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Aufbau eines Tierwohl Netzwerks
Die Schlachtung von Schweinen, Geflügel und Rindern sowie anderen Wiederkäuern findet überwiegend außerhalb der Region und des Landes statt. Aktuell verlassen, über lange Transportwege, ca. 90 Prozent der Absetzer Brandenburg. Dort werden sie gemästet und geschlachtet. Nach der Verarbeitung wird ein Teil der Endprodukte zurück transportiert und den Endkundinnen bzw. Endkunden im Supermarkt, unter dem Label aus der Region oder ähnlich klingendem verkauft. Die Anzahl an Siegeln, Zertifizierungen und Labels sind so zahlreich, dass Endverbrauchende eine klare transparente Information zur Herkunft
Geographien der Unzufriedenheit – Gefährdungen des gesellschaftlichen Zusammenhalts in ländlichen Räumen
Im Rahmen des Forschungsprojekts wird analysiert, welche Zusammenhänge in der wissenschaftlichen Literatur und empirischen Untersuchungen zwischen dem Zusammenhalt in einer Gesellschaft und den räumlichen Gegebenheiten aufgezeigt werden. Hintergrund der Studie ist die zunehmende Polarisierung der Gesellschaften in den Staaten Europas und Nordamerikas, welche sich im Erstarken antidemokratischer Protestbewegungen sowie rechtspopulistischer und rechtsradikaler Gruppierungen äußert. Im Zentrum der Analyse steht die Frage, wie sich wirtschaftliche und gesellschaftliche sowie räumliche Faktoren –
Open Food Hub – Exemplarische Entwicklungsstrategie für regionale Wertschöpfungszentren
Es wird ein Open Food Hub als zentral gelegene Einrichtung zur Aggregation, Lagerung, Verarbeitung, Verteilung und/oder Vermarktung von lokal/regional produzierten Lebensmitteln strukturiert und vorbereitet. Merkmale des Open Food Hub-Modells sind u.a. regelmäßige Bestellzyklen, Selbstbedienungsläden, Verarbeitungsmöglichkeiten, Abholstationen, Einkaufsgemeinschaften sowie Workshops, Kurse und Events. Es werden grundlegende Strukturen, Partnerschaften und Ressourcen geschaffen, um die Umsetzung im Anschluss erfolgreich zu realisieren. Der Nutzen für die Projektregion und ihre Bewohner
Regionale Wertschöpfungsketten in der Kindergarten- und Schulverpflegung
Es wird ein Konzept entwickelt und in der Praxis getestet, wie die Speisenzubereitung in der Kindergarten- und Schulverpflegung mit regionalen, saisonalen und EU-biozertifizierten Produkten durchgeführt werden kann. Dazu zählen unter anderem der Aufbau von Lieferwegen, Verarbeitungs- und Veredelungsmöglichkeiten und auch systemische Ansätze für die Vereinbarkeit von Einkaufs- und Verkaufspreisen. Alle Akteure (Produzenten, Lieferanten, Küche, Kundinnen und Kunden etc.) werden aktiv in den Prozess eingebunden. Parallel erfolgt die Wissensvermittlung über die Speisen und ihre Zutaten sowohl in
Regionale Leguminosen-Wertschöpfungskette zur Förderung von Anbau, Verarbeitung und Verzehr
Regionale Hülsenfrüchte (Leguminosen) werden vom vorherrschenden Futteranbau zurück in die menschliche Ernährung integriert und damit der Anbau, die Verarbeitung und der Verzehr von Leguminosen gefördert. Im Projekt wird eine Wertschöpfungskette aufgebaut, um hochwertige regionale Rohstoffe aufzubereiten und für die Weiterverarbeitung und Vermarktung bereitzustellen. Dadurch wird gesunde und nachhaltige Ernährung gefördert, da Leguminosen durch ihren natürlichen Eiweißgehalt zu einer gesunden und klimatisch nachhaltigeren Ernährung beitragen, indem sie die Abhängigkeit von Tierproteinen reduzieren
Vermarktungsgemeinschaft zur Verarbeitung von Sommergetreide für das Back- und Brauhandwerk
Um den Aufbau einer Vermarktungsgemeinschaft zu managen, wird beim Kreis Wesel eine Personalstelle geschaffen. Zielführende Organisationsstrukturen werden aufgebaut, gemeinsam mit der Partnerschaft das Geschäftsmodell konzipiert, Kooperationen mit weiteren Partnerinnen und Partnern der Wertschöpfungskette aufgebaut und neue Marketingpartnerschaften angebahnt. Außerdem wird ein Umsetzungsplan entwickelt, um die Grundsteine für die Realisierung der Projektidee zu legen. Zur Erstellung eines Geschäftsplans wird die wirtschaftliche Tragfähigkeit einer nachhaltigen Finanzierungsstrategie untersucht. Dafür
Regionen-EIN-Kauf über eine Online-Bestellung
Um regionale Vermarktung zu ermöglichen, werden das Verbraucherinteresse und die regionale Wertschöpfung durch Bündelung erhöht. Eine zentrale digitale Bestellung für viele Produkte einer Region wird mit Abholung an einem bestimmten Tag definiert. Durch Kundenvorbestellungen für fest terminierte Abholtage entsteht Plan- und Kalkulierbarkeit für Erzeugerinnen und Erzeuger. Der verfügbare Warenbestand wird auf Wunschbestellungen verteilt und die Kundinnen und Kunden informiert, was sie tatsächlich an einem Abholtag bekommen. Durch das System wird die kostenaufwändige Bereitstellung von immer
Junge Täler – Orte, Geschichten und Zukünfte um Oberwiesenthal
Mit dem Projekt wird die aktive Beteiligung junger Menschen an der Gestaltung ihrer Zukunft gefördert. Durch eine Kombination aus kreativen Workshops, kritischem Kartieren, der Initiierung eines Jugendgemeinderats und einem abschließenden Sommerfest mit Wanderausstellung wird eine Plattform geschaffen, auf der junge Menschen ihre Meinungen und Ideen äußern und konkret an Entscheidungsprozessen teilhaben. Die Zusammenarbeit von wissenschaftlicher Expertise, lokalem Engagement und 'Community Building'-Ansätzen dient als Blaupause für andere ländliche Regionen zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls
OKOM - Orte für Kinder als Orte für Menschen
Im Verbundvorhaben werden gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen, Familien, Seniorinnen und Senioren sowie weiteren heterogenen Gruppen auf Basis einer Sozialraumbegehung Ideen gesammelt und gemeinsam umgesetzt, um den zeitweisen Leerstand von Schulgebäuden zu verringern, indem diese in den Nachmittags- und Abendstunden, an Wochenenden und in den Schulferien als soziale Begegnungsorte und Treffpunkte genutzt werden. Dabei wird durch aktivierende Befragung, Netzwerkarbeit und die Möglichkeit, die Räume eigenverantwortlich zu nutzen, die Selbstverantwortung für eine aktive soziale Dorfentwicklung
OKOM - Orte für Kinder als Orte für Menschen
Im Verbundvorhaben werden gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen, Familien, Seniorinnen und Senioren sowie weiteren heterogenen Gruppen auf Basis einer Sozialraumbegehung Ideen gesammelt und gemeinsam umgesetzt, um den zeitweisen Leerstand von Schulgebäuden zu verringern, indem diese in den Nachmittags- und Abendstunden, an Wochenenden und in den Schulferien als soziale Begegnungsorte undTreffpunkte genutzt werden. Dabei wird durch aktivierende Befragung, Netzwerkarbeit und die Möglichkeit, die Räume eigenverantwortlich zu nutzen, die Selbstverantwortung für eine aktive soziale Dorfentwicklung