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Haus der sozialen Dienste und Begegnungen
Der denkmalgeschützte Pfarrhof in Lohmen ist einer der wenigen vollständigen Dreiseitenhöfe Mecklenburg-Vorpommerns und bildet zusammen mit der fast 800jährigen Feldsteinkirche den Mittelpunkt des Dorfes und ist neben der Dorfbegegnungsstätte ein kulturelles Zentrum der Gemeinde Lohmen. Der dazugehörige ehemalige Pfarrhofstall ist 2016/17 im Rahmen der Dorferneuerung saniert worden. Für die zukünftige Nutzung dieses Pfarrhofstalls und des angrenzenden Hofbereichs wird ein Konzept entwickelt und teilweise umgesetzt. Kernpunkte des Konzepts sind die Erweiterung der Lebensqualität auch für junge Menschen durch kulturelle Elemente, die Untermauerung der zentralen öffentlichen Funktion des Pfarrhofes als kirchliche Institution sowie die Schaffung von funktionalen Wechselwirkungen zwischen Innen- und Außenbereichen. Dazu gehören z.B. die Integration von Bildung, Kunst, Religion und Kultur sowie die Schaffung technologischer Lösungen für die Kombination von Gebäude und Außenfläche als Basis für Nutzung und Begegnungen.
Landluft 2.0 – Amateurtheaterbühnen im ländlichen Raum
Mit dem Projekt erreicht der Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT) e.V. kulturelle Vielfalt, eine Verbesserung des regionalen wie überregionalen Austausches und die Ermöglichung von innovativen Theaterformaten mit allen Menschen in ländlichen Regionen Deutschlands. Dabei stehen Themen der in der ländlichen Region lebenden Menschen im Vordergrund. Mittels eines Wettbewerbes können sich Mitgliedsbühnen der beteiligten BDAT-Landesverbände für drei unterschiedliche, innovative Projektformate bewerben, um einen finanziellen Zuschuss für die Durchführung zu erhalten. Die Projektformate sind Minidramen, die sich mit Aspekten der jeweiligen Region auseinandersetzen, Minifestivals, die es ermöglichen, vor Ort verschiedene Gruppen mit einem kulturellen Beitrag zum gemeinsamen Austausch einzuladen und Coaching-Prozesse, die Impulse setzen, Stoff-Sammlungen zu ordnen und in eine theatrale Form zu bringen. Insgesamt erhalten 20 von einer Jury ausgewählten Einzelprojekte eine Förderung. Darüber hinaus wird eine digitale Plattform eingerichtet, die es den realisierten Projekten ermöglicht, gemeinsam in Austausch zu treten. Hierdurch findet über die angestrebte, regionale Vernetzung auch eine überregionale Vernetzung der ländlichen Kulturakteure statt. Zusätzlich ermöglicht der BDAT-Austausch-Veranstaltungen, bei denen Projektakteure vor Ort über ihre Erfahrungen sprechen können und von Expertinnen und Experten weitere Impulse erhalten.
Weg der Kinderrechte
Das Projekt ist ein Beitrag zur Kinder-, Jugend- und Familienbildung und bringt Grundschulkindern sowie ihren Eltern die Kinderrechte, welche in der UN-Konvention für Kinderrechte vereinbart wurden, nahe. Der 'Weg der Kinderrechte' will erreichen, dass sich Kinder wie Eltern aktiv für die Wahrung von Kinderrechten einsetzen und ein politisches Interesse für Bereiche entwickeln, die auch für die lokale Ebene von großer Bedeutung sind. Kinder, Jugendliche und ihre Eltern werden eine aktive Rolle in der Zukunftsgestaltung von Felsberg einnehmen. Zentraler Projektbestandteil ist die Arbeit in den zwei Grundschulen im Stadtgebiet. Mit theaterpädagogischer Unterstützung werden sich die Kinder die UN-Kinderrechtskonvention erarbeiten und in kleinen Szenen umsetzen, welche dann zu verschiedenen Anlässen aufgeführt werden. Von Anfang an werden die Eltern in das Projekt einbezogen. Die Visualisierung der Arbeitsergebnisse auf Infotafeln, die an den Schulwegen aufgestellt werden, tragen zur nachhaltigen Wirkung der Arbeit bei.
Theaterland Niederlausitz - Landtheater für alle
Mit diesem Vorhaben werden in sechs Gemeinden Theatergruppen unter Einbezug schon vorhandener Strukturen gebildet. Unter der Anleitung einer Theaterpädagogin und mit Unterstützung der TheaterLoge Luckau sowie des Bürgertheaters Lauchhammer werden in wöchentlichen Abständen Theaterworkshops und Proben durchgeführt, um ortsspezifische Stücke zu entwickeln und aufzuführen. Im Jahr 2019 wird die TheaterLoge Luckau in zwei Gemeinden des Landkreises Dahme-Spreewald aktiv, während das Bürgertheater Lauchhammer mit der Bürgerinitiative 'Weidendom Staupitz' zusammenarbeitet. So werden im September und Oktober 2019 Aufführungen in diesen drei Gemeinden veranstaltet. Im Jahr 2020 arbeitet die TheaterLoge Luckau mit zwei weiteren Gemeinden des Landkreises Dahme-Spreewald zusammen, während das Bürgertheater Lauchhammer dieses Mal die Gemeinde Plessa unterstützt. Schließlich findet im Jahr 2020 ein zweitägiges Theaterfest im Haus der TheaterLoge Luckau statt, bei dem alle sechs Stücke präsentiert werden, sowie eine weitere Aufführung in Lauchhammer. Das Vorhaben trägt dazu bei, das kulturelle Spektrum in den Gemeinden zu vergrößern und die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinden zu animieren, sich an den Theaterprojekten zu beteiligen, um so die Identifikation mit der Region zu stärken. Dabei versteht sich das beantragte Projekt als Anschubinitiative, die in einer fortgesetzten Arbeit der neu geschaffenen Theatergruppen münden werden, um auf diese Weise die kulturelle Vielfalt für die Landbevölkerung zu vergrößern.
Kulturelle Bildungsangebote für Jugendliche
Das Vorhaben realisiert eine Kooperation des Kinder- und Jugendtheaters stellwerk e.V. mit der Regelschule in Berlstedt im Rahmen einer Schulpatenschaftn. Die Schülerinnen und Schüler werden zu Provinzforschenden und entwickeln gemeinsam mit dem stellwerk e.V. Kulturangebote für Berlstedt. Die Kooperation wird der Wegbereiter sein, um mit verschiedenen Akteurinnen und Akteuren, wie der Freiwilligen Feuerwehr oder der Kita, in Kontakt zu kommen und Angebote für das Weimarer Land zu entwickeln. Die zweijährige, geförderte Arbeit dient dazu, Vorurteile und Ängste abzubauen, sich kennenzulernen und ein Netzwerk aufzubauen, welches eine stetige und nachhaltige Kultur-Arbeit im ländlichen Raum möglich macht. Der Aufbau eines Büros mit einer Ansprechperson für den ländlichen Raum ist ein weiterer wichtiger Faktor, um diese Arbeit zu ermöglichen. Das Projekt trägt mit der Erhaltung und Wiederbelebung kultureller Freizeitangebote zur Stärkung der ländlichen Entwicklung sowie zur ausgewogenen Entwicklung von Stadt und Land bei. Damit entstehen übertragbare Lösungen auch für andere ländliche Regionen.
Von Halde zu Halde - Gespielte Stadtgeschichte
'Aus Vergangenheit die Zukunft gestalten' - unter diesem Motto erkundet das Projekt die Historie der Orte Teutschenthal und Hettstedt und stellt dies in zwei Theateraufführungen anhand ausgewählter Epochen dar. Dabei stehen die beiden Spielorte stets im engen Austausch, erarbeiten die Stücke gemeinsam und präsentieren die Ergebnisse in Form wechselseitiger Gastspiele. In das Vorhaben werden vorhandene, kulturelle Akteure und Strukturen sowie generationsübergreifende Arbeit als wesentlicher Bestandteil mit einbezogen. Ortsansässige aller Altersgruppen werden zu Teilnehmenden des Projekts und werden so nicht nur zu sich selbst, zu ihrem inneren, menschlichen Wesen geführt, sondern entwickeln infolgedessen auch eine Verbundenheit zu ihrer Heimat. Ziel ist es, sich auf die Suche nach Stadt-Geschichte(n) oder Gemeinde-Geschichte(n) zu begeben und Bilder für die Zukunft zu bauen. Zum Ende des Projektes ist geplant die Erfahrungen und Eindrücke in zwei Theateraufführungen und zwei Sammelbänden für die Öffentlichkeit aufzubereiten.
Sanierung der Mehrzweckhalle für Kultur und Sport
In der Gemeinde Siedenbollentin in Mecklenburg-Vorpommern wird die Mehrzweckhalle für Kultur und Sport zu einem Ort für neue Veranstaltungsmöglichkeiten erweitert. Mit Sanierung der Hallendecke, Hallenboden und den Hallenwänden wird eine bessere Optik, Sicherheit und Akustik geschaffen. Die ortsansässigen Sportvereine können unter besseren Rahmenbedingungen trainieren und es können mit entsprechenden Vorkehrungen (z.B. auslegen von Bodenmatten) qualitativ bessere kulturelle Veranstaltungen (Ausstellungen, Vorträge, Lesungen, Präsentationen) stattfinden. Die Erweiterung der Mehrzweckhalle führt zu einer erhöhten Anzahl an Veranstaltungen und auch die Größenordnung der Veranstaltungen werden intensiviert. Sportliche, kulturelle oder bildende Veranstaltungen, die beispielsweise von Vereinen oder der Gemeinde organisiert und durchgeführt werden, machen Siedenbollentin vor allem für junge Leute aber auch für alle anderen Einwohner attraktiver und lebenswerter. Die dörfliche Gemeinschaft zwischen Jung und Alt wird gestärkt und der soziale Zusammenhalt und die Vernetzung untereinander gefördert. Außerdem haben die kulturellen Veranstaltungen eine überregionale Ausstrahlung und tragen zum Bekanntheitsgrad der Gemeinde bei.
Plattform Landwirtschaft und Naturschutz für Biodiversität
Die 'Plattform Landwirtschaft und Naturschutz für Biodiversität' errichtet ein Netzwerk in Rheinland-Pfalz, um Landwirte und Landwirtinnen für die aktive Teilnahme an Naturschutzprojekten und -programmen zu interessieren und zu mobilisieren. Durch den intensiven Austausch zwischen Landwirtschaft und Naturschutz soll die Bereitschaft zur Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen im Berufsstand erhöht und damit die Biodiversität auf landwirtschaftlichen Flächen gefördert werden. Landwirte und Landwirtinnen mit Erfahrungen im Naturschutz fungieren hierbei als 'Botschafter und Botschafterinnen für den Naturschutz', die ihre Kenntnisse an andere in der Landwirtschaft Tätigen weitergeben. Die Wissensvermittlung findet sowohl durch Fachveranstaltungen und über das Internet statt, aber auch durch persönliche Beratungen telefonisch und vor Ort.
Plattform Landwirtschaft und Naturschutz für Biodiversität
Die 'Plattform Landwirtschaft und Naturschutz für Biodiversität' errichtet ein Netzwerk in Rheinland-Pfalz, um Landwirte und Landwirtinnen für die aktive Teilnahme an Naturschutzprojekten und -programmen zu interessieren und zu mobilisieren. Durch den intensiven Austausch zwischen Landwirtschaft und Naturschutz soll die Bereitschaft zur Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen im Berufsstand erhöht und damit die Biodiversität auf landwirtschaftlichen Flächen gefördert werden. Landwirte und Landwirtinnen mit Erfahrungen im Naturschutz fungieren hierbei als 'Botschafter und Botschafterinnen für den Naturschutz', die ihre Kenntnisse an andere in der Landwirtschaft Tätigen weitergeben. Die Wissensvermittlung findet sowohl durch Fachveranstaltungen und über das Internet statt, aber auch durch persönliche Beratungen telefonisch und vor Ort.
Wortgarten – Musik und Literatur
Das Projekt 'Wortgarten' dient zur Planung und Durchführung eines Sommerwochenendes mit Literatur und Musik in der Uckermark. Anfang August 2019 findet zum zweiten Mal der 'Wortgarten' in Fürstenwerder und auf dem Gutshof Bülowssiege in der Nordwestuckermark statt. Die Veranstaltung bringt sowohl renommierte als auch noch wenig bekannte Literatur und Musik mit Landschaft, Geschichte und Kultur der Uckermark zusammen und schafft Raum für außergewöhnliche Begegnungen mit Kunst und Kunstschaffenden. Mehr als 20 Autorinnen und Autoren sowie Musikschaffende kommen in das Dorf Fürstenwerder. Das Publikum kann Lesungen und Konzerten lauschen, spazieren gehen, miteinander und mit den Kunstschaffenden ins Gespräch kommen. Die Auswahl der Künstlerinnen und Künstler erfolgt vorwiegend regional. Es werden gezielt Kunstschaffende aus der Uckermark und zu einem hohen Anteil aus Brandenburg eingeladen, aber auch bundesweit bekannte Autorinnen und Autoren sowie Musikerinnen und Musiker. Autorinnen und Autoren des Festivals werden vorab in Fürstenwerder, Prenzlau und Umgebung mit Schülerinnen und Schülern arbeiten, die später nicht nur Gäste des Festivals sind, sondern deren selbstgeschriebene Texte dort von ihnen selbst vorgestellt werden. Außerdem werden im Vorfeld des Festivals Kunstschaffende damit beauftragt, eine Weile in Fürstenwerder zu wohnen und anlässlich des 700-jährigen Bestehens des Ortes mit Teilen der Bevölkerung künstlerische Projekte zu entwickeln, die dann ebenfalls im Rahmen des 'Wortgartens' präsentiert werden.