Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Digitalisierung auf dem Land

21.06.2026

Stadt-Land-Drohne

Das Modellvorhaben erprobt ein Nahversorgungskonzept, durch das abgelegene Ortsteile der Gemeinde Wusterhausen in ein Lieferdrohnennetzwerk eingebunden und an den städtischen Marktplatz angeschlossen werden. Zudem werden die Potenziale und Problemlagen des Einsatzes von Lieferdrohnen im Bereich der ländlichen Nahversorgung ermittelt. Ziel ist es, zu testen, ob der bestehende Einzelhandel und die Nahversorgung der lokalen Bevölkerung in einer strukturschwachen Region mithilfe einer Lebensmittelversorgung per Drohne langfristig gestärkt werden können. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Kompetenzaufbau der beteiligten Gemeinde Wusterhausen/Dosse, um (Liefer-)Drohnen langfristig und selbstständig zur Verbesserung der kommunalen Daseinsvorsorge einsetzen zu können. Dafür werden an regelmäßigen Markttagen Waren mit einem Gesamtgewicht von bis zu fünf Kilogramm aus einem breiten Sortiment aus dem Umfeld des Marktplatzes mit Drohnen in abgelegene Ortsteile geliefert. Die Kundenbestellungen erfolgen niedrigschwellig über das Internet oder am Telefon. Neben dem Lieferbetrieb wird zusammen mit Unternehmen, Kommunen und Bürgerinnen und Bürgern der Region an der Verstetigung des Drohnenbetriebs gearbeitet.

Digitalisierung auf dem Land | Engagement und Ehrenamt

21.06.2026

Alle Digital Angekommen - Schulung ehrenamtlicher Frauenkreisleiterinnen

Mit der Sondermaßnahme 'Digital.Vernetzt – Frauen im Ehrenamt stärken' wird das bürgerschaftliche Engagement von Frauen auf dem Land während der COVID-19-Pandemie gestärkt. Die Arbeit von Frauenvereinen und –initiativen wird mit Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen im Bereich der digitalen Vereinsarbeit unterstützt, um ein aktives Vereinsleben und Engagement in und nach der Corona-Krise zu ermöglichen. Im Rahmen des Projekts ermöglicht die Schulung von Multiplikatorinnen für Online-Konferenzen eine breitere Teilhabe und Vernetzung von Frauen im ländlichen Raum, die oft während der Pandemie fast keine Begegnungsmöglichkeiten hatten. Gerade auch in der Pandemie mehrfach belastete junge Frauen und Mütter können sich so gezielt vernetzen. Wertschätzend und unterstützend sollen gleichzeitig ältere und digital-skeptische Frauen mit den Möglichkeiten der Digitalisierung vertraut werden und Hemmschwellen abgebaut werden. Konkrete Ziele der Schulungsmaßnahmen sind zum einen die Heranführung und Grundschulung für medien-ungeübte Frauen, Teilnehmerinnen von Frauenkreisen und Leiterinnen von Frauenkreisen (Kirchengemeinden des Bezirks Adelsheim-Boxberg, Mosbach und Wertheim), um künftig an digitalen Treffen teilnehmen zu können. Zum anderen werden Frauenkreisleiterinnen und weiteren Multiplikatorinnen für die eigenständige Veranstaltung von digitalen Treffen fortgebildet. Auch wird die Nutzung von Social Media für Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit vermittelt.

Digitalisierung auf dem Land | Engagement und Ehrenamt

21.06.2026

Ehrenamtsschulungen - Vorstandsarbeit und Mitgliederbetreuung digital

Mit der Sondermaßnahme 'Digital.Vernetzt – Frauen im Ehrenamt stärken' wird das bürgerschaftliche Engagement von Frauen auf dem Land während der COVID-19-Pandemie gestärkt. Die Arbeit von Frauenvereinen und –initiativen wird mit Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen im Bereich der digitalen Vereinsarbeit unterstützt, um ein aktives Vereinsleben und Engagement in und nach der Corona-Krise zu ermöglichen. Im Rahmen des Projekts werden Online-Schulungsreihen durchgeführt, die den Teilnehmerinnen helfen, die Möglichkeiten digitaler Vorstandsarbeit und Mitgliederbetreuung kennen und nutzen zu lernen, um sie dann in ihren Ortsverbänden umsetzen zu können. Dabei werden sowohl Anfängerinnen als auch Fortgeschrittene bei ihrem jeweiligen Kenntnisstand abgeholt. Schulungsthemen umfassen Veranstaltungsplanung und -durchführung (digital bzw. hybrid); Strategien zur digitalen Mitgliederverwaltung, -Betreuung und -Kommunikation; rechtlicher Rahmen der Verbandsarbeit bei Bild-Urheberrechten und DGSVO; Chancen, Risiken und Möglichkeiten von Social Media in Verbänden – meine Spuren im Netz; Erreichen neuer Zielgruppen mit digitalen Angeboten – z. B. Gestaltung einer Verbands-App und eines Online-Anmeldetools. Dabei müssen Interessierte nicht an der kompletten Schulungsreihe teilnehmen, sondern können sich gemäß ihren Bedarfen einen eigenen Schulungsplan zusammenstellen.

Digitalisierung auf dem Land | Engagement und Ehrenamt

21.06.2026

Digital.Vernetzt – Vorstände der Ortsvereine zur digitalen Vereinsführung befähigen

Mit der Sondermaßnahme 'Digital.Vernetzt – Frauen im Ehrenamt stärken' wird das bürgerschaftliche Engagement von Frauen auf dem Land während der COVID-19-Pandemie gestärkt. Die Arbeit von Frauenvereinen und –initiativen wird mit Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen im Bereich der digitalen Vereinsarbeit unterstützt, um ein aktives Vereinsleben und Engagement in und nach der Corona-Krise zu ermöglichen. Ziel des Projekts ist es, die neun Vorstände der Ortsvereine im Kreis Herzogtum Lauenburg zur digitalen Vereinsführung und -verwaltung zu befähigen. Zudem wird durch die Schulungsmaßnahmen die digitale Kommunikation untereinander (Videokonferenzen) sowie nach außen (Homepage, Social Media) und nach innen (Newsletter, Messenger-Dienste, neue Veranstaltungsformate) ermöglicht. Mitglieder sollen auf der Reise in die digitale Zukunft durch die Ausbildung digitaler Patinnen abgeholt und mitgenommen werden. Grundlagen werden zunächst durch Vorträge zur Begriffsbestimmung und Bedarfsermittlung geschaffen. Im Anschluss werden regionale Workshops und Anwenderinnentrainings von den Vorständen der Ortsvereine bis hin zu den Mitgliedern durchgeführt.

Digitalisierung auf dem Land | Engagement und Ehrenamt

21.06.2026

KDFB - digital vernetzt im Ehrenamt

Mit der Sondermaßnahme 'Digital.Vernetzt – Frauen im Ehrenamt stärken' wird das bürgerschaftliche Engagement von Frauen auf dem Land während der COVID-19-Pandemie gestärkt. Die Arbeit von Frauenvereinen und –initiativen wird mit Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen im Bereich der digitalen Vereinsarbeit unterstützt, um ein aktives Vereinsleben und Engagement in und nach der Corona-Krise zu ermöglichen. Der Verband hat seine Online-Aktivitäten coronabedingt in Form von digitalen Konferenzen und Seminaren ausgeweitet. Vielen Mitgliedern und auch Führungskräften mangelt es an Möglichkeiten und vor allem Kompetenzen für dieses digitale Arbeiten im Verband. Für die Vorstandsfrauen sind Online-Plattformen und auch Clouds unverzichtbar für die Verbandsarbeit. Mit den Schulungsmaßnahmen werden insbesondere diese Kompetenzen gefördert. Hierzu werden Basis- und Aufbauseminare angeboten. Themen sind u. a. Einsatz von Video-Konferenz-Software und Kommunikationstools, Datenschutz und Rechtsfragen bei der Verwendung von digitalen Tools, Einsatzmöglichkeiten von Clouds.

Digitalisierung auf dem Land

21.06.2026

Digitales Dorfleben - Forschungsprojekt

Die fallvergleichende Studie 'Digitales Dorfleben' untersucht den Effekt digitaler Nachbarschaftsnetzwerke auf das Zusammenleben in Dörfern. Dazu wurden vier Ankerbeispiele und je ein regionales Vergleichsbeispiel ausgewählt. Bei zwei der untersuchten Dörfer werden digitale Nachbarschaftsplattformen stark genutzt, während sowohl die regionalen Vergleichsbeispiele als auch die übrigen Ankerbeispiele keine Nutzung dieser Plattform an der Bevölkerung aufweisen. Die Dörfer werden mit Methoden der empirischen Sozialforschung sowie auf Grundlage verschiedener Datenquellen vergleichend untersucht. Dabei ist die Frage leitend, ob die Nutzung digitaler Nachbarschaftsplattformen einen Effekt auf das nachbarschaftliche Zusammenleben in ländlichen Räumen hat und wie sich ein solcher Effekt gestaltet. Im Rahmen des Projektes wird eine Online-Plattform eingerichtet, auf der das Projekt dokumentiert und die Projektergebnisse eingestellt werden. Zudem werden in den vier Ankerfällen Dorfabende organisiert, bei denen die Projektergebnisse vorgestellt und mögliche Entwicklungspfade des Dorfes diskutiert werden. Schließlich wird das Thema Digitalisierung und Nachbarschaft in ländlichen Räumen in die Lehre am Fachbereich Sozialwesen der FH Münster eingeflochten. Das Projekt ist am interdisziplinären Institut Gesellschaft und Digitales (GUD) der Fachhochschule angesiedelt.

Digitalisierung auf dem Land

21.06.2026

Digitale Pioniere in der ländlichen Regionalentwicklung (DigPion)

Digitale Pionierinnen und Pioniere verbessern das Leben und Arbeiten auf dem Land: Damit beschäftigt sich das Forschungsvorhaben DigPion. Dazu analysiert es Netzwerke digitaler Akteure in ländlichen Räumen, die neue Technologien nutzen und damit soziale Innovationen und Regionalentwicklung voranbringen. Anhand einer vergleichenden Fallstudie in zwei Regionen Deutschlands werden diese Pioniere identifiziert sowie ihre Netzwerke und Kooperationen mittels qualitativer Sozialforschung untersucht. Folgende Leitfragen sind für die Untersuchung zentral: Unter welchen sozial-räumlichen Kontextbedingungen tragen digitale Pioniere Wissen, Ressourcen, Netzwerke und soziale Innovationen in die Regionen? Welche neuen regionalen Entwicklungsansätze in der Planung lassen sich hieraus ableiten? Wie kann das raumwirksame Handeln digitaler Pioniere durch gemeinsame und kommunikative, planerische Ansätze unterstützt werden? Anliegen ist es, aus der Analyse der regionalen Governance-Strukturen konkrete Handlungsempfehlungen für zivilgesellschaftliche, private und öffentliche Akteure abzuleiten. Gleichzeitig wird zu einer nachhaltigeren Raumentwicklung und zu gleichwertigen Lebensverhältnissen beigetragen.

Digitalisierung auf dem Land

21.06.2026

Daseinsbezogene Informationskompetenz in ländlichen Räumen (DILRA)

Informationen und Neuigkeiten aus nachbarschaftlichen Netzwerken in ländlichen Räumen digital machen, gewohnte stationäre Dienstleistungen im Rahmen der Daseinsvorsorge digitalisieren, Bewohnerinnen und Bewohner aller Altersgruppen für Herausforderungen und Nutzung digitaler Informationsangebote fit machen und vor fake news schützen: unter anderem mit diesen Themen beschäftigt sich das Projekt DILRA. Hierzu untersucht das Projekt die Bedingungen für eine gelingende Daseinsvorsorge aller Altersgruppen im digitalen Zeitalter. Mittels empirischer Studien wird erfasst, welche Kompetenzen aus der Nutzerperspektive für den digitalen Wandel in ländlichen Regionen von Nöten sind. Dabei wird einer ganzheitlichen Sichtweise auf die Informationskompetenz der Bürgerinnen und Bürger in den ländlichen Räumen gefolgt. Darauf aufbauend entstehen Handlungsempfehlungen für Kommunen und kommunale Bildungsanbieter in Bezug auf die Beförderung von Informationskompetenz und die Bereitstellung daseinsbezogener Informationsdienste. Das Projekt trägt so dazu bei, ländliche Lebensräume gerade im Zeitalter der Digitalisierung als attraktiven Lebensraum zu erhalten. Bis dato stehen ländliche Räume und alternde Bevölkerung nicht im Fokus informationswissenschaftlicher Studien. Mit dem Projekt DILRA wird diese dynamische Entwicklung in den Blick genommen und so eine Forschungslücke geschlossen.

Digitalisierung auf dem Land

21.06.2026

Intelligente Mikrologistik – Beitrag der Digitalisierung zu effizienten logistischen Angeboten

Das Forschungsvorhaben befasst sich mit Digitalisierungspotenzialen für mikrologistische Lösungen in ländlichen Räumen. Dazu werden vorhandene innovative Lösungen in Bezug zu regionalen Kontextbedingungen gesetzt. Außerdem unterstützt das Projekt den Erfahrungsaustausch zwischen Anbietern und Nachfragern innovativer Dienstleistungen durch Logistikforen. Folgende Forschungsfragen stehen im Mittelpunkt: Durch welche ökonomischen, ökologischen, sozialen und organisatorisch-rechtlichen Vor- und Nachteile sind vorhandene innovative Logistiklösungen für die 'erste und letzte Meile' gekennzeichnet? In welchem Bezug stehen diese zu regionalen Besonderheiten ländlicher Räume (z.B. Nähe zu Ballungsräumen, Bevölkerungsdichte etc.)? Welche Potenziale beinhaltet die Digitalisierung für effizientere logistische Lösungen in ländlichen Räumen? Welche Barrieren stehen einer Ausschöpfung dieser Potenziale entgegen? Im Ergebnis wird ein Leitfaden für Praktikerinnen und Praktiker für die Gestaltung mikrologistischer Lösungen erarbeitet. Empfehlungen für Akteure der Politik zur Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen entstehen ebenfalls.

Digitalisierung auf dem Land

21.06.2026

Digitales Engagement auf dem Land (DIGEL)

Das Projekt 'Digitales Engagement auf dem Land – Eine qualitative Bestandsaufnahme individueller und gesellschaftspolitischer Gelingensbedingungen für innovative Engagementformen im ländlichen Raum', kurz DIGEL, untersucht ausgehend von bekannten Forschungslücken das digitale ehrenamtliche Engagement in ländlichen Räumen. Mittels Recherchen und Befragungen wird vom Institut für Zukunftsfragen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft (IZGS) der Evangelischen Hochschule Darmstadt der aktuelle Stand des digitalen Engagements in ländlichen Räumen erfasst, systematisiert und beschrieben. Zudem werden gelungene Beispiele für digitales Engagement in ländlichen Räumen identifiziert und analysiert. DIGEL leistet damit einen wichtigen Beitrag zur räumlichen und inhaltlichen Erfassung des digitalen Engagements in Deutschland. Gleichzeitig schafft es ein Verständnis der besonderen Bedingungen für Engagement in den ländlichen Räumen. Ein besonderes Augenmerk legt DIGEL dabei auf den (Rück-)Transfer der gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis. Dies erfolgt neben den Best-Practice-Portraits auch in Form spezifischer Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung digitalen Engagements in ländlichen Räumen, die passgenau für Organisationen und Zivilgesellschaft, aber auch für Politik und Verwaltung erstellt werden.