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Gründung einer lokalen Mitfahrgemeinschaft
Es wird eine Mitfahrgemeinschaft zur Verbesserung der Mobilität von in der Region lebenden Menschen (Geflüchtete sowie Einheimische, die noch oder nicht mehr Auto fahren können oder sich kein Auto leisten können) gegründet. Eine PR-Agentur erarbeitet ein Konzept und gewinnt durch verschiedene Aktionen (Werbematerial, Feste, Infostände) potenzielle Fahrer und Mitfahrer. Damit wird den auf dem Land untergebrachten Flüchtlingen sowie auch hilfsbedürftigen Einheimischen mehr Mobilität ermöglicht.
Ausstattung einer Sandfläche mit Spielgeräten
Im Rahmen des Projekts wird eine große Sandfläche an einer Grundschule mit Kletterangeboten, Rutschen und Schaukeln geschaffen. Dadurch wird ermöglicht, dass alle Kinder, insbesondere aber Flüchtlingskinder, den ganzen Tag über Angebote erhalten, die ihren Bedürfnissen entsprechen. Diese Aktivitäten führen auch zu vermehrten Kontakten und Gesprächen in der Ganztagsbetreuung. Die neu entstandene Fläche wird auch von dem neben der Schule liegenden Familienzentrum des Stadtteils genutzt. Die Geflüchteten haben sich beim Aufbau der Spielgeräte beteiligt, die sich auch nach Schulschluss zu einem Treffpunkt von Familien mit Klein- und Schulkindern entwickeln. Hier spielen deutsche und geflüchtete Kinder auch am Wochenende gemeinsam.
Interkulturelle Woche mit Begegnungsfest, mit Sport, Spiel und Spaß
Der Caritasverband für den Oberbergischen Kreis beteiligt sich an der bundesweiten Interkulturellen Woche. Unter dem Motto 'Vielfalt verbindet' wird ein buntes Programm geboten. Den Abschluss bildet das Wiehlparkfest mit einer großen Bergischen Kaffeetafel, an der Menschen vieler Nationen Platz finden. Neben dem Rahmenprogramm (interkulturelle Spiele) wird auf dieser Veranstaltung auch das 'Häkeltipi' aufgestellt und eröffnet. Es wurde aus 1200 kleinen Stoffstücken zusammengefügt, die in Flüchtlingscafés, Migrantenorganisationen u.a. gestrickt und gehäkelt wurden.
Materialien für ein Fest im Rahmen des Tags des offenen Denkmals
An einem gemeinsamen Fest im Rahmen des bundesweiten Tages des offenen Denkmals nehmen Vertreter von rund 30 ethnischen Gruppen, die in Hann. Münden leben, teil. Sie bieten z.B. Speisen, Getränke oder Kleinkunst an. Für diesen Termin werden verschiedene Materialien (Geschirr, Tischdecken, Bons, Plakate, sonstiges Kleinmaterial usw.) angeschafft. Das Ziel ist es, die Alt- und die Neubürger der Stadt Hann. Münden miteinander ins Gespräch zu bringen.
Künstlerische Zusammenarbeit von Schülerinnen und Schülern mit Flüchtlingen
Schüler und Schülerinnen der Wolfhelmschule begegnen und arbeiten mit Flüchtlingen der eigenen Region. Sie planen gemeinsam ein Theaterstück, das abschließend aufgeführt wird. Über die gemeinsame Arbeit (Musik, Schauspiel, Tanz, Kunst) findet ein Kennenlernen statt und Integration wird umgesetzt.
Mehrere Kleinprojekte
Verschiedene Kleinprojekte ermöglichen Geflüchteten eine verbesserte Mobilität, einen Kompetenzerwerb bei der Wohnungssuche und -einrichtung sowie eine Erhöhung ihres sozialen Engagements. Es wird u.a. ein Fahrzeug geleast, Werkzeuge für eine Fahrradwerkstatt beschafft, Wohnungspaten gesucht und ein Kochtreff eingerichtet.
Keramik-Workshop zum Thema "Freiheit" mit abschließender Vernissage
Das Projekt unterstützt die Integration von geflüchteten Minderjährigen in das kulturelle Angebot der Stadt Biedenkopf. Für die Jugendlichen wird ein Workshop mit abschließender Vernissage geschaffen. Das Thema 'Freiheit' wird gruppenweise künstlerisch in keramischen Arbeiten umgesetzt. Dafür wird eine entsprechende Werkstattaustattung angeschafft. Die Jugendlichen werden durch Kunst und Kultur aktiv in die Gesellschaft eingebunden, Sprachbarrieren werden abgebaut und Perspektiven geschaffen.
Integration geflüchteter Kinder durch gemeinsame Ferientage mit einheimischen Kindern
Mit dem Ziel der Integration von Kindern aus Flüchtlingsfamilien werden gemeinsame Ferientage für geflüchtete und einheimische Kinder (4.-6. Klasse) gestaltet. Um den Kindern ein möglichst wohnortnahes Angebot und nachbarschaftliche Kontakte zu bieten und die Identifikation mit dem Wohnort zu stärken, 'touren' die Ferientage durch alle ländlichen Kommunen im Landkreis Lüneburg. Die teilnehmenden Kinder und ProgrammbegleiterIinnen erhalten so auch die Gelegenheit, ihre interkulturellen Kompetenzen im Umgang miteinander zu stärken. Dabei werden neben Deutschen auch junge erwachsene MigrantInnen eingebunden. Sie werden dadurch in ihrer persönlichen Entwicklung und auch im Sinne einer beruflichen Orientierung gestärkt und von den Familien entsprechend wertgeschätzt. Teilnehmende Kinder werden darüber hinaus für den Umweltschutz sensibilisiert und tragen das Thema in ihre Familien.
Garten wird zu einem Dorftreff
In Waltenhofen wird gemeinsam mit Geflüchteten ein Garten zu einem Dorftreff umgestaltet. Die Geflüchteten sind an der Planung und Umsetzung beteiligt und erleben eine aktive konstruktive Mitarbeit an einem Projekt der Dorfgemeinschaft. Es werden eine insektenfreundliche Blumenwiese und Hochbeete angelegt sowie ein Spielplatz und Raum für gemeinsames Feiern und Zusammensein in der (internationalen) Dorfgemeinschaft geschaffen. Alle Mitwirkenden entwickeln Eigenverantwortung, Selbstständigkeit und ein Gefühl für gegenseitige Loyalität.
Eine Küche für gemeinsame Koch- und Backaktionen sowie ein Gemeinschaftsraum
Das Projekt in Thale fördert durch ehrenamtliches Engagement die soziale Integration von Geflüchteten. Gemeinsam gestalten Einheimische und Geflüchtete in den Jugendfreizeiteinrichtungen Treffpunkte und Begegnungsräume. Es entsteht eine Küche für gemeinsame Koch- und Backaktionen sowie ein Gemeinschaftsraum für handwerklich kreative Arbeiten, Medienarbeit und Gesprächsrunden.