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Beratungs- und Schulungsräumlichkeiten für geflüchtete Menschen
Ziel ist eine zukunftsorientierte Integration von Geflüchteten in Osterode am Harz. Das soll durch gezielte Nachhilfe in kleineren Gruppen mit persönlicher Ansprache und ausreichend Zeit ermöglicht werden. Auch eine Wiederholung des Lernstoffes eines Sprach- oder Integrationskurses und die Möglichkeit der Hausaufgabenhilfe für Kinder und Erwachsene ist dringend notwendig. Ebenso fehlt für die meisten Geflüchteten Hilfe und Beratung bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen und der Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. Um all das anbieten zu können, werden Beratungs- und
Garten der Begegnung und Integration
Es wird ein Projekt- oder Integrationsgarten errichtet. Ziel ist die gemeinsame Konzeption sowie der Bau und Betrieb des Gartens durch Bürger der Gemeinde und Geflüchtete, die in Unterkünften der Gemeinde untergebracht sind. Zudem soll der Garten nach den Grundsätzen der Permakultur ausgerichtet werden. Damit sollen durch 'learning by doing' die Grundsätze zur nachhaltigen Bodennutzung vermittelt werden. Der Garten soll in der Gemeinde der Information und Begegnung dienen. Dazu wird ein Grundstück angemietet.
Ort der Begegnung für geflüchtete und nicht geflüchtete Frauen
Es wird ein Ort der Begegnung für geflüchtete Frauen und Frauen, die schon länger in und um Salzwedel leben, sowie deren Kinder geschaffen. Hierbei geht es um eine mögliche Vernetzung und einen Austausch zu frauenspezifischen Themen (z. B. Frauengesundheit, Bildungssysteme in Deutschland, Asylrecht). Dazu werden auch Referentinnen eingeladen. Durch das Angebot einer parallelen Kinderbetreuung können die Frauen miteinander ins Gespräch kommen. Zudem sollen die wöchentlichen Treffen und die Gespräche der Sprachvermittlung dienen.
Fahrradwerkstatt für Geflüchtete
Die Geflüchteten erhalten durch das Projekt die Fähigkeit, ihre Fahrräder, die für die Arbeit in verschiedenen Betrieben benötigt werden, instand zu halten bzw. zu reparieren. Der integrative Aspekt ergibt sich aus dem Erlernen fachspezifischer Begriffe im Umfeld der Fahrradwerkstatt, dem Vertiefen der deutschen Sprachkenntnisse (z.B. Bestellung und Ankauf/Verkauf von Ersatzteilen) und dem Kennenlernen von Ablaufstrukturen (z. B. Besprechungen und Abstimmungen mit den ehrenamtlichen Unterstützern, Kalkulation des Geschäftsablaufs). Dazu wird ein Werkstattcontainer angemietet und eingerichtet. Der
Geflüchtete probieren sich unter Anleitung junger Profis integrativ medienkulturell aus
Mit der Durchführung einer Lehrredaktion sollen geflüchteten Jugendlichen elementare Kenntnisse im Medienmachen vermittelt und ihnen zeitgleich die Möglichkeit gegeben werden, sich unter Betreuung gleichaltriger, medienerfahrener Jugendlicher im Neuerlernten auszuprobieren. Fotograf, Layouter und Chefredaktion sowie ggf. inhaltliche Referenten - alles selbst Jugendliche - werden die Betreuung der beiden Projektwochenenden sowie die Arbeitszeit zwischen Auftakt- und Abschlusswochenende übernehmen. Anschließend werden Teilnehmer für die Redaktion akquiriert über klassische Werbekanäle, gezielte
Sporthalle im Winter für Sport-Spiele
Zusammen mit ausländischen Mitbürgern wird in der nahen Kleinstadt während der Wintermonate eine Sporthalle für Sport-Spiele angemietet. Gerade bei den Kindern und jüngeren Männern zeigt sich immer wieder der Wunsch nach sportlicher Betätigung, wie Fußball, Volleyball oder Badminton, die im Winter aber nicht draußen durchgeführt werden können. Da in der Wohn-Stadt der Geflüchteten eine Sporthalle existiert, möchten die jungen Dorf-Bürger diese Möglichkeit nutzen, um dort gemeinsam Sport und Spiele in wöchentlichem Turnus zu veranstalten.
Brunnen der Begegnung - Gestalten, Einweihen, Betreuen
Eine Gruppe Geflüchteter soll mit Ehrenamtlichen gemeinsam einen Brunnen der Begegnung gestalten, feierlich einweihen und betreuen. Der Brunnen soll zum Treffpunkt für weitere Integrationsarbeit werden, die in der direkt danebengelegenen Bibliothek mittels Sprach- und Musikkursen stattfindet. Wichtig ist das niedrigschwellige Angebot eines Ortes, der im Freien liegt, aber gleichzeitig eine direkte Anbindung an die weiteren sozialen Verknüpfungen der Gemeinde bietet. Vorgehen: - Gemeinsame Konzeption des Brunnens mit den Geflüchteten und Ehrenamtlichen, - Unterstützung durch professionelle Galabauer
Eigenregie, Integrationshilfe, Unterstützung
Projekt 1: Selbstverwalteter Jugendraum: Eine Gruppe von Geflüchteten soll einen Nebenraum des Café Internationals in Eigenregie übernehmen. Dieser dient als Ausweichmöglichkeit bei schlechter Wohnsituation. Ein Team aus Ehrenamtlichen und Geflüchteten ist für die Begleitung und Koordination der Räume (Ausstattung, Renovierung, Betreuung der Öffnungszeiten) verantwortlich. Projekt 2: Jugendtheater: Durch das Theaterprojekt sollen Integrationshilfen und Lebensorientierung angeboten, junge Einheimische und junge Geflüchtete sollen zusammengebracht werden. Sprache und Selbstbewusstsein werden gefördert.
Eine Fahrradwerkstatt
Im Rahmen des Projekts wird eine Fahrradwerkstatt eingerichtet, in der Geflüchtete unter Anleitung ehrenamtlicher Helfer die Möglichkeit haben, ihre Fahrräder zu warten und zu reparieren. Sie sollen befähigt werden, zukünftig eigenverantwortlich in der Fahrradwerkstatt oder zu Hause Reparaturen durchzuführen. So ist ihre Mobilität gewährleistet. Neben der praktischen Tätigkeit werden ergänzend Sprachkenntnisse 'rund um das Fahrrad' vermittelt.
Schulung junger Migranten, Erarbeitung gemeinsamer Werte und Normen
Ziel des Projekts war die Schulung junger Migranten in den Bereichen interkulturelle Kompetenz, Deeskalationstechniken sowie Werte der freiheitlichen demokratischen Grundordnung mit dem Ziel der Erarbeitung gemeinsamer Werte und Normen und der Gewinnung der Migranten als Multiplikatoren in ihrem Kulturkreis. Die Ausbildung durch Referenten fand an sechs Wochenenden statt. Daneben gab es Treffen zum gemeinsamen Renovieren und Spielen mit dem Ziel, Feindseligkeitswahrnehmung ab- und kulturelle Kompetenz aufzubauen.