Neue Dorfmitte und Drehscheibe in Markelsheim.
Das KoMM verbindet Menschen in Markelsheim durch das Zusammenspiel von nachhaltiger Mobilität und sozialer Begegnung. Nukleus des Projekts ist die denkmalgeschützte Zehntscheune. Hier entsteht ein neuer, niederschwelliger Ort der Begegnung, der ein Mehrfunktionsgebäude mit einer Mobilitätsstation kombiniert und zur neuen Dorfmitte und Drehscheibe in der Region wird. Das Konzept wurde maßgeblich durch die Beteiligung der Markelsheimerinnen und Markelsheimer entwickelt. Verschiedene Ausstattungselemente der Mobilitätsstation sollen eine Schnittstelle intermodaler Mobilität in Markelsheim bilden. Dabei werden 1) geteilte Mobilität, 2) der Individualverkehr und 3) der ÖPNV miteinander verknüpft. Im Mittelpunkt steht die Erprobung eines innovativen Konzepts für einen sogenannten Gemeinschaftsbus, der verschiedene Mobilitätsangebote für die Bürgerinnen und Bürger verbindet. Die Begegnungsstätte soll drei Nutzungskonzepte unter einem Dach vereinen: 1) Kulturelle Veranstaltungen und Events 2) Sozialer, inklusiven Begegnungsort für Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Gruppen 3) regelmäßiger Cafébetrieb mit Spezialitätenverkauf. Dabei soll die Begegnungsstätte auch ein Willkommensort für Touristinnen und Touristen in Markelsheim sein, an dem Informationen und Angebote gebündelt werden. Diese verschiedenen Nutzungsansprüche erfordern ein offenes und flexibles Raumkonzept, das Freiräume für künftige Ideen und Bedarfe lässt. Mit den Synergien aus Begegnungsstätte und Mobilitätsstation werden neue Möglichkeiten bedarfsgerechter Mobilität in einem ländlichen Raum erprobt. Dabei begegnen Mobilitätsangebote unterschiedlichen Zielgruppen in ihrem Alltag. Die Bereitstellung passgenauer Angebote erhöht die Erreichbarkeit der Menschen vor Ort und schafft Anreize für den Umstieg auf klimaneutrale Fortbewegung. Das Vorhaben soll dadurch kurze Wege ermöglichen, erste und letzte Meilen überwinden und dazu einladen, neue Mobilitätsformen zu nutzen und bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.