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Anmietung eines Fahrzeugs und Einrichtung eines Fahrdienstes
Für die Geflüchteten wird ein für 12 Monate angemieteter Neun-Sitzer-Bulli inklusive Fahrdienst bereitgestellt, damit auch diese Personen Angebote außerhalb ihres Wohnortes wahrnehmen können (Einkaufen, Vereine, Behördengang, Arzt- oder Veranstaltungsbesuche usw.). Die Geflüchtete wohnen in Dörfern und können weder mit einem Auto noch mit dem öffentlichen Nahverkehr andere Gemeinden erreichen. Darüber hinaus wird ein Ansprechpartner unterstützend zur Verfügung stehen.
Professionelle psychosoziale oder psychotherapeutische Betreuung traumatisierter Geflüchteter
Die am schwersten traumatisierten Flüchtlinge erhalten eine psychosoziale oder psychotherapeutische Behandlung, um wieder konstruktive Beziehungen zu ihren Mitmenschen aufbauen zu können oder zukünftig als verlässliche Arbeitskraft tätig zu werden. Solche Behandlungen können nur von professionellen Therapeuten durchgeführt werden. Fortschritte und Erfolge werden mittels Rückmeldungen von den Therapeuten und den behandelten Geflüchteten bewertet, eine Entscheidung über die Fortsetzung oder die Beendigung der Behandlung wird ebenfalls gemeinsam getroffen.
Einbindung von Flüchtlingskindern in allgemeine Ferienprogramm-Angebote
Viele Geflüchtete sind schwer traumatisiert und befinden sich als Neubürger in einer ungewöhnlichen Lebenssituation. Besonders Kinder haben größte Schwierigkeiten, eine fröhliche Normalität zu entwickeln. Das Projekt übernimmt für diese Kinder die Gebühren für die Teilnahme an den allgemeinen Kinder-Ferien-Programmen und trägt so zu ihrer schnelleren Integration in Deutschland bei.
Sinnvolle Tätigkeit für geflüchtete Frauen
Überwiegend weibliche Geflüchtete werden aus einer passiven innerhäuslichen Rolle herausgeführt. Hierbei wird an vorhandene Fertigkeiten angeknüpft und eventuell sogar eine berufliche Perspektive entwickelt. Der Nähkurs wird das Selbstwertgefühl stärken, die Kommunikation mit anderen Geflüchteten und Deutschen ermöglichen und auf diese Weise die Integrationschancen verbessern.
Gewerbebrache wird zu einer Aktions-, Begegnungs- und Werkstattfläche
Eine zentral gelegene Gewerbebrache im Wohngebiet wird zu einer niedrigschwelligen Aktions-, Begegnungs- und Werkstattfläche umgestaltet. Im Selbstbau werden zunächst temporäre Strukturen entstehen, die sich mit den Bedürfnissen weiterentwickeln und verfestigen. Die Mitwirkenden erhalten Hilfe zur Selbsthilfe, erfahren Selbstwirksamkeit und stärken ihr Selbstwertgefühl. Mit der Beteiligung am Planungsprozess und der Mitwirkung am Bau entsteht ein gemeinsamer Lernort und Erfahrungsraum, der auch die Identifikation mit der Stadt und der Region stärkt.
Schulung für Asylbewerberinnen zur Vorbereitung auf das Alltagsleben
Asylbewerberinnen und anerkannte Flüchtlingsfrauen, die in den Kommunen des Landkreises Roth leben, werden mit dem Alltagsleben in Deutschland vertraut gemacht. Eine 20-teilige Schulung wird den Frauen Hilfen zur Bewältigung des Alltags geben und dazu führen, dass sie sowohl in Gemeinschaftsunterkünften als auch später in der eigenen Wohnung besser zurechtkommen. Die Frauen erwerben Kenntnisse, die es ihnen ermöglichen, einen leichteren Einstieg in niederschwellige Arbeitsgelegenheiten zu finden. Sie werden die neu erworbenen Kenntnisse als Multiplikatorinnen an andere Asylsuchende oder anerkannte Geflüchtete weitergeben.
Material für Unterricht, Betreuung des Hilfeladens und Nähstube für Flüchtlinge
Die Integration der Geflüchteten wird durch verschiedene Maßnahmen unterstützt: Deutschunterricht, Fahrrad-Repairladen, Hilfeladen, Nähstübchen, Arbeiten am PC/Laptop sowie persönliche Betreuung (Arztfahrten, Ausfüllen von Formularen, Besuche usw.). Im Rahmen des Projekts wird Material für den Unterricht mit Geflüchteten im Bereich Kultur und Geschichte (Flipchartpapier, Stifte, Schreibmaterial, Kopien,...) angeschafft, die Betreuung des Hilfeladens organisiert und eine Nähstube für Flüchtlinge eingerichtet.
Mofaroller oder E-Bikes für Geflüchtete - Mofaführerscheine für einige Betroffene
Das Ziel ist es, die Mobilität der Geflüchteten und der ehrenamtlich tätigen Personen zu erhöhen. Es werden Mofas und E-Bikes angeschafft. Die Fahrzeuge verbleiben im Besitz der Initiative 'Grefrath hilft' und werden den Personen nur für die jeweiligen Fahrten zum Ausbildungs-/Arbeitsplatz oder zur Behörde zur Verfügung gestellt. Zudem wird einigen Betroffenen der Erwerb des Mofaführerscheins ermöglicht.
Einstiegs- und Vorsteigkurse für Seilklettern und Bouldern in der Kletterhalle
Geflüchteten Menschen soll der Klettersport nähergebracht werden. Mit Abschluss des Einstiegs- und des Vorstiegskurses sind die Teilnehmer berechtigt, auch eigenständig in der Halle zu klettern. Wer Spaß am Klettern gefunden hat, kann den Sport selbstständig nach Abschluss der Maßnahme weiterbetreiben. Sport ist eine große Hilfe im Verarbeiten von Traumata und anderen psychisch belastenden Situationen, denen ein Geflüchteter auch in Deutschland noch ausgesetzt ist. Die Wohnsituation ist oft belastend. Das Erreichen der Zertifikate für den Einstiegs- und Vorstiegskurs und das damit verbundene Zutrauen, alleine klettern zu können, stärken das Selbstwertgefühl.
Nähwerkstatt als Ort der Begegnung und des Austauschs
Eine bereits bestehende Nähwerkstatt wird weiterentwickelt. Dort findet nicht nur die Integration von Geflüchteten statt, sondern Menschen aus sozial schwierigen Verhältnissen können kostenlos Änderungen von Kleidungsstücken in Auftrag geben. Das Ladenlokal der Nähwerkstatt liegt im Ortszentrum, das ermöglicht niederschwellige Begegnungen zwischen Einheimischen und Geflüchteten. Neben den Nähangeboten werden in der Nähwerkstatt die Aspekte Sprache, Begegnung und Begleitung verstärkt ins Auge gefasst. Mehrere Ehrenamtliche unterstützen die verschiedenen Angebote und stehen den Geflüchteten mit Rat und Tat zur Seite. Es ist vorgesehen, die Nähwerkstatt auch nach Ende der Projektlaufzeit weiterzuführen und die Angebote für Geflüchtete weiterzuentwickeln.