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LANDKUNSTSTÜCK – Landschaftskunst im ländlichen Raum
Das Hinterland der Ostseeküste bei Grömitz im Kreis Ostholstein ist nach wie vor geprägt von der Landwirtschaft, in der Region sind noch einige bäuerliche Familienbetriebe angesiedelt. Gleichzeitig handelt es sich um eine beliebte Ferienregion. Aktuelle, gesellschaftliche Diskussionen zeigen, dass die Lebenswirklichkeiten von Verbraucherinnen und Verbrauchern sowie Landwirtinnen und Landwirten sich immer weiter voneinander entfernen. Unter dem Motto 'Den ländlichen Raum neu erleben' hat es sich der Verein LANDKUNSTSTÜCK e.V. zur Aufgabe gemacht, mit Kunstwerken, wie Skulpturen und Installationen, im Umfeld landwirtschaftlicher Nutzflächen den Dialog zwischen beiden Seiten zu fördern. Vor Erstellung der Kunstwerke treten Künstlerinnen und Künstler sowie Landwirtinnen und Landwirte dafür in einen engen Dialog, um dem jeweils spezifischen Ort gerecht zu werden. Dabei werden die Betrachtenden - Ausflügler und Feriengäste - angeregt, sich mit diesem Ort zu beschäftigen. Und das heißt auch: mit den Menschen, die diesen Ort erhalten und pflegen – den Bäuerinnen und Bauer. Indem sie sich die Herausforderungen der bäuerlichen Familienbetriebe bewusstmachen, steigt ihre Wertschätzung für regionale Produkte und deren Erzeugerinnen und Erzeugern. Im zweiten Schritt werden alle LANDKUNSTSTÜCKE durch eine Radroute miteinander verbunden werden. Dem Wissenstransfer kommt im BULEplus eine herausragende Rolle zu, daher wird dieses Projekt 2025 dabei unterstützt, die gesammelten Ergebnisse und Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und in die Breite zu tragen.
Storytelling - Unbox Deine Stadt
Mit diesem Vorhaben erarbeiten Jugendliche mit Hilfe von Methoden der Theater- und Erzählpädagogik Präsentationen zu leerstehenden Geschäftshäusern in Schöningen. Die Präsentationen stellen die Geschichte und Geschichten der Häuser vor und beinhalten eigene Ideen und Utopien zur Nutzung oder Gestaltung der Räume. Die fertigen Präsentationen werden den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Interessierten in einem Kultur-Straßenfest in oder vor den Leerständen vorgeführt, um so über die Leerstände ins Gespräch zu kommen. Durch das Projekt wird erreicht werden, dass Kinder und Jugendliche ihren Ort neu und aktiv wahrnehmen sowie Details und Geschichten entdecken, die sie mit diesem Ort verbinden. Sie können auf kreative Art selbst artikulieren, was sie mit diesem Ort verbindet und was sie sich wünschen sowie ihr Potential zum Mitgestalten entdecken. Als Ergebnis werden Utopien und Perspektiven für eine Zukunft dieser Orte entwickelt, in der Erwartung, dass von diesen Ideen Impulse ausgehen, die zu tatsächlichen Veränderungen und/oder Neuerungen führen. Durch die Inhalte des Kultur-Straßenfestes werden zudem alle Zuschauer in diese Denkprozesse mit einbezogen, was zu einer stärkeren Identifikation mit dem kleinstädtischen Lebensumfeld führt und somit auch Ausgangspunkt für weitere Entwicklungen sein kann.
75 Jahre Gadebuscher Vertrag – Deutsch – Deutsche Grenzgeschichte
Der Gadebuscher Vertrag regelte 1945 Gebietsangleichungen zwischen der sowjetischen und der britischen Besatzungszone. Mit der Umsetzung des 'Gesamtkonzeptes Gadebuscher Vertrag' wird neben der Erinnerung an dieses Ereignis, auch die kulturelle und geschichtliche Entwicklung der Bevölkerung unter Beachtung der historisch gewachsenen Unterschiede aufgezeigt. Besonders die Einbeziehung der Jugend bei der Erforschung der Auswirkungen des Vertrages für die Entwicklung der Region ist hierbei von großer Bedeutung. Durch die Einbindung aller betroffenen Gemeinden und Dörfer in die Vorbereitung des Jahrestages im Jahr 2020 wird das Gemeinschaftsgefühl gemeindeübergreifend gestärkt. Dafür wird ein Konzept zur kulturellen Entwicklung der Region erarbeitet und umgesetzt unter Einbeziehung Mecklenburg-Vorpommerns mit seinen Ämtern Gadebusch, Zarrentin, Rehna und Schleswig-Holsteins mit dem Amt Herzogtum Lauenburg. Es werden Veranstaltungen zum Gedenken an den Vertrag, Schulprojekte der Gymnasien Gadebusch und Zarrentin durchgeführt zur Aufarbeitung der Auswirkungen des Vertrages auf die Entwicklung der Region im geteilten Deutschland, bei gleichzeitiger Betrachtung der Entwicklung des Zusammenlebens nach der Wiedervereinigung sowie die Erarbeitung von Ausstellungen der Ergebnisse der Schulprojekte mit Interviews von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie heutigen Anwohnenden der jeweiligen Gebiete. Mit der Ausschilderung eines geplanten Fahrrad- und Wanderweges innerhalb des Biosphärenreservates Schaalsee wird die historische Bedeutung des Vertrages bundesweit bekannt gemacht und die touristische Entwicklung gefördert.
KulturRaum Steinwald
Das Projekt schafft Räume für vielfältige Kunst und Kultur in Kelleranlagen im bayrischen Steinwald. Im Rahmen des Projekts werden diese Keller im Ort Erbendorf saniert. Der größte Keller wird mit Ausstellungs- und Bühnentechnik versehen und als 'KulturRaum' für lokale, gemeindeübergreifende und überregionale Kunst- und Kulturveranstaltungen ausgebaut. Weitere Keller werden für Sonderveranstaltungen, Ausstellungen, zur Demonstration von Lebensmittellagerung oder der Darstellung des Bergbaus dienen. Des Weiteren werden lokal tätige Einzelakteurinnen und Einzelakteure sowie Verbände miteinander vernetzt.
Erlebnis: Steinzeit!
Das Projekt bringt Schülerinnen und Schülern sowie Erwachsenen aus Heringen und Umgebung mit vielfältigen Aktionen wie Exkursionen, Installationen in einzelnen Ortsteilen, Präsenz in digitalen Medien, Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern vor Ort sowie in Sonderausstellungen, die Besiedlungsgeschichte Heringens näher und lassen sie auf diese Weise ihre Heimat neu entdecken. Die Interessengemeinschaft Schloss Heringen e.V. wird im Rahmen des Projektes zudem das Museum im Schloss in Zusammenarbeit mit der Stadt sowie verschiedenen weiteren Institutionen des Landes und des Bundes grundlegend umgestalten. Ein wesentlicher Aspekt der neuen Konzeption wird die Einbeziehung der Menschen in der Region und das Hinaustragen von musealen Konzepten in die umliegenden Gemeinden sein. Die emotionale und inhaltliche Bindung an das Museum wird so verstärkt und die regionale Identität der Menschen vor Ort gesteigert.
LeseMENÜ - Literaturveranstaltungen für Jung und Alt
Das Vorhaben LeseMENÜ bringt Literaturschaffende und ihre Werke in ländliche Regionen, damit das Publikum vor Ort erlebt, wie und durch wen Literatur entsteht. Lesungen und Vorträge werden Personen, die vergleichbare städtische Veranstaltungen nicht besuchen können, einen Zugang zur Literatur und Teilhabe an diesem Kulturgut in ländlicher Umgebung ermöglichen. Die Besonderheit des Projektes ist dabei der genreübergreifende Inhalt der angebotenen Lesungen sowie der Charakter der Veranstaltungen, die nicht an feste Orte gebunden sind, sondern an den unterschiedlichsten Örtlichkeiten den Zugang zur Literatur atmosphärisch bereichern. Vom Gasthof über das Gemeindeamt, den landwirtschaftlichen Betrieb, die Kindertagesstätte, den Seniorentreff bis hin zum eigenen Wohnzimmer gibt es keine Grenzen. Die Programme innerhalb des Projektes erreichen zudem alle Altersgruppen. Kinder werden früh an das Lesen und Schreiben herangeführt. Programme für Schulkinder verstärken den Lernstoff der jeweiligen Klassenstufen, angefangen von regionalen Themen bis hin zum Schreiben von Geschichten und der Vermittlung ethischer Grundwerte. Angebote für Erwachsene reichen von historischen Romanen bis zu Krimis.
KOS - Kultur ohne Schwelle
Das Vorhaben schafft mittels kultureller Veranstaltungen Begegnung zwischen Generationen aber auch zwischen der dörflichen Bevölkerung und gesellschaftlichen Minderheiten. Kultur wird in ihrer kommunikativen und vernetzenden Funktion ins Dorf geholt. Dabei geht es um beteiligende Formate. Es gibt nicht nur Aufführungen von Künstlerinnen und Künstlern, sondern auch die Gelegenheit von Mitwirkung und eigenem Kulturschaffen. Die Kulturangebote haben deshalb den Charakter von offenen Abenden in Form von Kulturdarbietungen mit anschließender Diskussionsmöglichkeit in geselliger Runde. Dafür werden Workshops in regelmäßigen Abständen durchgeführt, bei denen zunächst etwas miteinander erarbeitet wird, welches später zur Aufführung kommt. Veranstaltungsort wird die alte Pfarrscheune als neutrale Fläche sein. Das Projekt zielt auf Integration von gesellschaftlichen Randgruppen und Horizonterweiterung der vor Ort lebenden Menschen ab. Eine Besonderheit ist die Niedrigschwelligkeit in mehrerlei Hinsicht: Es geht nicht darum, der Kunst großer Orchester und professioneller Ensembles Konkurrenz zu machen, sondern 'Breitenkultur' zu betreiben, indem Laien in Kontakt mit Kultur gebracht werden.
DSL - Demenz: Digitale Selbsthilfe auf dem Land
Das Projekt gliedert sich in drei Teilaspekte: 1. Die Entwicklung von digitalen Hilfsmitteln, für z.B. die familiäre Kommunikation, Verringerung der altersbedingten Einsamkeit sowie Teilhabe an gesellschaftlichen Ereignissen, medizinische und pflegerische Unterstützung und ein Umgang mit der Hinlauftendenz der Demenzkranken; 2. Der Einsatz eines Pflegeroboters in Pflegeheimen und Zuhause, dadurch will das Projekt unter anderem die Sensibilisierung von künstlicher Intelligenz in der Pflege voranbringen; 3. Der Aufbau eines Netzwerkes, das Akteuren aus öffentlichen Stellen, Pflegediensten und Plagenden sowie privaten Nutzenden dienen wird. Die Zielgruppe für die bedarfsgerechten Lösungsansätze sind Menschen, die sich gerade mit der Entwicklung einer Krankheit aus dem demenziellen Spektrum konfrontiert sehen, Angehörige und Pflegende von demenziell Erkrankten und Dienstleistende wie Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte und der Einzelhandel, die in Kontakt zu dieser Personengruppe kommen. Wissensvermittlung und Wahrnehmung um demenziell Erkrankte und die Begleitung durch digitale Assistenzsysteme wird vermittelt. Die Verringerung des Timelags zwischen Städten und ländlichem Raum beim Einsatz innovativer Technik wird ermöglicht. Die Verstetigung von digitalen Kompetenzen durch Abbau von Ängsten wird ermöglicht. Es werden viele Zielgruppen auf den technischen Wandel und seine Herausforderungen aufmerksam gemacht.
Filmteam - Inklusion im Kultur- und Sportbereich
Mit dem Vorhaben wird eine Film- und Technik-Gruppe zur Langzeit-Dokumentation der vielfältigen, inklusiven Kultur- und Sportaktivitäten des Vereins TABALINGO Sport & Kultur integrativ e.V. aufgebaut. So vereinigt das Vorhaben viele verschiedene Aktivitäten und führt zu einer weitreichenden Zusammenarbeit mehrerer Kultur- und Sportaktivitäten inklusive Inklusionsarbeit. Der im Vorhaben entstehende Abschlussfilm verschafft dem Thema Inklusion eine größere Beachtung im Kultur- und Sportbereich. Bisher bietet der Verein Aktivitäten für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen bzw. mit besonderem Förderbedarf im Bereich Sport und Kultur an. Mit der Film- und Technik-Gruppe wird Mitgliedern der einzelnen Kultur- und Sportgruppen die Möglichkeit gegeben, eine Einführung in die Medienbildung zu erhalten und einen Film über die Aktivitäten des Vereins zu produzieren. Das Vorhaben ist bundeweit von Interesse, da gelebte Inklusion und Menschen mit Förderbedarf überregionale Beachtung verdienen. Mit dem Abschlussfilm, dem Produkt dieses Vorhabens, werden die inklusiven Kultur- und Sportaktivitäten des Vereins TABALINGO Sport & Kultur integrativ e.V. bundesweit bekannt gemacht und so für Inklusion geworben.
Schwarz wird bunt
Durch die moderierte Zukunftswerkstatt 'Schwarz wird bunt' werden kreative Handlungskonzepte entwickelt, um die Dorfgemeinschaft von Schwarz neu zu definieren und den dörflichen Zusammenhalt zu stärken. Ziel der kreativen Zukunftswerkstatt ist es, eine eigene, dörfliche Identität zu entwickeln und das kulturelle Leben zu erhalten und zu erweitern. Im Rahmen von sechs moderierten Veranstaltungen werden unter anderem Ideen zu Themen wie Barrierefreiheit und Mobilität erarbeitet sowie die Einführung einer Dorfchronik und die Einrichtung eines Erzählcafés konzipiert. Zudem werden die Bürgerinnen und Bürger von Schwarz durch diesen Prozess zu mehr Kommunikation miteinander angeregt und den generationenübergreifenden Dialog ebenso verbessert, wie den Dialog zwischen den in der Gemeinde Geborenen und den Zugezogenen.