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Handarbeitsprojekt für Flüchtlingsfrauen
Im Rahmen des Handarbeitsprojekts für Flüchtlingsfrauen werden verschiedene Handarbeitstechniken erlernt und vertieft, die Gemeinschaft gepflegt und das Selbstbewusstsein durch Erkennen der eigenen Fähigkeiten gestärkt. Aufbauend auf einem durchgeführten Sprachkurs wird hierdurch die schon bestehende Gemeinschaft zwischen den Geflüchteten und den Ortsansässigen weiter ausgebaut. Die erworbenen handwerklichen Fähigkeiten sollen im Alltag angewendet werden. Gleichzeitig wird eine Grundlage für die geflüchteten Frauen geschaffen, um sich in der Gesellschaft einen Anteil am Lebensunterhalt hinzuzuverdienen.
Theaterworkshop für Kinder
Durch das gemeinsame Projekt Theaterworkshop wird der Kontakt der Kinder untereinander intensiviert und es erfolgt eine stärkere Einbindung der Eltern in das dörfliche Leben. Gleichzeitig wird die Alte Schule erhalten und als Ort der Kommunikation und gemeinsamen Freizeitgestaltung etabliert. Im Theaterprojekt erfahren die Kinder auf eine kreative, spielerische Art, dass Kommunikation auch über Sprachgrenzen hinweg erfolgreich sein und Spaß machen kann. Das gegenseitige Interesse aneinander wächst genauso wie das Verständnis füreinander. Die zuschauenden Erwachsenen erleben sich in erster Linie als Eltern und nicht, wie sonst häufig im Alltag, als 'Fremde/Zugezogene'bzw. 'Alt-Rödinger'. So können sie leichter Kontakte knüpfen.
Gemeinsame Bergtour
Es wird eine gemeinsame, eintägige Bergtour mit Geflüchteten und jungen Erwachsene aus Steinheim zum gegenseitigen Kennenlernen geplant und durchgeführt. Zusammen werden Gipfel erklommen, Hindernisse überwunden und Freundschaften geschlossen.
Computerkenntnisse für Geflüchtete
Geflüchtete erwerben Computerkenntnisse, damit Lebenslauf und Bewerbungen selbst erstellt sowie Sprachkurse am PC genutzt werden können. Die Geflüchteten sollen in der Lage sein, Bewerbungen selbst schreiben und mit gemeinsam erstellten Unterlagen jederzeit spontan auf Berufsangebote reagieren zu können. Darüber hinaus sollen sie Online-Lernportale bedienen können. Dazu wird ein intensiver Computerkurs durchgeführt. Der PC soll an einem öffentlichen Ort aufgestellt werden.
Vielfältige Unterstützung von Geflüchteten mit Bleiberecht
Schwerpunkt des Projekts ist es, Geflüchtete mit Bleibeperspektive in verschiedenen lebenspraktischen Bereichen zu unterstützen. Die anerkannten Geflüchteten brauchen dringend weitere Unterstützung bezüglich Wohnungssuche, Arbeits- bzw. Ausbildungsplatzsuche, Umzugshilfe, Behördengänge. Das Ziel ist die erfolgreiche soziale, kulturelle und ökonomische Integration in der hiesigen Gesellschaft durch folgende Maßnahmen: - Begleitung und Hilfe für die ca. 50 anerkannten Geflüchteten bei der Wohnungssuche, beim Kontakt mit potentiellen Wohnungseigentümern, beim Bestücken der Wohnung und beim Umzug - Finden von Arbeitgebern und Knüpfen von Kontakt zu ihnen - alle zwei Monate eine Veranstaltung zum Austausch von Einheimischen und Migranten - Veranstaltung von drei Festen pro Jahr - Anschaffung von einigen Freizeitgeräten - Anschaffung von Werkzeug zur selbstständigen Reparatur und Instandhaltung der flüchtlingseigenen Fahrräder zwecks Mobilität - Einrichtung einer kleinen Bibliothek mit 15 Büchern in der Heimatsprache der Geflüchteten - Anschaffung von komplexen Deutschwörterbüchern zur Nutzung - gelegentlich Zahlung einer Aufwandsentschädigung an ehrenamtliche Helfer
Fahrradselbsthilfewerkstatt mit Begleitprogramm
Durch die 'Fahrradselbsthilfewerkstatt mit verkehrserzieherischem Begleitprogramm' wird die Mobilität von Menschen mit Fluchtgeschichte auch in einer abgelegenen Unterbringung wie der Gemeinschaftsunterkunft Harbke ermöglicht. Dabei ist die Selbsthilfewerkstatt ein niedrigschwelliger Ansatz, der es jenseits von Sprachbarrieren ermöglicht, die Selbstorganisation von ZuwanderInnen zu stärken, ihr Wissen um Verkehrsregeln und Verkehrssicherheit aufzubauen und zu vertiefen und damit präventiv Gefahrenquellen hinsichtlich der neuen VerkehrsteilnehmerInnen zu vermeiden. Fahrradmobilität erleichtert vor allem auch für minderjährige Menschen mit Fluchtgeschichte die Integration in örtliche und regionale soziale Kontexte. Menschen mit Fluchtgeschichte sollen selbstbestimmt mit dem Fahrrad mobil sein, um beispielsweise Behördengänge selbstständig absolvieren zu können. Sie sollen in der Lage sein, mindestens kleine Reparaturen selbst durchführen zu können. Erwachsene Menschen mit Fluchtgeschichte sollen ihr erworbenes Wissen zur Reparatur und Instandhaltung von Fahrrädern an ihre Kinder weitergeben. Das Projekt hat zudem zum Ziel, Begegnungsräume und Verständigungsprozesse zwischen den Bewohnerinnen der Gemeinschaftsunterkunft und Einheimischen der umliegenden Orte zu ermöglichen.
Hausmülldeponie wird entrümpelt und ein Teil davon ein "Orientalischer Garten"
Eine ehemalige ca. 1,5 ha große Hausmülldeponie soll in gemeinsamer Arbeit von Geflüchteten und Einheimischen entrümpelt und als Teilbereich des Orientalischen Gartens aufgewertet werden. Ein Minidumper soll dafür zu Ausbildungszwecken und der gemeinsamen bürgerschaftlichen Arbeit bei der Anlage des Gartens gemietet oder geleast werden. Die Verantwortung für Pflege und Unterhalt wird an Geflüchtete übertragen.
Beschäftigung von Geflüchteten
Ziel des Projekts ist die Integration von Geflüchteten durch Beteiligung an sozialen Projekten des Vereins. Das wird erreicht durch regelmäßige Beschäftigung und Unterstützung beim Erlernen der deutschen Sprache. Hilfestellung soll u.a. gegeben werden durch die Schaffung eines sozialen Möbellagers, das sowohl Geflüchteten als auch deutschen Hilfeempfängern dient sowie durch weitere Integrationsmaßnahmen durch Vereinsmitglieder. Geflüchtete sollen sinnvoll in einem Sozialprojekt beschäftigt werden, mit deutschen Vereinsmitgliedern zusammenarbeiten sowie die deutsche Sprache und deutsche Sitten und Gepflogenheiten erlernen. Im Zuge dieser Beschäftigung lassen sich berufliche und sonstige Kenntnisse ermitteln und so für weitergehende berufliche Qualifikationen nutzen.
Gartenprojekt mit Geflüchteten
In einem Gartenprojekt sollen Geflüchtete lernen, einen Garten anzulegen und zu bewirtschaften. Durch das gemeinsame Arbeiten werden Kultur und Sprache vermittelt. Die Fläche wird vom Kirchenvorstand kostenlos für mehrere Jahre zur Verfügung gestellt und neu gestaltet. Den Geflüchteten wird unter Anleitung die Möglichkeit geboten, sich mit eigenen Ideen einzubringen und den kulturellen Austausch zu fördern. Es entsteht so auch ein Ort für Kommunikation, Erfahrungsaustausch und Freundschaften. Die Früchte der Arbeit stehen allen Beteiligten zur Verfügung und können zur Selbstversorgung der Geflüchteten mit gesundem Obst und Gemüse beitragen.
Begegnungszentrum für geflüchtete und einheimische Mitbürgerinnen und Mitbürger
Es soll ein Begegnungszentrum aufgebaut und betrieben werden. Hierzu werden entsprechende Räumlichkeiten benötigt, in denen unterschiedliche Beschäftigungsangebote durchgeführt werden sollen. Im Rahmen des Projekts werden diese angemietet und renoviert. Denn die ca. 350 geflüchtete Menschen in Osterode benötigen immer wieder Hilfe und Unterstützung bei diversen Fragen und Problemen, die im alltäglichen Leben auftauchen. Sei es, einen passenden Platz für Schul- oder Kindergartenkinder oder zusätzliche Nachhilfe zu den angebotenen Integrations- und Sprachkursen zu finden, Begleitung bei Behördengängen und Arztbesuchen zu bekommen usw.