Digitalisierung auf dem Land

29.04.2026

KOMMpendium - digitale, interaktive Simulation von Dorf- und Regionalentwicklungsprozessen

Im Projekt KOMMpendium wird ein digitales, interaktives Tool zur Vermittlung von kommunalpolitischem Grundlagenwissen entwickelt. Dieses zielt darauf ab, bessere Teilhabe, Kooperationen und Lösungswege aller Akteure in der ländlichen Entwicklung der Region zu ermöglichen sowie den Wissenstransfer von Smarte.Land.Regionen zu unterstützen. Konkret bietet das Tool einen spielerischen Ansatz zum Mapping des lokalen Akteursnetzwerkes und zeigt durch Szenarien und praktische Erfahrungen, mit welchen Strategien und Kooperationen zwischen formellen und informellen, haupt- und ehrenamtlich Engagierten die kommunale Entwicklung vorangebracht werden kann. Themen wie Kommunalpolitik, zentrale Akteure und ihre Rollen sowie Ressourcen und Transformationspfade werden auf diese Weise anschaulich erläutert. Eine besondere Rolle spielen die praktischen Erfahrungen aus den verschiedenen Dörfern und Kommunen, welche die Simulation mit realen Entwicklungsprozessen verknüpfen und lebendig machen. In enger Zusammenarbeit mit den Partnern im Projekt und durch die Beteiligung verschiedenster Akteure in der Region wird auf bestehendes Wissen, Erfahrungen und Formate zurückgegriffen und in gemeinsamen Workshops strukturiert und ergänzt.

Digitalisierung auf dem Land

29.04.2026

Mobiler Makerspace - ortsungebunden an Workshops teilnehmen, Ideen umsetzen, digital arbeiten

Das Vorhaben umfasst die Anschaffung, Umrüstung und den Einsatz eines geeigneten Kleintransporters zu einem mobilen MakerSpace. Ziel ist die Schaffung eines standortunabhängigen Angebots, um verschiedene Zielgruppen niedrigschwellig Zugang zu digitalen, naturwissenschaftlichen, technischen, und künstlerisch-kreativen Bereichen zu ermöglichen. In Wittlich wurde bereits 2020 ein MakerSpace als stationäre, offene Kreativwerkstatt gegründet. Aufgabe und Ziel der Einrichtung ist es, allen Interessierten die Möglichkeit zu geben, mittels moderner Technik, Methoden und Tools Ideen umzusetzen, digitale Maschinen kennenzulernen und mit ihnen zu arbeiten. Der MakerSpace fördert MINT-Fähigkeiten in den Bereichen Holz, Metall, Textil, Elektronik, Coding, 3D-Druck, Video und digitalen Kompetenzaufbau. Das Interesse im Kreisgebiet ist groß, das Raumangebot des bisherigen MakerSpace stößt hierbei jedoch an seine Grenzen. Der mobile MakerSpace wird standortunabhängig Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Familienzentren, Seniorenfreizeit- und Kultureinrichtungen einen Zugang ermöglichen. Unterstützt durch geschultes Personal und ein digitales Buchungssystem, können unterschiedlichste Mitmachformate und Workshops durchgeführt und Lösungen bei der Umsetzung individueller Maker-Projekte erarbeitet werden.

Digitalisierung auf dem Land

29.04.2026

Digitallotse für das Ehrenamt

Das Projekt 'DigiLotsEhr - Digitallotse für das Ehrenamt' bietet individuelle Unterstützung für Ehrenamtliche zum Themenbereich Digitalisierung. Das Ziel des Projekts ist es, die Effizienz der Vereinsverwaltung, den Zugewinn von neuen Mitgliedern, das Netzwerken, die Öffentlichkeitsarbeit oder andere Bereiche durch die Einführung digitaler Lösungen zu verbessern. Das Projekt wird durch einen Digitallotsen durchgeführt, der die Zielgruppe individuell unterstützt und Hard- und Softwarelösungen empfiehlt. Durch einen Fragenkatalog wird der digitale IST-Stand jedes Teilnehmers ermittelt, Empfehlungen abgeleitet und Unterstützung bei der weiteren Umsetzung angeboten. Aus den Erfahrungen der Teilnehmer wird ein Leitfaden zur Optimierung der digitalen Arbeit für das Ehrenamt in ländlichen Regionen entwickelt. Zur Anwendung kommen dabei verschiedene Methoden und Instrumente wie individuelle Beratung, Schulungen und Vermittlung geeigneter Partner für vereinsinterne Umsetzungsmaßnahmen. Im Rahmen der Metropolregion Stettin, in der sich das Projektgebiet befindet, sollen zudem internationale Netzwerkmöglichkeiten eröffnet werden, zur Initiierung grenzübergreifender Aktionen, Veranstaltungen oder Projekte.

Digitalisierung auf dem Land

29.04.2026

NEW kinderleicht - Bildung erlebbar machen

Die App 'NEW kinderleicht' unterstützt Eltern durch interaktive und regionale Angebote dabei, ihre Kinder in kognitiven, sozialen, sprachlichen, emotionalen Kompetenzen, Bewegung und Verständnis für Natur und Umwelt zu fördern. Ein Fokus liegt zudem auf der Einbindung von Natur und Umwelt. Die App hat den Anspruch, auf digitalem Weg für die analoge Praxis zu begeistern. Studien zeigen, dass sich der Anteil der Kinder, die nicht körperlich aktiv sind, während der Corona-Pandemie verfünffacht hat. Das Ziel ist, analoge und digitale Bildungsangebote für Kinder im Kita- und Grundschulalter auf einer Plattform zu bündeln und sowohl für Kinder als auch Eltern niedrigschwellig zugänglich zu machen. Dabei stehen insbesondere Familien aus sozial benachteiligten Verhältnissen im Fokus. Eine nachhaltige Integration in den familiären Alltag verspricht man sich durch die Funktion von Push-Benachrichtigungen, so dass man kontinuierlich Anregungen zu jahreszeitlich passenden Förderbeispielen erhält. Außerdem werden eine Vorlesefunktion und/oder Videoanleitungen in die App integriert. Um die Motivation hoch zu halten muss ein Belohnungssystem mitgedacht werden.

Engagement und Ehrenamt

29.04.2026

Ehrenamtliches Engagement für und von Migrant*innen in ländlichen Räumen (EMILIE)

Das Projekt stellt empirische Grundlagen bereit, wie Engagement für Migrantinnen und Mirgranten in ländlichen Räumen unter sich verändernden Bedürfnissen und im Hinblick auf die Vielfalt der Zuwandergruppen nachhaltig gestaltet werden und Engagement von Migrantinnen und Migranten aktiviert werden kann. In ländlichen Räumen wird ehrenamtliches Engagement als unverzichtbarer Bestandteil von erfolgreicher Integration von Neuzugewanderten betrachtet und fokussierte in den letzten Jahren stark die Gruppe der Geflüchteten. Empirisch fundierte Antworten über Engagement für andere Gruppen sowie die Frage, wie Freiwilligenarbeit nachhaltig gestaltet werden kann, fehlen bislang. Zudem ist wenig darüber bekannt in welchem Ausmaß und aus welchen Beweggründen sich Migrantinnen und Migranten selbst vor Ort engagieren und wie deren Engagement gestärkt werden kann. Die qualitative Studie, die in ländlichen Landkreisen in fünf Bundesländern durchgeführt wird nimmt drei unterschiedliche Perspektiven auf das Phänomen ein: (1) die Perspektive von Personen, die sich ehrenamtlich für Migrantinnen und Migranten engagieren, (2) die Sichtweise von Neuzugewanderten, die bürgerschaftliches Engagement erfahren haben und sich (potenziell) engagieren und (3) Akteurinnen und Akteure ländlicher Entwicklung auf verschiedenen Maßstabsebenen, die befähigt werden, Potenziale von Engagement besser zu verstehen.

Engagement und Ehrenamt

29.04.2026

Demokratische Partizipation Jugendlicher auf dem Lande (DemoParK)

Das Forschungsvorhabens 'Demokratische Partizipation Jugendlicher auf dem Lande. Potenziale und Perspektiven des ehrenamtlichen Engagements in Jugendverband und Kommune' (DemoParK) nimmt das ehrenamtliche Engagement junger Menschen in ländlichen Kommunen im Kontext eines Ost-West-Vergleichs (Brandenburg und Schleswig-Holstein) in den Blick. Zum einen werden die demokratischen Praxen und demokratiebildenden Potenziale in ländlich verorteten Jugendverbänden untersucht. Zum anderen geht es darum, die Perspektiven der verbandlichen Jugendarbeit als Akteur der Regionalentwicklung ländlicher Kommunen/Gemeinden zu erforschen. In beiden Bundesländern werden je sechs Jugendverbände untersucht und dabei zwischen dörflichen und stadtnahen Regionen des Landes unterschieden. Um nicht nur die Ebene der Vereine, sondern auch der Gemeinde insgesamt einzubinden, werden darüber hinaus in jeder Region ein Jugendhilfeausschuss und ein Jugendparlament in die qualitative Studie einbezogen. Die Untersuchung erfolgt auf der Grundlage einer partizipativen Forschungsmethode und umfasst neben einer Dokumentenanalyse 46 Einzel- und Gruppeninterviews. Durch diese enge Zusammenarbeit mit Vereinen und Verbänden werden die Ergebnisse direkt in die Praxis zurückgespiegelt und können vor Ort genutzt werden.

Engagement und Ehrenamt

29.04.2026

Selbst ist das Dorf? Resonanzen ehrenamtlichen Engagements (SIDD)

Das Verbundprojekt der Universitäten Kiel und Leipzig analysiert die Einbettung des ehrenamtlichen Engagements in das soziale Gefüge Dorf. Das Dorf wird dabei als ein konkreter Resonanzraum des Engagements verstanden, d.h. es bildet den Kontext für Praktiken des ehrenamtlichen Engagements und damit zusammenhängende Erfahrungen und wird gleichzeitig mithilfe ebendieser Praktiken und Erfahrungen (re-)produziert. Dörfliche Lebenswelten können demnach sowohl Ausgangspunkt wie auch Zielraum des lokalen Engagements sein. Vor diesem Hintergrund werden die Erfahrungen und Sichtweisen engagierter wie nicht-engagierter Personen in Bezug auf das ehrenamtliche Engagement im Dorf in die Analyse einbezogen. Anhand ausgewählter Dörfer in den Alten und Neuen Bundesländern werden Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Formen des Engagements untereinander sowie deren Beziehungen zu unterschiedlichen dörflichen Lebenswelten untersucht. Ziel ist es, mithilfe einer differenzierten Darstellung der Resonanzen, die unterschiedliche Formen des Engagements im sozialen Gefüge Dorf hervorrufen, konkrete Faktoren zu identifizieren, die das Engagement in lokalen Strukturen stärken, erschweren oder verändern. Das Teilprojekt SIDD B fokussiert dabei auf periphere und exurbane Kontexte in den Neuen Bundesländern und erarbeitet so Grundlagen für einen systematischen Vergleich mit Engagementerfahrungen in den Alten Bundesländern. Die Erkenntnisse ermöglichen es, Handlungsempfehlungen für die Gestaltung ländlicher Förderpolitiken zu formulieren, die von den lebensweltlichen Erfahrungen der BewohnerInnen ländlicher Räume ausgehen, in ihrer Zielsetzung jedoch über den lokalen Kontext hinausreichen. Das Teilprojekt SIDD B hat somit das Ziel, die Fallstudien in den neuen Bundesländern durchzuführen und die Ergebnisse in die gemeinsame Arbeit mit Teilprojekt SIDD A zu überführen.

Engagement und Ehrenamt

29.04.2026

Selbst ist das Dorf? Resonanzen ehrenamtlichen Engagements (SIDD)

Das Verbundprojekt der Universitäten Kiel und Leipzig analysiert die Einbettung des ehrenamtlichen Engagements in das soziale Gefüge Dorf. Das Dorf wird dabei als ein konkreter Resonanzraum des Engagements verstanden, d.h. es bildet den Kontext für Praktiken des ehrenamtlichen Engagements und damit zusammenhängende Erfahrungen und wird gleichzeitig mithilfe ebendieser Praktiken und Erfahrungen (re-)produziert. Dörfliche Lebenswelten können demnach sowohl Ausgangspunkt wie auch Zielraum des lokalen Engagements sein. Vor diesem Hintergrund werden die Erfahrungen und Sichtweisen engagierter wie nicht-engagierter Personen in Bezug auf das ehrenamtliche Engagement im Dorf in die Analyse einbezogen. Anhand ausgewählter Dörfer in den Alten und Neuen Bundesländern werden Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Formen des Engagements untereinander sowie deren Beziehungen zu unterschiedlichen dörflichen Lebenswelten untersucht. Ziel ist es, mithilfe einer differenzierten Darstellung der Resonanzen, die unterschiedliche Formen des Engagements im sozialen Gefüge Dorf hervorrufen, konkrete Faktoren zu identifizieren, die das Engagement in lokalen Strukturen stärken, erschweren oder verändern. Das Teilprojekt SIDD A fokussiert dabei auf periphere und exurbane Kontexte in den Alten Bundesländern und erarbeitet so Grundlagen für einen systematischen Vergleich mit Engagementerfahrungen in den Neuen Bundesländern. Die Erkenntnisse ermöglichen es, Handlungsempfehlungen für die Gestaltung ländlicher Förderpolitiken zu formulieren, die von den lebensweltlichen Erfahrungen der BewohnerInnen ländlicher Räume ausgehen, in ihrer Zielsetzung jedoch über den lokalen Kontext hinausreichen.

Engagement und Ehrenamt

29.04.2026

Zwischen Appstore und Vereinsregister (AppVel)

Das Verbundprojekt von Neuland 21 e.V. und Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) e.V. untersucht im Rahmen einer quantitativen und qualitativen empirischen Erhebung den Stand der Digitalisierung im Ehrenamt in ländlichen Räumen Deutschlands. Dabei wird untersucht, (1) in welchem Umfang und in welcher Art und Weise die Digitalisierung in die ehrenamtliche Arbeit Einzug gehalten hat, (2) ob und inwiefern sich raumbezogene, organisationsbezogene oder andere Unterschiede in der Verbreitung und Nutzung digitaler Technologien feststellen lassen, (3) welche Chancen und Risiken digitale Technologien für die weitere Entwicklung des ländlichen Ehrenamts bieten, (4) welche Unterstützungsbedarfe im Kontext der Digitalisierung des Ehrenamts bestehen, sowie (5) welche Rolle das zivilgesellschaftlich getragene Engagement für die Digitalisierung im ländlichen Raum spielt. Im Rahmen des Forschungsprojekts wird ein nach Raumtypen, Organisationsprofilen und Altersstruktur der Engagierten differenziertes Bild zu Einsatz und Umgang mit digitalen Technologien im Ehrenamt in Deutschland mit Fokus auf die ländlichen Räume gewonnen und eine fundierte Einschätzung zu den Chancen und Risiken des Technologieeinsatzes im ländlichen Ehrenamt getroffen . Damit reagiert das Forschungsvorhaben auf den Umstand, dass bislang kaum systematisches Wissen über die tatsächliche Verbreitung digitaler Technologien, wie etwa digitale Kommunikationsmittel und Projektmanagement-Tools, soziale Medien oder Apps, im ländlichen Ehrenamt vorhanden ist.

Engagement und Ehrenamt

29.04.2026

Zwischen Appstore und Vereinsregister (AppVel)

Das Verbundprojekt von Neuland 21 e.V. und Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) e.V. untersucht im Rahmen einer quantitativen und qualitativen empirischen Erhebung den Stand der Digitalisierung im Ehrenamt in ländlichen Räumen Deutschlands. Dabei wird untersucht, (1) in welchem Umfang und in welcher Art und Weise die Digitalisierung in die ehrenamtliche Arbeit Einzug gehalten hat, (2) ob und inwiefern sich raumbezogene, organisationsbezogene oder andere Unterschiede in der Verbreitung und Nutzung digitaler Technologien feststellen lassen, (3) welche Chancen und Risiken digitale Technologien für die weitere Entwicklung des ländlichen Ehrenamts bieten, (4) welche Unterstützungsbedarfe im Kontext der Digitalisierung des Ehrenamts bestehen, sowie (5) welche Rolle das zivilgesellschaftlich getragene Engagement für die Digitalisierung im ländlichen Raum spielt. Im Rahmen des Forschungsprojekts wird ein nach Raumtypen, Organisationsprofilen und Altersstruktur der Engagierten differenziertes Bild zu Einsatz und Umgang mit digitalen Technologien im Ehrenamt in Deutschland mit Fokus auf die ländlichen Räume gewonnen und eine fundierte Einschätzung zu den Chancen und Risiken des Technologieeinsatzes im ländlichen Ehrenamt getroffen . Damit reagiert das Forschungsvorhaben auf den Umstand, dass bislang kaum systematisches Wissen über die tatsächliche Verbreitung digitaler Technologien, wie etwa digitale Kommunikationsmittel und Projektmanagement-Tools, soziale Medien oder Apps, im ländlichen Ehrenamt vorhanden ist.