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Internationales, integratives Fußballturnier
Ziel des Vorhabens ist die Integration von Asylbewerbern und behinderten Menschen bei einem dreitägigen internationalen und integrativen Fußballturnier mit 25 Mannschaften. Von den 225 Asylbewerbern in Kirchberg spielen ca. 30 in den Mannschaften des FC Durcheinander. Sie spielen gerne in Turnieren mit Mannschaften aus anderen Flüchtlingsunterkünften und aus anderen Bereichen wie Behinderteneinrichtungen. Die Menschen sollen lernen, miteinander fair zu spielen und gegenseitig aufeinander Rücksicht zu nehmen. Die Ausschreibung und die Einladung zu dem Turnier erfolgt an viele Gruppen, die bei anderen Fußballturnieren schon mitgespielt haben.
Theaterland Niederlausitz - Landtheater für alle
Mit diesem Vorhaben werden in sechs Gemeinden Theatergruppen unter Einbezug schon vorhandener Strukturen gebildet. Unter der Anleitung einer Theaterpädagogin und mit Unterstützung der TheaterLoge Luckau sowie des Bürgertheaters Lauchhammer werden in wöchentlichen Abständen Theaterworkshops und Proben durchgeführt, um ortsspezifische Stücke zu entwickeln und aufzuführen. Im Jahr 2019 wird die TheaterLoge Luckau in zwei Gemeinden des Landkreises Dahme-Spreewald aktiv, während das Bürgertheater Lauchhammer mit der Bürgerinitiative 'Weidendom Staupitz' zusammenarbeitet. So werden im September und Oktober 2019 Aufführungen in diesen drei Gemeinden veranstaltet. Im Jahr 2020 arbeitet die TheaterLoge Luckau mit zwei weiteren Gemeinden des Landkreises Dahme-Spreewald zusammen, während das Bürgertheater Lauchhammer dieses Mal die Gemeinde Plessa unterstützt. Schließlich findet im Jahr 2020 ein zweitägiges Theaterfest im Haus der TheaterLoge Luckau statt, bei dem alle sechs Stücke präsentiert werden, sowie eine weitere Aufführung in Lauchhammer. Das Vorhaben trägt dazu bei, das kulturelle Spektrum in den Gemeinden zu vergrößern und die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinden zu animieren, sich an den Theaterprojekten zu beteiligen, um so die Identifikation mit der Region zu stärken. Dabei versteht sich das beantragte Projekt als Anschubinitiative, die in einer fortgesetzten Arbeit der neu geschaffenen Theatergruppen münden werden, um auf diese Weise die kulturelle Vielfalt für die Landbevölkerung zu vergrößern.
JAKOB – Projekt zur Entwicklung eines aktiven Kulturnetzwerkes im Markt Mömbris
Im Projekt JAKOB wird die Vernetzung im Bereich der kulturellen Arbeit im Markt Mömbris gestärkt. Dafür werden neue Formate gemeinschaftlich entwickelt und für die Kulturarbeit auf dem Land umgesetzt. Hierzu werden, gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus Vereinen, Initiativen und Kulturschaffenden der Region, insgesamt vier Kunstaktionen entwickelt und durch interdisziplinäres Arbeiten gemeinsam inszeniert und umgesetzt. Im ersten Teilprojekt werden architektonisch oder topographisch besondere Orte in der Marktgemeinde in einer Lichtinstallation sichtbar gemacht. Es ist so konzipiert, dass mit einer niedrigschwelligen Beteiligungsform viele Menschen im Markt Mömbris die Möglichkeit haben, sich einzubringen. Im zweiten Teilprojekt wird ein mobiles Museum geschaffen, das über ein Jahr verteilt in mehreren der insgesamt 18 Ortsteile, an Kindergärten, Schulen und bei verschiedenen Veranstaltungen im Marktgebiet eine möglichst breite Masse der Bevölkerung anspricht. Gegenstand des mobilen Museums sind zwei Sammlungsbestände in der Marktgemeinde Mömbris. Zum einen sind dies die historische Sammlung des Marktes Mömbris und zum zweiten die jungen Funde aus der Ausgrabung der Burg Hauenstein. Hierfür wird ein Bauwagen umgebaut und ein größeres Gemeinschaftszelt genutzt. Neben diesen beiden 'Impulsprojekten' werden zwei weitere Projekte durchgeführt, die gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern entwickelt werden. Abgeschlossen wird das Projekt JAKOB zum einen mit einer gemeinsamen Veranstaltung als Kunstfest. Des Weiteren findet eine Zukunftswerkstatt statt, um die Erfahrungen aus dem Projekt nutzbar zu machen und weiterzuführen.
Zehn Bildungsausflüge
Gegenstand des Vorhabens ist die Organisation von 10 eintägigen Bildungsausflügen in die Region. Hauptsächliche Ziele sind Museen, Großbetriebe, historische Orte und Naturparks. Einheimische und Geflüchtete nehmen gemeinsam teil. Mit den Bildungsausflügen werden Grundlagen der Kultur exemplarisch erkundet und anschaulich vermittelt. Zugleich soll Neugier geweckt und Methodenkompetenz erworben werden, sich die deutsche Kultur auch selbst erschließen zu können. Die Ausflüge finden jeweils gemeinsam mit einigen deutschen Unterstützern statt. Ein besonderes Anliegen ist, diejenigen Geflüchteten einzubeziehen, die bisher nur schwer zu erreichen sind, u.a. Frauen ab 30 Jahren. Für jede Unternehmung wird es mindestens zwei Verantwortliche geben (Geflüchteter und Pate aus den Reihen der Einheimischen). Alle in der Gemeinde Wohnenden (Geflüchtete und Einheimische) sind eingeladen, daran teilzunehmen und so gemeinsame Erfahrungen zu machen und darüber ins Gespräch zu kommen. Es sollen kleine Berichte für die örtliche Presse und für das gemeinsame Kommunikationsmittel, den Blog 'Willkommen in Bienenbüttel', geschrieben werden. Fahrkosten und Eintritt für alle Beteiligten werden aus Projektmitteln bestritten.
"Regionales Gedächtnis" - ein regionalkulturelles Archiv für Saale-Unstrut
Das Vorhaben etabliert ein regionales Gedächtnis in Gestalt eines regionalkulturell bezogenen Archivs. Lithographien, Photographien, Pläne oder Zeichnungen dokumentieren kulturelles Leben aus vergangenen Zeiten. Seit den 1970er Jahren kommen zahlreiche private Dia-Archive hinzu. Diese Dokumente machen die Veränderung der Landschaft nachvollziehbar. Sie dokumentieren zum Beispiel die Arbeit und die Auswirkungen der in den 1960er Jahren aufgelassenen Werksteinbrüche. Daten, Informationen und Verbindungen, die notwendig sind, um ein Archiv zu etablieren, liegen in großen Mengen vor. Woran es mangelt, ist ein zentraler Ort, diese zu hinterlegen und zu nutzen. Zentrale Bausteine des Projekts sind die Vorstellung und Bekanntmachung der Projektidee im Saale-Unstrut Gebiet, das Erstellen und Befüllen einer indizierten Datenbank und die damit verbundene Netzwerkarbeit sowie verschiedene Präsentationen und Veranstaltungen, um dem Projekt mehr Sichtbarkeit zu geben. Im Ergebnis wird den Menschen der Region ein Ort angeboten, an dem wichtige Aspekte, Momente, Bilder und Erinnerungen langfristig hinterlegt werden können. Dies wird haptischer wie virtueller Natur sein. Zugriff auf das Archiv erhalten alle, die gemeinnützig oder wissenschaftlich arbeiten möchten.
Treffpunkt für interkulturelle Aktivitäten
Ein bisher ungenutzter Raum wird schrittweise zu einem Treffpunkt für interkulturelle Aktivitäten umgestaltet. Dazu werden u. a. Tische, Stühle, Beamer und Leinwand benötigt, auch einige Instrumente sollen angeschafft werden. Der bereitgestellte multifunktional zu nutzende Raum dient als Treffpunkt für gemeinsame, interessengeleitete Freizeitaktivitäten zwischen Bürgern der Kommune und jungen Menschen mit Migrationshintergrund (z. B. zusammen musizieren, Deutsch lernen, Schach spielen, gemeinsam Kochen). Durch die gemeinsam durchgeführten Aktivitäten erhalten die Jugendlichen die Gelegenheit, 'normale' Kontakte zu pflegen und ihr eigenes Netzwerk im Gemeinwesen zu knüpfen, zu erweitern und zu pflegen. Ehrenamtliche Helfer unterstützen durch gezielte Aktivitäten die jungen Geflüchteten aktiv beim Einleben in die Gemeinde und beim Erlernen der deutschen Sprache.
"KulturFelder" – Laientheater und Gastspiele im Münsterland
Das Projekt 'KulturFelder' umfasst zwei Bausteine und vernetzt auf unterschiedliche Weise Kulturschaffende und Kulturinteressierte im ländlichen Raum. Im ersten Baustein entwickeln bestehende Laientheatergruppen aus Emsdetten und Umgebung unter dem Titel 'Theater Überland' eine gemeinsame Theaterproduktion. In jeder Gruppe und in jedem Ort entsteht eine szenische Collage, die nicht auf einer Bühne, sondern an einem Ort gespielt wird, zu dem es auch thematisch einen Bezug gibt, beispielsweise an einem Brunnen oder einer Wegkreuzung. Themen können ortstypische Geschichten oder historische Zusammenhänge sein, die neu interpretiert werden und Bezug zu aktuellen gesellschaftlichen Themen haben. Die Zuschauer werden per Busshuttle abends zu den Szenen der einzelnen Orte gefahren. Im Rahmen des zweiten Bausteins finden Gastspiele in den vier kooperierenden Orten statt. Kulturschaffende der beteiligten Orte wählen zeitgenössische Theater-, Musik- oder Tanzproduktionen aus, die abseits vom Mainstream provozieren und begeistern werden. Ein Busshuttle bringt auch Publikum umliegender Orte zu den Kulturveranstaltungen.
Kultur, Lebenshilfe, gemeinsames bürgerschaftliches Engagement sowie Netzwerkstrukturen
Das Ziel des Projekts ist es, für Frauen mit Fluchtgeschichte und Frauen anderer Herkunft Orte für Begegnungen zu schaffen sowie diesen Frauen eine Plattform zu bieten, ihre Produkte zu veröffentlichen. Es geht auch darum, neue Wege zu finden, um die Frauen mit Fluchtgeschichte für die Belange der Selbsthilfe und Zusammenhalt zu 'Seelische Gesundheit', gesunde Ernährung, kreative Beschäftigung, bürgerschaftliches Engagement in der Selbsthilfe oder gewaltfreie Kommunikation. Angebote und Aktivitäten sollen niederschwellig sein, in einer einfachen Sprache sowie in kleinen (5-10) und großen (10-30) Gruppen stattfinden. Die Inhalte werden mit Interessierten abgesprochen. Das Gesamtkonzept wird mit dem methodischen Schwerpunkt des biografischen Arbeitens verknüpft (Profil-PASS/Kompetenzfeststellung). Die Teilnahme ist freiwillig, ein Einstieg ist jederzeit möglich. Die Tätigkeit der Gruppe soll gemeinnützig, das Engagement des Projektteams ehrenamtlich sein und Kinderbetreuung angeboten werden. Die Arbeitssprache ist Deutsch.
Gesellschaftliche Teilhabe von jungen Geflüchteten
Mit dem Integrationsprojekt GeTeZu - 'Gesellschaftliche Teilhabe Zusammen' werden Aktivitäten der Ehrenamtsinitiative 'Flüchtlingshilfe Neunkirchen' gestärkt und erweitert. Es wird die Motivation von Geflüchteten gefördert, Kultur-und Wissensaustausch sowie Begegnungen werden ermöglicht, Geflüchtete werden zu verschiedenen aktuellen gesellschaftlichen Themen sensibilisiert und die neue Heimat erkundet. Junge Geflüchtete werden mit jugendgerechten und außerschulischen Angeboten gestärkt. Das Projekt ermöglicht den Projektteilnehmern entsprechende organisierte Lernprozesse. Z.B. gibt es saarlandweit verschiedene solcher Angebote, sie sind kostenfrei oder günstig, aber es entstehen Fahrtkosten. Diese Fahrtkosten werden für aktive ProjektteilnehmerInnen erstattet. Bestandteile des Projekts sind die Begleitung und Unterstützung von Geflüchteten in Sachen Schule und Kindergarten sowie Alltag durch gemeinsame sowie individuelle Einzelcoachings, Hausaufgaben- und Sprachhilfe. Es erfolgt eine Wissensvermittlung und ein Informationsaustausch für Geflüchtete, Migranten, Flüchtlingshelfer sowie Interessierte durch Infoveranstaltungen zu verschiedenen Themen oder niederschwelige Workshops/Coachings zu praktischer Arbeit. Ausflüge, Exkursionen und erlebnispädagogische Orientierungen in der neuen Heimat, z.B. Besuche eines Bauernhofs, von Landwirtschaftsbetrieben, Naturparks, kulturellen und historischen Einrichtungen, Saarschleife oder den Schlossberghöhlen in Homburg. Die Öffentlichkeitsarbeit umfasst u.a. eine eigene Facebook-Seite, Einladungen sowie Flyer in Deutsch und in 2-3 von den Geflüchteten verwendeten Sprachen.
Treffen von Geflüchteten und Einheimischen, Unterstützung für Einstellungstests und Alltag
Bei einem Treffen lernen sich Geflüchtete und Einwohner aus Pfungstadt niedrigschwellig kennen und knüpfen Kontakte. Ängste und Vorurteile können überwunden werden, Einheimische unterstützen Geflüchtete bei Hausaufgaben, vertiefen das im Deutschunterricht Gelernte und bieten Hilfestellung bei Alltagsfragen (Vereine, Vernetzung in Pfungstadt usw.) an. Nach einer Anfangsphase in städtischen Räumen (Kinder- und Jugendförderung) läuft eine Probephase, in der direkt eine der Unterkünfte von Ehrenamtlern besucht wird. Das Angebot soll auch auf die anderen Unterkünfte übertragen werden. Wöchentlich geht eine kleine Gruppe Menschen für zwei Stunden in die Gemeinschaftsunterkunft. Weiterhin hilft Rechenunterricht, Lücken zu schließen und sich auf Einstellungstests/Berufsausbildung vorzubereiten. Es sollen Gruppen gebildet werden, deren Zusammensetzung sich am Können der Menschen orientieren; eine Heranführung an die verschiedenen Schwierigkeitsstufen von Rechnen im Alltag findet statt.