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Zukunft für Geflüchtete in ländlichen Regionen, Teilprojekt 1
Das Forschungsprojekt befasst sich in unterschiedlichen Teilprojekten mit der Integration Geflüchteter in den ländlichen Regionen Deutschlands. Es untersucht, unter welchen Voraussetzungen und wie humanitäres Engagement und ländliche Entwicklung erfolgreich verbunden werden können und wie dies von Politik und Zivilgesellschaft positiv beeinflusst werden kann. Entsprechend dieser Orientierung an Fragen der politischen Steuerung identifiziert das Projekt auch politischen Handlungsbedarf in Bezug auf das Thema Integration von Geflüchteten in ländlichen Räumen und formuliert Handlungsempfehlungen
Nähkurs für Frauen im Rahmen einer Tandem-Betreuung
Es findet ein Nähkurs für geflüchtete Frauen in einer Tandem-Betreuung statt. Dieser wird von einer ausgebildeten Lehrerin mit Erfahrung in diesem Bereich geleitet. Geflüchteten Frauen soll mit diesem Kurs die Möglichkeit gegeben werden, einer Freizeitbeschäftigung nachzugehen und ein Raum für den gegenseitig Austausch geboten werden. Um Frauen aus möglichst vielen Gemeinden erreichen zu können, wird ein Fahrdienst eingerichtet.
Interkulturelle Koch-Veranstaltungsreihe
Personen aus verschiedenen Nationen kochen einmal im Monat zusammen mit Deutschen in der Küche der Grundschule. Es finden zudem interkulturelle Abende mit jeweils einem Länderschwerpunkt statt. Als Gäste dieser Veranstaltungen werden alle Menschen aus dem Amtsbereich Hürup und Umgebung eingeladen.
Überdachungen für "Mitfahrbänke"
In den Gemeinden des Amtes Hürup werden Überdachungen für die vorhandenen Bänke des Projekts 'Mitfahrbank' gebaut.
Gemeinsames Kochen und Erstellen eines internationalen Kochbuchs
Geflüchtete und Einheimische kochen zusammen, sammeln die Rezepte und erstellen daraus ein internationales Kochbuch. Dadurch wird Interesse für das Andere geweckt und ein neues Selbstbewusstsein vor allem der geflohenen Frauen in die eigenen Fähigkeiten entfacht.
Eine Fahrradwerkstatt für Personen mit Migrationshintergrund
In Hoetmar wird eine Fahrradwerkstatt eingerichtet. Dort können die Geflüchteten die anfallenden Reparaturen selbständig unter fachlicher Anleitung durchführen. Zu diesem Zweck werden Räumlichkeiten als Werkstatt hergerichtet und mit Geräten und Werkzeugen ausgestattet.
Annäherung der verschiedenen Kulturkreise mittels handarbeitlicher Tätigkeiten
Bei regelmäßigen Treffen werden handarbeitliche Tätigkeiten in den Mittelpunkt gestellt, da diese über alle Sprachbarrieren hinweg verstanden werden. Es handelt sich dabei um Nähen, Stricken, Malen, Basteln, Filzen und Häkeln. Diese gemeinsamen Tätigkeiten bilden den Rahmen für das Erlernen und Festigen der deutschen Sprache, die Orientierung im neuen Lebensumfeld, die Stärkung der Position der Frau, die Förderung der Selbständigkeit sowie für alltagsrelevante Angelegenheiten. Gleichzeitig wird eine Kinderbetreuung und die Beschäftigung mit pädagogischem Ansatz angeboten.
Verbraucherzentrale-Digimobil
Das Projekt der Verbraucherzentrale Brandenburg verbessert die individuelle Beratung von Verbraucherinnen und Verbrauchern im Norden Brandenburgs und Süden Mecklenburg-Vorpommerns. Zu diesem Zweck wird ein Kleintransporter zu einem Büromobil umgebaut, das über einen abgeteilten Beratungsbereich mit Videokonferenz-Ausstattung sowie über einen kleinen Wartebereich mit Pantry-Küche verfügt. Das Fahrzeug wird von einer Servicekraft gefahren, die die Nutzerinnen und Nutzer empfängt sowie bei Problem hilft. Das 'Digimobil' ist zudem mit einer starken Lithium-Ionen-Batterien ausgestattet, so dass die
Internet-basierte Psychotherapie
In diesem Projekt wird als neuer Weg in der Versorgung psychisch Kranker und zum Entgegenwirken der Unterversorgung im ländlichen Raum eine internet-basierte Psychotherapie in das Vor-Ort Angebot des Krankenhauses implementiert. Man versteht unter einer internet-basierten Psychotherapie eine von einer Psychologin oder einem Psychologen online durchgeführte verhaltenstherapeutische Psychotherapie. Die Durchführung erfolgt dabei über eine sichere Leitung (256-Bit-Verschlüsselung) per Video-Konferenz (Bild und Ton). Durch das Projekt werden Patientinnen und Patienten erreicht, für die eine ambulante
Landwerkstatt
Inhalt des Projekts ist die modellhafte Initiierung und Unterstützung von (Existenz-) Gründungen und Unternehmensnachfolge im handwerklichen und handwerksnahen Bereich zur Sicherung der örtlichen Versorgung und unternehmerischen Leistungsfähigkeit im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Das Projekt hat das Ziel, die Herausforderung einer Existenzgründung nicht nur durch gründungsbezogene, betriebswirtschaftliche Weiterbildungsangebote, sondern darüber hinaus auch die Weiterbildung/Fortbildung auf unterschiedlichen Ebenen wie beispielsweise Kompetenzentwicklung, Regionalverständnis, und Vernetzung anzugehen.