Kultur in ländlichen Räumen

11.03.2026

Kunst auf dem Land – nur mit der Jugend!

Mithilfe des Projekts werden Jugendliche für die ehrenamtlich organisierte Kultur in der Raiffeisen-Region gewonnen und so gemeinsam mit ihnen das kulturelle Angebot nachhaltig gestaltet. Auf diese Weise werden die regionale Identität der Jugendlichen und damit die Verbundenheit mit der Region gestärkt. In der ersten Phase geht es um die professionelle Einbindung, Motivation und Beratung der Jugendlichen. Dazu werden Schulklassen gewonnen, um gemeinsam Umfragen zu entwickelt, mit denen die Jugendlichen dann gezielt angesprochen werden. Auf Grundlage dieser Umfragen werden die Motivationen und Wünsche der Jugendlichen erarbeitet, bevor in einem Planspiel Schulklassen für zwei Tage in die Rolle von Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern und der Medien schlüpfen, um über kulturelle Projekte zu beraten und zu entscheiden. Im Anschluss werden Teams gebildet, die jeweils eine Projektidee mit professioneller Unterstützung ausarbeiten. In der zweiten Phase wird ein regionaler Kultur-Wettbewerb vorbereitet und durchgeführt, in dem Jugendliche sich mit ihren Projektideen bewerben können. Eine Jury wählt die besten Kandidaten anhand im Vorfeld festgelegter und veröffentlichter Kriterien aus. Die ausgewählten Projekte werden mit einem Budget ausgestattet und bekommen einen erwachsenen Paten aus der Region zu Seite gestellt, welcher bei der Umsetzung des Projektes unterstützt. Die Ergebnisse werden dann jährlich in der regionalen Kultur-Werkstatt vorgestellt. So können die teilnehmenden Jugendlichen der nächsten Jahrgänge schon einmal einen ersten Eindruck bekommen und Kulturluft 'schnuppern'.

Kultur in ländlichen Räumen

11.03.2026

Maeeh | Dialog zwischen Jung und Alt – Kulturbetrieb anhand lokaler Kulturgeschichte

Mit diesem Vorhaben werden in Bromskirchen ein eigenes Angebot einer Kulturlandschaft geschaffen, in der die eigene Identität anhand der lokalen Kulturgeschichte durch bildende und darstellende Künste gezeigt und gestärkt wird. Der entstehende Kulturbetrieb wird praktisch, durch Workshops und Lesungen, aber auch didaktisch, durch Erzählungen, Lesungen und Vorträge, vorangetrieben. Regionale Kunst und traditionelle Handwerkstechniken werden durch Dialoge zwischen Jung und Alt wieder erfahrbar gemacht. Um auch die Vielfalt anderer Kulturen und Nationalitäten mit einzubeziehen, wird der Dialog mit europäischen Kulturpartnern einbezogen und der Schwerpunkt auf Völkerverständigung und Kulturaustausch gesetzt.

Kultur in ländlichen Räumen

11.03.2026

Kunst-KOOP | Wasserschloss Reelkirchen als Kreativquartier

Mit dem Projekt 'Kunst-KOOP' entsteht im Wasserschloss Reelkirchen ein Ort der lebendigen Produktion von Kunst und Kultur sowie des Austausches über kulturelle, interdisziplinäre und gesellschaftlich relevante Fragestellungen. Als Anlaufstelle für spartenübergreifende Zusammenarbeit werden dort vorhandene Kräfte und Einzelinitiativen sinnvoll vernetzt. Die nachfolgend aufgeführten vier Schritte werden verfolgt, um ein Kreativquartier im Wasserschloss Reelkirchen zu etablieren: 1. Ausbau des bereits bestehenden überregionalen Netzwerkes zum Thema Kultur in der Fläche z.B. Nutzung der sogenannten Ideen-Maschine: einer Internet-basierten Datenbank mit über 10.000 Kunstschaffenden und Kreativen. 2. Renovierung eines Veranstaltungs- und Aufenthaltsraumes für die Kunst-KOOP im Wasserschloss Reelkirchen. 3. Etablierung eines 'Think-Tanks', der sich interdisziplinär mit Fragen der kulturellen Entwicklung ländlicher Regionen befasst. 4. Durchführung von Kunst- und Kulturprojekten in der Region mit regionalen und internationalen Künstlerinnen und Künstler, die das Handlungsfeld 'Kultur in der Fläche' mit wechselnden Schwerpunkten experimentell ausloten. Der Umgang mit Fragestellungen bezüglich des ländlichen Raumes aus künstlerischer Perspektive bringt neuartige Lösungsansätze hervor. Dem Wissenstransfer kommt im BULEplus eine herausragende Rolle zu, daher wird dieses Projekt 2025 dabei unterstützt, die gesammelten Ergebnisse und Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und in die Breite zu tragen.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Regionale Wirtschaft

11.03.2026

Regionale Online-Bestellplattform mit einem lokal angepassten Logistiksystem

Zielsetzung des Projekts ist die Entwicklung eines Konzepts für eine regionale Online-Bestellplattform mit einem Logistiksystem, das auf die Gegebenheiten und die Bedürfnisse der Konsumenten und Konsumentinnen angepassten ist. Mittels empirischer Erhebung und individueller Befragung wird sowohl das regionale Angebot wie auch die spezifische Nachfrage ermittelt. Zusätzlich wird untersucht, ob ein stationärer Regionalladen bzw. ein Ladennetzwerk sinnvoll und erfolgversprechend ist. Die Belieferung erfolgt durch regionale Anbieter. Ein möglichst vollständiges Warensortiment des täglichen Bedarfs wird vorgehalten. In die Lieferketten werden die in der Region bereits vorhandenen Dorfläden, Wochenmärkte und Direktvermarkter mit einbezogen. Zielgruppe des Angebots sind die knapp 60.000 Einwohner der Region Altmühl-Jura. Entsprechend dem ermittelten Potenzial, werden modular aufeinander aufbauend die notwendigen Inhalte zu den Umsetzungsschritten die 'Online-Bestellplattform und Logistiksystem' inklusive aller Voraussetzungen (Logistikkosten, Koordinierungsaufwand etc.) sowie der 'Stationäre Regionalladen' erarbeitet.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Regionale Wirtschaft

11.03.2026

Lebens.Mittel.Punkte - Versorgungssicherheit, lebendige Dörfer und kurze Lieferketten

Im Rahmen der Konzeptphase wird eine Bedarfserfassung der Verbrauchererwartungen in den Modelldörfern der Projekt-Kommunen in der Region Kassel-Land durchgeführt. Daran schließt sich eine individuelle Standortbetrachtung der Nahversorgungssituation und der Ausgangslagen in allen Modelldörfern an. Die zu ermittelnden Bedarfe für die regionale Infrastruktur erfolgt über eine Sekundäranalyse vorhandener Konzepte und die Identifizierung der Erfolgsfaktoren von dezentralen Liefer- und Logistikkonzepten sowie eine Ermittlung der E-Commerce-Situation im Lebensmitteleinzelhandel. Durch die Zusammenführung der Einzelergebnisse werden die Rahmenbedingungen für den künftigen Betrieb und die Grundkriterien für die Gestaltung von 'Lebens.Mittel.Punkten' gesetzt. Für die Realisierung werden Kriterien für geeignete Projektpartner definiert und die in Frage kommenden Partner aktiv in die Projektentwicklung eingebunden. Gemeinsam mit den beteiligten Kommunen werden Standorte für 'Lebens.Mittel.Punkte' evaluiert sowie das begleitende Angebot je Ort (zum Beispiel 'Mittagstisch', Nachbarschaftshilfe, Bürgerbusse) zusammen mit der Bevölkerung initiiert.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Digitalisierung auf dem Land

11.03.2026

Stadt-Land-Drohne zur Verbesserung der Nahversorgung

In diesem Projekt wird eine Machbarkeitsstudie zum Einsatz von Lieferdrohnen für die Verbesserung der Nahversorgung im Gemeindegebiet von Wusterhausen/Dosse erstellt. Dabei wird geprüft, ob und unter welchen Voraussetzungen Lieferungen aus Ortsteilen der Gemeinde mit noch bestehenden (Lebensmittel-)Einzelhandel in periphere, strukturell unterversorgte Ortsteile durchgeführt werden können. Ausgangspunkt des Projektes ist, dass Waren im räumlichen Umfeld eines oder ggf. mehrerer involvierter (Lebensmittel-)Einzelhändler aufgegeben werden. Der Warentransport dieser Unternehmen wird entlang gemeinschaftlich definierter und legitimierter Streckenverläufe und in Hinblick aller dafür notwendigen (Sicherheits-)Bestimmungen durchgeführt. Die Warenabgabe erfolgt unter besonderer Berücksichtigung der Bedürfnisse der Nutzer/innen an zentralen Orten oder auf den Grundstücken involvierter Testhaushalte in den Ortteilen. Bestandteil des Konzepts ist auch eine Untersuchung aus ingenieurs-, sozial-, rechts- und wirtschaftswissenschaftlicher Perspektive, um die Chancen und Herausforderungen im Einsatz von Lieferdrohnen aktuell und perspektivisch für eine Verbesserung der Nahversorgungssituation im ländlichen Raum zu ermitteln.

Kultur in ländlichen Räumen

11.03.2026

ChoreBueh | Choreographie eines inklusiven Bühnenstückes mit Tanz und Musik

In dem Vorhaben erarbeiten Menschen mit und ohne Behinderung in einem kreativen Prozess ein gemeinsames Bühnenstück mit Tanz und Musik. An dem Projekt nehmen Jugendliche und Senioren mit einer geistigen Behinderung der Stiftung Wittekindshof teil sowie Kinder aus einem Kindergarten und Schülerinnen und Schüler aus nahegelegenen Schulen. Sie proben gemeinsam, tauschen sich aus und lernen die Stärken und Schwächen des Anderen kennen. Am Ende präsentieren sie das Bühnenstück öffentlich. Dadurch entstehen Freundschaften zwischen Menschen mit und ohne Behinderung, die das Projekt überdauern. Zudem werden künstlerische und kreative Begabungen erkannt und frühzeitig gefördert. Weiterhin setzen sich Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem Thema Behinderung auseinander und bauen somit Barrieren und Berührungsängste im Kopf und im Miteinander ab. Über das Gelingen des inklusiven Bühnenstücks und die gut besuchte öffentliche Aufführung wird die örtliche Presse berichten.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Regionale Wirtschaft

11.03.2026

Verbesserung der Nahversorgung in der Dorfregion

Das Projekt soll der Schließung von dörflichen Geschäften im ländlichen Raum entgegenwirken und neue soziale Treffpunkte in Verbindung mit einer zukunftsfähigen Nahversorgung in der Dorfregion von Bierde bis Wittlohe schaffen. Das Konzept sieht vor, einen Lebensmittel-Bringdienst, Bestell- & Abhol-Cafés, einen Internet-Shop für Lebensmittel und 'Click- & Collect'-Stationen zum Abholen der bestellten Ware und den digitalen Einkauf im sogenannten 'Hybrid-Dorfladen' ohne Kundenbedienung außerhalb der regulären Geschäftszeiten des Nahversorgers zu kombinieren. In den acht Orten der Dorfregion von Bierde bis Wittlohe werden zunächst Erfahrungen bezüglich der genannten Erweiterungen für eine intakte Nahversorgung gesammelt. In einer zweiten Phase werden die in der Dorfregion gesammelten Erfahrungen auf die Samtgemeinde Rethem (Aller) und die Gemeinde Kirchlinteln ausgeweitet werden.

Kultur in ländlichen Räumen

11.03.2026

Entwicklung kultureller Bildungsangebote für Jugendliche im Weimarer Land

Das Vorhaben realisiert eine Kooperation des Kinder- und Jugendtheaters stellwerk e.V. mit der Regelschule in Berlstedt im Rahmen einer Schulpatenschaftn. Die Schülerinnen und Schüler werden zu Provinzforschenden und entwickeln gemeinsam mit dem stellwerk e.V. Kulturangebote für Berlstedt. Die Kooperation wird der Wegbereiter sein, um mit verschiedenen Akteurinnen und Akteuren, wie der Freiwilligen Feuerwehr oder der Kita, in Kontakt zu kommen und Angebote für das Weimarer Land zu entwickeln. Die zweijährige, geförderte Arbeit dient dazu, Vorurteile und Ängste abzubauen, sich kennenzulernen und ein Netzwerk aufzubauen, welches eine stetige und nachhaltige Kultur-Arbeit im ländlichen Raum möglich macht. Der Aufbau eines Büros mit einer Ansprechperson für den ländlichen Raum ist ein weiterer wichtiger Faktor, um diese Arbeit zu ermöglichen. Das Projekt trägt mit der Erhaltung und Wiederbelebung kultureller Freizeitangebote zur Stärkung der ländlichen Entwicklung sowie zur ausgewogenen Entwicklung von Stadt und Land bei. Damit entstehen übertragbare Lösungen auch für andere ländliche Regionen.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Regionale Wirtschaft

11.03.2026

Regionale LebensMittelPunkte. Nahversorgunglogistik mit kurzen Lieferketten

Im Rahmen des Projekts wird für die Samtgemeinde Elbtalaue ein Nahversorgungskonzept entwickelt, das auf Grundlage kurzer Lieferketten ermöglicht, die Versorgungssituation der Bevölkerung mit regionalen Lebensmitteln zu verbessern. Zudem werden den erzeugenden Betrieben der Region offene, kostengünstige Formen der direkten Vermarktung mit hoher Kundenbindung und stabilen Absatzmöglichkeiten verschafft. Ausgehend von der bestehenden 'Regionalen Markthalle Dannenberg' wird die Bestückung von geplanten Lebensmittelautomaten und eines Dorfladens konzipiert. Diese 'Regiomaten', welche für eine kombinierte Mehrfachnutzung (Abhol-, Transport- und Ausgabemedium) für bestellte Lieferungen in Frage kommen, stellen die Schlüsselkomponente des Logistikkonzeptes dar. Gleichzeitig bilden sie soziale Verbindungspunkte für das dörfliche Zusammenleben. Für eine nachfolgende Umsetzung werden verschiedene Kooperationspartner eingebunden, u.a. ein Zeitungs- und Verlagshaus, das über eine eigene Zustelllogistik verfügt, der Betriebshof der Samtgemeinde, weitere landwirtschaftliche Betriebe, ein Anbieter von Bio-Kisten, Gastronomen, Betriebe der Außer-Haus-Verpflegung und das lokale Mehrgenerationenhaus. Es wird eine flexible, kooperative Versorgungsstruktur geschaffen, welche einen einfachen Zugang zu regional erzeugten Produkten ermöglicht und gleichzeitig die Erzeuger integriert, ohne dass diese ihrer eigenen Logistikkapazitäten aufbauen und vorhalten müssen.