwirtschaft und über die Produkte die regionale Identität in Vorpommern zu stärken. Dies wird erreicht über eine Partnerschaft von einem Biolandwirt und Getreideerzeuger, einem Bäcker und einem Lebensmittelhändler und Logistikunternehmen (online/analog). Das Vorhaben trägt dazu bei, den ländlichen Raum in Vorpommern als attraktive Orte des Lebens und Arbeitens zu gestalten indem i) die regionalen Bioproduktpalette im Brot-/Ceralienbereich erweitert, ii) ein Food-Hub als regionales Dientleistungs- und Veredlungszentrum sowie Logistikknotenpunkt geschaffen und iii) neuer Absatzmärkte erschlossen werden. Mit neuen Produkten wir Tiefkühlbrötchen wird eine spezielle Ansprache, gerade für die Umsatzstarker Hotellerie und Gastronomie in der Ostseeregion geschaffen. Produkte aus regionalen Sorten agieren als Schlüssel zur Stärkung des Identifikationspotentials in der Region, mit der Region und erschließen einen regionaler Wirtschaftskreislauf am Beispiel Brotprodukte vom Acker bis zum Teller. Durch das Vorhaben wird nicht nur die Versorgungsqualität der Menschen vor Ort erhöht, ebenso wird eine Angebot für das Wachstum von Bioregionalen Getreideprodukten, auch über die Projektpartnerschaft hinaus geschaffen.

Regionale Wirtschaft

10.03.2026

Food Hub Wittenhagen – Stärkung der regionalen Wertschöpfung in Vorpommern über Getreide und Brotprodukte

Das Projekt stärkt eine regionale Wertschöpfungskette für Brot- und Getreideprodukte in der Region Vorpommern-Rügen bis Usedom. Es entwickelt ein kooperatives Food-Hub, in dem Produktion, Veredelung, Lagerung und Vermarktung integriert und Logistikströme optimiert werden. Das Vorhaben verfolgt im wesentlichen vier Ziele, die darauf abzielen, die regionale Lebensmittelwirtschaft und über die Produkte die regionale Identität in Vorpommern zu stärken. Dies wird erreicht über eine Partnerschaft von einem Biolandwirt und Getreideerzeuger, einem Bäcker und einem Lebensmittelhändler und Logistikunternehmen (online/analog). Das Vorhaben trägt dazu bei, den ländlichen Raum in Vorpommern als attraktive Orte des Lebens und Arbeitens zu gestalten indem i) die regionalen Bioproduktpalette im Brot-/Ceralienbereich erweitert, ii) ein Food-Hub als regionales Dienstleistungs- und Veredlungszentrum sowie Logistikknotenpunkt geschaffen und iii) neuer Absatzmärkte erschlossen werden. Mit neuen Produkten wir Tiefkühlbrötchen wird eine spezielle Ansprache, gerade für die Umsatzstarker Hotellerie und Gastronomie in der Ostseeregion geschaffen. Produkte aus regionalen Sorten agieren als Schlüssel zur Stärkung des Identifikationspotentials in der Region, mit der Region und erschließen einen regionaler Wirtschaftskreislauf am Beispiel Brotprodukte vom Acker bis zum Teller. Durch das Vorhaben wird nicht nur die Versorgungsqualität der Menschen vor Ort erhöht, ebenso wird eine Angebot für das Wachstum von Bioregionalen Getreideprodukten, auch über die Projektpartnerschaft hinaus geschaffen.