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Fußballtrainingsgruppe für männliche Geflüchtete
Durch die Gründung einer Fußballgruppe werden (junge) männliche Geflüchtete mit Bleibeperspektive angesprochen, sich in ihrer Freizeit sinnvoll zu betätigen. Die Gruppe ist bei Interesse auch offen für Nicht-Geflüchtete, die so in Kontakt zu den Geflüchteten kommen und ebenfalls zur Integration beitragen können. Die Trainer kommen aus Irak und Syrien und haben selber Fluchthintergrund. Sie sind sowohl sprachlich als auch gesellschaftlich in der neuen Heimat verankert und fungieren neben ihrem Engagement als Trainer und Organisator als Kultur- und Integrationsmittler. Mit den hiesigen Fußballvereinen wird eine Kooperation angestrebt. Gute Spieler können identifiziert werden, in die Vereine eintreten und dort integriert werden, um dann auch am regulären Spielbetrieb in Ligaspielen teilnehmen zu können. Die Vereine erhalten Unterstützung bei diesem Transferprozess.
TeleMedicon
In diesem Projekt werden Praxen mit speziellen telemedizinischen Geräten ausgestattet, die es den teilnehmenden Haus- und Fachärztinnen und -ärzten erlauben, sowohl eine Videosprechstunde mit den Patientinnen und Patienten durchzuführen als auch eine große Anzahl diagnostischer Verfahren telemedizinisch durchzuführen. Die Zielgruppe des Projekts stellen Patientinnen und Patienten dar, insbesondere diejenigen, die nicht mobil sind und daher Schwierigkeiten haben, Ärztinnen und Ärzte in den umliegenden Gemeinden zu erreichen. In mehreren Gemeinden wurden Erprobungszentren für telemedizinische Innovationen in diesen sogenannten 'OhneArztPraxen' im Rahmen des Projektes 'Telemedicon-Praxen' mit einem festen Sprechstundenplan in mehreren Gemeinden eingerichtet und angetestet. Die Terminvereinbarung erfolgt dabei ausschließlich direkt über die angebundenen Arztpraxen. Die 'Telemedicon-Praxen' bieten sowohl ein hausärztliches als auch ein fachärztliches (Neurologie, Gynäkologie) Behandlungsspektrum an. Wichtige Partnerinnen und Partner für dieses Projekt sind die Ärztekammern, die kassenärztlichen Vereinigungen sowie Bürgermeisterinnen und Bürgermeister und Landrätinnen und Landräte.
Grammatikkurse für Geflüchtete, die schon auf dem Niveau B1 und höher sind
Geflüchtete, die schon auf dem Niveau B1 und höher sind, erhalten die Möglichkeit, eine Woche in der Heimvolkshochschule die deutsche Grammatik in der Tiefe zu erlernen. Durch eine intensive Grammatik-Schulung sollen Geflüchtete, die in Deutschland studieren wollen, befähigt werden, den Anforderungen des Studiums gerecht zu werden. Bei den drei Kursen wird ein Niveau etwa zwischen A2 und B2 GER erreicht. Durch die lange Vorbereitungszeit und auch durch die Aufteilung des Kurses in Module können die Unterstützungskurse exakt auf das Bedarfsniveau der Zielgruppe ausgerichtet werden. Dabei werden sowohl berufsvorbereitende Aspekte als auch konkrete Unterstützungen bei der Suche nach Ausbildungsstellen bzw. dem Eintritt in eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit ermöglicht.
Dorfkonsum Plus – Dorfläden in der Mecklenburgischen Schweiz gehen online
Im Rahmen des Projektes wird ein betreutes Netzwerk für Dorf- und Regionalläden, sowie unterstützend eine Datenbank für den Online-Handel aufgebaut. Bis zum Ende der Laufzeit werden exemplarisch für zwei Dorfläden jeweils individuell gestaltete Online-Ladenportale erstellt, welche den aktuellen Warenbestand abbilden und somit alle relevanten Daten eines Produkts vereint. Die Daten werden hauptsächlich aus der entwickelten PIM (Product Informationen Management) gespeist und machen so den Onlinehandel mit Regionalprodukten händelbar. Alle Dorfläden werden in einer gemeinsam betriebenen Datenbank (App) geführt. Die Kundinnen und Kunden können mit der App auf dieses Netzwerk der Dorfläden und das Warenangebot zugreifen, dieses bestellen und bezahlen. Es finden sich alle gebräuchlichen Funktionen moderner Shop-Systeme in dieser App wieder. Die PIM ist als Marketinginstrument von Produzenten/Herstellernden zu verstehen, da sie zentral alle Daten (Fotos, Merkmale, Gebindegröße etc.) zu ihren Produkten pflegen und verwalten können. Die Abgabe der Daten kann an den Einzelhandel, Onlineshops und Plattformen, den Großhandel, Kassendienstleister usw. erfolgen. Das Regionalbündnis ist Teil der Initiative 'Meck Schweizer' und arbeitet eng mit der ELG (B2B-Plattform), der Meck-Schweizer GmbH (Handel & Logistik) und dem Dorfladen Gessin zusammen. Dem Wissenstransfer kommt im BULEplus eine herausragende Rolle zu, daher wird dieses Projekt 2025 dabei unterstützt, die gesammelten Ergebnisse und Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und in die Breite zu tragen.
Gemeinsam einen Wanderweg entstehen lassen
Im Rahmen des Projekts wird in gemeinschaftlicher Arbeit von Geflüchteten und Ehrenamtlichen ein Wanderweg gebaut. Durch die gemeinsame Arbeit werden die Geflüchteten beim Spracherwerb unterstützt und lernen ihre neue Umgebung kennen.
NETREG – Netz der Regionen
Das Projekt dient dem Aufbau eines spezifischen Netzwerks für Akteure des deutschsprachigen ländlichen Raums. Es soll länderübergreifend den Austausch, die Vernetzung und Kooperation fördern und die ländlichen Regionen nachhaltig stärken. Im ländlichen Raum gibt es viele Akteure, die großartige Projekte in ihrer Region umgesetzt haben. Diese Projekte werden sichtbar gemacht, der Austausch unter den Akteuren wird gefördert und die Zusammenarbeit durch digitale Technologien vereinfachet. Die Zielgruppe des Projekts besteht aus sämtlichen Organisationen und Personen, die sich für die Stärkung der ländlichen Regionen im deutschsprachigen Raum einsetzen. Insbesondere sind dies die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landkreise, LEADER-Regionen, Gemeinden und der Projekte, welche sich mit der Entwicklung und Digitalisierung des ländlichen Raums befassen. Dazu wird den Akteuren eine gemeinsame Kommunikationsplattform angeboten, auf der die Projekte, Organisationen und Veranstaltungen dargestellt werden können und so im direkten Erfahrungsaustausch stehen. Ziel ist es, voneinander zu lernen und miteinander zu arbeiten, um die Qualität aller Projekte zu steigern, und die ländlichen Regionen nachhaltig als attraktive Lebens- und Arbeitsräume zu erhalten.
Hausmülldeponie wird entrümpelt und ein Teil davon ein "Orientalischer Garten"
Im Rahmen des Teilprojekts wird eine ehemalige ca. 1,5 ha große Hausmülldeponie in gemeinsamer Arbeit von Geflüchteten und Einheimischen entrümpelt und als Teilbereich des Orientalischen Gartens aufgewertet. Mit dem gemeinsamen Ziel des Baus des orientalischen Gartens mit Hilfe von einheimischen Unternehmen, ehrenamtlich Tätigen und Geflüchteten werden Deutschkenntnisse gefördert, Räume für Begegnungen geschaffen und ein gegenseitiges Kennenlernen ermöglicht. Motivierte und engagierte Geflüchtete sollten durch die Erfahrung und erworbenen beruflichen und personalen Kompetenzen im Projekt eine verbesserte Chance zur Vermittlung in den regulären Arbeitsmarkt erhalten.
DiNa – Digitale Nachbarschaftshilfe Warburg (a)
Das Projekt hat es sich zum Ziel gesetzt, die Abstimmung von alltäglichen Hilfeleistungen in der Nachbarschaft und zwischen Bekannten zu vereinfachen. Hierzu wird eine App für Smartphones entwickelt. Diese App erleichtert es, in seinem Freundes- und Bekanntenkreis Hilfe zu erbitten und anzubieten. Die Bedienung ist sehr leicht und auch für Personen, die wenig Erfahrung mit Smartphones haben, schnell zu verstehen. Auch eine barrierefreie Bedienung für sehbehinderte Menschen wird angeboten. Der Prototyp wird in der Stadt Warburg sowie - in deutlich geringerem Umfang – auch in der Stadt Kassel getestet. Dies war während der Corona-Pandemie besonders schwierig, da persönliche Kontakte lange Zeit kaum möglich waren. Daher werden die Dorfvorsteher in den Ortsteilen beider Städte eng in das Projekt eingebunden. Inzwischen ist die App fertig und nicht nur Warburg und Kassel im Einsatz. Eine Nutzung in weiteren anderen Kommunen ist gegen eine geringe Aufwandsentschädigung jederzeit möglich.
Wissensaustausch der Kulturen durch Begegnungen
Im Rahmen des Projekts werden Räumlichkeiten als Begegnungsstätte angemietet. Es werden Treffen für Ehrenamtliche zur Koordination und Gewinnung neuer Ehrenamtlicher sowie Qualifizierungsveranstaltungen für Ehrenamtliche und Zugewanderte organsiert und ein Vernetzungsprozess für die in der Flüchtlingshilfe tätigen Akteure initiert. Zudem werden Kurse zur Sprachvermittlung in Alltagssituationen etabliert. Das Engagement durch Ehrenamtliche fördert den Zugang in Arbeit, Wohnungsmarkt und zur Sprache. Informationsveranstaltungen zu den Fluchtländern, dem Asylrecht, zur kulturellen Sensibilisierung usw. vermittelt Wissen, das bei der Integrationsleistung nötig ist.
Bremke.digital (a)
Dieses Projekt unterstützt mehr Lebensqualität in der dörflichen Gemeinschaft durch digitale Dienste zur Förderung einer 'sorgenden Gemeinschaft'. Partizipativ werden digitale Lösungen der 'Digitalen Dörfer' (Fraunhofer IESE) für den Ortsteil Gleichen-Bremke entwickelt und getestet. Die gemeinsame Entwicklung, Qualifizierung und Unterstützung bei der Nutzung hat die Bereitschaft zur Teilhabe an der digitalen Kommunikation gestärkt und zugleich das soziale, nachbarschaftliche Leben im Dorf gefördert. Die Hauptzielgruppe des Projekts stellen die Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner von Bremke (Gleichen) im LK Göttingen dar. Für die Zusammenarbeit im Projekt und den Co-Creation-Prozess ist vor allem der Projektkreis wichtig. Er besteht aus Vertreterinnen und Vertretern der örtlichen Institutionen, Vereinen und Initiativen (Kirche, Ortsrat, Feuerwehr, Freifunk, Dorfladen etc.) und begleitet das Projekt als Fokusgruppe. Durch den stetigen Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus anderen Dörfern der Gemeinde, dem Gemeindebürgermeister und dem Landkreis Göttingen kann der Transfer des digitalen Angebots auf die Gemeinde Gleichen im letzten Teil des Projektes erfolgreich durchgeführt werden. Ein Redaktionsteam, bestehend aus sechs Freiwilligen und dem Gemeindebürgermeister, betreut nun die Inhalte des digitalen Angebotes.