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Nähwerkstatt und Mitmach-Garten
Für die einheimische Bevölkerung und die neuen Mitbürger wird eine attraktive Möglichkeit der natürlichen Kontaktaufnahme geschaffen. Das Projekt bietet den geflüchteten Menschen mit ihren unterschiedlichen Berufen (z.B. Handwerker, Köche, Schneider) Betätigungsfelder, bei denen sie ihr Expertenwissen sinnvoll einbringen und so mögliche Arbeitgeber auf sich aufmerksam machen können. So wird in Zusammenarbeit von Geflüchteten, Kooperationspartnern und Mitgliedern der Gemeindebevölkerung eine Nähwerkstatt eingerichtet und ein Mitmach-Garten geschaffen.
Schaffung eines öffentlich zugänglichen Kunstwanderwegs im Rahmen einer Ferienwoche
Im Rahmen des Projekts werden Kinder und Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien mit Bleibeperspektive einen öffentlich zugänglichen Kunstwanderweg schaffen. Die dabei entstehenden Kunstwerke werden einerseits in Natur und Landschaft eingebettet, anderseits durch die Gestaltung mit Texten zu einer Auseinandersetzung mit Werten und Grundsätzen einer friedlichen, demokratischen Gesellschaft anregen. Geflüchtete Kinder und Jugendliche gestalten somit aktiv das Landschaftsbild mit. Eine Möglichkeit zur Diskussion über und mit den Geflüchteten entsteht. Durch das Projekt werden Kinder und Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien in die Gemeinde eingebunden. Das Projekt findet im Rahmen einer Ferienwoche statt. Es wird gemeinsam gearbeitet und gegessen. Auf einem öffentlichen Abschlussfest werden die entstandenen Arbeiten präsentiert.
Integration von Geflüchteten in sportliche Angebote
Der Sportverein Sömmerda hat bereits Menschen mit Fluchthintergrund, vorrangig Kinder und Jugendliche, als Mitglieder aufgenommen. Ziel des Projekts ist die Integration von noch mehr geflüchteten Menschen in den Sportverein. Dazu werden weitere Geflüchtete angesprochen und motiviert. Zudem werden die bereits aufgenommenen Sportler mit Fluchthintergrund gefördert. Hierzu werden Sportgeräte und Sportbekleidung beschafft, um die Wettkampfvorbereitungen zu verbessern. Weiterhin werden eigene Wettkämpfe organisiert und ausgerichtet (Beschaffung von Wettkampfausstattung). Auch die Teilnahme an Wettkämpfen wird unterstützt (Fahrtkosten, Startgelder). Hiermit verbunden ist die Förderung der Anerkennung der Leistungen durch entsprechende Auszeichnungen und Ehrungen und entsprechende Würdigung der Übungsleiter bzw. Trainer.
Treffpunkt für geflüchtete Frauen
Es wird ein Treffpunkt für durch Flucht und Krieg traumatisierte Frauen eingerichtet. Regelmäßig zweimal wöchentlich treffen sich die gleichen Teilnehmerinnen zum Nähen und kreativen Gestalten sowie zu einem Gesprächskreis. Weitere Angebote werden sein: gemeinsames Kochen und Essen, Tanz, Musik, Vorträge (z. B. über die Gleichberechtigung der Frauen in Deutschland, Demokratie, das Leben der Frauen in einem muslimischen Staat), gemeinsame Ausflüge sowie der Aufbau eines Kommunikationssystems über soziale Medien (WhatsApp).
Sprachkurse, Fahrdienste, Mitmachwerkstatt, Beschaffung von Unterrichtsmaterial
Durch qualifizierten Sprachunterricht wird Geflüchteten (insbesondere Müttern mit ihren Kindern sowie Geflüchteten, die keine Möglichkeit haben, einen Integrationskurs zu besuchen) die deutsche Sprache vermittelt. Außerdem werden vor allem junge männliche Geflüchtete motiviert, eine Fahrradwerkstatt mit aufzubauen. Darüber hinaus werden ein Kochprojekt in Verbindung mit praktischer Lebenshilfe, Hilfe bei Amtsangelegenheiten (Schriftverkehr, Termine) sowie Hol- und Bringefahrten angeboten.
Ausflüge und Aktionen mit dem Flüchtlingstreff "Internationales Cafe"
Die Integration der Flüchtlingsfamilien im Dorf wird durch verschiedene Ausflüge und Aktionen, die mithilfe des Flüchtlingstreffs 'Internationales Café' umgesetzt werden, verbessert. Durch die Zoo-, Freizeitpark- und Freilichtbühnenbesuche werden die Sprachkenntnisse der Geflüchteten erweitert.
Gewinnung von ehrenamtlichen sprachlich versierten "Hier-Seins-Helfenden"
Ehrenamtliche Muttersprachler*innen werden gewonnen, geschult und unterstützt, die als 'Hier-Seins-Helfer*innen' tragfähige Zugänge zu jungen Flüchtlingsfamilien mit Blick auf deren Kinder eröffnen. Es wird ein neuartiges Schulungs- und Tandemkonzept (hauptamtliche Sozialarbeit plus ehrenamtlich tätige integrative 'Hier-Seins-Helfer*innen') für lebensnahe Familienhilfe im Kontext der Flüchtlingsarbeit in ländlichen Räumen entwickelt, erprobt und etabliert. Das Handlungswissen der ehrenamtlichen Muttersprachler*innen mit eigener Migrationsgeschichte in ihrer Funktion als integrative 'Hier-Seins-Helfer*innen wird gefördert und dadurch die ehren- und hauptamtliche Flüchtlingshilfe in ländlichen Räumen entlastet , vernetzt und verstärkt. '
Brauchtum der Kulturen - Fränkische Traditionen und Gewohnheiten erlebbar gestalten
Die Integration geflüchteter Menschen im ländlichen Raum wird durch das Erleben der Kulturen und des Brauchtums mit allen Sinnen vorangebracht. Neben dem Aufbau von Freundschaften findet auch über die verschiedenen Ess- und Handwerkskulturen ein Austausch statt. Mit dem Backmobil, der Milchzentrifuge, dem Butterfass, dem Spinnrad und anderen Utensilien wird das interkulturelle Zusammenleben weiter ausgebaut. Die Kultur und Sprache des neuen Heimatlandes wird durch praktische Arbeit vermittelt. Das Miteinander der ehrenamtlich Tätigen und der Geflüchteten wird mit vielfältigen Aktivitäten beim Thema 'Brauchtum der Kulturen' gestärkt. Geflüchtete werden auch selbst ehrenamtlich tätig und leisten so einen eigenen Beitrag zur Gemeinschaft und einer gelingenden Integration.
Interkultureller Garten mit Hilfe von Kindern und Jugendlichen aller Nationen
Auf dem Gelände des Kreisjugendrings Hildburghausen e.V. entsteht mit Hilfe von Kindern und Jugendlichen aller Nationen ein interkultureller Garten. Seine Errichtung gibt den Geflüchteten neben dem körperlichen Einsatz beim Bau und der Gartenpflege auch die Möglichkeit des Austausches und hilft ihnen bei der Integration. Der Kreisjugendring will das friedliche Miteinander der verschiedenen Kulturen vorleben, zeigen und voranbringen.
Schwimmkurse für Flüchtlingskinder
So vielen Flüchtlingskindern wie möglich wird die Teilnahme an Schwimmkursen ermöglicht. Die Kurse helfen den ihnen bei der Integration, da sie dort die Möglichkeit erhalten, mit anderen Kindern Freundschaften zu schließen. Ehrenamtliche Paten des Arbeitskreises 'Brot und Salz' informieren die Kinder über die Schwimmkurse im Freibad Hoya und im Naturfreibad Eystrup und bringen sie auch dorthin.