Kultur in ländlichen Räumen

13.03.2026

Das Allgäuer Heimatwerk

Unter dem Leitmotiv 'Von Allgäuern für das Allgäu – das Allgäuer Heimatwerk' etabliert die hartmann.event GmbH & Co. KG mit ihrem innovativen Projekt das 'Allgäuer Heimatwerk' die nachhaltige Kultur-Initiative zur Revitalisierung der Stadt Füssen, insbesondere der Füssener Altstadt und des südlichen Ostallgäus. Ziel des Vorhabens ist es, durch den Aufbau des 'Allgäuer Heimatwerks', das Wissen um Allgäuer Kultur, Tradition und Brauchtum zu bewahren, weiterzugeben und langfristig zu verankern. Dies wird von einer Kultur-Kreativ-Denkwerkstatt in der Füssener Altstadt umgesetzt. Mit der Etablierung einer Reihe kultureller Veranstaltungen rund um das Thema Heimat erfolgt die künstlerische Wertevermittlung in den Bereichen Sprache, Literatur, Tanz und Musik. Das 'Allgäuer Heimatwerk' gestaltet neue Veranstaltungen und spricht mit diesen gezielt alle Generationen an. Neben Projekten in Kindergärten und Schulen wird auch Erwachsenen durch neue Ideen das Thema Heimat nähergebracht und hierfür sensibilisiert. Auf Langfristigkeit konzipiert trägt dieses kulturelle Projekt zur nachhaltigen Vitalisierung Füssens und seiner Region bei und kann im Baukastenprinzip auch in anderen Regionen Deutschlands umgesetzt werden.

Kultur in ländlichen Räumen

13.03.2026

MO(NU)MENT MAL! – Schulkinder werden Kulturlotsen

Das Vorhaben vermittelt Schülerinnen und Schüler im Bildungsprozess an Schulen die Bedeutung des kulturellen Erbes zu und begeistert sie für den Erhalt der Denkmäler. Ein weiteres Ziel ist außerdem, dass sie ihr Wissen auch, aber nicht nur, an Gleichaltrige weitergeben können, dafür werden sie Geschäftsideen erarbeiten und eine Schülerfirma gründen. In einem benachbarten Kulturraum wird diese Firma bei allen Generationen Interesse wecken und frei zugänglich sein. Auf diese Weise werden Kinder und Jugendliche in das historische Beziehungsgeflecht ihres Lebensortes eingebunden werden und die Relevanz von Selbständigkeit im kulturellen Handeln im ländlichen Raum erleben.

Kultur in ländlichen Räumen

13.03.2026

Milchwerk St. Mang als Kulturort

Das Vorhaben vermittelt am Standort des ehemaligen Milchwerks St. Mang/ EAR Meinrad Milz KG im Allgäu die Zusammenhänge zwischen Natur, Landwirtschaft, Agrikultur und Kunst. Das ehemalige Milchwerk mit seiner überregionalen Bedeutung wird der Bevölkerung wieder zugänglich gemacht und zum Kulturort für alle. Dies geschieht durch Einbeziehung der Bevölkerung und durch die Vermittlung von ortsrelevanten Themen. Unterstützt wird das Projekt außerdem vom Kunstgarten und dem Förderverein Hohes Schloss Bad Grödenbach. Dadurch, dass sich die Einheimischen mit ihren Erinnerungen und ihren Gedanken und Kenntnissen über die Vergangenheit des Ortes aktiv einbringen, aber auch ihre Visionen für die Zukunft mit einfließen lassen können, entstehen kulturelle Erinnerungssorte für alle. Offene Ateliers, sowie Ausstellungen und ergänzende Angebote erweitern zusätzlich den Blick auf den ehemaligen Standort für Milcherzeugung und ermöglichen einen niedrigschwelligen Zugang zur Kunst. Bei den im Rahmen des Vorhabens durchgeführten kulturpädagogischen Programme im Bereich der Hippopädagogik (Lernen durch Bewegung und Wahrnehmung, wobei das Pferd als ideales Bewegungsmedium gesehen wird), verfügt die Region über ein Alleinstellungsmerkmal. Der Ausbau der tiergestützten Kulturpädagogik führt zu einer weiteren Bereicherung der Region Allgäu. Mit Hilfe einer international renommierten Künstlerin wird zudem das Format auch mobil angeboten. Die Kulturprogramme entstehen parallel zu den Konzeptionen der Erinnerungsorte.

Kultur in ländlichen Räumen

13.03.2026

Community Dance auf dem Land

Mit dem Vorhaben 'Community Dance auf dem Lande' vereint die 'Tanz Compagnie Fredeweß' ihre langjährigen Erfahrungen im zeitgenössischen, modernen Tanz und in der kulturellen Bildungsarbeit. Mit einem erprobten, dreitägigen Workshopformat (3 days for dance) werden, in Kooperation mit lokalen Akteurinnen und Akteuren, zunächst vor allem Kinder und Jugendliche angesprochen. Im weiteren Verlauf richtet sich das Angebot zur Teilnahme am Community Dance Projekt und an der finalen Präsentation an Begeisterte aller Altersklassen. Das Besondere an diesem Projekt ist zum einen der gemeinschaftliche, künstlerische Arbeitsprozess, in dem generationsübergreifende und individuelle Kompetenzen für neuartige Verbindungen und Selbstbewusstsein in Gruppen und Gemeinden sorgen sowie Vorurteile und Kategorisierungen grundsätzlich hinterfragt und neugestaltet werden. Zum anderen ermöglicht die künstlerische Herangehensweise des zeitgenössischen, modernen Tanzes das Neudenken einer Gemeinschaft. Die Intention des Community Dance ist es, möglichst viele und diverse Mitglieder einer Gemeinde zu erreichen und ein gemeinschaftliches Erfolgserlebnis zu ermöglichen. Neben den Teilnehmenden sollen auch die lokalen Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner von einem nachhaltigen Netzwerk profitieren.

Digitalisierung auf dem Land

13.03.2026

Digitales Gästekarten-System

Im Rahmen des Projekts wird zusammen mit ausgewählten Gemeinden an der Westküste Schleswig-Holsteins die App 'WELCMpass' zur digitalen Erhebung und Abrechnung von Kurabgaben entwickelt. Sie macht den Umgang mit der Kurtaxe einfacher und effizienter, da die herkömmlichen Verfahren speziell bei Übernachtungsgästen mit viel bürokratischem Aufwand verbunden sind. Zudem sorgt die App dafür, dass die Kurtaxe von allen zahlungspflichtigen Gästen zuverlässig entrichtet wird. Als Anreiz für Ihre Nutzung ermöglicht die App den Gästen einen vergünstigten Eintritt zu Veranstaltungen, Ermäßigungen im ÖPNV und gibt Hinweise auf spezielle lokale Aktionen und Angebote. Dies fördert zugleich die regionale Wirtschaft. Die App 'WELCMpass' ermöglich die parallele Verwaltung mehrerer Gästekarten für Personen, die ihren Urlaub in mehreren verschiedenen Kurorten verbringen. In Reaktion auf das Feedback aus den an dem Projekt beteiligten Kommen wird zudem die digitale Erstellung und Übermittlung des ebenfalls nötigen Meldescheins sowie einige ergänzende Service-Funktionen (Jahreskurkarte, Offline-Funktionalitäten, Übertragung auf andere Smartphones, etc.) in die Anwendung integriert. Die App ist bei Projektende die einzige durchgängig digitale und dem europäischen Datenschutzrecht, der DSGVO, entsprechende Lösung (ohne Medienbrüche) für Kurabgabe und Meldeschein und kann auch von Tagesgästen genutzt werden.

Digitalisierung auf dem Land

13.03.2026

TeleMedicon

In diesem Projekt werden Praxen mit speziellen telemedizinischen Geräten ausgestattet, die es den teilnehmenden Haus- und Fachärztinnen und -ärzten erlauben, sowohl eine Videosprechstunde mit den Patientinnen und Patienten durchzuführen als auch eine große Anzahl diagnostischer Verfahren telemedizinisch durchzuführen. Die Zielgruppe des Projekts stellen Patientinnen und Patienten dar, insbesondere diejenigen, die nicht mobil sind und daher Schwierigkeiten haben, Ärztinnen und Ärzte in den umliegenden Gemeinden zu erreichen. In mehreren Gemeinden wurden Erprobungszentren für telemedizinische Innovationen in diesen sogenannten 'OhneArztPraxen' im Rahmen des Projektes 'Telemedicon-Praxen' mit einem festen Sprechstundenplan in mehreren Gemeinden eingerichtet und angetestet. Die Terminvereinbarung erfolgt dabei ausschließlich direkt über die angebundenen Arztpraxen. Die 'Telemedicon-Praxen' bieten sowohl ein hausärztliches als auch ein fachärztliches (Neurologie, Gynäkologie) Behandlungsspektrum an. Wichtige Partnerinnen und Partner für dieses Projekt sind die Ärztekammern, die kassenärztlichen Vereinigungen sowie Bürgermeisterinnen und Bürgermeister und Landrätinnen und Landräte.

Kultur in ländlichen Räumen

13.03.2026

Kindererlebnis Schloss Wespenstein

Das Vorhaben vernetzt das Museum Schloss Wespenstein mit den Schulen der Umgebung, um neue Formen projektbasierter Bildungsangebote umzusetzenn. Im gesamten Einzugsgebiet des Projektes befinden sich 43 Schulen (davon 22 Grundschulen, 12 Regelschulen und 7 Gymnasien). In der Grundschule beinhaltet der Heimat- und Sachkundeunterricht viele Themen, die durch einen Besuch auf dem Schloss bereichert werden können. So ist der Heimatbezug besonders stark ausgeprägt. In den Klassenstufe 7 und 8 der Gymnasien sind das Mittelalter, die Renaissance und die Reformation Gegenstand des Geschichtsunterrichts. Aus diesen Inhalten des Lehrplans ergibt sich der perfekte Bezug zu einem Schlussmuseum. Es werden neue Programme entwickelt, je nach Zielgruppe, mit einer neuen Dauerausstellung, beispielsweise mit Bezug zur Stadtgeschichte. Um ein abwechslungsreiches Angebot zu kreieren, gibt es auch aktuelle, museumspädagogische Programme mit hohem wissenschaftlichem Bezug. Ein Beispiel ist das 'Nachbrennen von Scherben zu ihrer Klassifizierung'. Es werden Programme und Aktivitäten zu 10 Themen entwickelt. Zudem werden Aus- und Umbaumaßnahmen im Museum umgesetzt zur Schaffung von museumspädagogischen Räumen sowie der Erwerb von technischer Ausstattung, um das Kindererlebnis Schloss Wespenstein zu realisieren.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

13.03.2026

SAIL - Steigerung der Azubi-Mobilität, Teilprojekt 2

Mit dem Projekt werden passgenaue Mobilitätslösungen für Auszubildende erprobt, die es auch Betrieben in einer ländlichen Region wie dem Kreis Coesfeld angesichts erhöhter Wohnort-Arbeitsplatz-Distanzen und einem ausgedünnten ÖPNV-Angebot ermöglichen, im Wettbewerb um Nachwuchskräfte zu bestehen. Das Projekt zielt damit sowohl auf die Verbesserung des Mobilitätsangebotes als auch auf die Fachkräftesicherung und den Erhalt der regionalen Wirtschaftkraft ab. Im Rahmen von SAIL werden in Kooperation der Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld GmbH und der Gesellschaft des Kreises Coesfeld zur Förderung regenerativer Energien mbH fünf Pilotvorhaben umgesetzt: 1. Privatnutzung von Firmenfahrzeugen, insbes. E-Bikes und Leichtkraftfahrzeuge 2. Bürgerbusmodell mit erweitertem Einsatzspektrum 3. Mitfahrverkehre für Auszubildende und Angestellte 4. Schaffung von Mobilstationen an ÖPNV-Knotenpunkten 5. Weiterentwicklung der ÖPNV-Ticketstrukturen für Auszubildende

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

13.03.2026

SAIL - Steigerung der Azubi-Mobilität, Teilprojekt 1

Mit dem Projekt werden passgenaue Mobilitätslösungen für Auszubildende erprobt, die es auch Betrieben in einer ländlichen Region wie dem Kreis Coesfeld angesichts erhöhter Wohnort-Arbeitsplatz-Distanzen und einem ausgedünnten ÖPNV-Angebot ermöglichen, im Wettbewerb um Nachwuchskräfte zu bestehen. Das Projekt zielt damit sowohl auf die Verbesserung des Mobilitätsangebotes als auch auf die Fachkräftesicherung und den Erhalt der regionalen Wirtschaftkraft ab. Im Rahmen von SAIL werden in Kooperation der Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld GmbH und der Gesellschaft des Kreises Coesfeld zur Förderung regenerativer Energien mbH fünf Pilotvorhaben umgesetzt: 1. Privatnutzung von Firmenfahrzeugen, insbes. E-Bikes und Leichtkraftfahrzeuge 2. Bürgerbusmodell mit erweitertem Einsatzspektrum 3. Mitfahrverkehre für Auszubildende und Angestellte 4. Schaffung von Mobilstationen an ÖPNV-Knotenpunkten 5. Weiterentwicklung der ÖPNV-Ticketstrukturen für Auszubildende

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Mobilität auf dem Land

13.03.2026

Gemeinsam Daseinsvorsorge sichern - Die Kooperationsraumidee

Die Idee hinter einem Kooperationsraum (KR) ist es, dass mehrere Kommunen kooperieren, um Einrichtungen der Daseinsvorsorge langfristig anbieten zu können. Die wesentlichen Einrichtungen zur Daseinsvorsorge werden in einem Versorgungszentrum gebündelt. Damit diese zugänglich und erreichbar sind, wird parallel zum KR auch ein Mobilitätssystem aufgebaut, das es möglich macht, dass alle Einwohner des KR das Versorgungszentrum und damit die Angebote der DaVo erreichen und wahrnehmen können. Im Themenfeld 'Daseinsvorsorge' wird die 'Vernetzung und Optimierung von DaVo-Angeboten in der Fläche' dafür sorgen, dass alle Bevölkerungsgruppen durch Stärkung der Versorgungszentren ein bedarfsgerechtes und gut erreichbares Angebot vorfinden, welches langfristig gesichert werden kann. Schwerpunkt des Projekts ist deshalb die Stärkung, die Entwicklung und die Umsetzung von Angeboten der Daseinsvorsorge. Die erforderlichen Mobilitätslösungen werden mit diesen Angeboten abgeglichen, werden in der Region aber außerhalb des Vorhabens organisiert. Um die Angebote der Daseinsvorsorge zu sichern bzw. zu entwickeln, ist die Zusammenarbeit von Bewohnern, Politik und Wirtschaft zu initiieren/ zu unterstützen. Damit wird die Lebensqualität, soziale Teilhabe sowie Wettbewerbsfähigkeit (Wirtschaft, Wohnen) im ländlichen Raum erhalten bzw. gefördert. Komprimiert bedeutet dies: KR als Ansatz etablieren, um die zentrale Herausforderung zu bewältigen, Angebote der Daseinsvorsorge langfristig in der Region bereit zu halten und diese für die Bürgerinnen und Bürger erreichbar zu gestalten.