Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

11.03.2026

ZWM – Zukunftswerkstatt: Mobilität

Das Verbundprojekt 'Zukunftswerkstatt:Mobilität' der Stadtwerke Menden und der Stadtwerke Balve bietet Bürgerinnen und Bürgern aus dem ländlich geprägten Balve die Möglichkeit, eigene Ideen für eine zukunftsfähige Mobilität auf dem Land einzubringen. Gleichzeitig werden die Bürgerinnen und Bürger für bereits bestehende Mobilitätsalternativen zum Auto sensibilisiert. Dreh- und Angelpunkt ist dabei die sogenannte 'Mobilitätstestinsel'. Diese ist eine Art Messestand mit diversen Erlebnis- und Mitmachelementen, wie Fahrsimulatoren, E-Scootern oder Virtual-Reality-Brillen. Die Ausstattung dieser Testinsel und die Themen, die darin behandelt werden, wurden zu Beginn des Projektes in einem fünftägigen Innovationssprint gemeinsam mit Balverinnen und Balvern entwickelt. Die Testinsel wird über einen Zeitraum von 24 Monaten an verschiedenen Ortsteilen in Balve an zentralen Punkten, wie zum Beispiel Vereinsheimen oder Landmärkten, über mehrere Wochen aufgebaut. Besuchende der Testinsel können, auch im Rahmen von gemeinsamen Gruppenveranstaltungen, derzeitige und zukünftige alternative Mobilitätsformen bewerten, erfahren und mitgestalten. Dabei werden sie von geschultem Personal begleitet und interviewt. Die gesammelten Daten werden vom wissenschaftlichen Partner im Projekt, der JOSEPHs GmbH, ausgewertet. Auf dieser Basis werden dann Handlungsempfehlungen für nachhaltige und zukunftsorientierte Mobilität im ländlichen Raum abgeleitet.

Kultur in ländlichen Räumen

11.03.2026

Gründung des "Großer Garten Ensembles"

Das Dorf Gerswalde in der Uckermark zieht seit einigen Jahren immer mehr Kunst-, Kultur- und Filmschaffende an und bietet so den Nährboden für vielfältige, kulturelle Aktivitäten. Um diese Aktivitäten zu stärken, zu bereichern, zu bündeln und miteinander zu vernetzen, wird das 'Großer Garten Ensemble' ins Leben gerufen. Dafür wird die denkmalgeschützte Scheune der ehemaligen Schlossgärtnerei von Gerswalde zu einem multifunktionalen Veranstaltungsraum umgebaut und auf dem Gartengelände eine Freiluftbühne errichtet. In den Sommermonaten finden interdisziplinäre Veranstaltungen statt, bei denen es um neue Formen des Lebens und Arbeitens auf dem Land gehen wird und mit spielerischem Ansatz gesellschaftlich relevante Fragen gestellt und utopische Szenarien entworfen werden. Die Formate dieser Veranstaltungen beinhalten Theaterstücke, Lesungen, Talkrunden, Diskussionen, Ausstellungen, Filmvorführungen, Workshops sowie verschiedene Performances.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

11.03.2026

ZWM – Zukunftswerkstatt: Mobilität

Das Verbundprojekt 'Zukunftswerkstatt:Mobilität' der Stadtwerke Menden und der Stadtwerke Balve bietet Bürgerinnen und Bürgern aus dem ländlich geprägten Balve die Möglichkeit, eigene Ideen für eine zukunftsfähige Mobilität auf dem Land einzubringen. Gleichzeitig werden die Bürgerinnen und Bürger für bereits bestehende Mobilitätsalternativen zum Auto sensibilisiert. Dreh- und Angelpunkt ist dabei die sogenannte 'Mobilitätstestinsel'. Diese ist eine Art Messestand mit diversen Erlebnis- und Mitmachelementen, wie Fahrsimulatoren, E-Scootern oder Virtual-Reality-Brillen. Die Ausstattung dieser Testinsel und die Themen, die darin behandelt werden, wurden zu Beginn des Projektes in einem fünftägigen Innovationssprint gemeinsam mit Balverinnen und Balvern entwickelt. Die Testinsel wird über einen Zeitraum von 24 Monaten an verschiedenen Ortsteilen in Balve an zentralen Punkten, wie zum Beispiel Vereinsheimen oder Landmärkten, über mehrere Wochen aufgebaut. Besuchende der Testinsel können, auch im Rahmen von gemeinsamen Gruppenveranstaltungen, derzeitige und zukünftige alternative Mobilitätsformen bewerten, erfahren und mitgestalten. Dabei werden sie von geschultem Personal begleitet und interviewt. Die gesammelten Daten werden vom wissenschaftlichen Partner im Projekt, der JOSEPHs GmbH, ausgewertet. Auf dieser Basis werden dann Handlungsempfehlungen für nachhaltige und zukunftsorientierte Mobilität im ländlichen Raum abgeleitet.

Kultur in ländlichen Räumen

11.03.2026

BürgerBühne Burg - KulturLandSchaf(f)t | Aufbau einer Freilichtbühne auf einem ehemaligen Landesgartenschaugelände

In den Parks, die während der Landesgartenschau 2018 in der Stadt Burg bei Magdeburg angelegt wurden, tummeln sich Elfen und Trolle, Liebespaare werden verzaubert. Ganz im Sinne des 'Sommernachtstraum' von Shakespeare hauchen Bürgerinnen und Bürger, angeleitet von Profis, im Rahmen des Projektes eine Bürger-Bühne gründen, den verlassenen Parks mitten in der Stadt Leben ein. Dafür werden 'Open-Air'-Theaterstücke aufgeführt, die Mensch und Natur als Thema haben. Bürgerinnen und Bürgern wird die Chance gegeben, sich und ihre Heimatregion zu präsentieren und zu einer festen, kulturellen Größe im Landkreis Jerichower Land zu werden. Als Aufführungsort wird das ehemalige Landesgartenschaugelände genutzt, aber es wird auch auf einer mobilen Kulturbühne 'auf dem Lande' gespielt, um so das kulturelle Leben zu bereichern. Im Projekt werden sowohl Familien aus strukturschwachen Regionen als auch benachteiligte Kinder und Migrantinnen und Migranten eingebunden. Während der Laufzeit des Projektes ist eine Inszenierung pro Jahr vorgesehen und auch nach Ablauf des Vorhabens wird das geründete Ensemble fortbestehen und weitere Aufführungen geben.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

11.03.2026

Mobilitätsinnovationen im ländlichen Raum

Mit dem Projekt wird in drei ländlichen Modellkommunen die Entwicklung und Umsetzung von Mobilitätsalternativen zum privaten Pkw initiiert und begleitet. Über Aktionswochen werden insbesondere diejenigen Zielgruppen angesprochen, die entweder (noch) keinen Führerschein haben, über kein eigenes Auto verfügen oder nicht mehr automobil unterwegs sein wollen oder können. Dabei adressiert das Vorhaben vor allem den Bewusstseinswandel, sowohl in den kommunalen Verwaltungen als auch in der ländlichen Bevölkerung. Durch öffentlichkeitswirksame Aktionen und Testerlebnisse wird die Bekanntheit neuer Lösungen und Ansätze gefördert und die lokale Akzeptanz erhöht. Die Entwicklung und Umsetzung der Modellprojekte wird dabei durch professionelle Moderation und Beratung begleitet. Durch Austauschveranstaltungen wird zudem der interkommunale Wissenstransfer zwischen den drei Modellkommunen gefördert. Die drei Modellkommunen verfolgen jeweils mindestens ein weiteres Aktionsfeld: Integrierte Mobilität, neue Geschäfts- und Finanzierungsmodelle, Verbesserung der Anschlussmobilität oder elternunabhängige Lösungen. Basierend auf den Aktionswochen wird in einer Implementationsphase in den Modellgemeinden der Einsatz verschiedener Varianten von Elektrofahrzeugen (vom Zweirad über das geteilte Elektroauto bis hin zum autonomen Shuttle-Bus) erprobt.

Kultur in ländlichen Räumen

11.03.2026

MKB-E4 | Multifunktionales Kultur- und Bildungszentrum im historischen Dreiseithof "Einigkeit 4"

Der denkmalgeschützte Dreiseithof in Polenz im nördlichen Sachsen spielt bereits eine große Rolle im kulturellen Leben des Muldentals, vor allem in der Aufführung klassischer und außereuropäischer Musik auf professioneller aber auch auf Amateurebene. Der Verein weitet im Rahmen des Projektes diese Aktivitäten aus und nutzt noch nicht erschöpfte Potenziale. Das historisch gut erhaltene 200 Jahre alte Ensemble mit seinen weitestgehend restaurierten Gebäuden wie der Scheune mit Heuboden und dem Kuhstall bietet eine ideale Voraussetzung für den Aufbau eines Bildungszentrums mit Fokus auf die Geschichte der Landwirtschaft und des ländlichen Lebens. Vorgesehen sind einerseits die Restauration der Fußböden und der Beleuchtung sowie andererseits die Dokumentation, Instandsetzung und Präsentation der vorhandenen heimatkundlichen Sammlungen zu Ortsgeschichte, landwirtschaftlichen Geräten und Landschaftsmalerei im Rahmen einer Überarbeitung des museumspädagogischen Konzeptes. Die Vielfältigkeit des kulturellen Angebotes dient dazu, den Dreiseithof langfristig über das Muldental hinaus als Ort der Begegnung, der Erinnerung und des ästhetischen Erlebnisses zu etablieren. Durch die Verknüpfung von Musik und Kunst mit Ausstellungen zur Heimatkunde sowie Landwirtschafts- und Technikgeschichte kann das Projekt als modellhaft für die Umgestaltung von historischen Anwesen zu vielschichtigen Kulturstandorten angesehen werden.

Mobilität auf dem Land | Digitalisierung auf dem Land

11.03.2026

Vernetztes Fahren, Teilprojekt: Realisierung AutobusSchwaben

Ziel des Verbundprojektes AutobusSchwaben ist die Erforschung, Erprobung und Inbetriebnahme einer kombinierten Güter- und Personenlogistik im ÖPNV des ländlichen Raums, um ¿ der Bevölkerung den Zugang zu dem regionalen Handel/Waren auch ohne eCommerce-Portale und postalischer Versendung zu ermöglichen, ¿ den regionalen Händlern im ländlichen Raum eine einfach zu handhabende Nahlogistikplattform bereitzustellen, damit sie durch direkte Belieferung ihre Kundenbeziehungen in der Region gegen den wachsenden Internethandel aufrechterhalten können, ¿ dem ÖPNV im ländlichen Raum weitere Einnahmen aus dem Kurierdienst zum Zwecke einer besseren Kostendeckung zu ermöglichen. Mit dem Forschungsprojekt AutobusSchwaben ist der im Landkreis Günzburg vorhandene ÖPNV-Bedarfsverkehr FLEXIBUS mit dem flexibel nutzendbaren On-Demand-Service FLEXITRANS zur Belieferung der Bevölkerung mit Waren ergänzt worden. Für die Steuerung von Personen- und Güterlogistik bei der FLEXIBUS KG wurde in AutobusSchwaben ein IT-gestütztes Leitsystem spezifiziert und eingerichtet, in dem die Fahrtwünsche von Fahrgästen mit einzelnen Warensendungen der lokalen Geschäfte und Erzeuger flexibel koordiniert werden können.

Mobilität auf dem Land | Digitalisierung auf dem Land

11.03.2026

Vernetztes Fahren, Teilprojekt: Konzeption AutobusSchwaben

Ziel des Verbundprojektes AutobusSchwaben ist die Erforschung, Erprobung und Inbetriebnahme einer kombinierten Güter- und Personenlogistik im ÖPNV des ländlichen Raums, um ¿ der Bevölkerung den Zugang zu dem regionalen Handel/Waren auch ohne eCommerce-Portale und postalischer Versendung zu ermöglichen, ¿ den regionalen Händlern im ländlichen Raum eine einfach zu handhabende Nahlogistikplattform bereitzustellen, damit sie durch direkte Belieferung ihre Kundenbeziehungen in der Region gegen den wachsenden Internethandel aufrechterhalten können, ¿ dem ÖPNV im ländlichen Raum weitere Einnahmen aus dem Kurierdienst zum Zwecke einer besseren Kostendeckung zu ermöglichen. Mit dem Forschungsprojekt AutobusSchwaben ist der im Landkreis Günzburg vorhandene ÖPNV-Bedarfsverkehr FLEXIBUS mit dem flexibel nutzendbaren On-Demand-Service FLEXITRANS zur Belieferung der Bevölkerung mit Waren ergänzt worden. Für die Steuerung von Personen- und Güterlogistik bei der FLEXIBUS KG wurde in AutobusSchwaben ein IT-gestütztes Leitsystem spezifiziert und eingerichtet, in dem die Fahrtwünsche von Fahrgästen mit einzelnen Warensendungen der lokalen Geschäfte und Erzeuger flexibel koordiniert werden können.

Kultur in ländlichen Räumen

11.03.2026

KIDP |"Kunst in der Platte" - Aufbau einer kulturellen Infrastruktur in der Uckermark

Im Rahmen des Vorhabens 'Kunst in der Platte' entsteht in der ländlichen Region Uckermark eine kulturelle Schaffensstätte, um das kulturelle Leben vor Ort nachhaltig zu bereichern. Zunächst werden Teile des ehemaligen Wohnblocks Libken (englisch für Haus oder Häuschen) für künstlerische und kulturelle Nutzungen umgebaut und revitalisiert. Die baulichen Maßnahmen schaffen die Voraussetzung dafür, dass Libken als offener Ort der Beteiligung wahrgenommen und genutzt wird. So werden unter anderem ganzjährig wechselnde Künstlerinnen und Künstler in der Kulturstätte leben, welche gleichzeitig als Veranstaltungs- und Begegnungsort fungiert. Regelmäßige Kulturveranstaltungen für die lokale und regionale Bevölkerung, künstlerische Workshops und Seminare werden angeboten und zur Beteiligung einladen. Als Begegnungsstätte und Dialograum wird zudem ein saisonalen Kulturcafés eröffnet, in welchem wechselnde künstlerische Arbeiten ausgestellt und so für alle Gäste Berührungspunkte mit dem kreativen Potenzial des künstlerischen Schaffens im Wohnblock Libken geschaffen werden. Nach der Eröffnung wird eine feste Anlaufstelle mit regelmäßigen Öffnungszeiten entstehen. Die Kulturstätte wird als Kristallisationspunkt einer pluralistischen, dörflichen Gemeinschaft freie Denk- und Erfahrungsräume eröffnen, zum Mitmachen einladen und als Plattform für lokale Initiativen und Projekte im ländlichen Raum dienen. Mit dem Ansatz eines in die Zukunft gerichteten Dorf- und Libken-Archivs, entwickelt das Projekt ein Modell für diskursive Praxis im ländlichen Raum, das auch auf andere Regionen angewendet werden kann. Über das Nutzungskonzept und ein offenes, partizipatives Kulturangebot wird nach Fertigstellung der Umbaumaßnahmen und der Eröffnungsveranstaltung langfristig und gezielt für ein Leben in der Region geworben und deutlich gemacht, dass der ländliche Raum auch heute für viele Menschen attraktiv und lebenswert ist.

Mobilität auf dem Land | Regionale Wirtschaft

11.03.2026

Verbundprojekt: Mobilität für Auszubildende/junge Fachkräfte, Teilprojekt B: Umsetzung

Das Projekt AzubiMobil ist ein Verbundprojekt des Landkreises Altenkirchen und der neuland+ Tourismus-, Standort- und Regionalentwicklung GmbH & Co. KG. Ziel ist die Erprobung von umweltbewussten und solidarischen Ridesharing-Modellen zur Verbesserung der Mobilität von jungen Fachkräften im ländlichen Raum. Mit dem Projekt wird auch die Heranführung der Ausbildungsbetriebe und ihrer Mitarbeitenden an Elektromobilität sowie die dafür notwendige Errichtung von Ladeinfrastruktur erreicht. Nach coronabedingten Verzögerungen erhielten drei Betriebe zu stark vergünstigten Leasingkonditionen insgesamt fünf Elektro-Pkw. Für alle drei Firmen war dies der erste Kontakt mit E-Mobilität. Zwei Betriebe haben die entsprechende Ladeinfrastruktur dafür neu am Firmenstandort aufgebaut. Die Fahrzeuge dürfen von insgesamt 31 Jugendlichen für Fahrten zur Arbeitsstelle, Berufsschule und auch für private Fahrten genutzt werden. Als Gegenleistung wird von den jungen Menschen sogenannte 'Gemeinwohlpunkte' erwartet. Diese können erworben werden, indem sie andere Auszubildende zur Arbeit mitnehmen, Einkaufsfahrten oder andere Transporte für weniger mobile Menschen im Landkreis erledigen. Auch nicht mobilitätsbezogene Unterstützungen, wie z.B. Rasenmähen außerhalb der eigenen Familie, werden als Gegenleistung akzeptiert. Zwei der drei Firmen übernahmen nach Projektende ihre geleasten Elektrofahrzeuge und führen das Modell zukünftig in ihren Betrieben weiter fort.