Digitalisierung auf dem Land

13.03.2026

Gemeinsam Digital Wachsen - PM 4.0

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark will die Digitalisierung in der Daseinsvorsorge sowie das Mobilitätsangebot im Landkreis verbessern. Dafür erarbeitet er mit Bürgerinnen und Bürgern sowie regionalen Partnern eine landkreisweite Digitalisierungsstrategie. Diese bildet einen strategischen Rahmen für die Digitalisierung im Landkreis und das nachfolgende Mobilitätsvorhaben. Im Bereich Mobilität wird ein digitales Angebot für das Mitfahren auf kurzen und mittleren Distanzen (sprich Pendlerstrecken, Wege zur nächsten Stadt etc.) zusammen mit dem Fraunhofer Institut für Experimentelles Software Engineering IESE entwickelt. Dieser Dienst nutzt vorhandene Mitfahrbänken als Ausgangspunkte für die Mitnahme. Über den Dienst ist eine Absprache zwischen denTeilnehmenden möglich. Dieses sowie weitere Mobilitätsangebote des LAndkreises werden auf eine vernetzende überregionale Angebots- und Buchungsplattform eingespielt, um eine multimodale Mobilitätsplanung für Nutzerinnen und Nutzer zu ermöglichen. Zudem wird ein Netzwerk regionaler und überregionaler Anbieter und Akteure im Bereich Mobilität aufgebaut und das Vorhaben an andere regionale Mobilitätsprojekte angeknüpft. Ziel ist es, den Nahverkehr attraktiver zu machen und damit die individuelle Mobilität und damit verbundene Klimabelastungen zu reduzieren. Hauptanwendungsbereich: Mobilität.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

13.03.2026

Bedarfsorientierte ÖPNV-Flächenerschließung im Landkreis Mühldorf a. Inn

Ein auf Elektromobilität basierendes und in die ÖPNV-Gesamtkonzeption des Landkreises integriertes Sharing-Modell wird in sechs ausgewählten Kommunen etabliert und erprobt. Hierzu werden Carsharing- und Bikesharing-Stationen, die neben E-Pkw auch E-Roller, E-Bikes oder E-Scooter anbieten, eingerichtet. Die Fahrzeuge stehen der Öffentlichkeit zur Nutzung zur Verfügung. Darüber hinaus werden die Sharing-Fahrzeuge in Nachbarschaftshilfen etabliert, die damit z. B. Hol- und Bringservice für ältere oder kranke Personen anbieten können.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

13.03.2026

Mobilitätshub mit elektrisch motorisierten Fahrzeugtypen und Velokabinen

Ziel des Projekts ist die Stärkung von Alternativen zum individuellen Pkw-Verkehr durch Ergänzung des aktuellen ÖPNV-Angebots um E-Sharingfahrzeuge zur Überwindung der 'letzten Meile'. Zudem werden Pendlern und Pendlerinnen sichere Unterstellmöglichkeiten für ihre eigenen Fahrräder angeboten. Um das bestehende ÖPNV-Angebot zu ergänzen, wird am Bahnhof Anklam ein Mobilitätshub eingerichtet. Von dort aus sind mehrere touristische Zielregionen (Peenetal, Lassaner Winkel, südliche Insel Usedom) zu erreichen, die insbesondere zu Tagesrandzeiten und am Wochenende schlecht durch öffentliche Verkehrsmittel angebunden sind. Bahnreisende können nun ihr Reiseziel mit den Sharing-Fahrzeugen unabhängig vom weiterführenden ÖPNV-Angebot zu allen Tageszeiten umweltschonend erreichen. Die Mobilitätsstation umfasst einen Solarcarport, zwei E-Lastenräder, zwei Pedelecs und zwei E-PkW. Alle Fahrzeuge können per App ausgeliehen und gebucht werden. Neben diesem Ausleihangebot haben auch Berufspendelnde die Möglichkeit, im Mobilitätshub Stellplätze für ihre Fahrräder zu mieten. Mit dem Projekt wird auch die Frage nach dem wirtschaftlichen Betrieb einer solchen Mobilitätsstation beleuchtet; es dient in der Region als Modellprojekt.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

13.03.2026

Mobile Landdienste im Kreis Steinfurt

Ziel des Projekts ist die Verknüpfung bestehender Dienstleistungsangebote mit neuen Mobilitätsangeboten. Durch die Bündelung und intelligente Verknüpfung der Fahrzeug- und Personalressourcen sowie dem Einsatz von Elektroautos und E-Bikes wird zudem die klimafreundliche Mobilität gefördert. Synergieeffekte entstehen durch die Verknüpfung des Projektes mit anderen Versorgungssystemen (Dorfladen-Netzwerk im Kreis Steinfurt, Gesundheitsnetzwerk, soziale Dienste etc.). Weitere Ziele sind die Schaffung von neuen sozialversicherungspflichtigen inklusiven Arbeitsplätzen für Langzeitarbeitslose und Menschen mit Behinderung (als Fahrpersonal, in der Verwaltung etc.). Zudem wird durch Einkäufe vor Ort (statt Online-Einkäufe) die lokale Wirtschaft gestärkt. Menschen, die aufgrund von Alter, Krankheit oder sonstigen Einschränkungen auf Unterstützung im Alltag angewiesen sind, können nun mobile Dienstleistungen (wie Wäscheservice, Paketabholung, Einkäufe, Medikamententransport, Hol- und Bringdienste etc.) in Anspruch nehmen. Diese Dienstleistungen erfolgen in Kombination mit dem bestehenden Dienstleistungsangebot des Anbieters (ein Sozialunternehmen des Landkreises). Dem Wissenstransfer kommt im BULEplus eine herausragende Rolle zu, daher wird dieses Projekt 2025 dabei unterstützt, die gesammelten Ergebnisse und Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und in die Breite zu tragen.

Engagement und Ehrenamt

13.03.2026

Hauptamt stärkt Ehrenamt - Ehrenamt? Läuft!

Unter dem Titel 'Ehrenamt? Läuft!' schlägt der Landkreis Waldeck-Frankenberg zur Stärkung des Ehrenamtes neue Wege ein. In Zusammenarbeit mit Vereinen entwickelt und erprobt das Projektteam auf seiner 'Spielwiese für Experimente' innovative Ansätze der Nachwuchsgewinnung für Vereine. Der 'Marktplatz für Wissen' bildet das Zentrum einer umfassenden Qualifizierungsoffensive. Mit Informationsveranstaltungen, einer regelmäßigen Vereinssprechstunde und auf der Internetseite abrufbaren Informationsmaterialien zu verschiedenen Themenbereichen schafft der Landkreis eine solide Wissensgrundlage für Ehrenamtliche. Das Projekt ist Teil des Verbundvorhabens 'Hauptamt stärkt Ehrenamt'. Ziel dieses Verbundvorhabens ist es, verschiedene Formen hauptamtlicher Begleitstrukturen für das Ehrenamt in ländlichen Regionen zu erproben.

Engagement und Ehrenamt

13.03.2026

Hauptamt stärkt Ehrenamt - Koordination des Verbundes

Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat der Deutsche Landkreistag (DLT) das Verbundvorhaben 'Hauptamt stärkt Ehrenamt' initiiert. Ziel des Verbundes ist es, verschiedene Formen hauptamtlicher Begleitstrukturen für das Ehrenamt in ländlichen Regionen zu erproben. Im Projekt probieren 18 Landkreise aus, wie auf Landkreisebene erfolgversprechende und nachhaltige Strukturen zur Unterstützung und Begleitung von ehrenamtlich Engagierten aufgebaut bzw. verbessert werden können. Auf diese Weise wird untersucht, welche Organisationsformen und -strukturen sich unter unterschiedlichen regionalen Rahmenbedingungen bewähren. Der DLT nimmt die Rolle des Verbundkoordinators ein. Unter seiner Federführung entsteht ein Praxis-Leitfaden, in den die im Verbund gewonnenen Erkenntnisse einfließen, um so auch anderen Landkreisen bundesweit Hilfestellung bei der Stärkung des Ehrenamtes zu geben. Das Verbundprojekt wird in Zusammenarbeit mit folgenden Landkreisen durchgeführt: Bodenseekreis, Regensburg, Oberspreewald-Lausitz, Uckermark, Waldeck-Frankenberg, Ludwigslust-Parchim, Vorpommern-Greifwald, Emsland, Göttingen, Euskirchen, Höxter, Ahrweiler, Trier-Saarburg, St. Wendel, Erzgebirgskreis, Burgenlandkreis, Rendsburg-Eckernförde, Weimarer-Land

Engagement und Ehrenamt

13.03.2026

Hauptamt stärkt Ehrenamt - Ehrensache

Unter dem Motto 'Ehrensache' bietet der Kreis Euskirchen eine zentrale Anlaufstelle für Fragen rund ums Ehrenamt an. Der Fokus liegt hierbei nicht nur auf dem allgemeinen Ehrenamt, sondern auch auf den ehrenamtlichen Tätigkeiten innerhalb der Gefahrenabwehr, beispielsweise im Brand- und Katastrophenschutz. Die Koordinierungsstelle veranstaltet u.a. regelmäßig die sogenannten 'Ehrenamtstreffen', die die Vernetzung der Engagierten stärken und fachliche Impulse zu relevanten, ehrenamtlichen Themenfeldern geben. Zusätzlich leistet die Auszeichnung 'Ehrenamt des Monats' einen Beitrag zur Anerkennung und Wertschätzung des vielfältigen Engagements im Kreis Euskirchen. Das Projekt ist Teil des Verbundvorhabens 'Hauptamt stärkt Ehrenamt'. Ziel dieses Verbundvorhabens ist es, verschiedene Formen hauptamtlicher Begleitstrukturen für das Ehrenamt in ländlichen Regionen zu erproben.

Regionale Wirtschaft | Engagement und Ehrenamt

13.03.2026

ASG-Zukunft - Schärfung des ASG-Profils

Aufbauend auf Zielen und Ergebnissen einer Klausur des Vorstandes der Agrarsozialen Gesellschaft e.V. arbeitet ein erweiteter Teilnehmerkreis (Einzelmitglieder, Mitgliedsverbände, BMEL Mitarbeiter*innen) im Rahmen von drei Workshops an einer Schärfung des ASG-Profils.Mit Hilfe eines professionellen Moderators werden Lösungs- und Umsetzungsansätze erarbeitet. Ziel ist es dabei auch u. a. explizit junge Menschen anzusprechen, die die ASG kennen (Mitglieder und auch Nichtmitglieder, z. B. Studierende der landwirtschaftlichen und Geographie-Fakultäten sowie aus Regionalmanagement-Studiengängen, Mitglieder von (Land)Jugendorganisationen). Eine Umsetzung der Ergebnisse erfolgt über die ASG-Geschäftsstelle und die Gremien der ASG. Ein wichtiges Ziel hierbei ist eine kontinuierliche Vergrößerung des Bekanntheitsgrades der ASG mit einer verstärkten Präsenz in der Öffentlichkeit zu erreichen.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Engagement und Ehrenamt

13.03.2026

Jugend.ernst.nehmen – Jugendbeteiligung in der Gemeinde

Kern des Projektes ist es, Kinder und Jugendlich ihren Platz in der Gemeinde und im Lebensumfeld ländlicher Raum zuzugestehen und diese so ernst zu nehmen. All dies soll zu einer stärkeren Bindung der jungen Menschen an Ihre und in Ihrer Heimatgemeinde führen und einer späteren Abwanderung der Zielgruppe entgegenwirken. Die Gemeinde gibt daher jungen Leuten die Möglichkeit, bereits heute auf richtungsweisende Entscheidungen der Kommunalpolitik einzuwirken. Verschiedene Veranstaltungsformate sollen das Verständnis der jungen Menschen für politische Strukturen fördern und ein Forum zur politischen Meinungsbildung bieten. Die Gemeinde unterstützt die Jugendlichen bei der Formulierung ihrer politischen Anliegen gegenüber Vertretern der Kommunalpolitik. Neben der politischen Dimension des Projekts spielt die Förderung des ehrenamtlichen Engagements im Vorhaben 'Jugend.ernst.nehmen' eine bedeutende Rolle. Da die Vereine im Gemeindegebiet zunehmend Schwierigkeiten haben, den für ihren Fortbestand notwendigen Nachwuchs zu finden, bietet die Gemeinde den Vereinen Unterstützung beim Ausbau ihrer Jugendarbeit an. Die Gemeinde stärkt damit nicht nur die ehrenamtliche Basis und den langfristigen Erhalt der Vereine, sondern erhofft sich auch, junge Menschen durch ihr Engagement langfristig in der Region zu verwurzeln.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

13.03.2026

Stand- und Spielbein ermöglichen - Lebensqualität vor Ort nachhaltig verbessern

Das Projekt hat zum Ziel, den demografischen Wandel in ländlichen Räumen, hervorgerufen durch Abwanderung, positiv zu beeinflussen, indem der Landkreis Waldeck-Frankenberg neu Hinzugezogenen ebenso wie Rückkehrerinnen und Rückkehrern als DIE Region nahegebracht werden soll, in der sie ihren Lebenstraum verwirklich können. Es basiert auf empirischen Zahlen und qualitativen Eindrücken aus der langjährigen Beschäftigung mit der Entwicklung ländlicher Räume. Dabei stehen wirtschaftliche Fragen nicht im Vordergrund, sondern die soziale Integration, also die Einbindung in verschiedene Netzwerke, die positive Folgen für den Menschen hat, und zwar auf so verschiedenen Gebieten wie der wirtschaftlichen Lage, der sozialen Einbindung, der kulturellen Integration usw. Es geht nicht um Beratung oder finanzielle Förderung von Einzelpersonen oder Gruppen, sondern um die Schaffung des für die sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Bedürfnisse oder Wünsche notwendigen Netzwerks. Das Netzwerk, dessen Auf- und Ausbau den Beginn des Projekts dominieren soll, dient dem Ziel des Projekts, Menschen, die neu in den Landkreis ziehen, über die Diversifikation und Vernetzung von Tätigkeits- und Einkommensmöglichkeiten bessere Chancen zu geben, Fuß zu fassen. Bereits ansässige Menschen sollen ermutigt und in die Lage versetzt werden, Lebensentwürfe ergänzend zum bisherigen Mainstream verwirklichen zu können. Für die individuelle Unterstützung als auch für die gesellschaftliche Komponente will das Projekt ein Netzwerk schaffen, das sich nach einer Anschubphase wie die herkömmlichen Dorfnetzwerke selbst tragen wird. Es soll der Kommunikation kreativer Pioniere, mitgewanderter Partner/innen und Kinder, zugezogener Best Ager, eine dauerhafte und verlässliche Basis bieten. Nachhaltigkeit ist dabei unbedingtes Ziel des Projekts. Es wird gemeinsam mit allen Akteuren beraten und beschlossen werden, wie der Übergang in die Dauerhaftigkeit gestaltet wird.