Suchergebnisse für:
2987 Ergebnisse
Landfrauen 4.0 - Förderung digitaler Kompetenz, Verbesserung von Kommunikations- und Weiterbildungsabläufen, Digitalisierung der Öffentlichkeitsarbeit
Mit der Sondermaßnahme 'Digital.Vernetzt – Frauen im Ehrenamt stärken' wird das bürgerschaftliche Engagement von Frauen auf dem Land während der COVID-19-Pandemie gestärkt. Die Arbeit von Frauenvereinen und –initiativen wird mit Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen im Bereich der digitalen Vereinsarbeit unterstützt, um ein aktives Vereinsleben und Engagement in und nach der Corona-Krise zu ermöglichen. Im Rahmen des Projekts führt der LandFrauen Verband Rheinhessen e. V. stellvertretend für seine Mitglieder, für seine Kreisverbände Alzey und Worms als auch seine Stadtvereine in Worms Schulungen und Qualifizierungen durch, die ehrenamtliches Engagement für Frauen auf dem Lande in der COVID 19-Pandemie festigen und fördern. Die Qualifizierungs- und Schulungsmaßnahmen richten sich an interessierte LandFrauen aller Altersgruppen, Führungskräfte, die sich in ihrem ehrenamtlichen Engagement durch gezielte Förderung ihrer digitalen Kompetenzen, der Digitalisierung von Informations-/Kommunikationsabläufen sowie durch moderne digitalisierte Öffentlichkeitsarbeit weiterbilden und die Vereinsarbeit professionalisieren möchten. Die strategische Ausrichtung auf die Digitalisierung ist der förderliche und richtige Weg 'LandFrauenarbeit' zu erleichtern und zukunftsfähig zu machen. Mit den Maßnahmen ist auch das Ziel verbunden nachhaltig frauengerechte Rahmenbedingungen zu schaffen, die modernes bürgerschaftliches Engagement in ländlichen Regionen ermöglichen.
Digitale Vereinsarbeit im Ehrenamt der Landfrauen Pfalz stärken und zur digitalen Teilhabe befähigen.
Mit der Sondermaßnahme 'Digital.Vernetzt – Frauen im Ehrenamt stärken' wird das bürgerschaftliche Engagement von Frauen auf dem Land während der COVID-19-Pandemie gestärkt. Die Arbeit von Frauenvereinen und –initiativen wird mit Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen im Bereich der digitalen Vereinsarbeit unterstützt, um ein aktives Vereinsleben und Engagement in und nach der Corona-Krise zu ermöglichen. Im Rahmen des Projekts wird die Qualifizierungsoffensive 'Zukunft.Weiblich.Stark' umgesetzt. Zielgruppen sind ehrenamtliche Funktionsträgerinnen in den LandFrauenverbänden Pfalz e.V. und Rheinland-Nassau e.V sowie hauptamtliche Führungskräfte in den o. g. Verbänden der LandFrauen in Rheinland-Pfalz. Die Qualifizierungsoffensive soll neue Vorstandsteams in den LandFrauenverbänden etablieren, stärken und qualifizieren. In den Schulungsmaßnahmen wird Wissen für die Übernahme von ehrenamtlichen Aufgaben und Führungsfunktionen in der Verbandsarbeit sowie für eine professionelle Bildungsarbeit in der Region vermittelt. Die Kurse sollen Spaß machen, Wissen & Können vermitteln, Netzwerke auf- und ausbauen – auch nach innen, d.h. innerhalb der beiden Vorstände bzw. der Verbandsreihen, z.B. durch eine Art Lern- oder Sparringspartnerschaften. Zudem soll Verantwortung für ein demokratisches Gemeinwesen aufgebaut und gestärkt werden. Die strategischen Verbands-Ziele werden dabei im Blick behalten: Verbandsarbeit langfristig aufstellen, aber auch Gewinnung von Mitgliedernachwuchs sowie Nachwuchskräften unter den Aktiven.
Digitale Kompetenzen stärken und entdecken
Mit der Sondermaßnahme 'Digital.Vernetzt – Frauen im Ehrenamt stärken' wird das bürgerschaftliche Engagement von Frauen auf dem Land während der COVID-19-Pandemie gestärkt. Die Arbeit von Frauenvereinen und –initiativen wird mit Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen im Bereich der digitalen Vereinsarbeit unterstützt, um ein aktives Vereinsleben und Engagement in und nach der Corona-Krise zu ermöglichen. Im Rahmen des Projekts werden digitale Formate der Zusammenarbeit vermittelt. Digitale Vernetzung und Kommunikation für die ehrenamtliche Arbeit werden für Präsenzveranstaltungen sowie Online-Präsentationen eingeübt. Des Weiteren werden die Möglichkeiten und Grenzen/Risiken von Videochats, Telefonkonferenzen, E-Mail, Messengerdiensten und Kommunikation durch Cloud-Nutzung ausgelotet. Weitere Themen für digitale Medien sind: Regeln, Netiquette, Datenschutz, Aufbau einer Infrastruktur für Online-Seminare, Konferenzen, Arbeitsgruppentreffen, Trainings, Hybridveranstaltungen.
Digitale Pioniere in der ländlichen Regionalentwicklung (DigPion)
Digitale Pionierinnen und Pioniere verbessern das Leben und Arbeiten auf dem Land: Damit beschäftigt sich das Forschungsvorhaben DigPion. Dazu analysiert es Netzwerke digitaler Akteure in ländlichen Räumen, die neue Technologien nutzen und damit soziale Innovationen und Regionalentwicklung voranbringen. Anhand einer vergleichenden Fallstudie in zwei Regionen Deutschlands werden diese Pioniere identifiziert sowie ihre Netzwerke und Kooperationen mittels qualitativer Sozialforschung untersucht. Folgende Leitfragen sind für die Untersuchung zentral: Unter welchen sozial-räumlichen Kontextbedingungen tragen digitale Pioniere Wissen, Ressourcen, Netzwerke und soziale Innovationen in die Regionen? Welche neuen regionalen Entwicklungsansätze in der Planung lassen sich hieraus ableiten? Wie kann das raumwirksame Handeln digitaler Pioniere durch gemeinsame und kommunikative, planerische Ansätze unterstützt werden? Anliegen ist es, aus der Analyse der regionalen Governance-Strukturen konkrete Handlungsempfehlungen für zivilgesellschaftliche, private und öffentliche Akteure abzuleiten. Gleichzeitig wird zu einer nachhaltigeren Raumentwicklung und zu gleichwertigen Lebensverhältnissen beigetragen.
Uelzen digital
Mit dem Projekt 'Uelzen digital' entwickelt der Landkreis Uelzen ein Angebot, über das Bürgerinnen und Bürger bei Problemen mit digitalen Alltagsanwendungen oder Schwierigkeiten mit mobilen Endgeräten direkte Hilfe erhalten können. Im Zentrum steht eine digitale Anwendung, die Wissen und Knowhow auf niedrigschwellige Weise zur Verfügung stellt. Diese wird durch das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering in Kooperation mit dem Landkreis sowie in einem regionalen Beteiligungsprozess entwickelt. Darüber hinaus wird im Landkreis ein Netzwerk von regional engagierten Digitallotsen etabliert und diese im Umgang mit dem neuen digitalen Angebot geschult. Die Digitallotsen beraten Hilfesuchende im Bereich Digitalisierung per Telefon oder Chat und können im Bedarfsfall auch in Präsenz unterstützen. Der Mehrwert: 'Uelzen digital' sichert die digitale Teilhabe im Landkreis durch die Bereitstellung von anwendungsbezogenen Informationen und alltagstauglichem Wissen. Darüber hinaus stärkt 'Uelzen digital' die Gemeinschaft im Landkreis durch persönliche Beratung. Hauptanwendungsbereich: Gemeinschaft & Ehrenamt.
Daseinsbezogene Informationskompetenz in ländlichen Räumen (DILRA)
Informationen und Neuigkeiten aus nachbarschaftlichen Netzwerken in ländlichen Räumen digital machen, gewohnte stationäre Dienstleistungen im Rahmen der Daseinsvorsorge digitalisieren, Bewohnerinnen und Bewohner aller Altersgruppen für Herausforderungen und Nutzung digitaler Informationsangebote fit machen und vor fake news schützen: unter anderem mit diesen Themen beschäftigt sich das Projekt DILRA. Hierzu untersucht das Projekt die Bedingungen für eine gelingende Daseinsvorsorge aller Altersgruppen im digitalen Zeitalter. Mittels empirischer Studien wird erfasst, welche Kompetenzen aus der Nutzerperspektive für den digitalen Wandel in ländlichen Regionen von Nöten sind. Dabei wird einer ganzheitlichen Sichtweise auf die Informationskompetenz der Bürgerinnen und Bürger in den ländlichen Räumen gefolgt. Darauf aufbauend entstehen Handlungsempfehlungen für Kommunen und kommunale Bildungsanbieter in Bezug auf die Beförderung von Informationskompetenz und die Bereitstellung daseinsbezogener Informationsdienste. Das Projekt trägt so dazu bei, ländliche Lebensräume gerade im Zeitalter der Digitalisierung als attraktiven Lebensraum zu erhalten. Bis dato stehen ländliche Räume und alternde Bevölkerung nicht im Fokus informationswissenschaftlicher Studien. Mit dem Projekt DILRA wird diese dynamische Entwicklung in den Blick genommen und so eine Forschungslücke geschlossen.
Gemeinsam-Digital
In partizipativer Zusammenarbeit etabliert der Landkreis Bernkastel-Wittlich gemeinsam mit der Ortsgemeinde Minheim das Bürgerhaus vor Ort zu einem smarten Dorfgemeinschaftshaus. Dabei wird auch die digitale Teilhabe großgeschrieben. Ein 'Smartes Dorfgemeinschaftshaus' ist ein lebendiger, multifunktionaler Ort, dessen Kernelement ein Coworking-Space bildet. Beispielhaft wird so ein eher traditionell aufgestelltes Dorfgemeinschaftshaus zu einem modernen Coworking-Space mit Schulungsräumen und Dorftreff ausgebaut und durch vielfältige digitale Angebote attraktiver. Ein kreisweites Buchungssystem soll bei der Vermarktung der Angebote und beim Matching von Akteuren helfen. In der Pendlerregion lohnt es sich, wenn dadurch auch ein langer Arbeitsweg eingespart werden kann. Dann bleibt mehr Geld im Ort und es wird ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Durch das Entstehen einer Coworking-Gemeinschaft ist ein Coworking-Space darüber hinaus ein guter Ausgangspunkt für Projekte und Engagement in der Gemeinde. Die Angebote des smarten Dorfgemeinschaftshauses sind zudem auch für Arbeitsurlaube ('Workation') oder Tagungen in der Tourismusregion attraktiv. Abgerundet wird das Vorhaben durch die Erstellung einer neuen Mobilitätsstrategie, u.a. um Pendlerströme effizienter auszulasten sowie die Weiterentwicklung einer digitalen Lösung um die ehrenamtliche Arbeit des Rufbusteams vor Ort zu erleichtern. Hauptanwendungsbereich: Bildung & Arbeit; nachgelagert: Mobilität.
Intelligente Mikrologistik – Beitrag der Digitalisierung zu effizienten logistischen Angeboten
Das Forschungsvorhaben befasst sich mit Digitalisierungspotenzialen für mikrologistische Lösungen in ländlichen Räumen. Dazu werden vorhandene innovative Lösungen in Bezug zu regionalen Kontextbedingungen gesetzt. Außerdem unterstützt das Projekt den Erfahrungsaustausch zwischen Anbietern und Nachfragern innovativer Dienstleistungen durch Logistikforen. Folgende Forschungsfragen stehen im Mittelpunkt: Durch welche ökonomischen, ökologischen, sozialen und organisatorisch-rechtlichen Vor- und Nachteile sind vorhandene innovative Logistiklösungen für die 'erste und letzte Meile' gekennzeichnet? In welchem Bezug stehen diese zu regionalen Besonderheiten ländlicher Räume (z.B. Nähe zu Ballungsräumen, Bevölkerungsdichte etc.)? Welche Potenziale beinhaltet die Digitalisierung für effizientere logistische Lösungen in ländlichen Räumen? Welche Barrieren stehen einer Ausschöpfung dieser Potenziale entgegen? Im Ergebnis wird ein Leitfaden für Praktikerinnen und Praktiker für die Gestaltung mikrologistischer Lösungen erarbeitet. Empfehlungen für Akteure der Politik zur Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen entstehen ebenfalls.
Dreisäulenmodell für eine zukunftsfähige Nahversorgung in Extertal, Barntrup und Dörentrup
Durch eine grundlegende Bedarfsanalyse bei Konsumentinnen und Konsumenten sowie den Handeltreibenden, den Dienstleistern und den Produzierenden landwirtschaftlicher Produkte soll das Potential der regionalen Nahversorgung für die beteiligten Kommunen Extertal, Barntrup und Dörentrup ermittelt werden. Ziel ist es, die Bedarfe der Einwohner der Region und die Produkte der Region zusammenzubringen und über das Konzept 'Dreisäulenmodel' mit einem Onlineshop, einem mobilen Dorfladen und einem Lieferdienst zu vermarkten. Durch die Einbindung der Akteure aus Handel, Dienstleistung und Landwirtschaft sollen die regionalen Ressourcen optimal genutzt und zu Angeboten für die Einwohnerinnen und Einwohner aufbereitet werden. Durch diese Verschmelzung der bestehenden Netzwerke im ländlichen Raum mit einer angepassten technischen und werbewirksamen Unterstützung soll das Potential der Region gehoben werden und ein Nahversorgungskonzept für das Dreisäulenmodel in Extertal, Barntrup und Dörentrup entstehen.
Digitales Engagement auf dem Land (DIGEL)
Das Projekt 'Digitales Engagement auf dem Land – Eine qualitative Bestandsaufnahme individueller und gesellschaftspolitischer Gelingensbedingungen für innovative Engagementformen im ländlichen Raum', kurz DIGEL, untersucht ausgehend von bekannten Forschungslücken das digitale ehrenamtliche Engagement in ländlichen Räumen. Mittels Recherchen und Befragungen wird vom Institut für Zukunftsfragen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft (IZGS) der Evangelischen Hochschule Darmstadt der aktuelle Stand des digitalen Engagements in ländlichen Räumen erfasst, systematisiert und beschrieben. Zudem werden gelungene Beispiele für digitales Engagement in ländlichen Räumen identifiziert und analysiert. DIGEL leistet damit einen wichtigen Beitrag zur räumlichen und inhaltlichen Erfassung des digitalen Engagements in Deutschland. Gleichzeitig schafft es ein Verständnis der besonderen Bedingungen für Engagement in den ländlichen Räumen. Ein besonderes Augenmerk legt DIGEL dabei auf den (Rück-)Transfer der gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis. Dies erfolgt neben den Best-Practice-Portraits auch in Form spezifischer Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung digitalen Engagements in ländlichen Räumen, die passgenau für Organisationen und Zivilgesellschaft, aber auch für Politik und Verwaltung erstellt werden.