Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

29.04.2026

Ein Begegnungscafé

Gemeinsam mit Geflüchteten soll ein Raum im Gemeindehaus Conweiler zu einem Begegnungscafé umgebaut werden. Wöchentlich sollen interkulturelle Kochevents stattfinden. Mit rund 15 - 20 jungen Männern soll unter Anleitung von Handwerkern ein Raum zu einem Begegnungscafé mit Küche ausgebaut werden. Bei wöchentlichen Kochevents soll Vielfalt erlebt und Heimat geschmeckt werden. Hier kommen die Stärken der Geflüchteten zur Geltung, außerdem findet Begegnung statt. Zusätzlich finden mindestens einmal im Monat Treffen für Flüchtlingsfamilien statt.

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29.04.2026

Integration von geflüchteten Menschen in den Fußball-Spielbetrieb

Der Kreisverband Fußball Sächsische Schweiz-Osterzgebirge will seine 58 Mitgliedsvereine noch stärker dazu ermutigen und unterstützen, geflüchtete Menschen in die Vereinsmannschaften und den Spielbetrieb zu integrieren. Jedes Engagement soll mit 100 € pro Geflüchtetem gefördert werden, der in den Spielbetrieb integriert wird, d. h. mindestens ein Spiel mit gültiger Spielgenehmigung absolviert hat. Einerseits soll jenen Vereinen, die bereits in der Vergangenheit bei der Integration von Geflüchteten aktiv waren, auch zukünftig die finanziellen Möglichkeiten dazu eingeräumt werden. Andererseits sollen noch mehr Vereine im ländlichen Raum an diesem Vorhaben partizipieren und Geflüchtete in die Vereinsstrukturen und damit auch in den sozialen Raum 'Verein' integrieren.

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29.04.2026

Flüchtlingsfamilien mit Paten besuchen Bauernhof, Offenes Sprachcafé

Im Rahmen des Projekts werden zwei Einzelmaßnahmen umgesetzt: 1. Flüchtlingsfamilien mit Paten besuchen Bauernhof Bei Besuchen auf dem Bauernhof für Flüchtlingsfamilien erlernen Kinder mittels tiergestützter Therapie den respektvollen Umgang mit Tieren und der Natur. Die Besuche bieten erlebnispädagogische Orientierung in ihrer neuen, ländlichen Heimat. Die abschließende Nachbereitung der gemachten Erfahrungen durch spezifisches Buch-, Spiel- und Bastelmaterial vertieft die Umweltkompetenz der Flüchtlingsfamilien intensiv und rückt den ländlichen Lebensraum als attraktives Wohn- und Lebensumfeld in den Fokus. 2. Deutsch sprechen mit Ehrenamtlichen im offenen Sprachcafé. Mit dem offenen Sprachcafé erhalten Geflüchtete einen niederschwelligen Zugang zur Sprache. Hier geht es um handlungsorientierten, lebendigen Spracherwerb durch motivierende Materialien, Internetunterstützung, Ausflüge, Alltagsbegegnungen.

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29.04.2026

Künstlerisches Projekt für Geflüchtete - Eigene Geschichte schreiben

Im Rahmen eines künstlerischen Projekts bekommen Geflüchtete die Möglichkeit, ihre Geschichte darzustellen. Dies kann die Fluchtgeschichte sein, das Ankommen, das Leben im Jetzt oder die Zukunftsperspektive. Die Beteiligten können und sollten sich (sprachlich) weiterentwickeln. Die Selbstdarstellung kann mittels Schrift, Bühnendarstellung, Bild, Musik, Fotos, Video/Film erfolgen; eine Verbindung der verschiedenen Medien ist ebenfalls möglich. Da sich Profis wie ein Kameramann/Regisseur oder ein Englisch-/Arabisch-Dozent in der Zielgruppe befinden, kann auch die sprachliche und technische Umsetzung mit den Geflüchteten verwirklicht werden. Weitere Sprachmittler sind auch dabei, sodass die Verständigung gewährleistet ist. Die Darstellung erfolgt zweisprachig, d.h. in Deutsch und in der Muttersprache. Das Projekt soll in der Öffentlichkeit präsentiert werden, z.B. in Schulen, Theater, Mehrgenerationenhäusern usw.

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29.04.2026

Interkulturelle Öffnung der Mediothek Borna

Das Angebot des 'Buchsommers' soll auch für geflüchtete Kinder und Jugendliche bereitgestellt werden. Hierfür wird ein spezielles Medienangebot benötigt (einfaches Deutsch, zweisprachig, spielerisches Lernen). Zudem werden mittels eines Busses die Medien in die umliegenden Kommunen gebracht und sind so leichter zugänglich für Geflüchtete. Ziel ist die interkulturelle Öffnung der Mediothek, durch gezielte Erweiterung des Angebotes für Personen mit Migrationshintergrund mit dem Schwerpunkt Schüler*innen der örtlichen Schulen, aber auch Kindereinrichtungen.

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29.04.2026

Vielfältige Unterstützung von Geflüchteten mit Bleiberecht

Schwerpunkt des Projekts ist es, Geflüchtete mit Bleibeperspektive in verschiedenen lebenspraktischen Bereichen zu unterstützen. Die anerkannten Geflüchteten brauchen dringend weitere Unterstützung bezüglich Wohnungssuche, Arbeits- bzw. Ausbildungsplatzsuche, Umzugshilfe, Behördengänge. Das Ziel ist die erfolgreiche soziale, kulturelle und ökonomische Integration in der hiesigen Gesellschaft durch folgende Maßnahmen: - Begleitung und Hilfe für die ca. 50 anerkannten Geflüchteten bei der Wohnungssuche, beim Kontakt mit potentiellen Wohnungseigentümern, beim Bestücken der Wohnung und beim Umzug - Finden von Arbeitgebern und Knüpfen von Kontakt zu ihnen - alle zwei Monate eine Veranstaltung zum Austausch von Einheimischen und Migranten - Veranstaltung von drei Festen pro Jahr - Anschaffung von einigen Freizeitgeräten - Anschaffung von Werkzeug zur selbstständigen Reparatur und Instandhaltung der flüchtlingseigenen Fahrräder zwecks Mobilität - Einrichtung einer kleinen Bibliothek mit 15 Büchern in der Heimatsprache der Geflüchteten - Anschaffung von komplexen Deutschwörterbüchern zur Nutzung - gelegentlich Zahlung einer Aufwandsentschädigung an ehrenamtliche Helfer

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29.04.2026

Fahrradselbsthilfewerkstatt mit Begleitprogramm

Durch die 'Fahrradselbsthilfewerkstatt mit verkehrserzieherischem Begleitprogramm' wird die Mobilität von Menschen mit Fluchtgeschichte auch in einer abgelegenen Unterbringung wie der Gemeinschaftsunterkunft Harbke ermöglicht. Dabei ist die Selbsthilfewerkstatt ein niedrigschwelliger Ansatz, der es jenseits von Sprachbarrieren ermöglicht, die Selbstorganisation von ZuwanderInnen zu stärken, ihr Wissen um Verkehrsregeln und Verkehrssicherheit aufzubauen und zu vertiefen und damit präventiv Gefahrenquellen hinsichtlich der neuen VerkehrsteilnehmerInnen zu vermeiden. Fahrradmobilität erleichtert vor allem auch für minderjährige Menschen mit Fluchtgeschichte die Integration in örtliche und regionale soziale Kontexte. Menschen mit Fluchtgeschichte sollen selbstbestimmt mit dem Fahrrad mobil sein, um beispielsweise Behördengänge selbstständig absolvieren zu können. Sie sollen in der Lage sein, mindestens kleine Reparaturen selbst durchführen zu können. Erwachsene Menschen mit Fluchtgeschichte sollen ihr erworbenes Wissen zur Reparatur und Instandhaltung von Fahrrädern an ihre Kinder weitergeben. Das Projekt hat zudem zum Ziel, Begegnungsräume und Verständigungsprozesse zwischen den Bewohnerinnen der Gemeinschaftsunterkunft und Einheimischen der umliegenden Orte zu ermöglichen.

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29.04.2026

Hausmülldeponie wird entrümpelt und ein Teil davon ein "Orientalischer Garten"

Eine ehemalige ca. 1,5 ha große Hausmülldeponie soll in gemeinsamer Arbeit von Geflüchteten und Einheimischen entrümpelt und als Teilbereich des Orientalischen Gartens aufgewertet werden. Ein Minidumper soll dafür zu Ausbildungszwecken und der gemeinsamen bürgerschaftlichen Arbeit bei der Anlage des Gartens gemietet oder geleast werden. Die Verantwortung für Pflege und Unterhalt wird an Geflüchtete übertragen.

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29.04.2026

Stärkung familiärer Alltagskompetenzen

Im Rahmen des Projekts wird zusätzliche Integrationsarbeit in dörflichen Strukturen, über den Spracherwerb hinaus, angeboten. Ziel ist unter anderem die Stärkung von familiären Alltagskompetenzen. Durch die Kooperation mit ehrenamtlichen Mitarbeitern vor Ort erhalten die am Wohnort lebenden Migranten Ansprechpartner im lokalen Raum, die auch nach Beendigung des Projekts für Kontakte zur Verfügung stehen. Das Projekt enthält folgende Angebote: Basiskurs Teil 1 = Gesunde Ernährung in der Familie Basiskurs Teil 2 = Haushalts- und Familienmanagement Aufbaumodul 1 = Entwicklung des kindlichen Essverhaltens Aufbaumodul 2 = Wertevermittlung, Gesundheitsvorsorge usw. Aufbaumodul 3 = Angebote zur Förderung von Erziehungskompetenzen, Angebote zur Stressbewältigung, Möglichkeiten des bürgerschaftlichen Engagements

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29.04.2026

Stärkung familiärer Alltagskompetenzen

Im Rahmen des Projekts wird zusätzliche Integrationsarbeit in dörflichen Strukturen, über den Spracherwerb hinaus, angeboten. Ziel ist unter anderem die Stärkung von familiären Alltagskompetenzen. Durch die Kooperation mit ehrenamtlichen Mitarbeitern vor Ort erhalten die am Wohnort lebenden Migranten Ansprechpartner im lokalen Raum, die auch nach Beendigung des Projekts für Kontakte zur Verfügung stehen. Das Projekt enthält folgende Angebote: Basiskurs Teil 1 = Gesunde Ernährung in der Familie Basiskurs Teil 2 = Haushalts- und Familienmanagement Aufbaumodul 1 = Entwicklung des kindlichen Essverhaltens Aufbaumodul 2 = Wertevermittlung, Gesundheitsvorsorge usw. Aufbaumodul 3 = Angebote zur Förderung von Erziehungskompetenzen, Angebote zur Stressbewältigung, Möglichkeiten des bürgerschaftlichen Engagements