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Erzähl mal! - Zeitreise der Generationen
Das Vorhaben 'Erzähl mal! – Zeitreise der Generationen' entwickelt und erprobt neue Formate für den Dialog der Generationen, die in der Region nachhaltig verankert werden, um so einen Beitrag zur Kultur in Xanten und des Niederrheins zu leisten. Menschen verschiedener Generationen sind dazu eingeladen, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich über ihre Kenntnisse, Erinnerungen, Erlebnisse und Assoziationen zur kulturellen Identität ihrer Heimat auszutauschen. Ausgangspunkt wird die christliche Kultur sein, die die Geschichte von Xanten und die des Niederrheins nachhaltig geprägt hat. Das Projekt bewahrt eine uralte und zutiefst menschliche Form der persönlichen, mündlichen, direkten und authentischen Kommunikation und stellt diese in den Kontext der aktuellen, modernen Formen der Kommunikation. Die Ergebnisse der Dialogveranstaltungen werden sowohl in Form von Online-Medien wie Internet, Apps und Social Media, als auch in traditionellen Formen wie Print-Medien, Bildcollagen und handwerklichen Stücken als 'soziale Skulpturen' festgehalten. Dadurch werden sie vorzeig- und nachahmbar. Ein Netzwerk ermöglicht den Transfer der im StiftsMuseum von Xanten entwickelten Module in Unternehmen, Vereine und Institutionen sowie in andere Regionen. Der Nutzen für die Menschen in der Region liegt darin, neue Sichtweisen auf ihre Lebensrealität und ihre Heimat zu erhalten, dabei bietet das Projekt den Älteren neue Formen der kulturellen Teilhabe und ermöglicht es Jüngeren Wissen über die Geschichte Xantens zu erlangen.
Internationale Opernproduktion auf Schloss Kochberg
Mit diesem Vorhaben setzt der Schloss Kochberg e.V. eine Opernproduktion um als Ergebnis aktiver Kooperation mit anderen historischen Theatern auf der European Route of Historic Theatres. Die Verbindung des Liebhabertheaters Schloss Kochberg e.V. mit den anderen historischen Theatern in Europa und der Mitgliedschaft bei 'PERSPECTIV Gesellschaft der historischen Theater Europas' bietet die Chance, Erfahrungen auszutauschen sowie eine erste Koproduktion zu realisieren. Als Resultat der Zusammenarbeit wird auf dem Schloss eine Oper umgesetzt, dessen seltene Aufführpraxis in Deutschland auch in andere Theater und Länder transportiert wird. So stellt das Vorhaben eine Verbindung zwischen regionaler kultureller Identität und internationaler kultureller und kulturtouristischer Aufmerksamkeit her. Institutionen der Region, wie das Landratsamt und die Gemeinde sowie Tourismusorganisationen und regionale Verbände, werden mit einbezogen, wodurch die Region dank überregionaler Aufmerksamkeit in den Medien touristisch profitieren kann.
Anstoß - Theatertreck mit Kugel - "Rulle vorwärts"
In diesem Vorhaben werden bis zu 100 Menschen generationsübergreifend an einem dreitägigen Theaterfestival im Wallfahrtsort Rulle beteiligt. An der Seite von professionellen Schauspielerinnen und Schauspielern erproben die Laiendarstellerinnen und Laiendarsteller neue und zeitgemäße Theaterformen. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Erleben ungewöhnlicher künstlerischer Formen, die traditionelles und experimentelles verbinden. Unkonventionelle künstlerische Praxis schafft attraktive Betätigungsfelder für junge Menschen. Mehrmonatige Workshops schulen die Teilnehmenden in Gesang- und Bühnenpräsenz sowie Tanz und ermutigen sie dazu, eigene Ideen in künstlerische Formen zu verwandeln. Das Projekt will einen lebendigen kulturellen Austausch innerhalb der Gemeinde anregen. Dabei richtet das Stück den Blick bewusst auf die 'schrägen' Ideen. Es wird eine Brücke zwischen traditionellem Kunstverständnis und zeitgemäßen, kulturellen Ausdrucksformen gebaut werden. Performances finden an ungewöhnlichen Aufführungsorten statt, z.B. in 'Nachbars Garten', mitten auf der Straße, in einer Scheune oder Produktionshalle. So entstehen neue Erfahrungsfelder für Kunst und Kultur. Mit dem Theaterprojekt 'Rulle vorwärts' werden bestehende Schwellenängste gegenüber Kunstangeboten abgebaut. Ein besonderes Anliegen ist die Sensibilisierung für Umweltthemen und globale Herausforderungen.
ILE.Digital
Im Rahmen des Projektes werden verschiedene Funktionen eines Dorfplatzes als soziales und wirtschaftliches Zentrum auf einer Online-Plattform nachgebildet. Diese wirbt für die Region Ilzer Land, bestehend aus zwölf Gemeinden im Bayrischen Wald, und trägt dazu bei, verschiedene Standortnachteile des Ilzer Lands als ländlicher Raum auszugleichen. Zentrales Instrument der Plattform ist ein umfangreiches Online-Verwaltungssystem für Vereine, durch das diese in ihrer Arbeit unterstützt werden. Zudem werden Informationen vor allem rund um das Thema Ehrenamt sowie zu Mobilität und Nahversorgung auf regionaler Ebene zusammengeführt. Dies ist nicht zuletzt aufgrund der höheren Reichweite effizienter und effektiver ist als ein Nebeneinander vieler lokaler Einzellösungen. Indem die Plattform auf regionale Nahversorger und deren Lieferangebote hinweist, werden zudem die regionalen Wirtschaftskreisläufe und die regionale Wertschöpfung gestärkt. Ergänzend hierzu finden sich auf der Plattform zudem Informationen aus den Kommunalverwaltungen, zu Veranstaltungen in der Region, zu örtlichen Firmen einschließlich Job- und Praktikumsbörsen sowie zu Bildungs- und Immobilienangeboten und zur Gesundheitsversorgung im Ilzer Land.
Die VoluMap
In diesem Projekt steht eine App für Spontanlösungen und spontane Helfer im Vordergrund. 'Volu' ist die Ableitung von Volunteer (= Freiwillige) und 'Map' steht für die kartengebundene Darstellung von Maßnahmen oder Projekten, für die akut Freiwillige benötigt und gesucht werden. Neben der Aktivierung von professionellen Organisationen und ehrenamtlich aufgestellten Hilfsorganisationen kann auch eine Einbindung sogenannter freier und ungebundener Helferinnen und Helfer erfolgen. Dadurch können auch Zielgruppen, die sich nicht langfristig binden wollen (z.B. junge Menschen) für ehrenamtliches Engagement für kurze Zeiträume bzw. einzelne Projekte gewonnen werden. Die Zielgruppe des Projekts stellen Spontanhelferinnen und -helfer dar. Darunter fallen in erster Linie die jüngeren Generationen. Generell ist die App ebenfalls für Menschen mit Behinderung sowie ältere Menschen ausgelegt. Eine Stärkung und Förderung des bürgerschaftlichen Engagements wird zukukunftsfähig gestaltet. Zum Projektkonsortium zählen: DRK, Malteser, Die Johanniter, Stadtsportverband, Bürgerstiftung Gütersloh, SV Avenwedde, Die Tafel, Stadtbibliothek, Die Morgenmacher (Jugendliche, die sich für die Digitalisierung begeistern und einbringen), AK Digitalisierung (Politik), Stadt Gütersloh: Ehrenamtskoordinatorin, Integrationsbeauftragter, Jugendparlament, Seniorenbeirat, Behindertenbeirat.
Das Wunderkammerschiff – Kulturelle Bildung von und für Kinder
Sammlungen sind bedeutende, kostbare, wertvolle Zusammenstellungen von mehreren Einzelobjekten (z.B. von Gemälden, Münzen, Waffen usw.). Der inhaltliche Fokus des Projektes beschäftigt sich mit der Frage, welche Bedeutung 'Sammlungen' im Wandel der Zeit haben und was sie über die Menschen und ihre Zeitepochen aussagen. Als anschauliches Beispiel dient das Wunderkammerschiff, auf dem eine Sammlung aus Renaissance- und Barockobjekten der Stiftung Olbricht und des Bode Museums zu finden ist. Das Wunderkammerschiff bildet den Auftakt einer Projektwoche, in der Kinder aus Projektpartnerschulen in Begleitung einer Künstlerin oder eines Künstlers und Lehrkräften das Sammelsurium des Schiffes aus historischen Wunderkammerexponaten und persönlichen Gegenständen vor anderen Grundschulklassen präsentieren. Die Besucherklassen bringen eigene Objekte mit, um diese vorzustellen und sich in unterschiedlichen Workshop-Formaten dem Thema des Sammelns vor Ort zuwidmen. Hierbei starten sie u.a. Streifzüge durch ihren Ort und befragen Anwohnende zu ihren Sammlungen. Die Projektergebnisse werden mit unterschiedlichen, künstlerischen Methoden (bspw. Fotografie, Zeichnung, Collage) dokumentiert. Alle Teilnehmenden suchen nach einem kulturell interessanten Präsentationsort (z. B. Stadtarchiv, Heimatmuseum oder einer Sammlung im Hinterzimmer), an dem sie ihre Sammlungen präsentieren und als Ort des kulturellen Austauschs ggf. auch langfristig etablieren und weiterentwickeln können. Alle Beteiligten erlangen nicht nur umfangreiches Wissen rund um das Thema der Wunderkammer - die Spurensuche ist zugleich auch eine Suche nach Identität und fördert durch die Einbeziehung unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure den Austausch und die Vernetzung.
Hütti macht mobil
In diesem Projekt wird eine digitale Plattform für ein bedarfsgesteuertes, routen- und auslastungsoptimiertes ganzheitliches Mobilitätsangebot bereitgestellt. Die Zielgruppe des Projekts stellen die Bürgerinnen und Bürger sowie die Touristinnen und Touristen dar. Ein wichtiger Aspekt bei der Verbesserung der Mobilitätsangebote sind die spezifischen Anforderungen an eine sichere Beförderung aus Sicht der Einwohnerinnen und Einwohner, vor allem bei der Integration von Beförderungsoptionen auf privater Basis. Schrittweise werden alle in der Region verfügbaren Mobilitätsoptionen (z.B. Mitfahrgelegenheiten, eCar- und eBikesharing, Bürgerbusse, eDörpsmobil, ÖPNV) in diese Plattform integriert um die Nutzung der bestehenden Mobilitätsangebote in der Region zu verbessern. Langfristig wird ein bedarfsgesteuertes, routen- und auslastungsoptimiertes ganzheitliches Mobilitätsangebot geschaffen. In Zukunft werden sowohl die Gebietskulisse deutlich erweitert als auch Taxiunternehmen und ggf. weitere Mobilitätsangebote in das Portal integriert werden.
IoT-Pilot
Das 'Internet der Dinge' (engl.: Internet of Things, IoT), d. h. die Vernetzung von Geräten über das Internet, liegt vielen neuen Anwendungsideen und Geschäftsmodelle zugrunde, die die digitale Transformation in Wirtschaft und Gesellschaft vorantreiben. Unternehmen in ländlichen Räumen können das Potential dieser Technologie jedoch meist nur eingeschränkt nutzen, da vor Ort oft nur wenig entsprechend geschulte Fachkräfte verfügbar sind. Zusammen mit Partnern aus der Region wird daher im Rahmen des Projekts auf dem Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier eine Plattform für Rapid-Prototyping, d. h. für die schnelle Entwicklung von konkreten IoT-Anwendungen, entwickelt und erprobt. Ergänzend dazu wird ein entsprechendes Weiterbildungskonzept für Selbstlerner erstellt. Mithilfe der grafischen Entwicklungsumgebung können auch Fachkräfte ohne tiefgehende Programmierkenntnisse eigene Ideen zum 'Internet der Dinge' umzusetzen. Es entstehen mehrere Demonstratoren, die sich in ihrer Funktion an den Bedarfen mittelständischer Unternehmen aus verschiedenen Branchen orientieren. Zudem werden Funktionen zur Erfassung, Aufbereitung und Analyse von Daten implementiert, die ebenfalls über einfach zu handhabende grafische Programmierbausteine genutzt werden können.
Verein 3.0
In diesem Projekt wird eine interaktive Lern-, Beratungs- und Vernetzungsplattform für Vereine aufgebaut. Über diese wird den Vereinsmitgliedern professionelles Know-how für die tägliche Vereinsarbeit und ein spezielles Webinar-Angebot sowie ein virtueller Austauschraum zur Verfügung gestellt. Die Zielgruppe des Projekts stellen Mitglieder und Vorstände von Vereinen sowie haupt- und ehrenamtlich Tätige weiterer gemeinnütziger Organisationen (Kirchen, Jugendverbände, Stiftungen) dar. Über die Plattform können diese sich weiterbilden, Arbeitsmaterialien herunterladen, Erfahrungen austauschen, sich im Rahmen weiterer Onlineangebote wie bspw. themenspezifische Online-Sprechstunden digital vernetzen und voneinander profitieren. Durch die gezielte Qualifizierung der Vereinsmitglieder und die Förderung der Vernetzung werden Vereine in ihrer Rolle als 'Brückenbauer' gestärkt. Von einem stabilen Vereinsnetzwerk profitiert sowohl das soziale Miteinander als auch die Stadt- und Ortsentwicklung innerhalb einer Region. Eine belebte Vereinskultur und ein starkes regionales Netzwerk tragen nachhaltig zu einer Attraktivitätssteigerung der ländlichen Regionen bei. Da die Plattform Verein 3.0 rein internetbasiert zugänglich ist, wird das Projekt nach Abschluss der Modellphase bundesweit ausgerollt. Dabei werden zu dessen Verstetigung weitere überregionale Kooperationen aufgebaut.
Baukultur der Dörfer als Standortfaktor ländlicher Entwicklung
Ziel dieses Projektes ist es, Einzelaktivitäten zur Baukultur in Dörfern zusammenzuführen und herauszuarbeiten, wie Baukultur als Standortfaktor für die ländliche Entwicklung genutzt werden kann. Dies geschieht auf der Grundlage von Recherchearbeiten z.B. von Bestpractice-Beispielen, einer Fachtagung und eines Expertenworkshops. Die Ergebnisse werden in einem praxisorientieren Leitfaden veröffentlicht und dienen zum Aufbau eines bundesweiten und nachhaltigen Netzwerkes baukulturell interessierter Dörfer unter Einbeziehung bestehender Initiativen als auch neuer, interessierter Partner. Durch direkte Kontakte, Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit wird zudem das Bewusstsein der Dorfbevölkerung für die eigenen Potentiale geschaffen bzw. gestärkt. Im Rahmen des Vorhabens wird außerdem eine langfristige Perspektive für die Zusammenarbeit im Ländlichen Raum hinsichtlich Baukultur, Kulturlandschaft und Tourismus erarbeitet. Auf diese Weise wird ein Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr geleistet und die langfristige, europäische Zusammenarbeit mit den Partnern in den europäischen Netzwerken und weiteren Institutionen gefördert.