Kultur in ländlichen Räumen

01.05.2026

Reise des Vergessens – Mobile Kunstausstellung zum Thema Demenz

Das Kunstprojekt ist eine in einem Bus installierte, mobile Kunstausstellung zum in der Gesellschaft häufig tabuisierten und stigmatisierten Thema Demenz. Der Kultur-Bus bringt das Thema mit Hilfe eines innovativen Kulturprojektes spielerisch und ohne erhobenen Zeigefinger in die Dörfer. Dafür steht eine Video- und Fotoinstallation über Demenz im Vordergrund. Im Sommer 2019 beginnt eine erfahrene Künstlerin damit, einen Bus im Amt Südtondern umfangreich umzugestalten. Die so entstehende Videoinstallation simuliert das Erleben eines Menschen mit Demenz. Die Mitfahrenden werden in die Lebenswelt dieses Menschen versetzt. Nach der Fahrt besteht die Möglichkeit des Austausches und der Beratung vor Ort. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Politik, Engagierte, Angehörige und Betroffene werden so in ihrem Verständnis füreinander nähergebracht und gut informiert. Flankierend finden Aktionen rund um das Thema Demenz statt, wie z. B. Angebote in Schulen und Kultureinrichtungen mit Alterssimulationsanzug und Demenzparcours. Im Sommer 2020 wird, unter Berücksichtigung der Erfahrungen, das Kunstprojekt möglichst an vielen ländlichen Standorten wiederholt. Das Projekt wird zunächst in der Gemeinde Dagebüll in Nordfriesland umgesetzt und dann in den umliegenden Gemeinden fortgeführt.

Kultur in ländlichen Räumen

01.05.2026

Klangkanal: Das Leben am Nord-Ostsee-Kanal als akustisches Gedächtnis

Der Nord-Ostsee-Kanal, die weltweit meist befahrene, künstliche Wasserstraße für Seeschiffe, bietet ein Meer von Geräuschen: Die Klänge erzählen von Geschichte und Gegenwart dieser Wasserstraße. In dem Projekt werden sie gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus den Anrainergemeinden aufgenommen, um Hörcollagen und Kompositionen aus ihnen zu schaffen. Musikerinnen und Musiker sowie Komponistinnen und Komponisten werden zu Workshops mit der Dorfbewohnerschaft eingeladen und erhalten Zugang zu den Aufnahmen. Sie werden gebeten, markante Kanalgeräusche in ihre Arbeit zu integrieren und die Ergebnisse bei einem Konzert vorzustellen. Mittels einer Website mit aufgeführter Geräuschbibliothek sowie durch eine Wanderausstellung mit Installationen und Audioaufnahmen entsteht ein akustisches Gedächtnis des Kanallebens, an dem die Anrainerinnen und Anrainer selbst mitwirken. Im Rahmen der Wanderausstellung werden neun Menschen portraitiert, deren Leben beruflich oder privat eng mit dem Nord-Ostsee-Kanal verbunden sind. Hierdurch erhalten die Besucherinnen und Besucher Aufschluss über die Entstehung und Bedeutung vieler Geräusche. Die Wanderausstellung besteht aus Audiointerviews mit den portraitierten Menschen, Geräuschaufnahmen aus ihrer Arbeits- und Lebenswelt, Schiffskoffern mit Gegenständen, die vom Leben der Portraitierten erzählen und Fotoportraits.

Kultur in ländlichen Räumen

01.05.2026

Kultursommer Krempermarsch 2019

Ziel des Projektes ist es, Kunst und Kultur an öffentliche Orte der Krempermarsch zu tragen und sichtbar zu machen, neue Zielgruppen anzusprechen und Kooperationen einzugehen. Die Projektplanung und -umsetzung übernimmt ein 'Kümmerer', der die Kulturszene der Krempermarsch kennt, in der Region vernetzt ist und das Projekt von Beginn an managt und unterstützt. Vom Gesangsverein über Theatergruppen hin zu den bildenden Künsten - alle Kulturgruppen werden angesprochen und einbezogen. Aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürgern können sich einbringen. Während des Sommers werden in Workshops mit Unterstützung von professionellen Künstlerinnen und Künstlern neue Kunststücke einstudiert, Kunstwerke geschaffen und ein gemeinsames Programm eingeübt. Den Höhepunkt des Kultursommers bildet eine Open-Air-Veranstaltung auf dem Marktplatz in Krempe. Hier stellen die Künstlerinnen und Künstler gemeinsam ihre Werke vor. In einem Nachbereitungstreffen werden die Akteurinnen und Akteure den Sommer Revue passieren lassen und die Ergebnisse in ein erstes, gemeindeübergreifendes Kulturkonzept fließen lassen, welches auch von der Kommunalpolitik getragen wird.

Kultur in ländlichen Räumen

01.05.2026

TheaterLandLeben

'TheaterLandLeben' bringt Schülerinnenn und Schülern in der eigenen Schule mit der Kunstform Theater in Kontakt. Das Vorhaben findet in verschiedenen ländlichen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns statt, in denen es bislang nur ein rares Kulturangebot gibt. Gerade hier ist insbesondere Kindern und Jugendlichen der Zugang zu künstlerischen Angeboten und kultureller Bildung über den direkten Kontakt mit professionellen Künstlerinnen und Künstlern häufig erschwert, wenn nicht gar unmöglich. 'TheaterLandLeben' ermöglicht Schulen, Kindern und Jugendlichen auf verschiedenen Ebenen Theater und damit verbundene darstellende Formen wie Musik und Tanz kennenzulernen. So lässt sich Theaterarbeit im erweiterten Schulalltag zunehmend verankern. Neben dem Hauptziel – Jugendliche nachhaltig für den Umgang mit Theater zu begeistern – möchte 'theaterspiel' insbesondere auch engagierte Menschen erreichen, sie in ihrer Arbeit stärken, vernetzen und zu weiteren konkreten Schritten in der Kulturarbeit vor Ort ermutigen.

Kultur in ländlichen Räumen | Digitalisierung auf dem Land

01.05.2026

MoMuSH - Ein digitales Unterrichtskonzept an öffentlichen Musikschulen

Mit dem Projekt wird Menschen in Schleswig-Holstein die Teilhabe an musikalischer Bildung ermöglicht. Durch den Einsatz digitaler Medien in Form von Apps und Musik-Onlineplattformen wird der Musikunterricht sinnvoll und musikpädagogisch unterstützt. Auf diese Weise ist es möglich, den Unterricht flexibler und ortsunabhängig zu gestalten, was gerade im Flächenland Schleswig-Holstein von großer Bedeutung ist. Im Rahmen des Projektes geht es im ersten Schritt bei einer Bedarfsanalyse darum, Potenziale und Chancen zu identifizieren. Ein Expertenteam entwickelt dann auf dieser Grundlage ein Weiterbildungskonzept, welches Musikschulmentorinnen und Musikschulmentoren den richtigen Einsatz von digitalen Medien im Musikunterricht vermittelt. Während der Erprobung un-terrichten 75 Lehrkräfte mit iPads und verwenden Apps, sowohl als Hilfsmittel zum gezielten Üben als auch zum Musizieren. Auf Basis einer quantitativen Datenerhebung, welche die Lehrkräfte und die Musikschülerinnen und –schüler berücksichtigt, wird ermittelt, welche Apps auf welche Art und Weise besonders sinnvoll eingesetzt werden konnten. Anhand dieser Ergebnisse leiten die Initiatorinnen und Initatoren Handlungsempfehlungen ab. Dem Wissenstransfer kommt im BULEplus eine herausragende Rolle zu, daher wird dieses Projekt 2025 dabei unterstützt, die gesammelten Ergebnisse und Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und in die Breite zu tragen.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

01.05.2026

Netzwerk mit und für geflüchtete Frauen und ihre Familien

Anhand von Good Practise-Beispielen wird in Wittlich ein dezentrales Netzwerk gemeinsam mit Frauen mit Fluchthintergrund entwickelt und erprobt. Einheimische und geflüchtete Frauen organisieren Kurs- und Begegnungsangebote zu Haushaltsmanagement, Ernährung, pädagogischen Fragestellungen und zur aktiven Freizeitgestaltung.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

01.05.2026

Zukunft für Geflüchtete in ländlichen Regionen, Teilprojekt 2

Das Forschungsprojekt befasst sich in unterschiedlichen Teilprojekten mit der Integration Geflüchteter in den ländlichen Regionen Deutschlands. Es untersucht, unter welchen Voraussetzungen und wie humanitäres Engagement und ländliche Entwicklung erfolgreich verbunden werden können und wie dies von Politik und Zivilgesellschaft positiv beeinflusst werden kann. Entsprechend dieser Orientierung an Fragen der politischen Steuerung identifiziert das Projekt auch politischen Handlungsbedarf in Bezug auf das Thema Integration von Geflüchteten in ländlichen Räumen und formuliert Handlungsempfehlungen an die Politik. Als Untersuchungsregionen dienen je zwei ländliche Landkreisen in Bayern (Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim und Regen), Hessen (Waldeck-Frankenberg und Werra-Meißner-Kreis), Niedersachsen (Vechta und Nordheim) und Sachsen (Nordsachsen und Bautzen). Die vier Teilprojekte befassen sich jeweils mit unterschiedlichen Blickwinkeln auf das Thema: Integrationspotenziale ländlicher Räume in Deutschland (Teilprojekt 1), die Sichtweise der Geflüchteten (Teilprojekt 2), die lokale Integrationspolitik und deren Unterstützung durch Land, Bund und EU (Teilprojekt 3) und das zivilgesellschaftliche Engagement und die Einstellung der Aufnahmegesellschaft (Teilprojekt 4).

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

01.05.2026

Zukunft für Geflüchtete in ländlichen Regionen, Teilprojekt 4

Das Forschungsprojekt befasst sich in unterschiedlichen Teilprojekten mit der Integration Geflüchteter in den ländlichen Regionen Deutschlands. Es untersucht, unter welchen Voraussetzungen und wie humanitäres Engagement und ländliche Entwicklung erfolgreich verbunden werden können und wie dies von Politik und Zivilgesellschaft positiv beeinflusst werden kann. Entsprechend dieser Orientierung an Fragen der politischen Steuerung identifiziert das Projekt auch politischen Handlungsbedarf in Bezug auf das Thema Integration von Geflüchteten in ländlichen Räumen und formuliert Handlungsempfehlungen an die Politik. Als Untersuchungsregionen dienen je zwei ländliche Landkreisen in Bayern (Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim und Regen), Hessen (Waldeck-Frankenberg und Werra-Meißner-Kreis), Niedersachsen (Vechta und Nordheim) und Sachsen (Nordsachsen und Bautzen). Die vier Teilprojekte befassen sich jeweils mit unterschiedlichen Blickwinkeln auf das Thema: Integrationspotenziale ländlicher Räume in Deutschland (Teilprojekt 1), die Sichtweise der Geflüchteten (Teilprojekt 2), die lokale Integrationspolitik und deren Unterstützung durch Land, Bund und EU (Teilprojekt 3) und das zivilgesellschaftliche Engagement und die Einstellung der Aufnahmegesellschaft (Teilprojekt 4).

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

01.05.2026

Umbau eines Elektroturms zu einem Kletterturm

Ein alter, bestehender Elektroturm wird für 10 bis 26-jährige Kinder und Jugendliche zu einem Kletterturm umgebaut, gemeinsam mit den Geflüchteten. Die Jugendlichen werden in die Planung einbezogen und betreuen das Klettern selbst. Hierfür erhalten sie eine Kletterausbildung zum Kletterlehrer.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

01.05.2026

Zukunft für Geflüchtete in ländlichen Regionen, Teilprojekt 3

Das Forschungsprojekt befasst sich in unterschiedlichen Teilprojekten mit der Integration Geflüchteter in den ländlichen Regionen Deutschlands. Es untersucht, unter welchen Voraussetzungen und wie humanitäres Engagement und ländliche Entwicklung erfolgreich verbunden werden können und wie dies von Politik und Zivilgesellschaft positiv beeinflusst werden kann. Entsprechend dieser Orientierung an Fragen der politischen Steuerung identifiziert das Projekt auch politischen Handlungsbedarf in Bezug auf das Thema Integration von Geflüchteten in ländlichen Räumen und formuliert Handlungsempfehlungen an die Politik. Als Untersuchungsregionen dienen je zwei ländliche Landkreisen in Bayern (Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim und Regen), Hessen (Waldeck-Frankenberg und Werra-Meißner-Kreis), Niedersachsen (Vechta und Nordheim) und Sachsen (Nordsachsen und Bautzen). Die vier Teilprojekte befassen sich jeweils mit unterschiedlichen Blickwinkeln auf das Thema: Integrationspotenziale ländlicher Räume in Deutschland (Teilprojekt 1), die Sichtweise der Geflüchteten (Teilprojekt 2), die lokale Integrationspolitik und deren Unterstützung durch Land, Bund und EU (Teilprojekt 3) und das zivilgesellschaftliche Engagement und die Einstellung der Aufnahmegesellschaft (Teilprojekt 4).