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Aufbau eines Netzwerks mit und für geflüchtete Frauen und ihre Familien
Anhand von Good Practise-Beispielen wird in Wittlich ein dezentrales Netzwerk gemeinsam mit Frauen mit Fluchthintergrund entwickelt und erprobt. Einheimische und geflüchtete Frauen organisieren Kurs- und Begegnungsangebote zu Haushaltsmanagement, Ernährung, pädagogischen Fragestellungen und zur aktiven Freizeitgestaltung.
Umbau eines alten Elektroturms zu einem Kletterturm
Ein alter, bestehender Elektroturm wird für 10 bis 26-jährige Kinder und Jugendliche zu einem Kletterturm umgebaut, gemeinsam mit den Geflüchteten. Die Jugendlichen werden in die Planung einbezogen und betreuen das Klettern selbst. Hierfür erhalten sie eine Kletterausbildung zum Kletterlehrer.
Nähkurs für Frauen im Rahmen einer Tandem-Betreuung
Es findet ein Nähkurs für geflüchtete Frauen in einer Tandem-Betreuung statt. Dieser wird von einer ausgebildeten Lehrerin mit Erfahrung in diesem Bereich geleitet. Geflüchteten Frauen soll mit diesem Kurs die Möglichkeit gegeben werden, einer Freizeitbeschäftigung nachzugehen und ein Raum für den gegenseitig Austausch geboten werden. Um Frauen aus möglichst vielen Gemeinden erreichen zu können, wird ein Fahrdienst eingerichtet.
Materielle, sprachliche und Bildungsunterstützung von Geflüchteten bei der Niederlassung und Integration
Die Unterstützung der Geflüchteten mit dem Ziel, ihnen eine Perspektive in Ilmenau zu bieten, erfolgt in diesen Bereichen: 1)materielle Unterstützung (vor allem mit Sachspenden) für die Gründung eines Hausstandes sowie Unterstützung bei der Wohnungssuche und Einrichtung 2) Mobilisierung der Geflüchteten mit Fahrrädern im Rahmen einer Fahrradreparatur 3) Sprachliche Unterstützung der Geflüchteten durch ehrenamtliche Sprachmittler 4) Sprachliche und Lernnachhilfe in Ergänzung zu Integrationskursen und anderen Maßnahmen, um sich schneller in der neuen Sprache zurechtzufinden. Hierbei gibt es mit dem Frauensprachcafé auch ein gezieltes Angebot für geflüchtete Frauen.
Traumabewältigung und Selbstfindung durch kreatives Arbeiten
Der Verein Amal e.V. in Bramsche bietet Geflüchteten die Möglichkeit, sich gestalterisch auszudrücken und die eigene Geschichte zu erzählen. Dazu wird ein kontinuierliches und verlässliches Malangebot geschaffen, das Sicherheit und Struktur gibt und in dem auf Bedürfnisse nach Bindung, Bildung und Bewusstsein für Selbstwirksamkeit eingegangen werden kann. Die Arbeitsergebnisse werden in öffentlichen Räumen der Stadt ausgestellt (Rathaus, Sparkasse usw.) und stärken die positive Wahrnehmung und Integration der Geflüchteten in der Stadt.
Schaffung von Netzwerkstrukturen und Angebot von praktischer Lebenshilfe
In Selm und Bork werden Netzwerkstrukturen geschaffen und praktische Lebenshilfe angeboten. Dazu zählen zum Beispiel Unterstützung der ehrenamtlichen Projektleitung und Erfahrungsaustausch zwischen ehrenamtlichen Projektinitiatoren im ländlichen Raum (Workshops) sowie Unterstützungsangebote für Frauen, z.B. bei der Kinderbetreuung. Dadurch werden gegenseitiges Kennenlernen und Begegnungen, ehrenamtlich organisierte Patenschaften für Flüchtlingsfamilien sowie Vorbereitung und Durchführung von Seminaren ermöglicht.
Vielfältige Unterstützung und Förderung der Geflüchteten, Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten
In Wolfach werden die Geflüchteten auf vielfältige Weise unterstützt und gefördert. Jede Zuwanderer-Familie bekommt einen einheimischen Alltagslotsen. Es entsteht ein Fahrdienst-Angebot für weit außerhalb des Ortes untergebrachte Geflüchtete. Ein Treffpunkt wird geschaffen, an dem sich Einheimische und Zuwanderer zum zwanglosen Austausch, zur Sprachförderung oder zu Veranstaltungen/Vereinsfesten begegnen. Weiterhin wird ein internationaler Garten angelegt. Außerdem erhalten die Zuwanderer die Gelegenheit, in den örtlichen Betrieben in die Arbeitswelt hineinzuschnuppern. Gleichzeitig wird das ehrenamtliche Engagement erleichtert und die Qualität der Arbeit erhöht.
Erarbeitung und Präsentation eines Workshops zum Thema Rassismus, Förderung und Schulung von Multiplikatoren
Es wird ein Workshop zum Thema Rassismus durchgeführt. Dabei werden verschiedene Formen des Rassismus im Alltag herausgearbeitet und am Projektende einem breiten Publikum präsentiert. Außerdem werden Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus den Reihen potentieller junger Ehrenamtlicher aus dem Flüchtlings- und Nicht-Flüchtlingsbereich geschult und gefördert. Bei den regelmäßig stattfindenden Infoabenden erläutern Experten jeweils ein Thema (Zahlungsverkehr, Versicherungsschutz, Steuerfragen). Zudem begleiten einzelne Teilnehmende erfahrene Ehrenamtliche oder Hauptamtliche (z.B. bei Behördengängen), um Einblicke in deren Arbeit und in verschiedene Themen zu erhalten und sich so selbst als Unterstützende und Ehrenamtliche entwickeln zu können.
Deutschkurse und Ausflüge für Flüchtlingskinder
Durch Deutschkurse am Nachmittag wird die Sprachpraxis der Flüchtlingskinder gestärkt. Ausflüge bringen ihnen die deutsche Kultur näher, mit dem Ziel, ihnen die Integration zu erleichtern. Die Kinder leben im Internat des Fördervereines und haben außer dem Schulunterricht wenig Kontakt zum Dorf oder zu Außenwelt. Das Abkapseln der Schüler von der Gesellschaft wird durch die Deutschkurse, durch Mentoring bei Arztbesuchen oder Einkauf von Lebensmitteln, durch Ausflüge in Museen, zu Bauernhöfen und Theater und durch das Mitwirken bei örtlichen Veranstaltungen verhindert.
Aufbau von Kleinfeld-Fußballteams aus Flüchtlingen und ortsansässigen Jugendlichen und Integration in die interkulturelle Straßenfußball-Liga von buntkicktgut
Das Projekt in Bogen gliedert vornehmlich Kinder und unbegleitete minderjährige Geflüchtete an die kontinuierlich stattfindende Straßenfußball-Liga 'buntkickt gut' Niederbayern an. Dadurch findet eine Vernetzung der oftmals gefühlt isoliert lebenden Kinder und Jugendlichen mit Gleichgesinnten, aber auch mit gleichaltrigen deutschen Jugendlichen in ihrer näheren und entfernteren Umgebung statt. Darüber hinaus erfahren die Jugendlichen durch Übernahme von Verantwortung, Selbstorganisation und Partizipation an den verschiedenen Teilprojekten eine enorme Wertschätzung. Es wird außerdem eine große Anzahl von in der Kinder- und Jugendarbeit engagierten ehrenamtlichen Street Football Workern und Referees aufgebaut, die sich möglichst selbstständig um Training, Kommunikation und Organisation ihrer Teams und um Teams der jüngeren Altersklassen kümmern.