Kultur in ländlichen Räumen

27.10.2026

Von Erntehelfern und Raumpionieren (ERNTE), Teilprojekt: Perspektive der Hochschulen

Die weißensee kunsthochschule berlin und das Thünen-Institut für Regionalentwicklung e.V. erforschen im Verbund, welche Wirkungen Kooperationen künstlerischer Hochschulen mit Akteuren im ländlichen Raum entfalten. Die Kunsthochschule in Berlin-Weißensee hat bisher mit Akteuren im ländlichen Raum – überwiegend im Osten Brandenburgs – kooperiert. Verbindungen und Netzwerke, die in diesem Kontext entstanden, prägen bis heute das kulturelle Leben, die Baukultur, die Kreativwirtschaft und die Zivilgesellschaft. Besonders eindrücklich lässt sich dies im Oderbruch nachvollziehen. Das Projekt untersucht, welche

Kultur in ländlichen Räumen

27.10.2026

Kultur als Transformations- und Resilienzfaktor (KulTRes), Teilvorhaben Standort- und Netzwerkanalyse

Das Verbundprojekt KulTRes setzt sich mit der besonderen Rolle kultureller Angebote und kultureller Teilhabe in regionalen Transformationsprozessen in ländlichen Regionen und zu beobachtenden Veränderungen dieser Wechselbeziehungen zwischen kultureller Aktivität und regionaler Transformation durch verstärkte Zuwanderung und Digitalisierung auseinander. Hierzu gibt drei Forschungsfragen die untersucht werden. Die erste bezieht sich auf Wechselwirkungen zwischen demografischen Veränderungen in ländlichen Regionen und damit verbundene Anpassungen in der kulturellen Angebots- und Akteursstruktur in

Kultur in ländlichen Räumen

27.10.2026

Kultur als Transformations- und Resilienzfaktor (KulTRes), Teilvorhaben Wissensdynamik und Resilienz

Das Verbundprojekt KulTRes setzt sich mit der besonderen Rolle kultureller Angebote und kultureller Teilhabe in regionalen Transformationsprozessen in ländlichen Regionen und zu beobachtenden Veränderungen dieser Wechselbeziehungen zwischen kultureller Aktivität und regionaler Transformation durch verstärkte Zuwanderung und Digitalisierung auseinander. Hierzu gibt drei Forschungsfragen die untersucht werden. Die erste bezieht sich auf Wechselwirkungen zwischen demografischen Veränderungen in ländlichen Regionen und damit verbundene Anpassungen in der kulturellen Angebots- und Akteursstruktur in

Kultur in ländlichen Räumen

27.10.2026

Autonomie und Gemeinwesen. Zur Identifikation bildender Künstler*innen mit ländlichen Räumen (AUGE)

(Bildende) Künstlerinnen und Künstler gelten in den aktuellen Debatten über Kultur in ländlichen Räumen als ein Aktivposten der dörflichen oder kleinstädtischen Gemeinwesen, obwohl es sich um eine mehrfache Konfliktlage handelt. Ziel des Forschungsprojekts AUGE ist es daher zu ergründen, welche Perspektiven bildende Künstlerinnen und Künstler, die dauerhaft in ländlichen Räumen leben und arbeiten, auf ihre sozial-, kultur- und naturräumliche Umwelt haben und welche Wechselbeziehungen zwischen beiden Seiten bestehen. Im Zuge dessen geht es nicht zuletzt darum, Gelingensbedingungen und Barrieren

Kultur in ländlichen Räumen

27.10.2026

Zukunft.Land.Musik – Gelingensbedingungen für Ensemblearbeit (ZuLaMu)

Das Verbundprojekt ist an der Schnittstelle von musikpädagogischer und kultursoziologischer Forschung angesiedelt. Es knüpft an Diskurse zum 'Amateurmusizieren' und zur 'Kulturarbeit im ländlichen Raum' an. Basierend auf bisherigen Ergebnissen wird Ländlichkeit dabei nicht allein als vordefinierter Kennwert, sondern immer auch als ein von den jeweiligen Akteuren selbst hervorgebrachtes Konstrukt begriffen, mit dessen Hilfe Spannungen zwischen tradierten Strukturen und äußerem Transformationsdruck bearbeitet werden. Unter Einbeziehung dieser Akteursperspektive arbeitet das Projekt wesentliche

Kultur in ländlichen Räumen

27.10.2026

Zukunft.Land.Musik – Gelingensbedingungen für Ensemblearbeit (ZuLaMu)

Das Verbundprojekt ist an der Schnittstelle von musikpädagogischer und kultursoziologischer Forschung angesiedelt. Es knüpft an Diskurse zum 'Amateurmusizieren' und zur 'Kulturarbeit im ländlichen Raum' an. Basierend auf bisherigen Ergebnissen wird Ländlichkeit dabei nicht allein als vordefinierter Kennwert, sondern immer auch als ein von den jeweiligen Akteuren selbst hervorgebrachtes Konstrukt begriffen, mit dessen Hilfe Spannungen zwischen tradierten Strukturen und äußerem Transformationsdruck bearbeitet werden. Unter Einbeziehung dieser Akteursperspektive arbeitet das Projekt wesentliche

Kultur in ländlichen Räumen

27.10.2026

Kulturen des Ländlichen? Empirische Analysen zur Vorstellung von Ländlichkeit und Kultur (KudeL)

Mit dem Projekt KudeL wird darauf abgezielt, alltagsweltliche Vorstellungen von Ländlichkeit und Kultur empirisch aus der Akteursperspektive in den Blick zu nehmen. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass insbesondere periphere ländliche Regionen im Diskurs oft aus einer Defizitperspektive betrachtet werden. Gerade hinsichtlich der Bedeutung von Kultur wird von einer 'Kulturarmut' ausgegangen. Die Perspektive der vermeintlichen kulturarmen Landbevölkerung gerät dabei allerdings häufig aus dem Blick. Das Projekt befragt daher ansässige Menschen, was für sie 'Kultur' bedeutet, was aus ihrer

Kultur in ländlichen Räumen

27.10.2026

Forschung für eine gelingende Kulturarbeit in Museen und Ausstellungen (KLEINaberFEIN)

Ziel des Projekts ist es, Rahmenbedingungen, Potenziale und Gelingensbedingungen von kleinen und kleinsten Museen in ländlichen Räumen Thüringens und Sachsens zu untersuchen. Im Rahmen einer empirischen Studie werden die für eine gelingende Kulturarbeit notwendigen internen und externen Akteursgruppen aus drei Perspektiven erforscht: intern die Entscheidungs- und Funktionsträger in Museen bzw. in der regionalen Kulturarbeit sowie ehrenamtliche Aktive, extern Besucherinnen und Besucher sowie bisherige Nicht-Besucherinnen und Nicht-Besucher. Die Erhebung und Auswertung von qualitativen und quantitativen

Kultur in ländlichen Räumen

27.10.2026

Kultur in ländlichen Räumen zwischen endogenen und exogenen Faktoren (Krux)

Vitales Kulturgeschehen in ländlichen Räumen ist ein wichtiger Faktor der Lebensqualität. Dabei sind kulturelle Angebote stets in lokale (‚endogene‘) und überregionale (‚exogene‘) Kontexte eingebettet. Bislang ist wenig bekannt, welches Verhältnis endogene und exogene Akteure, deren Ressourcen und Netzwerke im Hinblick auf eine erfolgreiche Kulturarbeit in ländlichen Räumen spielen. Ziel des Projekts Krux ist es, die endogenen und exogenen Faktoren systematisch zu analysieren. Auf dieser Basis werden sodann Angebots- und Nachfragepotenziale für die kulturelle, soziale und ökonomische Tragfähigkeit

Kultur in ländlichen Räumen

27.10.2026

Jugendliche kulturelle Selbstorganisationen im Dreiländereck Bayern-Sachsen-Thüringen (DIYhoch3)

Das Verbundprojekt DIYhoch3 untersucht Räume und Möglichkeiten von Jugendkulturen in ländlichen Räumen und ermöglicht ein besseres Verständnis über günstige Gelegenheitsstrukturen und Ermöglichungsbedingungen selbstorganisierten kulturellen Lebens. Der Fokus liegt auf dem Dreiländereck Bayern, Sachsen und Thüringen. Diese Region wird überwiegend als ländlich eingestuft und weist eine meist verbesserungswürdige sozioökonomische Lage auf. In den ehemaligen Grenzgebieten sind Unterschiede im Vereinsleben, den Traditionen, der Politik und Jugendarbeit festzustellen. Das Projekt befasst sich nicht nur mit drei