Regionale Wirtschaft

13.06.2026

Studie zur Gleichstellung in der Landwirtschaft

Ziel des Forschungsvorhabens ist es, vorhandene Daten der amtlichen Statistik und weiterer nationaler Datenquellen zu zentralen Indikatoren der Gleichstellung der Geschlechter für die Landwirtschaft auszuwerten und in Form einer regelmäßig aktualisierbaren Publikation zu berichten. Bisher nicht erhobene Gleichstellungsindikatoren u.a. Gender Care Gap sollen in Form einer eigenen Befragung für den Bereich Landwirtschaft erhoben werden.

Regionale Wirtschaft

13.06.2026

Studie zur Situation von Gründerinnen und Unternehmerinnen in ländlichen Räumen

Das explorative Vorhaben nutzt Fokusgruppen in unterschiedlichen ländlichen Regionen Deutschlands, um zu identifizieren, welche Herausforderungen Gründerinnen und Unternehmerinnen in ländlichen Räumen überwinden mussten, was wichtige Faktoren für den Erfolg waren und in wie weit die Unterstützungs- und Förderangebote etwa der Kammern sowie der nationalen und EU-Förderprogramme den Bedarfen der Unternehmerinnen in verschiedenen Phasen der Gründung entsprechen. Im empirischen Teil der Studie werden die Sektoren Handwerk und Dienstleistungen berücksichtigt und mit bestehenden Ergebnissen aus dem Landwirtschaftssektor verglichen.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

13.06.2026

Begegnungsorte für Dialog auf dem Land

Im Projekt 'Begegnungsorte für Dialog auf dem Land' (DIALAND) werden Begegnungsorte identifiziert, die den Kontakt über soziale Milieus hinweg fördern sowie sichere Rückzugsräume für bestimmte Gruppen bieten. Das Projekt zielt darauf ab: (1) inklusive und exklusive Begegnungsorte in exemplarisch ausgewählten Kleinstädten und Landgemeinden nach dem Ansatz von Spenger et al. (2023) für benachteiligte Personengruppen am Beispiel von Neuzugewanderten und Rückkehrern zu identifizieren und dabei sowohl Inter-aktionen über Milieugrenzen hinweg (social bridges) also auch innerhalb von Rückzugsräumen von communities (social bonds) zu berücksichtigen; (2) ein Bewertungsraster (score) zur Relevanz von identifizierten dritten, sozialen Orte für benachteiligte Personengruppen zu erstellen von vielfältigen lokalen Akteuren zu validieren; (3) ein Monitoring-Instrument für Begegnungsorte zu entwickeln, das Kommunen und weitere Akteure der sozialen Dorf- und ländlichen Entwicklung dazu befähigt, die Dynamiken dieser Orte (Relevanz, materiell-strukturelle Merkmale, Zielgruppen) im Zeitverlauf zu beobachten und sie für ländliche Gesellschaften zu erschließen. Das Projekt schließt an die Beobachtungen an, dass sich Begegnungsorte in ländlichen Räumen wandeln und neue, dritte und soziale Orte von unterschiedlichen Akteuren initiiert werden – teils auch mit vorübergehendem, temporärem Charakter. Die Sensibilisierung für inklusive Begegnungsorte als wichtige Voraussetzung für sozialen Zu-sammenhalt und exklusive, nur bestimmten Personengruppen zugängliche Orte als Orte des Wohlbefindens, kann der sozialen Dorf- und die ländliche Entwicklung bisher wenig beachtete Handlungsfelder erschließen.

Digitalisierung auf dem Land

13.06.2026

KiKo - KI-Kompetenzen deutscher Unternehmen

Das Forschungsprojekt erfasst und analysiert den aktuellen Stand der KI-Kompetenzen in deutschen Unternehmen. Dabei wird eine Differenzierung nach verschiedenen KI-Technologien und Anwendungsbereichen vorgenommen, um ein detailliertes Bild der räumlichen Verteilung dieser Kompetenzen zu erstellen. Das Projekt wertet öffentlich zugängliche Texte von Unternehmenswebseiten aus, da diese eine differenzierte Darstellung der KI-Nutzung auf Unternehmensebene ermöglichen. Durch die Analyse unterschiedlicher Technologien und Anwendungsbereiche können zudem Rückschlüsse auf mögliche Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen Räumen gezogen werden. Gleichzeitig erlaubt die Datenbasis eine Darstellung der zeitlichen Entwicklung der KI-Nutzung über mindestens fünf Jahre. Auf dieser Grundlage werden folgende Forschungsfragen beantwortet : • Wie sind unternehmensbezogene KI-Kompetenzen in Deutschland räumlich verteilt? • Wie haben sich die KI-Kompetenzen von Unternehmen über die Zeit entwickelt? Technisch wird hierbei die Datenbank 'CommonCrawl' (https://commoncrawl.org/) genutzt, in der Webseitentexte archiviert werden. Auf Basis der Texte identifiziert das Projekt die unternehmerischen KI-Kompetenzen anhand von Schlüsselwörtern und deren Einbettung. Ein Nebennutzen ist somit die Generierung eines systematischen Datensatzes von Unternehmenswebsite-Texten, die für weitere Analysen – unabhängig von der KI-Thematik – verwendet werden können.

Digitalisierung auf dem Land

13.06.2026

KiKo - KI-Kompetenzen deutscher Unternehmen

Das Forschungsprojekt erfasst und analysiert den aktuellen Stand der KI-Kompetenzen in deutschen Unternehmen. Dabei wird eine Differenzierung nach verschiedenen KI-Technologien und Anwendungsbereichen vorgenommen, um ein detailliertes Bild der räumlichen Verteilung dieser Kompetenzen zu erstellen. Das Projekt wertet öffentlich zugängliche Texte von Unternehmenswebseiten aus, da diese eine differenzierte Darstellung der KI-Nutzung auf Unternehmensebene ermöglichen. Durch die Analyse unterschiedlicher Technologien und Anwendungsbereiche können zudem Rückschlüsse auf mögliche Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen Räumen gezogen werden. Gleichzeitig erlaubt die Datenbasis eine Darstellung der zeitlichen Entwicklung der KI-Nutzung über mindestens fünf Jahre. Auf dieser Grundlage werden folgende Forschungsfragen beantwortet : • Wie sind unternehmensbezogene KI-Kompetenzen in Deutschland räumlich verteilt? • Wie haben sich die KI-Kompetenzen von Unternehmen über die Zeit entwickelt? Technisch wird hierbei die Datenbank 'CommonCrawl' (https://commoncrawl.org/) genutzt, in der Webseitentexte archiviert werden. Auf Basis der Texte identifiziert das Projekt die unternehmerischen KI-Kompetenzen anhand von Schlüsselwörtern und deren Einbettung. Ein Nebennutzen ist somit die Generierung eines systematischen Datensatzes von Unternehmenswebsite-Texten, die für weitere Analysen – unabhängig von der KI-Thematik – verwendet werden können.

Regionale Wirtschaft

13.06.2026

Food Hub Wittenhagen – Stärkung der regionalen Wertschöpfung in Vorpommern über Getreide und Brotprodukte

Das Verbundprojekt stärkt die regionale Wertschöpfungskette für Brot- und Getreideprodukte in der Region Vorpommern-Rügen bis einschließlich Usedom. Dazu wird ein kooperativer Food-Hub aufgebaut, der von drei Projektpartnern gemeinsam betrieben wird und die konsumfähige Vorbereitung von Rohstoffen sowie die Bündelung von Lieferwegen ermöglicht. Der Food-Hub dient als zentraler Standort für die Verarbeitung und Veredelung von Getreide- und Hülsenfrüchteprodukten sowie als Knotenpunkt für Logistik, Lagerhaltung und Qualitätskontrolle. Hier entstehen Produktinnovation für Brot und regionale Müslisorten. Durch die neu errichtete Infrastruktur des Hubs werden zudem Qualitäts- und Transparenzsteigerungen entlang der durch das Vorhaben geschaffenen Wertschöpfungskette gewährleistet. Außerdem ist er Ausgangspunkt für die Erschließung neuer Absatzmärkte. Das Vorhaben erhöht nicht nur die Sichtbarkeit der regionalen Produkte, sondern auch die des ländlichen Raumes in Vorpommern als attraktiver Ort zum Leben und Arbeiten. Es erweitert die regionale Produktpalette im Brot- und Cerealienbereich, erhöht die Versorgungsqualität der Menschen vor Ort und erschließt neue Absatzkanäle zu Lebensmitteleinzelhandel, Außerhausverpflegung sowie Gastronomie und Hotellerie. Zudem stärken die Produkte aus regionalen Sorten das Identifikationspotential mit der Region.

Kultur in ländlichen Räumen

13.06.2026

Kultur unterm Kirchturm (KuK), Teilprojekt: Raumwissenschaftliche Zugänge

Das Verbundprojekt rekonstruiert kulturelle Initiativen und Ideen in kirchlichen Räumen in ländlichen Regionen, die von lokalen Netzwerken hervorgebracht werden und analysiert die Bedeutung von gemeinsamen Räumen als materielle Ressourcen, öffentliche Freiräume und Träger lokaler Kultur. Es wird untersucht, wie öffentliche Sozialräume durch die Partizipation an kulturellen Aktivitäten stabilisiert und gestärkt werden. Das Vorhaben folgt einer iterativen Verfahrensweise, wobei die Fragestellung im Laufe des Forschungsprozesses einer schrittweisen Engführung folgt und die Daten im Rahmen mehrerer Erhebungsphasen gewonnen werden. Inhaltlich und methodisch sind diese beiden Forschungsprozesse eng aufeinander bezogen und beide rekurrieren auf Methoden der qualitativen empirischen Sozial- und Organisationsforschung (Qualitative Interviews, Netzwerkanalysen und Artefaktanalysen). Ein zu Beginn der explorativen Forschungsarbeit einberufener Fachbeirat begleitet das Projekt im Rahmen halbjährlicher Treffen und fungiert als wichtiger Multiplikator. Die erarbeiteten Ergebnisse entstammen heterogen strukturierter Untersuchungsregionen; dadurch ist eine hohe Reichweite der Ergebnisse und insbesondere der Handlungsempfehlungen über die Untersuchungsregionen hinaus gesichert. Für den Wissenstransfer und die Ergebnisverwertung sind Publikationen und Netzwerktagungen/Workshops zentral. Die Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern befasst sich im Teilprojekt mit religionskultureller Analyse, die Universität Vechta im Teilprojekt mit raumwissenschaftlichen Zugängen.

Kultur in ländlichen Räumen

13.06.2026

Kultur unterm Kirchturm (KuK), Teilprojekt: Religionskulturelle Analyse

Das Verbundvorhaben rekonstruiert kulturelle Initiativen und Ideen in kirchlichen Räumen in ländlichen Regionen, die von lokalen Netzwerken hervorgebracht werden und analysiert die Bedeutung von gemeinsamen Räumen als materielle Ressourcen, öffentliche Freiräume und Träger lokaler Kultur. Es wird untersucht, wie öffentliche Sozialräume durch die Partizipation an kulturellen Aktivitäten stabilisiert und gestärkt werden. Das Vorhaben folgt einer iterativen Verfahrensweise, wobei die Fragestellung im Laufe des Forschungsprozesses einer schrittweisen Engführung folgt und die Daten im Rahmen mehrerer Erhebungsphasen gewonnen werden. Inhaltlich und methodisch sind diese beiden Forschungsprozesse eng aufeinander bezogen und beide rekurrieren auf Methoden der qualitativen empirischen Sozial- und Organisationsforschung (Qualitative Interviews, Netzwerkanalysen und Artefaktanalysen). Ein zu Beginn der explorativen Forschungsarbeit einberufener Fachbeirat begleitet das Projekt im Rahmen halbjährlicher Treffen und fungiert als wichtiger Multiplikator. Die erarbeiteten Ergebnisse entstammen heterogen strukturierter Untersuchungsregionen; dadurch ist eine hohe Reichweite der Ergebnisse und insbesondere der Handlungsempfehlungen über die Untersuchungsregionen hinaus gesichert. Für den Wissenstransfer und die Ergebnisverwertung sind Publikationen und Netzwerktagungen/Workshops zentral. Die Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern befasst sich im Teilprojekt mit religionskultureller Analyse, die Universität Vechta im Teilprojekt mit raumwissenschaftlichen Zugängen.

Kultur in ländlichen Räumen

13.06.2026

Landkulturen: Teilhabe – Zukunft (LaKuTeZu)

Im inter- und transdisziplinaren Projekt werden Praktiken ländlicher Akteursnetzwerke der zeitgenössischen Kulturproduktion untersucht und Gelingensbedingungen für die zukunftsfähige Weiterentwicklung von ländlichen Räumen identifiziert. Das Forschungsprojekt hat drei Ziele: (1) Die Identifikation von Gelingensbedingungen für erfolgreiche kulturelle Praxis und gesellschaftliche Teilhabe in ländlich geprägten Transformationsräumen; (2) die Erarbeitung von anwendungsorientierten Handlungsempfehlungen zur erfolgreichen Integration kultureller Praktiken in die gemeinwohlorientierte und akteurszentrierte Entwicklung; und (3) die Weiterentwicklung von akteurszentrierten Formen der kritischen Landforschung mit Schwerpunkt auf der Rolle von Kunst und Kultur. Die Arbeitshypothese dieser Studie ist, dass kreative, künstlerische und kulturelle Akteure unter bestimmten Bedingungen progressive Agenten gesellschaftlicher Teilhabe und Transformation sein können, da sie über ausgeprägte Kompetenzen verfügen, die Potenziale ihrer Umgebung zu mobilisieren und gesellschaftlichen Herausforderungen innovativ zu begegnen. Ausgehend von einer Kartierung verschiedener Akteurs-Netzwerke zeitgenössischer Kulturproduktion in Brandenburg werden verschiedene Modelle des Gelingens erarbeitet, die in weiteren Betrachtungsräumen auf ihre Validität untersucht werden. Aus der Gegenüberstellung werden anwendungsorientierte Ansätze extrahiert.

Kultur in ländlichen Räumen

13.06.2026

Ehrenamtliche Kulturarbeit in ländlichen Regionen (EKLAIR), Teilprojekt Oldenburger Münsterland

Das Verbundprojekt leistet unter dem Eindruck eines partiellen Rückgangs ehrenamtlicher Kulturarbeit im ländlichen Raum eine Bestandsaufnahme vorhandener Formen von Kulturarbeit. Das Institut für Kulturanthropologie des Oldenburger Münsterlandes e.V. untersucht das Oldenburger Münsterland und die Universität Rostock den Landkreis Rostock. In den ausgewählten Regionen haben sich trotz konträrer agrarischer, ökonomischer, sozialer und kultureller Voraussetzungen vergleichbare Formen kulturellen ehrenamtlichen Engagements herausgebildet. Näher erforscht werden die Pole der darstellenden (performativen) sowie der vermittelnden (und bewahrenden) Kulturarbeit. Ausgewählt werden hierfür Formen des Laientheaters und der Amateurmusik sowie lokal- und regionalbezogenes bürgerwissenschaftliches Engagement. Durch Quellenarbeit, qualitative leitfadengestützte Interviews und Erzählcafés, teilnehmende Beobachtung sowie durch die Beteiligung der Betroffenen bei der Quellensammlung und im Rahmen von Workshops wird ermittelt, welche Formate ehrenamtlicher Kulturarbeit sich in den beiden Regionen bewährt haben, welche Bedingungen Kulturarbeit beschränken und welche neuen Formate sich auch im Zuge der Digitalisierung und der Verbreitung sozialer Medien entwickeln. Zum Schluss werden Wege aufgezeigt, wie Gruppen für ehrenamtliche Kulturarbeit vermehrt angesprochen werden und in Zukunft Unterstützung finden.