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Integrative Bogensportgruppe, die für alle jungen Menschen offen ist
Das Projekt bringt junge Menschen mit Fluchthintergrund in der Stadt Leichlingen und Umgebung in den direkten Kontakt mit Menschen gleichen Alters. Alle jungen Menschen in Leichlingen werden eingeladen, an der Bogensportgruppe teilzunehmen und mitzuwirken. Die Geflüchteten werden in Kooperation mit dem örtlichen Jugendamt besonders angesprochen. Über die gemeinsame sportliche Betätigung entwickelt und festigt sich eine Sozialgemeinschaft. Durch andere ehrenamtliche Mitarbeiter werden die Teilnehmenden so unterstützt und begleitet, dass sie lernen, ihre Gruppe selbst zu organisieren und zu leiten.
Verbundprojekt Kulturboten – Ferienjobs für Schüler und Schülerinnen
Im Rahmen des Vorhabens werden Schülerinnen und Schüler mit dem kulturellen Erbe ihrer Region vertraut gemacht und Ferienjobs als Kulturboten vergeben. Zunächst werden Schulprojekte an drei Schulen initiiert, die die Kultureinrichtungen (ein Kulturerbe der jeweiligen Region) zum Inhalt haben. In den unterrichtsbegleitenden Projekten erforschen Schülerinnen und Schüler historische Gebäude, Plätze oder Objekte des Kulturerbes in ihrer Region und stellen Portfolios mit Informations- und Bildmaterial zu diesen Gebäuden oder Orten zusammen. Parallel dazu werden in den Kultureinrichtungen Ferienjobs ausgeschrieben. Die Schülerinnen und Schüler aus den Projektgruppen haben die Möglichkeit, sich für die Ferienjobs in den Kultureinrichtungen zu bewerben. Als Kulturboten empfangen und informieren sie die Gäste. Gleichzeitig präsentieren die Jugendlichen ihre Eindrücke zum jeweiligen Gebäude bzw. Ort in den sozialen Medien. Die Erfahrungen des 1. Jahres werden evaluiert und der Öffentlichkeit vorgestellt. In einer zweiten Phase werden neue Kulturboten an anderen Orten ausgebildet. Die Ergebnisse der ersten Durchführungsphase werden in einer Informationsveranstaltung interessierten Kommunen und Kultureinrichtungen vorgestellt. Zum Ende des Projekts wird es eine Ergebnisdokumentation geben, die überregional für andere ländliche Regionen in Deutschland verfügbar gemacht wird. Eine Präsentation der Ergebnisse ist außerdem auf Fachkongressen vorgesehen.
Internationales Café mit Unterstützungs- und Spieleangebot
In Zwingenberg wird ein internationales Café als offene Begegnungsstätte für Bürger und Geflüchtete aufgebaut und betrieben, das Unterstützungs- und Spieleangebote für Erwachsene und Kinder bereithält. Angeboten werden Lebenshilfe, Ansprechpartner für alle Lebenslagen, ein kleines Speisen- und Getränkeangebot, Beratung zu Sprachkursen, Vermittlung von Patenschaften, Hausaufgabenbetreuung, Hilfe während der Teilnahme an Integrationskursen, ein betreutes Spieleangebot für Erwachsene und Kinder sowie Sonderaktionen (z.B. Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern, Vermietern usw.).
Bodenwerder MACHT selbst – kultuerelle Teilhabe im ländlichen Raum für mehr Miteinander
Mit diesem Vorhaben erinnert die Kleinstadt Bodenwerder, die Bürgerinnen und Bürger an ihre Möglichkeiten der Mitgestaltung in ihrer Stadt. Hierfür bietet Bodenwerder über zwei Jahre hinweg Projekte zum Mitmachen an - so wird Selbstwirksamkeit erfahrbar. Mithilfe von Expertinnen und Experten werden lokale Legenden aufgearbeitet und ins 'Hier und Jetzt' geholt. Mithilfe von Vereinen und Initiativen werden kulturelle Veranstaltungen, wie 'Kino an der Weser' und 'Disco im Leerstand' organisiert. Zudem werden Geräusche gesammelt und damit ein Theaterstück inszeniert bei dem Kunstschaffende aus Berlin, Hannover und Bodenwerder zusammengebracht werden. Personen mit Migrationshintergrund und Jugendliche werden kulturelle Teilhabe erfahren und zusammen mit anderen Beteiligten einen leerstehenden Drogeriemarkt in der Fußgängerzone zu einem Zentrum für Kultur und Bürgerdienste umgestalten.
Zwei Tanzveranstaltungen für Deutsche und Flüchtlinge
In Aschersleben organisieren Berufsschüler selbständig zwei Tanzveranstaltungen für Deutsche und Flüchtlinge, mit arabischen Snacks und Musik aus beiden Kulturen. Hierdurch wird der Zusammenhalt erhöht, eine Kennenlernplattform geschaffen und ein kultureller Austausch mittels Musik und Essen ermöglicht.
"Museum Uploaded" - Digitales Pilotprojekt im Stadtmuseum Deggendorf
Mit dem Vorhaben 'Museum Uploaded' entsteht eine neue Dauerausstellung im Stadtmuseum Deggendorf. Eine Notwendigkeit dafür ist ein vorheriger, raumbildender Ausbau der Räumlichkeiten. Dieser schafft die Voraussetzung, dass in der neuen Dauerausstellung innovative Weiter- bzw. Neuentwicklungen von Informationstechnologien implementiert werden können. Im Einzelnen gehören zum Ausbau innenarchitektonische Inszenierungsbauten, Anschauungsmodelle, Vitrinen und Texttafeln, die die Inhalte der Ausstellungsnarration gestalterisch transportieren sollen. Ein besonderes Ziel stellt dabei die Verknüpfung von Museum und Stadtraum dar, bei der das Originalobjekt, das im Museum in einem innenarchitektonisch gestalteten Kontext präsentiert ist, auf den authentischen Ort seiner früheren Verwendung rückbezogen wird. Gleichzeitig kann dieser heutige, reale Ort mit dem Wissen um die authentischen Objekte seiner Geschichte besser in seiner Bedeutung für die Stadtgeschichte erklärt werden. Die neue Dauerausstellung des Stadtmuseums Deggendorf wird innovativ und zeitgemäß, besucherorientiert, partizipativ sowie inhaltlich, baulich und vermittlungsmethodisch möglichst barrierefrei sein. Das Projekt erreicht eine mediale Außenwirkung, die die Attraktivität des Museums nachhaltig sichert und seine etablierte Position als kommunikativer Identifikationsort im regionalen Kulturleben festigt.
Smarte LandRegionen
Mit dem Modellvorhaben Smarte.Land.Regionen wird die Digitalisierung in ländlichen Räumen im Hinblick auf Themen der Daseinsvorsorge und der Gleichwertigkeit von Lebensverhältnissen vorangetrieben. Durch den Einsatz digitaler Technologien werden die Lebens- und Arbeitsbedingungen für die Bevölkerung deutlich verbessert. Der Einsatz neuer technischer Möglichkeiten ist entscheidend, um das Lebens- und Arbeitsumfeld gerade in ländlichen Regionen attraktiv zu halten. Das Fraunhofer IESE baut hierfür eine digitale Plattform (»Digitales Ökosystem«) auf, auf welcher neue von IESE gemeinsam mit den Modellregionen entwickelte Lösungen (z.B. Apps) entwickelt und bereits bestehende Lösungen miteinander vernetzt werden. Dabei wird beispielsweise erforscht , welche Rolle ein Landkreis in einem Digitalen Ökosystem spielen kann und wie der Wissenstransfer zwischen den Beteiligten am besten gelingt. Die Plattform wird die zukünftige Übertragbarkeit der digitalen Lösungen in die breite Nutzung sicherstellen – über die Anwendung in den Modellregionen hinaus. Die Modellregionen werden darüber hinaus u.a. bei der Umsetzung ihrer digitalen Lösungen sowie bei der Gestaltung von Prozessen der Bürgerbeteiligung, Kompetenzvermittlung und Strategieumsetzung beraten.
Kochaustausch zwischen Flüchtlingen und Dorfgemeinschaft mit Abschlusswettbewerb
In Sandhausen wird Geflüchteten mit Bleibeperspektive durch einen Kochaustausch der Kontakt mit der hiesigen Kultur und der Dorfgemeinschaft ermöglicht. Eventuelle Vorurteile und Berührungsängste werden abgebaut und ein Dialog auf Augenhöhe entsteht. Bei jedem Termin werden zwei Gerichte gekocht - jeweils eins aus der deutschen und eins aus der ausländischen Küche. Am Kursende steht ein Wettbewerb, bei dem die Gruppen ein Gericht der jeweils anderen Küche zubereiten.
Aufbau eines Landtheaters in der Region Leonberg
Ziel des Vorhabens ist es, als kultureller Bestandteil das Zusammenleben der Menschen in den dörflichen Gemeinschaften zu bereichern. Für dieses Ziel arbeitet das 'Theater für die Jugend e.V.' mit der Initiative 'Heimat unternehmen' zusammen, welche Projekte, Menschen und Initiativen fördert und miteinander vernetzt, die sich für die Vitalisierung von dörflichen Gemeinschaften engagieren. Das Theater für die Jugend e.V. besteht seit 2014 und will 2019, nachdem der Vereinssitz von Burghausen nach Markt am Inn verlegt wurde, einen Theaterfestbau auf dem Gelände des Landgasthofes Leonberg errichten. Mit einem Ensemble, bestehend aus jungen, professionellen Schauspielern, Regisseuren, bildenden Kunstschaffenden und Musizierenden, die als Freischaffende projektbezogen engagiert werden, wird der Spielplan für ein professionelles Landtheater erarbeitet und umgesetzt. Die Aufführungen werden zum einen am Standort als 'Theater auf dem Leonberg' und zum anderen mit einem Theatermobil in Dörfern und Gemeinden der Region in Bayern und den angrenzenden Bundesländern gezeigt werden. Um dieses Vorhaben zu realisieren, wird auf dem Gelände des derzeitigen 'fliegenden Baus' ein feststehendes Festspielgelände mit Bühne, Zuschauertribüne und Gästebereich als Festbau errichtet und im Rahmen des Leonberger Sommerfestivals im Juni 2019 eröffnet. Parallel dazu wird ein Theatermobil mit Anhänger angeschafft und ausgestattet, welches ab Juni 2019 unter dem Titel 'Fürchtet euch nicht - die Heimattour 2019' auf Reisen geht. Mit dieser Tour soll das Theater auf dem Leonberg beworben werden sowie das mobile Angebot bei einer größeren Anzahl von Menschen im weiteren Einzugsgebiet bekannt gemacht werden.
Gestaltung einer legalen Konzeptwand
In Ladenburg gestalten Einheimische und Flüchtlingskinder mit Bleibeperspektive gemeinsam mit professioneller Unterstützung eine legale Konzeptwand. Die Jugendlichen skizzieren eigene Ideen zu den Begriffen Freundschaft, Heimat, Liebe, Integration, Dialog und Nächstenliebe. Graffitikünstler erstellen aus den Skizzen ein Konzeptbild und tragen dessen grobe Konturen auf die Wand auf. Die Teilnehmer erhalten zunächst Übungsstunden mit der Spraydose und vollenden danach die künstlerische Wandgestaltung.