Digitalisierung auf dem Land

29.04.2026

Open Data Lake Dörentrup: Wissensströme für eine digitale Gemeinde

Ziel des Projektes ist die Erstellung eines Umsetzungskonzepts für die Einrichtung einer offenen und strukturierten Datenablage für die Gemeinde Dörentrup. In dieser werden regionale Datenquellen zusammengeführt, kategorisiert und so eine nachhaltige digitale Infrastruktur geschaffen. Daten zum Gemeindegebiet liegen sowohl analog als auch digital bei unterschiedlichen Fachstellen, Mitarbeitenden und Institutionen vor. Sie umfassen Gemeindesteckbriefe, Grundstücks- und Katasterdaten, soziografische und ökonomische Daten, Verbrauchsdaten der Gemeindewerke sowie Tourismusdaten. Oft sind diese Daten jedoch nur regional aggregiert und nicht auf Gemeindeebene, also lokal, aufgeschlüsselt. Eine ganzheitliche Übersicht fehlt, ist aber unerlässlich für die operative Umsetzung der Zukunftsstrategie und entscheidend, um eine eigenständige Entwicklungsperspektive für die Gemeinde zu schaffen, die sich auf den Erhalt und die Stärkung der lokalen Lebensqualität konzentriert. Gemeinsam mit der Bevölkerung, Ehrenamtlichen und der Verwaltung werden die relevanten Daten identifiziert, um regionale Bedürfnisse zu adressieren. Die Daten dienen als Grundlage für Analysen, Anwendungen und Entscheidungen, um die Arbeits- und Lebensbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern.

Kultur in ländlichen Räumen

29.04.2026

Kommunale Kulturarbeit in Landkreisen (KoKuLa)

Für Städte und Gemeinden in ländlichen Regionen sind ein attraktives Kulturleben, vielfältige Möglichkeiten zur Teilnahme an Kunst- und Kulturangeboten, aber auch zur kulturellen Bildung von besonderer Bedeutung. Die Gestaltung dieses Kulturangebots beruht auf kommunaler Seite auf dem Zusammenspiel zwischen Landkreisen sowie kreisangehörigen Städten und Gemeinden. Dabei sind die Landkreise oftmals personell und finanziell besser ausgestattet als ländliche Gemeinden, verfügen dementsprechend über mehr Gestaltungsspielräume und übernehmen Aufgaben für die kreisangehörigen Kommunen. Daraus ergeben sich konkrete Anforderungen an die kommunale Kulturarbeit auf Landkreisebene. Notwendig sind personelle Ressourcen für die Vernetzungsarbeit, geschultes Fachpersonal, die Unterstützung der ehrenamtlichen Strukturen und Investitionen in den Aufbau von Netzwerken zwischen Kultur, Verwaltung und Politik. Das wiederum erfordert ein Selbstverständnis der Verwaltungen als Vermittlerinnen und Vermittler, Netzwerkerinnen und Netzwerker und Initiatorinnen und Initiatoren. Ziel des Projektes ist es, die vorliegenden Rahmenbedingungen, Strukturen, Aktivitäten und Strategien der Kulturverwaltung in Landkreisen systematisch zu erfassen, zu analysieren und damit zu skizzieren wie kulturelle Themen in den Kreisverwaltungen verankert sind. Im Fokus stehen eine bessere Kenntnis des Selbstverständnisses und der Aufgaben der Landkreise sowie Empfehlungen zu Handlungsoptionen, um das Kulturangebot in ländlichen Regionen zu stärken und weiterzuentwickeln.

Kultur in ländlichen Räumen

29.04.2026

Kulturschaffende als Ressource der ländlichen Entwicklung (KULT_Ressource)

Das regional vergleichende Forschungsprojekt hat zum Ziel, das Potential von Kulturschaffenden und Kreativen (cultural entrepreneurs) als Ressource der Regionalentwicklung zu erforschen. Die potentiellen Effekte (direkte und indirekte) des unternehmerischen Handelns von Kulturschaffenden werden mit Hilfe qualitativer und quantitativer Daten in jeweils unterschiedlichen ländlichen Kontexten analysiert. Es wird unterschieden zwischen primären, sekundären, tertiären und quartären Effekten Kulturschaffender und Kreativer. Primäre und sekundäre Effekte beschreiben direkte Effekte wie Schaffung von Arbeitsplätzen, Wertschöpfung in Form von Löhnen und Gehältern sowie die Verflechtung mit vor- und nachgelagerten Branchen. Tertiäre und quartäre Effekte, auf denen der Schwerpunkt der Untersuchungen liegen wird, beschreiben den Beitrag von Kulturschaffenden und Kreativen zur regionalen Vernetzung, Kooperation und Wissensaustausch, Entwicklung und Implementierung von Innovationen, der Erschließung neuer Märkte, ebenso wie der Beitrag zu sozialen Innovationen.

Kultur in ländlichen Räumen

29.04.2026

Ehrenamtliche Kulturarbeit in ländlichen Regionen (EKLAIR), Teilprojekt Landkreis Rostock

Das Verbundprojekt leistet unter dem Eindruck eines partiellen Rückgangs ehrenamtlicher Kulturarbeit im ländlichen Raum eine Bestandsaufnahme vorhandener Formen von Kulturarbeit. Das Institut für Kulturanthropologie des Oldenburger Münsterlandes e.V. untersucht das Oldenburger Münsterland und die Universität Rostock den Landkreis Rostock. In den ausgewählten Regionen haben sich trotz konträrer agrarischer, ökonomischer, sozialer und kultureller Voraussetzungen vergleichbare Formen kulturellen ehrenamtlichen Engagements herausgebildet. Näher erforscht werden die Pole der darstellenden (performativen) sowie der vermittelnden (und bewahrenden) Kulturarbeit. Ausgewählt werden hierfür Formen des Laientheaters und der Amateurmusik sowie lokal- und regionalbezogenes bürgerwissenschaftliches Engagement. Durch Quellenarbeit, qualitative leitfadengestützte Interviews und Erzählcafés, teilnehmende Beobachtung sowie durch die Beteiligung der Betroffenen bei der Quellensammlung und im Rahmen von Workshops wird ermittelt, welche Formate ehrenamtlicher Kulturarbeit sich in den beiden Regionen bewährt haben, welche Bedingungen Kulturarbeit beschränken und welche neuen Formate sich auch im Zuge der Digitalisierung und der Verbreitung sozialer Medien entwickeln. Zum Schluss werden Wege aufgezeigt, wie Gruppen für ehrenamtliche Kulturarbeit vermehrt angesprochen werden und in Zukunft Unterstützung finden.

Kultur in ländlichen Räumen

29.04.2026

Ehrenamtliche Kulturarbeit in ländlichen Regionen (EKLAIR), Teilprojekt Oldenburger Münsterland

Das Verbundprojekt leistet unter dem Eindruck eines partiellen Rückgangs ehrenamtlicher Kulturarbeit im ländlichen Raum eine Bestandsaufnahme vorhandener Formen von Kulturarbeit. Das Institut für Kulturanthropologie des Oldenburger Münsterlandes e.V. untersucht das Oldenburger Münsterland und die Universität Rostock den Landkreis Rostock. In den ausgewählten Regionen haben sich trotz konträrer agrarischer, ökonomischer, sozialer und kultureller Voraussetzungen vergleichbare Formen kulturellen ehrenamtlichen Engagements herausgebildet. Näher erforscht werden die Pole der darstellenden (performativen) sowie der vermittelnden (und bewahrenden) Kulturarbeit. Ausgewählt werden hierfür Formen des Laientheaters und der Amateurmusik sowie lokal- und regionalbezogenes bürgerwissenschaftliches Engagement. Durch Quellenarbeit, qualitative leitfadengestützte Interviews und Erzählcafés, teilnehmende Beobachtung sowie durch die Beteiligung der Betroffenen bei der Quellensammlung und im Rahmen von Workshops wird ermittelt, welche Formate ehrenamtlicher Kulturarbeit sich in den beiden Regionen bewährt haben, welche Bedingungen Kulturarbeit beschränken und welche neuen Formate sich auch im Zuge der Digitalisierung und der Verbreitung sozialer Medien entwickeln. Zum Schluss werden Wege aufgezeigt, wie Gruppen für ehrenamtliche Kulturarbeit vermehrt angesprochen werden und in Zukunft Unterstützung finden.

Kultur in ländlichen Räumen

29.04.2026

Stärkung der Kultur- und Kreativwirtschaft als Treiber sozialökologischer Transformation (LandStarK)

Aufbauend auf wissenschaftlicher und transferstarker Exzellenz wird das Verbundprojekt LandStarK neue Umdenk- und Handlungswege in sozialökonomischen Ökosystemen in den acht teilnehmenden ländlichen Räumen in vier Bundesländern eröffnen. Die Unterbringung acht ländlicher Regionen unter einem Dach baut sowohl auf bestehende als auch neue Kooperationen auf und verspricht eine bessere Kohärenz. Alle teilnehmenden Regionen sind über gemeinsame Grenzen miteinander verbunden, was die Bildung eines gemeinsamen Clusters begünstigt. Das übergeordnete Ziel des Projekts ist es, in erster Linie endogene (örtlich verfügbare und verwertbare) Potentiale und Chancen für Kultur- und Kreativwirtschaft in den acht oben genannten teilnehmenden ländlichen Räumen zu entfalten. Dabei liegt der Fokus auf der Verfestigung des sozialökologischen und inter-sektoralen Transformations- und Innovationsgehalts in Form von wiss. Studien, sektorenübergreifender Kooperationsmethodologie und eines praxistauglichen und operativen digitalen Systemwechselkompasses. Daher sollen im Rahmen des Projektes insbesondere die indirekten positiven Effekte in intersektoralen Wertschöpfungsketten sowie positive direkte Effekte in Form neuer Geschäftsmodellinnovationen, Entstehung hybrider Märkte sowie Wissens- und Netzwerk-Spillovers in involvierten Gebieten quantitativ und qualitativ erforscht und erschlossen werden. Die Hochschule Wismar beschäftigt sich im Teilprojekt mit der Erfassung und Mobilisierung von Innovationspotenzialen, die Hochschule Magdeburg-Stendal in ihrem Teilprojekt mit technischen Interaktiven Lernprozessen.

Kultur in ländlichen Räumen

29.04.2026

Stärkung der Kultur- und Kreativwirtschaft als Treiber sozialökologischer Transformation (LandStarK)

Aufbauend auf wissenschaftlicher und transferstarker Exzellenz wird das Verbundprojekt LandStarK neue Umdenk- und Handlungswege in sozialökonomischen Ökosystemen in den acht teilnehmenden ländlichen Räumen in vier Bundesländern eröffnen. Die Unterbringung acht ländlicher Regionen unter einem Dach baut sowohl auf bestehende als auch neue Kooperationen auf und verspricht eine bessere Kohärenz. Alle teilnehmenden Regionen sind über gemeinsame Grenzen miteinander verbunden, was die Bildung eines gemeinsamen Clusters begünstigt. Das übergeordnete Ziel des Projekts ist es, in erster Linie endogene (örtlich verfügbare und verwertbare) Potentiale und Chancen für Kultur- und Kreativwirtschaft in den acht oben genannten teilnehmenden ländlichen Räumen zu entfalten. Dabei liegt der Fokus auf der Verfestigung des sozialökologischen und inter-sektoralen Transformations- und Innovationsgehalts in Form von wiss. Studien, sektorenübergreifender Kooperationsmethodologie und eines praxistauglichen und operativen digitalen Systemwechselkompasses. Daher sollen im Rahmen des Projektes insbesondere die indirekten positiven Effekte in intersektoralen Wertschöpfungsketten sowie positive direkte Effekte in Form neuer Geschäftsmodellinnovationen, Entstehung hybrider Märkte sowie Wissens- und Netzwerk-Spillovers in involvierten Gebieten quantitativ und qualitativ erforscht und erschlossen werden. Die Hochschule Wismar beschäftigt sich im Teilprojekt mit der Erfassung und Mobilisierung von Innovationspotenzialen, die Hochschule Magdeburg-Stendal in ihrem Teilprojekt mit technischen Interaktiven Lernprozessen.

Kultur in ländlichen Räumen

29.04.2026

Vernetztes Handeln für Kultur in ländlichen Räumen (NetKulaeR)

Im Zentrum des Interesses steht die Akteurskonstellation von drei regional wirkenden Institutionen: Kreiskulturverwaltungen, Geschäftsstellen von LEADER-Regionen sowie regionale Kulturbüros. In dünn besiedelten, ländlichen Räumen sind Kulturschaffende besonders auf regionale Vernetzung und Unterstützungsstrukturen angewiesen, sowohl für den fachlichen Austausch untereinander als auch für die sektor- und bereichsübergreifende Vernetzung mit Regionalentwicklung, Tourismus, Politik, Verwaltung etc. In diesem Projekt werden der sektor- und bereichsübergreifende Austausch und die Vernetzung als Schlüssel für die kulturelle Entwicklung ländlicher Räume verstanden. Dafür sind die genannten regional wirkenden Institutionstypen wichtige Scharnierstellen, können Schlüsselfunktionen übernehmen oder aber die Übernahme vernetzender Funktionen durch andere Akteure unterstützen. Erforscht wird, wie die genannten regional wirkenden Institutionen sich organisieren bzw. gestalten, um kulturelle Aktivitäten und Teilhabe in ländlichen Räumen zu stärken. Damit bietet das Projekt Akteuren der regionalen Netzwerkarbeit wie auch der kommunalen und Kreiskulturpolitik Beispiele guter Praxis und Anregungen zur Weiterentwicklung eigener Konzepte und Strategien. Zugleich werden Desiderate sowie ausbaufähige Schnittstellen zwischen dem Kulturbereich und der Regionalentwicklung aufgezeigt, woraus Förderpotenziale abgeleitet werden.

Kultur in ländlichen Räumen

29.04.2026

KulturRäume – KulturAkteure – KulturPraktiken (KRAP)

Das Projekt untersucht mit ethnografisch-partizipativen Methoden die Bedeutung von Kultur für die Dynamisierung von Entwicklungen in ländlichen, strukturschwachen Grenzräumen. Kultur wird dabei als ein wichtiges Handlungsfeld gesellschaftspolitischer Themen und als treibende Kraft in Transformationszusammenhängen verstanden. Daraus ergeben sich folgende Fragen: 1. Wer sind die Akteure, die den Transformationsprozess in Hinblick auf die Schaffung sozialer, demokratiefördernder und inklusiver Teilhabe-Orte mitgestalten? Welche Bevölkerungsgruppen sind von der gesellschaftlichen Teilhabe ausgeschlossen? 2. Welche ökonomischen, sozialen und kulturellen Ressourcen sowie Policies sind für die kreativen Lösungen und Strategien kultureller Akteure notwendig und welche infrastrukturellen Rahmenbedingungen finden sie vor? 3. Mit welchen kulturellen Aktivitäten und Beheimatungsstrategien wird den Herausforderungen entgegengetreten? Welche Bilder von Land und Ländlichkeit werden durch die verschiedenen Akteure hervorgebracht und wie können diese zur Neuerfindung strukturschwacher Räume und regionaler Identitäten beitragen? Ziel ist es damit, die Strukturen für Kulturarbeit sowie die Schwierigkeiten, vor denen die Kulturakteure stehen, zu identifizieren, zu beschreiben und gemeinsam mit den Akteuren aus der Kulturpraxis kreative wie pragmatische Lösungsangebote zu machen, besonders in Hinblick auf soziale Teilhabe und Demokratieförderung.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Regionale Wirtschaft

29.04.2026

WierPro

Im Projekt WierPro wird die Gemeinde Wiernsheim die Entwicklung eines finanziell selbsttragenden Verarbeitungs- und Bildungszentrums für proteinreiche Pflanzen umsetzten. Das Zentrum wird regionale Hülsenfrüchte, Hirse und weitere Proteinpflanzen vorverarbeiten um bioregionale pflanzliche Proteine attraktiv für die Außer-Haus-Verpflegung (AHV), Verarbeitungsbetriebe und den Endverbraucher bereitzustellen. Ziel ist es die regionale Wertschöpfung zu stärken, inklusiv Arbeitsplätze zu schaffen und Beiträge zu Ernährung, Klimaschutz und Biodiversität zu leisten. Kernbausteine sind der Aufbau einer Verarbeitungswerkstatt, die enge Kooperation mit lokalen Bioland-Betrieben aus Wiernsheim und Umgebung, sowie die Einbettung in die Bio-Musterregion Enzkreis. Darüber hinaus werden Mehrweg-Verpackungen entwickelt, innovative Rezepturen erprobt und praxisnahe Bildungsangebote, wie Informations- und Koch-Veranstaltungen für Kantinen und andere Gastro-Einrichtungen sowie Kinder- und Erwachsenenbildung angeboten. Die Logistik wird durch digitale Tools gemeinschaftlich organisiert, um die Kunden zuverlässig zu beliefern. Zudem werden die Erfahrungsberichte, hilfreiche Informationen und ein Leitfaden für die Verarbeitungsprozesse erstellt.