Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

12.09.2026

Interkulturelle Öffnung der Mediothek Borna

Das Angebot des 'Buchsommers' soll auch für geflüchtete Kinder und Jugendliche bereitgestellt werden. Hierfür wird ein spezielles Medienangebot benötigt (einfaches Deutsch, zweisprachig, spielerisches Lernen). Zudem werden mittels eines Busses die Medien in die umliegenden Kommunen gebracht und sind so leichter zugänglich für Geflüchtete. Ziel ist die interkulturelle Öffnung der Mediothek, durch gezielte Erweiterung des Angebotes für Personen mit Migrationshintergrund mit dem Schwerpunkt Schüler*innen der örtlichen Schulen, aber auch Kindereinrichtungen.

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12.09.2026

Vielfältige Unterstützung von Geflüchteten mit Bleiberecht

Schwerpunkt des Projekts ist es, Geflüchtete mit Bleibeperspektive in verschiedenen lebenspraktischen Bereichen zu unterstützen. Die anerkannten Geflüchteten brauchen dringend weitere Unterstützung bezüglich Wohnungssuche, Arbeits- bzw. Ausbildungsplatzsuche, Umzugshilfe, Behördengänge. Das Ziel ist die erfolgreiche soziale, kulturelle und ökonomische Integration in der hiesigen Gesellschaft durch folgende Maßnahmen: - Begleitung und Hilfe für die ca. 50 anerkannten Geflüchteten bei der Wohnungssuche, beim Kontakt mit potentiellen Wohnungseigentümern, beim Bestücken der Wohnung und beim Umzug - Finden von Arbeitgebern und Knüpfen von Kontakt zu ihnen - alle zwei Monate eine Veranstaltung zum Austausch von Einheimischen und Migranten - Veranstaltung von drei Festen pro Jahr - Anschaffung von einigen Freizeitgeräten - Anschaffung von Werkzeug zur selbstständigen Reparatur und Instandhaltung der flüchtlingseigenen Fahrräder zwecks Mobilität - Einrichtung einer kleinen Bibliothek mit 15 Büchern in der Heimatsprache der Geflüchteten - Anschaffung von komplexen Deutschwörterbüchern zur Nutzung - gelegentlich Zahlung einer Aufwandsentschädigung an ehrenamtliche Helfer

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12.09.2026

Fahrradselbsthilfewerkstatt mit Begleitprogramm

Durch die 'Fahrradselbsthilfewerkstatt mit verkehrserzieherischem Begleitprogramm' wird die Mobilität von Menschen mit Fluchtgeschichte auch in einer abgelegenen Unterbringung wie der Gemeinschaftsunterkunft Harbke ermöglicht. Dabei ist die Selbsthilfewerkstatt ein niedrigschwelliger Ansatz, der es jenseits von Sprachbarrieren ermöglicht, die Selbstorganisation von ZuwanderInnen zu stärken, ihr Wissen um Verkehrsregeln und Verkehrssicherheit aufzubauen und zu vertiefen und damit präventiv Gefahrenquellen hinsichtlich der neuen VerkehrsteilnehmerInnen zu vermeiden. Fahrradmobilität erleichtert vor allem auch für minderjährige Menschen mit Fluchtgeschichte die Integration in örtliche und regionale soziale Kontexte. Menschen mit Fluchtgeschichte sollen selbstbestimmt mit dem Fahrrad mobil sein, um beispielsweise Behördengänge selbstständig absolvieren zu können. Sie sollen in der Lage sein, mindestens kleine Reparaturen selbst durchführen zu können. Erwachsene Menschen mit Fluchtgeschichte sollen ihr erworbenes Wissen zur Reparatur und Instandhaltung von Fahrrädern an ihre Kinder weitergeben. Das Projekt hat zudem zum Ziel, Begegnungsräume und Verständigungsprozesse zwischen den Bewohnerinnen der Gemeinschaftsunterkunft und Einheimischen der umliegenden Orte zu ermöglichen.

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12.09.2026

Hausmülldeponie wird entrümpelt und ein Teil davon ein "Orientalischer Garten"

Eine ehemalige ca. 1,5 ha große Hausmülldeponie soll in gemeinsamer Arbeit von Geflüchteten und Einheimischen entrümpelt und als Teilbereich des Orientalischen Gartens aufgewertet werden. Ein Minidumper soll dafür zu Ausbildungszwecken und der gemeinsamen bürgerschaftlichen Arbeit bei der Anlage des Gartens gemietet oder geleast werden. Die Verantwortung für Pflege und Unterhalt wird an Geflüchtete übertragen.

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12.09.2026

Eine Fahrradwerkstatt

In Kooperation mit der Radsportabteilung des FC Forstern wird eine Fahrradwerkstatt geplant und aufgebaut. Die gemeinsame Tätigkeit soll kulturelle Barrieren und Vorurteile überwinden und Gemeinsamkeiten aufzeigen. Das Dirtbike-Gelände der Radsportabteilung befindet sich in direkter Nachbarschaft zur neuen Unterkunft der Asylbewerber/-innen. Durch das Erlernen neuer Fähigkeiten, der Reparatur von Fahrrädern, wird den AsylbewerberInnen ermöglicht, eine Aufgabe für sich zu finden, Neues zu erlernen und selbstständig zu werden. Das Erlernen der neuen Sprache wird eingebunden in die gemeinsame Tätigkeit der Reparatur und Optimierung von Fahrrädern.

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12.09.2026

Innerstädtischer Begegnungsraum

Der Begegnungsraum 'MaLVi' wird als innerstädtischer Treffpunkt entwickelt. Dort können sich Menschen, egal welcher Herkunft, Religion, Alter oder sozialem Status, begegnen, miteinander kommunizieren und aktiv werden. In einer offenen, partnerschaftlichen und vorurteilsfreien Atmosphäre soll eine Kommunikation von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund stattfinden und ein friedliches und solidarisches Miteinander zwischen Menschen aller Kulturen gefördert werden. Ein besonderes Anliegen wird dabei auf die generationsübergreifende Ausrichtung gelegt, wie Spielnachmittage, gemeinsame Kochkurse/Kochnachmittage, gemeinsames Lernen, Gartenarbeit sowie spezielle Angebote für Frauen und Kinder.

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12.09.2026

Entstehung eines Gartens der Religionen

Durch gemeinsame Arbeitseinsätze, Austausch, fachliche Inputs und gemeinsames Essen wird eine Beziehung unter den Geflüchteten, dem Verein und der Bürgerschaft aufgebaut. Außerdem ist eine Ersthelferausbildung für die Geflüchteten geplant. Durch die Einbeziehung von Ehrenamtsinitiativen aus dem Landkreis wird eine flächendeckende Vernetzung erreicht, um die spätere Nutzung des Gartens der Religionen als Ort der Begegnung zu gewährleisten.

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12.09.2026

Interkulturelles Dorfleben in Pöcking stärken

Das Vorhaben 'Interkulturelles Dorfleben in Pöcking stärken' unterteilt sich in folgende vier Projekte: 1. Interkulturelle Frauengruppe: Angebote wie Nähen, Stricken, Ernährung, Gesundheit, Kindererziehung, Gespräche zur Sprachförderung, Austausch mit örtlichen Frauengruppen, kulturelle und sportliche Aktivitäten 2. Familien unterstützen im Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag durch Eltern-Kind-Gruppen: Kinderbetreuung, Hausaufgabenunterstützung, Ferienprogramme, Wanderungen und Ausflüge in der näheren Umgebung, musikalische und sportliche Freizeitangebote, Schwimmkurs für Frauen und Kinder. 3. Interkulturelle Männergruppe: Sportliche und kulturelle Aktivitäten, handwerkliche Tätigkeiten wie Fahrradwerkstatt, Gartengestaltung, Besichtigung von regionalen Versorgungseinrichtungen. Unterstützung bei Ausbildung- und Arbeitsfindung, Gesprächsrunden zur Sprachförderung. 4. Containersiedlung als Begegnungsort schaffen: Spiel- und Sportmöglichkeiten, Kreativraum, gemütliche Sitzgelegenheiten, Kino für Groß und Klein, Literatur- und Spieleabende, Interkulturelles Abschlussfeste mit Projektdokumentation zur Stärkung des Pöckinger Gemeinschaftslebens sowie Förderung einer guten Nachbarschaft als Projektziel.

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12.09.2026

Interkulturelle Begegnungsstätte

Der Helferkreis Asyl schafft eine interkulturelle Begegnungsstätte für Asylbewerber und Bürger Taufkirchens, in der die gegenseitige Akzeptanz gefördert sowie Kultur und Integration gelebt werden. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen und der Linderung der Not (Ersthilfe) sollen mit der beantragten interkulturellen Begegnungsstätte folgende spezielle Ziele für die Asylbewerber erreicht werden: Kultur vermitteln: Bei aller Offenheit und Akzeptanz gegenüber der kulturellen Vielfalt sollen den zukünftigen Mitbürgern auch die einheimische Kultur und Werte nahegebracht werden, wie zum Beispiel die Gleichstellung von Mann und Frau, Rechtsstaatlichkeit, Eigeninitiative und Leistungsbereitschaft. Integration fördern: Wichtige Schlüssel hier sind Sprachkenntnisse, Ausbildung und eine Arbeit. Unter dem Motto 'Hilfe zur Selbsthilfe' bietet der Helferkreis Sprachkurse und Hausaufgabenbetreuung für interessierte Geflüchtete an. Außerdem unterstützt der Helferkreis Geflüchtete bei der Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz und informiert interessierte Arbeitgeber umfassend über Einstellungshürden und zu beachtende Formalitäten.

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12.09.2026

Kochclub für geflüchtete und deutsche Frauen

Geflüchtete und deutsche Frauen treffen sich regelmäßig zum gemeinsamen Kochen, lernen sich kennen, tauschen sich aus und bauen dadurch Vorurteile ab. Der Kochclub soll möglichst nahtlos an den Deutschkurs anschließen und einmal in der Woche stattfinden. Die interessierten Frauen werden mit ihren Kleinkindern per Kleinbus transportiert, da eine Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr aufwendig ist und sie von der Teilnahme fernhalten würde. Die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Kochklubs wird im ersten Schritt durch ehrenamtliche Mitarbeiter gewährleistet. Diese vermitteln auch praktische Tipps zum Leben in Deutschland und beantworten die Fragen der ausländischen Frauen. In einem weiteren Schritt wird dann versucht, auch deutsche Frauen für die Teilnahme am Kochclub zu gewinnen. Im Laufe des restlichen Jahres soll die Organisation der Treffen vollständig in die Hand der beteiligten Frauen gehen, und nach einem Jahr soll der Kochclub so etabliert sein, dass seine Umsetzung nachhaltig gesichert ist.