Digitalisierung auf dem Land

24.08.2026

Mobiles Arbeiten auf dem Lande (MALA) – Digitale Arbeitswelt als Entwicklungschance

Das Forschungsvorhaben zeigt Instrumente und Strategien einer zukunftsfähigen Regionalentwicklung vor dem Hintergrund fortschreitender Flexibilisierungs- und Modernisierungsprozesse in unserer Arbeitswelt auf. Es bearbeitet unter anderem folgende wissenschaftliche und anwendungsorientierte Fragestellungen: Welche neuen Formen der Erwerbsarbeit entstehen durch Digitalisierung? Welche Branchen und Berufe sind besonders für mobile, ortsunabhängige Arbeit geeignet? Welche Formen mobiler, ortsunabhängiger Arbeit finden sich schon heute in ländlichen Räumen? Kann Digitalisierung zur Auflösung der polaren Gegenüberstellung von Arbeitsort (Stadt) und Lebensort (Dorf) beitragen? Welche Rahmenbedingungen müssen erfüllt sein, um Formen mobiler Arbeit auf dem Land zu ermöglichen? Welche Standortanforderungen und Infrastrukturbedarfe haben mobil Arbeitende an den unterschiedlichen Orten? Welche Handlungsoptionen haben Kommunen (auch in Zusammenhang mit dem demografischen Wandel), um auf das Phänomen der fortschreitenden Verbreitung mobiler, multilokaler Lebensweisen zu reagieren? Ergebnis des Forschungsvorhabens sind konkrete Handlungsempfehlungen für Kommunen zur Förderung und Ermöglichung mobiler Arbeitsweisen in ländlichen Räumen. Diese Handlungsempfehlungen ermöglichen es ländlichen Kommunen, sich langfristig auf den Wandel der Arbeitswelt und die stetig zunehmende Mobilisierung von Arbeit einzustellen.

Digitalisierung auf dem Land

24.08.2026

Open Data für ländliche Regionen (OpenDataLand), Teilprojekt B

Unter Open Data werden elektronische, inhaltlich strukturierte und mit Metadaten versehene Daten verstanden, die ohne Einschränkungen zugänglich sind und allgemein genutzt, verarbeitet und verbreitet werden dürfen. Das Forschungsvorhaben analysiert die Potenziale und Herausforderungen von Open Data speziell in ländlichen Regionen und entwickelt daraus Empfehlungen für Good Practice-Ansätze zur Bereitstellung, Preisgestaltung und Lizenzierung von Open Data in den ländlichen Räumen Deutschlands. In einem ersten Schritt betrachtet das Projekt die besonderen Potenziale von Open Data und Open Government für die Verbesserung der Lebensqualität in den ländlichen Räumen. Dabei bezieht es die jüngsten nationalen und internationalen Anwendungsfälle von Open Data ein. Ländliche Regionen haben im Vergleich zu städtischen bislang nur in sehr geringem Maße von Open Data und Open Government profitiert. Daher befasst sich der zweite Schritt mit den speziellen Herausforderungen, denen ländliche Kommunen (versus städtischen) in der öffentlichen Bereitstellung ihrer Datenbestände gegenüberstehen. Zudem werden Hürden für die effektive Nutzung ländlicher (versus städtischer) Open Data-Bestände durch Unternehmen, Zivilgesellschaft und Allgemeinheit betrachtet. In einem dritten Schritt entwickelt das Projekt politische Handlungsempfehlungen für die rechtliche, kommunalwirtschaftliche und praktische Ausgestaltung der Open Data-Politik ländlicher Kreise, Städte und Gemeinden.

Digitalisierung auf dem Land

24.08.2026

Open Data für ländliche Regionen (OpenDataLand), Teilprojekt A

Unter Open Data werden elektronische, inhaltlich strukturierte und mit Metadaten versehene Daten verstanden, die ohne Einschränkungen zugänglich sind und allgemein genutzt, verarbeitet und verbreitet werden dürfen. Das Forschungsvorhaben analysiert die Potenziale und Herausforderungen von Open Data speziell in ländlichen Regionen und entwickelt daraus Empfehlungen für Good Practice-Ansätze zur Bereitstellung, Preisgestaltung und Lizenzierung von Open Data in den ländlichen Räumen Deutschlands. In einem ersten Schritt betrachtet das Projekt die besonderen Potenziale von Open Data und Open Government für die Verbesserung der Lebensqualität in den ländlichen Räumen. Dabei bezieht es die jüngsten nationalen und internationalen Anwendungsfälle von Open Data ein. Ländliche Regionen haben im Vergleich zu städtischen bislang nur in sehr geringem Maße von Open Data und Open Government profitiert. Daher befasst sich der zweite Schritt mit den speziellen Herausforderungen, denen ländliche Kommunen (versus städtischen) in der öffentlichen Bereitstellung ihrer Datenbestände gegenüberstehen. Zudem werden Hürden für die effektive Nutzung ländlicher (versus städtischer) Open Data-Bestände durch Unternehmen, Zivilgesellschaft und Allgemeinheit betrachtet. In einem dritten Schritt entwickelt das Projekt politische Handlungsempfehlungen für die rechtliche, kommunalwirtschaftliche und praktische Ausgestaltung der Open Data-Politik ländlicher Kreise, Städte und Gemeinden.

Digitalisierung auf dem Land

24.08.2026

Hidden Champions als zentrales Element der Stabilisierung (HiDi), Teilprojekt B

Das Projekt erforscht den Beitrag der Hidden Champions als unbekannte Weltmarktführer zur Stabilisierung und Weiterentwicklung der ländlichen Räume. Dazu gehört die Erfassung der Hidden Champions selbst, ihrer Strategien im Zuge der Digitalisierung und der Wechselwirkungen zwischen ihnen und ihrer Region. Zunächst ist das Ziel, zu verstehen, wie Hidden Champions in ländlichen Räumen die Digitalisierung strategisch nutzen und wie dies die unternehmensinternen Standortanforderungen betrifft. Daran anschließend gilt es zu verstehen, wie sich die Wechselbeziehungen zwischen Unternehmen und Region in der Folge verändern. Die Auswertung qualitativer Interviews mit Vertretern von Hidden Champions dient dazu, Gründe für die erfolgreiche Ausschöpfung von Digitalisierungspotenzialen zu erfassen. Dies folgt der Prämisse, dass Hidden Champions Digitalisierungspotenziale erfolgreicher nutzen als andere Unternehmen und sie somit zur Identifizierung der Gelingensfaktoren für Digitalisierung bestmöglich geeignet sind. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts sind für politische Akteure nützlich, aber auch für andere öffentliche und private Institutionen mit dem Auftrag der Regionalentwicklung ländlicher Räume.

Digitalisierung auf dem Land

24.08.2026

Hidden Champions als zentrales Element der Stabilisierung (HiDi), Teilprojekt A

Das Projekt erforscht den Beitrag der Hidden Champions als unbekannte Weltmarktführer zur Stabilisierung und Weiterentwicklung der ländlichen Räume. Dazu gehört die Erfassung der Hidden Champions selbst, ihrer Strategien im Zuge der Digitalisierung und der Wechselwirkungen zwischen ihnen und ihrer Region. Zunächst ist das Ziel, zu verstehen, wie Hidden Champions in ländlichen Räumen die Digitalisierung strategisch nutzen und wie dies die unternehmensinternen Standortanforderungen betrifft. Daran anschließend gilt es zu verstehen, wie sich die Wechselbeziehungen zwischen Unternehmen und Region in der Folge verändern. Die Auswertung qualitativer Interviews mit Vertretern von Hidden Champions dient dazu, Gründe für die erfolgreiche Ausschöpfung von Digitalisierungspotenzialen zu erfassen. Dies folgt der Prämisse, dass Hidden Champions Digitalisierungspotenziale erfolgreicher nutzen als andere Unternehmen und sie somit zur Identifizierung der Gelingensfaktoren für Digitalisierung bestmöglich geeignet sind. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts sind für politische Akteure nützlich, aber auch für andere öffentliche und private Institutionen mit dem Auftrag der Regionalentwicklung ländlicher Räume.

Mobilität auf dem Land | Digitalisierung auf dem Land

24.08.2026

Vernetztes Fahren, Teilprojekt: Realisierung AutobusSchwaben

Ziel des Verbundprojektes AutobusSchwaben ist die Erforschung, Erprobung und Inbetriebnahme einer kombinierten Güter- und Personenlogistik im ÖPNV des ländlichen Raums, um ¿ der Bevölkerung den Zugang zu dem regionalen Handel/Waren auch ohne eCommerce-Portale und postalischer Versendung zu ermöglichen, ¿ den regionalen Händlern im ländlichen Raum eine einfach zu handhabende Nahlogistikplattform bereitzustellen, damit sie durch direkte Belieferung ihre Kundenbeziehungen in der Region gegen den wachsenden Internethandel aufrechterhalten können, ¿ dem ÖPNV im ländlichen Raum weitere Einnahmen aus dem Kurierdienst zum Zwecke einer besseren Kostendeckung zu ermöglichen. Mit dem Forschungsprojekt AutobusSchwaben ist der im Landkreis Günzburg vorhandene ÖPNV-Bedarfsverkehr FLEXIBUS mit dem flexibel nutzendbaren On-Demand-Service FLEXITRANS zur Belieferung der Bevölkerung mit Waren ergänzt worden. Für die Steuerung von Personen- und Güterlogistik bei der FLEXIBUS KG wurde in AutobusSchwaben ein IT-gestütztes Leitsystem spezifiziert und eingerichtet, in dem die Fahrtwünsche von Fahrgästen mit einzelnen Warensendungen der lokalen Geschäfte und Erzeuger flexibel koordiniert werden können.

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24.08.2026

Vernetztes Fahren, Teilprojekt: Konzeption AutobusSchwaben

Ziel des Verbundprojektes AutobusSchwaben ist die Erforschung, Erprobung und Inbetriebnahme einer kombinierten Güter- und Personenlogistik im ÖPNV des ländlichen Raums, um ¿ der Bevölkerung den Zugang zu dem regionalen Handel/Waren auch ohne eCommerce-Portale und postalischer Versendung zu ermöglichen, ¿ den regionalen Händlern im ländlichen Raum eine einfach zu handhabende Nahlogistikplattform bereitzustellen, damit sie durch direkte Belieferung ihre Kundenbeziehungen in der Region gegen den wachsenden Internethandel aufrechterhalten können, ¿ dem ÖPNV im ländlichen Raum weitere Einnahmen aus dem Kurierdienst zum Zwecke einer besseren Kostendeckung zu ermöglichen. Mit dem Forschungsprojekt AutobusSchwaben ist der im Landkreis Günzburg vorhandene ÖPNV-Bedarfsverkehr FLEXIBUS mit dem flexibel nutzendbaren On-Demand-Service FLEXITRANS zur Belieferung der Bevölkerung mit Waren ergänzt worden. Für die Steuerung von Personen- und Güterlogistik bei der FLEXIBUS KG wurde in AutobusSchwaben ein IT-gestütztes Leitsystem spezifiziert und eingerichtet, in dem die Fahrtwünsche von Fahrgästen mit einzelnen Warensendungen der lokalen Geschäfte und Erzeuger flexibel koordiniert werden können.

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24.08.2026

Integration von Taxi- und Mietwagenverkehren in den ÖPNV

Taxi- und Mietwagenfahrten sollen als 'ÖPNV-Taxi' Teil des öffentlichen Personennahverkehrs im Landkreis Vechta werden. Dadurch wird sich insbesondere an Abenden und Wochenenden das öffentliche Mobilitätsangebot im Landkreis deutlich erhöhen. Mobilitätseingeschränkte Personen sollen auch von Adresse zu Adresse befördert werden. Fahrgästen der ÖPNV-Taxis soll der gleiche Zugang zum Fahrangebot zur Verfügung stehen wie er bereits für die moobil+-Rufbus-Fahrten etabliert ist. Dies betrifft Beauskunftung, Buchung und bargeldlose Bezahlung sowohl über den Online-Zugang als auch den Zugang per Telefon über die Mobilitätszentrale. Durch die Bündelung mehrerer Fahrtwünsche zu einer gemeinsamen Tour und die finanzielle Beteiligung Dritter lassen sich die Kosten für die Fahrgäste reduzieren. ÖPNV-Taxi-Fahrten sollen zusammen mit anderen ÖPNV-Angeboten zu intermodalen Reiseketten mit Anschlusssicherung verbunden werden. Die Bezahlung der Fahrten basiert auf einem integrierten ÖPNV-Tarif. Um die Branche der Taxi- und Mietwagenunternehmen zu stärken, sollen sich alle Taxi- und Mietwagen-Unternehmen im Landkreis beteiligen können, wobei eine gleichmäßige Beauftragung aller Unternehmen angestrebt wird. Das Mobilitätsangebot im Landkreis Vechta wurde über die bereits etablierte Plattform moobil+ um ein ÖPNV-Taxi erweitert, so dass auch für bisher nicht abgedeckte Zeiten und Ziele Mobilitätsoptionen im On-Demand-Verkehr verfügbar werden. Vertragliche Grundlage zur Erbringung der benötigten Verkehrsleistung stellt eine Sondervereinbarung zwischen dem Landkreis und den Unternehmen im Landkreis mit Taxi-Konzessionen dar, die gleichzeitig als allgemeine Vorschrift gilt. Mietwagenunternehmen können per Mischkonzession beteiligt werden. Um zu unterstreichen, dass es sich bei dem neuen Verkehrsangebot um einen in den ÖPNV integrierten Baustein handelt, wird das ÖPNV-Taxi im Landkreis Vechta als 'moobil+Taxi' kommuniziert.

Mobilität auf dem Land | Digitalisierung auf dem Land

24.08.2026

ELVU - Emsland vernetzt unterwegs

Mit dem Vorhaben 'Emsland vernetzt unterwegs' sucht und erprobt der Landkreis Emsland neue Wege, um die Mobilität im ländlichen Raum elektrisch und vernetzt zu gestalten. Auf Basis einer Mobilitätsbefragung und einer systematischen Analyse des bisherigen öffentlichen Verkehrsangebots werden drei Pilotprojekte entwickelt und modellhaft umgesetzt: Durch die Weiterentwicklung des bereits bestehenden Emsland Carsharing stehen nun insgesamt 29 elektrische Carsharing-PKW statt zuvor fünf PKW mit Verbrennungsmotoren den Nutzenden zur Verfügung. Annähernd im gesamten Kreisgebiet wird den Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen und Institutionen damit eine Ergänzung zum bestehenden ÖPNV sowie eine klimafreundliche Alternative zum eigenen (Zweit-)Wagen geboten. Im Rahmen der Initiative 'Elektromobilität in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU)' können zehn emsländische Unternehmen E-Fahrzeuge über mehrere Wochen im Betriebsalltag ausgiebig testen und so die Eignung der Elektromobilität für dienstliche Wege herausfinden. Über das Projekt 'SOFA Vrees' wird in der emsländischen Gemeinde Vrees ein sozialer Fahrdienst mit einem barrierefreien Elektrobus etabliert. Die gewonnenen ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer steuern bedarfsgerecht festgelegte Ziele in der näheren und weiteren Umgebung an. Die Fahrten können von vorrangig älteren und beeinträchtigten Dorfbewohnenden über eine Online-Buchungsplattform oder telefonisch gebucht werden.

Digitalisierung auf dem Land

24.08.2026

Smart Green 5.0

Konkret steht im Mittelpunkt des Vorhabens die Entwicklung eines digitalen Heckenmanagementtools. Die 'Smart Green 5.0' Softwareplattform wird eine offene, digitale Basisinfrastruktur bereitstellen, die das Management der Kulturlandschaft im ländlichen Raum als land- und forstwirtschaftliche Nutzfläche, Ressourcen- und Energielieferant, Biodiversitätshotspot und Naherholungsraum in medienbruch-freien Workflow abbildet und in Kombination Kl- und drohnengestützten Bildgebungsverfahren ermöglicht. Hierzu können unterschiedliche Zielgruppen aktiv und auf Grundlage besserer Informationsstände an der Zusammenarbeit teilnehmen. Das Vorhaben trägt dazu bei, den bisherigen, komplett analogen und unzureichend umgesetzten Pflegekreislauf der Kulturlandschaft mit digitaler Unterstützung zu optimieren. Hierzu bedarf es maßgeschneiderter, individuell auf die Fachverfahren angepasster Softwarelösungen die im Rahmen dieses Vorhaben entwickelt werden. Mit einem solchen 'Digitalen Planungsassistenten', der speziell auf die Bedürfnisse des Heckenmanagements zur Kulturlandschaftspflege hin entwickelt wird, ist eine großflächige, regional und bundesweite Heckenpflege erst möglich. Hauptanwendungsbereich: Umwelt.