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Von Erntehelfern und Raumpionieren (ERNTE), Teilprojekt: Biografische Konstruktionen
Die weißensee kunsthochschule berlin und das Thünen-Institut für Regionalentwicklung e.V. erforschen im Verbund, welche Wirkungen Kooperationen künstlerischer Hochschulen mit Akteuren im ländlichen Raum entfalten. Die Kunsthochschule in Berlin-Weißensee hat bisher mit Akteuren im ländlichen Raum – überwiegend im Osten Brandenburgs – kooperiert. Verbindungen und Netzwerke, die in diesem Kontext entstanden, prägen bis heute das kulturelle Leben, die Baukultur, die Kreativwirtschaft und die Zivilgesellschaft. Besonders eindrücklich lässt sich dies im Oderbruch nachvollziehen. Das Projekt untersucht, welche
Von Erntehelfern und Raumpionieren (ERNTE), Teilprojekt: Perspektive der Hochschulen
Die weißensee kunsthochschule berlin und das Thünen-Institut für Regionalentwicklung e.V. erforschen im Verbund, welche Wirkungen Kooperationen künstlerischer Hochschulen mit Akteuren im ländlichen Raum entfalten. Die Kunsthochschule in Berlin-Weißensee hat bisher mit Akteuren im ländlichen Raum – überwiegend im Osten Brandenburgs – kooperiert. Verbindungen und Netzwerke, die in diesem Kontext entstanden, prägen bis heute das kulturelle Leben, die Baukultur, die Kreativwirtschaft und die Zivilgesellschaft. Besonders eindrücklich lässt sich dies im Oderbruch nachvollziehen. Das Projekt untersucht, welche
Kultur als Transformations- und Resilienzfaktor (KulTRes), Teilvorhaben Standort- und Netzwerkanalyse
Das Verbundprojekt KulTRes setzt sich mit der besonderen Rolle kultureller Angebote und kultureller Teilhabe in regionalen Transformationsprozessen in ländlichen Regionen und zu beobachtenden Veränderungen dieser Wechselbeziehungen zwischen kultureller Aktivität und regionaler Transformation durch verstärkte Zuwanderung und Digitalisierung auseinander. Hierzu gibt drei Forschungsfragen die untersucht werden. Die erste bezieht sich auf Wechselwirkungen zwischen demografischen Veränderungen in ländlichen Regionen und damit verbundene Anpassungen in der kulturellen Angebots- und Akteursstruktur in
Kultur als Transformations- und Resilienzfaktor (KulTRes), Teilvorhaben Wissensdynamik und Resilienz
Das Verbundprojekt KulTRes setzt sich mit der besonderen Rolle kultureller Angebote und kultureller Teilhabe in regionalen Transformationsprozessen in ländlichen Regionen und zu beobachtenden Veränderungen dieser Wechselbeziehungen zwischen kultureller Aktivität und regionaler Transformation durch verstärkte Zuwanderung und Digitalisierung auseinander. Hierzu gibt drei Forschungsfragen die untersucht werden. Die erste bezieht sich auf Wechselwirkungen zwischen demografischen Veränderungen in ländlichen Regionen und damit verbundene Anpassungen in der kulturellen Angebots- und Akteursstruktur in
Autonomie und Gemeinwesen. Zur Identifikation bildender Künstler*innen mit ländlichen Räumen (AUGE)
(Bildende) Künstlerinnen und Künstler gelten in den aktuellen Debatten über Kultur in ländlichen Räumen als ein Aktivposten der dörflichen oder kleinstädtischen Gemeinwesen, obwohl es sich um eine mehrfache Konfliktlage handelt. Ziel des Forschungsprojekts AUGE ist es daher zu ergründen, welche Perspektiven bildende Künstlerinnen und Künstler, die dauerhaft in ländlichen Räumen leben und arbeiten, auf ihre sozial-, kultur- und naturräumliche Umwelt haben und welche Wechselbeziehungen zwischen beiden Seiten bestehen. Im Zuge dessen geht es nicht zuletzt darum, Gelingensbedingungen und Barrieren
Zukunft.Land.Musik – Gelingensbedingungen für Ensemblearbeit (ZuLaMu)
Das Verbundprojekt ist an der Schnittstelle von musikpädagogischer und kultursoziologischer Forschung angesiedelt. Es knüpft an Diskurse zum 'Amateurmusizieren' und zur 'Kulturarbeit im ländlichen Raum' an. Basierend auf bisherigen Ergebnissen wird Ländlichkeit dabei nicht allein als vordefinierter Kennwert, sondern immer auch als ein von den jeweiligen Akteuren selbst hervorgebrachtes Konstrukt begriffen, mit dessen Hilfe Spannungen zwischen tradierten Strukturen und äußerem Transformationsdruck bearbeitet werden. Unter Einbeziehung dieser Akteursperspektive arbeitet das Projekt wesentliche
Zukunft.Land.Musik – Gelingensbedingungen für Ensemblearbeit (ZuLaMu)
Das Verbundprojekt ist an der Schnittstelle von musikpädagogischer und kultursoziologischer Forschung angesiedelt. Es knüpft an Diskurse zum 'Amateurmusizieren' und zur 'Kulturarbeit im ländlichen Raum' an. Basierend auf bisherigen Ergebnissen wird Ländlichkeit dabei nicht allein als vordefinierter Kennwert, sondern immer auch als ein von den jeweiligen Akteuren selbst hervorgebrachtes Konstrukt begriffen, mit dessen Hilfe Spannungen zwischen tradierten Strukturen und äußerem Transformationsdruck bearbeitet werden. Unter Einbeziehung dieser Akteursperspektive arbeitet das Projekt wesentliche
Kulturen des Ländlichen? Empirische Analysen zur Vorstellung von Ländlichkeit und Kultur (KudeL)
Mit dem Projekt KudeL wird darauf abgezielt, alltagsweltliche Vorstellungen von Ländlichkeit und Kultur empirisch aus der Akteursperspektive in den Blick zu nehmen. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass insbesondere periphere ländliche Regionen im Diskurs oft aus einer Defizitperspektive betrachtet werden. Gerade hinsichtlich der Bedeutung von Kultur wird von einer 'Kulturarmut' ausgegangen. Die Perspektive der vermeintlichen kulturarmen Landbevölkerung gerät dabei allerdings häufig aus dem Blick. Das Projekt befragt daher ansässige Menschen, was für sie 'Kultur' bedeutet, was aus ihrer