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LeseMENÜ - Literaturveranstaltungen für Jung und Alt
Das Vorhaben LeseMENÜ bringt Literaturschaffende und ihre Werke in ländliche Regionen, damit das Publikum vor Ort erlebt, wie und durch wen Literatur entsteht. Lesungen und Vorträge werden Personen, die vergleichbare städtische Veranstaltungen nicht besuchen können, einen Zugang zur Literatur und Teilhabe an diesem Kulturgut in ländlicher Umgebung ermöglichen. Die Besonderheit des Projektes ist dabei der genreübergreifende Inhalt der angebotenen Lesungen sowie der Charakter der Veranstaltungen, die nicht an feste Orte gebunden sind, sondern an den unterschiedlichsten Örtlichkeiten den Zugang zur Literatur atmosphärisch bereichern. Vom Gasthof über das Gemeindeamt, den landwirtschaftlichen Betrieb, die Kindertagesstätte, den Seniorentreff bis hin zum eigenen Wohnzimmer gibt es keine Grenzen. Die Programme innerhalb des Projektes erreichen zudem alle Altersgruppen. Kinder werden früh an das Lesen und Schreiben herangeführt. Programme für Schulkinder verstärken den Lernstoff der jeweiligen Klassenstufen, angefangen von regionalen Themen bis hin zum Schreiben von Geschichten und der Vermittlung ethischer Grundwerte. Angebote für Erwachsene reichen von historischen Romanen bis zu Krimis.
Pimp your region - Beteiligungs- und Netzwerkplattform
In diesem Projekt wird jungen Menschen ein 'Handwerkszeug' gegeben, um aktiv an der Region zu partizipieren und ihr Lebens- und Arbeitsumfeld unbürokratisch mitzugestalten. Zielgruppe des Projektes sind Jugendliche zwischen 14 und 27 Jahren. Im Rahmen des Vorhabens wird eine Webseite programmiert. Im Blog erzählen Menschen aus der Region von ihren Freizeitbeschäftigungen, Veranstaltungen, Projekten und ehrenamtlichen Tätigkeiten. Hier werden jugendrelevante Informationen aufbereitet, wie z.B. über das Jugendtaxi oder Angebote von Jugendzentren, etc. Zudem werden 'echte Originale' aus der Ehrenamtsszene, den Vereinen sowie Kulturschaffende portraitiert. Ein großer Teil der Kommunikation und Vernetzung läuft hierbei über die sozialen Medien. Im Partizipationstool werden für die eingereichten Projekte Sponsoren, Umsetzungspaten und ein Team aus Jugendlichen akquiriert. Interessierte können sich hier über den Verlauf der Projekte informieren. Eine Beteiligungskoordinatorin organisiert die vielfältigen Aufgaben und übernimmt die Öffentlichkeitsarbeit. Das Projekt arbeitet mit einer Vielzahl an Partnerinnen und Partnern aus Verwaltung, Vereinen und Schulen zusammen. Unterstützt wird das Projekt zudem von der Wirtschaftsförderung des Landkreises bei der Kontaktaufnahme zu den Unternehmen aus der Region. Darüber hinaus besteht ein Austausch mit Streetworkern, Jugendpflegenden, Jugendzentren und dem Projekt 'Demokratie leben'.
TheaterTage Wedemark
Ziel der Theatertage Wedemark ist es, künstlerische Produktionen mit lokalen Orten, Zeitgeschehen und Traditionen zu verknüpfen und dabei die Menschen der Wedemark mit einzubeziehen. Aufführungen an etablierten Veranstaltungsorten mit historischen Bezügen schaffen in den einzelnen Ortschaften neue Identifikationsmöglichkeiten mit der Gemeinde und, durch die dezentrale Struktur Wedemarks, auch mit dem ländlichen Raum. Die Theatertage werden in einem Zeitraum von vier bis sechs Wochen durchgeführt und thematisch vielfältig ausgerichtet. So werden sie sich mit gesellschaftlichen Aspekten wie Ankunft/Abfahrt, Wohnen, Bewegung/Entfernung, Heimat, Zusammengehörigkeit, Vielfalt, Variationen, Tradition, Erbe, Aufgabe, Arbeit/Digitalisierung, Altenpflege, Datenschutz, Lernorte und vielem mehr auseinandersetzen. An den Theateraufführungen nehmen Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Wedemark als Laienschauspielerinnen und -schauspieler teil. Die künstlerische Qualität und das Niveau der Produktionen werden von einem Team aus professionellen Theaterleuten aus den Bereichen Regie, Theaterpädagogik und Dramaturgie gesichert, die Erfahrungen in der Arbeit mit Berufsschauspielerinnen und -spieler, Laien sowie Schülerinnen und Schülern haben. Pro Jahr wird jeweils eine Hauptproduktion einer professionellen Theater- oder Tanzcompagnie umgesetzt, die, zusammen mit den lokalen Kulturschaffenden, eine Inszenierung erarbeitet. Zusätzlich werden Produktionen entstehen, die von Schülerinnen und Schülern, Kulturinitiativen oder Vereinen mit Unterstützung von Theaterpädagoginnen und Theaterpädagogen gestaltet werden. Gastensembles werden mit zusätzlichen Aufführungen für die nötige Strahlkraft der Theatertage und einen professionellen Input von außen sorgen. Dem Wissenstransfer kommt im BULEplus eine herausragende Rolle zu, daher wird dieses Projekt 2025 dabei unterstützt, die gesammelten Ergebnisse und Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und in die Breite zu tragen.
Landpartien
Die Akademie LandPartie bringt Menschen aus der Stadt mit Menschen aus ländlichen Regionen für Begegnungen und gemeinsamer, künstlerischer Arbeit zusammen. Es werden acht Landpartien als 'Seminare in Fortbewegung' gestaltet und die Teilnehmenden durch den ländlichen Raum geführt. Die gemischte Gruppe aus 'Städtern' und 'Landbevölkerung' wird anschließend das Erfahrene dokumentieren und künstlerisch übersetzen. In einem Blog, einer Broschüre und einer Wanderausstellung werden die Bilder und Geschichten nach außen für die besuchten Regionen wirksam. Das Vorhaben nimmt dabei Bezug auf den DENKWEG, ein thematischer Pilgerweg, der von Aachen bis Zittau einmal quer durch Deutschland führt. Durch das Projekt werden die beteiligten Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner ermutigt und angeleitet, nach Abschluss des Vorhabens eigenständig die Landpartien fortzuführen.
KOS - Kultur ohne Schwelle
Das Vorhaben schafft mittels kultureller Veranstaltungen Begegnung zwischen Generationen aber auch zwischen der dörflichen Bevölkerung und gesellschaftlichen Minderheiten. Kultur wird in ihrer kommunikativen und vernetzenden Funktion ins Dorf geholt. Dabei geht es um beteiligende Formate. Es gibt nicht nur Aufführungen von Künstlerinnen und Künstlern, sondern auch die Gelegenheit von Mitwirkung und eigenem Kulturschaffen. Die Kulturangebote haben deshalb den Charakter von offenen Abenden in Form von Kulturdarbietungen mit anschließender Diskussionsmöglichkeit in geselliger Runde. Dafür werden Workshops in regelmäßigen Abständen durchgeführt, bei denen zunächst etwas miteinander erarbeitet wird, welches später zur Aufführung kommt. Veranstaltungsort wird die alte Pfarrscheune als neutrale Fläche sein. Das Projekt zielt auf Integration von gesellschaftlichen Randgruppen und Horizonterweiterung der vor Ort lebenden Menschen ab. Eine Besonderheit ist die Niedrigschwelligkeit in mehrerlei Hinsicht: Es geht nicht darum, der Kunst großer Orchester und professioneller Ensembles Konkurrenz zu machen, sondern 'Breitenkultur' zu betreiben, indem Laien in Kontakt mit Kultur gebracht werden.
DSL - Demenz: Digitale Selbsthilfe auf dem Land
Das Projekt gliedert sich in drei Teilaspekte: 1. Die Entwicklung von digitalen Hilfsmitteln, für z.B. die familiäre Kommunikation, Verringerung der altersbedingten Einsamkeit sowie Teilhabe an gesellschaftlichen Ereignissen, medizinische und pflegerische Unterstützung und ein Umgang mit der Hinlauftendenz der Demenzkranken; 2. Der Einsatz eines Pflegeroboters in Pflegeheimen und Zuhause, dadurch will das Projekt unter anderem die Sensibilisierung von künstlicher Intelligenz in der Pflege voranbringen; 3. Der Aufbau eines Netzwerkes, das Akteuren aus öffentlichen Stellen, Pflegediensten und Plagenden sowie privaten Nutzenden dienen wird. Die Zielgruppe für die bedarfsgerechten Lösungsansätze sind Menschen, die sich gerade mit der Entwicklung einer Krankheit aus dem demenziellen Spektrum konfrontiert sehen, Angehörige und Pflegende von demenziell Erkrankten und Dienstleistende wie Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte und der Einzelhandel, die in Kontakt zu dieser Personengruppe kommen. Wissensvermittlung und Wahrnehmung um demenziell Erkrankte und die Begleitung durch digitale Assistenzsysteme wird vermittelt. Die Verringerung des Timelags zwischen Städten und ländlichem Raum beim Einsatz innovativer Technik wird ermöglicht. Die Verstetigung von digitalen Kompetenzen durch Abbau von Ängsten wird ermöglicht. Es werden viele Zielgruppen auf den technischen Wandel und seine Herausforderungen aufmerksam gemacht.
HO² - Home-Office Odenwald (a)
Ziel des Projekts ist es, die Attraktivität des Odenwaldes und seiner Unternehmen durch die verstärkte Nutzung von Homeoffice-Modellen in Verbindung mit eCarsharing-Angeboten, d.h. die gemeinsame Nutzung von Elektroautos, insbesondere für Fachkräfte zu erhöhen. Zu diesem Zweck werden Betriebe in der Region zu entsprechenden Arbeitsmodellen und Mobilitätskonzepten beraten. Zudem informieren Webseiten, Presseartikel, Flyer, Social Media, Informationsveranstaltungen, Workshops und Email-Newsletter über alles Wissenswerte rund um das Thema Homeoffice. In einem Video werden zudem kurz und kompakt alle wesentlichen Aspekte des Homeoffice aus Unternehmenssicht beleuchtet. Besonders größere Unternehmen mit über 250 Mitarbeitenden zeigen sich offen für das Thema Homeoffice. Kleine Betriebe reagieren dagegen in der Regel skeptischer. Mit Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland ab Anfang 2020 stieg das Interesse an Homeoffice dann rapide an. Eine ganze Reihe Unternehmen gibt jedoch auch an, dass ihre Arbeitsabläufe grundsätzlich nicht für die Einführung von Homeoffice geeignet sind.
Landschaftstheater in der Sächsischen Schweiz
In diesem Projekt wird ein Landschaftstheater von und für die Bürgerschaft der Gemeinde Reinhardtsdorf-Schöna etabliert. Damit entsteht ein gemeinschaftliches Erleben für die ganze Familie, sei es als Darstellende, Mithelfende, oder Zuschauende. In der 1500 Seelen-Gemeinde, mitten in der Sächsischen Schweiz, setzen über 50 aktive Teilnehmende eine selbst entwickelte Geschichte um. Dabei entsteht ein Austausch von Kultur zwischen Stadt und Land, Profis und Laien, Jung und Alt, Ost und West. Kulisse ist die Landschaft des Ortes Rheinhardtsdorf-Schöna. Zuschauende erleben an verschiedenen Spielorten eine phantasievolle Story, im Mix mit Lokalhistorie, aktuellen Zeitbezügen und Ikonen der Alltagskultur. Umliegende Vereine werden als Darstellende und Helfende eingebunden. In Workshops werden die Mitwirkenden auf ihre Aufgabe vorbereitet. Nach Planung und Bewerbung folgt eine intensive Probephase. Die Aufführungen finden in den Sommerferien an fünf Wochenenden hintereinander statt.
KennenLernenUmwelt
Ziel des Projektes KennenLernenUmwelt (KLU) ist die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen an kulturellen Bildungsangeboten in der ländlichen Region im Rhein-Sieg Kreis und Rheinisch-Bergischen Kreis und die Stärkung regionaler Identitätsbildung. Bereits bei den Heranwachsenden wird das Bewusstsein für die kulturellen Besonderheiten ihrer Umgebung geweckt, indem sie in der Naturschule Aggerbogen Natur erfahren und erforschen, in der Archäologiewerkstatt Gut Eichthal Heimatgeschichte entdecken, in der Performance- und Medienwerkstatt Schloss Eulenbroich Musik, Bewegung und Rollenspiele erproben und in der Literatur- und Kunstwerkstatt Burg Wissem Geschichten erleben und sie mit künstlerischen Mitteln umsetzen können. Die Teilnahme an kulturellen Aktivitäten in vertrauter Umgebung erleichtert nicht nur den Zugang zur Kultur, sondern macht auch das Lebensumfeld als eigenständigen Kulturraum erfahrbar. Bei den geplanten Reisen zu allen Standorten wird der gesamte Landschaftsraum greifbar, was bei Einzelbesuchen während der Unterrichtszeit nur punktuell gelingen kann. Über die Kinder als Multiplikatoren werden auch die Eltern sowie Betreuerinnen und Betreuer erreicht. Durch die Ferienwochen können Familien bei der schwierigen Frage nach sinnvoller Ferienbetreuung entlastet werden. Kinder und Eltern erhalten einen kulturellen Mehrwert und der ländliche Raum wird von klein auf als attraktiver Lebensraum erfahren. Die interkommunale Zusammenarbeit von Behörden, Kulturorten, Trägern der Jugendhilfe und Unternehmen bietet die Chance, die Vernetzung in der Region und das Bewusstsein für lokale Kompetenzen voranzubringen.
Kulturlandschaft 2.0 - Neue Kulturformate
Mit diesem Vorhaben werden in Nesse-Apfelstädt neue bedarfsgerechte kulturelle Angebotsformate erprobt, überprüft und angepasst. Um den Zugang niedrigschwellig zu halten, ist die Teilnahme kostenfrei. Im ersten Schritt zur Etablierung dieser neuen, bedarfsgerechten Angebote wird ein breitangelegter Beteiligungsprozess für eine 'Kulturlandschaft 2.0' in der Landgemeinde angestoßen und begleitet. Zunächst findet eine Auftaktveranstaltung als moderierte Beteiligungswerkstatt mit dem Schwerpunkt 'Wie wollen wir (Kultur er-)leben?' statt. Weiter wird der Bedarf mittels eines teilstandardisierten Fragebogens erhoben und es werden Interviews mit Vereinen, Gemeinderat und Kirche zur Kulturlandschaft der Gemeinde - in Gegenwart und Zukunft - geführt. Es werden angeleitete Dorfspaziergänge durchgeführt, um bestehende Problemlagen zu erkennen und partizipative Lösungsansätze zu entwickeln. Ein weiterer Baustein des Vorhabens beinhaltet die Durchführung von sechs Kursen für Tanz, Fotografie und Lach-Yoga sowie zwei Familienfesten in der Form eines Parkfestes und einer Abschlussveranstaltung.