Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

08.03.2026

Kochaustausch zwischen Flüchtlingen und Dorfgemeinschaft mit Abschlusswettbewerb

In Sandhausen wird Geflüchteten mit Bleibeperspektive durch einen Kochaustausch der Kontakt mit der hiesigen Kultur und der Dorfgemeinschaft ermöglicht. Eventuelle Vorurteile und Berührungsängste werden abgebaut und ein Dialog auf Augenhöhe entsteht. Bei jedem Termin werden zwei Gerichte gekocht - jeweils eins aus der deutschen und eins aus der ausländischen Küche. Am Kursende steht ein Wettbewerb, bei dem die Gruppen ein Gericht der jeweils anderen Küche zubereiten.

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08.03.2026

Keramik-Workshop zum Thema "Freiheit" mit abschließender Vernissage

Das Projekt unterstützt die Integration von geflüchteten Minderjährigen in das kulturelle Angebot der Stadt Biedenkopf. Für die Jugendlichen wird ein Workshop mit abschließender Vernissage geschaffen. Das Thema 'Freiheit' wird gruppenweise künstlerisch in keramischen Arbeiten umgesetzt. Dafür wird eine entsprechende Werkstattaustattung angeschafft. Die Jugendlichen werden durch Kunst und Kultur aktiv in die Gesellschaft eingebunden, Sprachbarrieren werden abgebaut und Perspektiven geschaffen.

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08.03.2026

Internationales, integratives Fußballturnier

Ziel des Vorhabens ist die Integration von Asylbewerbern und behinderten Menschen bei einem dreitägigen internationalen und integrativen Fußballturnier mit 25 Mannschaften. Von den 225 Asylbewerbern in Kirchberg spielen ca. 30 in den Mannschaften des FC Durcheinander. Sie spielen gerne in Turnieren mit Mannschaften aus anderen Flüchtlingsunterkünften und aus anderen Bereichen wie Behinderteneinrichtungen. Die Menschen sollen lernen, miteinander fair zu spielen und gegenseitig aufeinander Rücksicht zu nehmen. Die Ausschreibung und die Einladung zu dem Turnier erfolgt an viele Gruppen, die bei anderen Fußballturnieren schon mitgespielt haben.

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08.03.2026

Zehn Bildungsausflüge

Gegenstand des Vorhabens ist die Organisation von 10 eintägigen Bildungsausflügen in die Region. Hauptsächliche Ziele sind Museen, Großbetriebe, historische Orte und Naturparks. Einheimische und Geflüchtete nehmen gemeinsam teil. Mit den Bildungsausflügen werden Grundlagen der Kultur exemplarisch erkundet und anschaulich vermittelt. Zugleich soll Neugier geweckt und Methodenkompetenz erworben werden, sich die deutsche Kultur auch selbst erschließen zu können. Die Ausflüge finden jeweils gemeinsam mit einigen deutschen Unterstützern statt. Ein besonderes Anliegen ist, diejenigen Geflüchteten einzubeziehen, die bisher nur schwer zu erreichen sind, u.a. Frauen ab 30 Jahren. Für jede Unternehmung wird es mindestens zwei Verantwortliche geben (Geflüchteter und Pate aus den Reihen der Einheimischen). Alle in der Gemeinde Wohnenden (Geflüchtete und Einheimische) sind eingeladen, daran teilzunehmen und so gemeinsame Erfahrungen zu machen und darüber ins Gespräch zu kommen. Es sollen kleine Berichte für die örtliche Presse und für das gemeinsame Kommunikationsmittel, den Blog 'Willkommen in Bienenbüttel', geschrieben werden. Fahrkosten und Eintritt für alle Beteiligten werden aus Projektmitteln bestritten.

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08.03.2026

Treffpunkt für interkulturelle Aktivitäten

Ein bisher ungenutzter Raum wird schrittweise zu einem Treffpunkt für interkulturelle Aktivitäten umgestaltet. Dazu werden u. a. Tische, Stühle, Beamer und Leinwand benötigt, auch einige Instrumente sollen angeschafft werden. Der bereitgestellte multifunktional zu nutzende Raum dient als Treffpunkt für gemeinsame, interessengeleitete Freizeitaktivitäten zwischen Bürgern der Kommune und jungen Menschen mit Migrationshintergrund (z. B. zusammen musizieren, Deutsch lernen, Schach spielen, gemeinsam Kochen). Durch die gemeinsam durchgeführten Aktivitäten erhalten die Jugendlichen die Gelegenheit, 'normale' Kontakte zu pflegen und ihr eigenes Netzwerk im Gemeinwesen zu knüpfen, zu erweitern und zu pflegen. Ehrenamtliche Helfer unterstützen durch gezielte Aktivitäten die jungen Geflüchteten aktiv beim Einleben in die Gemeinde und beim Erlernen der deutschen Sprache.

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08.03.2026

Kultur, Lebenshilfe, gemeinsames bürgerschaftliches Engagement sowie Netzwerkstrukturen

Das Ziel des Projekts ist es, für Frauen mit Fluchtgeschichte und Frauen anderer Herkunft Orte für Begegnungen zu schaffen sowie diesen Frauen eine Plattform zu bieten, ihre Produkte zu veröffentlichen. Es geht auch darum, neue Wege zu finden, um die Frauen mit Fluchtgeschichte für die Belange der Selbsthilfe und Zusammenhalt zu 'Seelische Gesundheit', gesunde Ernährung, kreative Beschäftigung, bürgerschaftliches Engagement in der Selbsthilfe oder gewaltfreie Kommunikation. Angebote und Aktivitäten sollen niederschwellig sein, in einer einfachen Sprache sowie in kleinen (5-10) und großen (10-30) Gruppen stattfinden. Die Inhalte werden mit Interessierten abgesprochen. Das Gesamtkonzept wird mit dem methodischen Schwerpunkt des biografischen Arbeitens verknüpft (Profil-PASS/Kompetenzfeststellung). Die Teilnahme ist freiwillig, ein Einstieg ist jederzeit möglich. Die Tätigkeit der Gruppe soll gemeinnützig, das Engagement des Projektteams ehrenamtlich sein und Kinderbetreuung angeboten werden. Die Arbeitssprache ist Deutsch.

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08.03.2026

Gesellschaftliche Teilhabe von jungen Geflüchteten

Mit dem Integrationsprojekt GeTeZu - 'Gesellschaftliche Teilhabe Zusammen' werden Aktivitäten der Ehrenamtsinitiative 'Flüchtlingshilfe Neunkirchen' gestärkt und erweitert. Es wird die Motivation von Geflüchteten gefördert, Kultur-und Wissensaustausch sowie Begegnungen werden ermöglicht, Geflüchtete werden zu verschiedenen aktuellen gesellschaftlichen Themen sensibilisiert und die neue Heimat erkundet. Junge Geflüchtete werden mit jugendgerechten und außerschulischen Angeboten gestärkt. Das Projekt ermöglicht den Projektteilnehmern entsprechende organisierte Lernprozesse. Z.B. gibt es saarlandweit verschiedene solcher Angebote, sie sind kostenfrei oder günstig, aber es entstehen Fahrtkosten. Diese Fahrtkosten werden für aktive ProjektteilnehmerInnen erstattet. Bestandteile des Projekts sind die Begleitung und Unterstützung von Geflüchteten in Sachen Schule und Kindergarten sowie Alltag durch gemeinsame sowie individuelle Einzelcoachings, Hausaufgaben- und Sprachhilfe. Es erfolgt eine Wissensvermittlung und ein Informationsaustausch für Geflüchtete, Migranten, Flüchtlingshelfer sowie Interessierte durch Infoveranstaltungen zu verschiedenen Themen oder niederschwelige Workshops/Coachings zu praktischer Arbeit. Ausflüge, Exkursionen und erlebnispädagogische Orientierungen in der neuen Heimat, z.B. Besuche eines Bauernhofs, von Landwirtschaftsbetrieben, Naturparks, kulturellen und historischen Einrichtungen, Saarschleife oder den Schlossberghöhlen in Homburg. Die Öffentlichkeitsarbeit umfasst u.a. eine eigene Facebook-Seite, Einladungen sowie Flyer in Deutsch und in 2-3 von den Geflüchteten verwendeten Sprachen.

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08.03.2026

Treffen von Geflüchteten und Einheimischen, Unterstützung für Einstellungstests und Alltag

Bei einem Treffen lernen sich Geflüchtete und Einwohner aus Pfungstadt niedrigschwellig kennen und knüpfen Kontakte. Ängste und Vorurteile können überwunden werden, Einheimische unterstützen Geflüchtete bei Hausaufgaben, vertiefen das im Deutschunterricht Gelernte und bieten Hilfestellung bei Alltagsfragen (Vereine, Vernetzung in Pfungstadt usw.) an. Nach einer Anfangsphase in städtischen Räumen (Kinder- und Jugendförderung) läuft eine Probephase, in der direkt eine der Unterkünfte von Ehrenamtlern besucht wird. Das Angebot soll auch auf die anderen Unterkünfte übertragen werden. Wöchentlich geht eine kleine Gruppe Menschen für zwei Stunden in die Gemeinschaftsunterkunft. Weiterhin hilft Rechenunterricht, Lücken zu schließen und sich auf Einstellungstests/Berufsausbildung vorzubereiten. Es sollen Gruppen gebildet werden, deren Zusammensetzung sich am Können der Menschen orientieren; eine Heranführung an die verschiedenen Schwierigkeitsstufen von Rechnen im Alltag findet statt.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Engagement und Ehrenamt

08.03.2026

Wohnwerkstatt

Im Landkreis Göttingen in Niedersachsen zeigt sich ein fortschreitender demografischer Wandel, der sich in einem hohen Leerstand und einer ausdünnenden Infrastruktur in den Dörfern niederschlägt. Ziel des Vorhabens ist die Schaffung nachhaltiger sozialer Infrastrukturen und neuer Wohnformen für Ältere in ländlichen Räumen. Hierdurch werden auch Leerstände in den Dörfern einer neuen Nutzung zugeführt. Mit den Projektmitteln wird eine Art mobile Wohnberatung mit Aspekten einer Dorfmoderation finanziert. In drei Dörfern finden Treffen und Workshops mit lokalen Akteuren zur Bedarfsermittlung und Zielformulierung statt. Im Rahmen eines Immobilienchecks werden potenzielle Immobilien im Dorf ausfindig gemacht. Für diese werden verschiedene Projektideen auf Umsetzbarkeit überprüft. Während der Projektlaufzeit werden keine konkreten baulichen Maßnahmen umgesetzt. Der Entwicklungsprozess innerhalb der Dörfer ist angestoßen: In einem Dorf wird nach Ende der Projektförderung ein Bürgerverein ins Leben gerufen mit dem Ziel, eine Sozialgenossenschaft zum Erwerb einer Immobilie zu gründen.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

08.03.2026

Verbesserung des Betreuungsschlüssels mit Hebammenhilfe

Ziel des Projektes ist die Verbesserung des quantitativen und qualitativen Betreuungsschlüssels mit Hebammenhilfe im ländlich geprägten Ortenaukreis. Dafür wird der Verein 'Netzwerk für Hebammen und Familie e.V.' gegründet, der alle relevanten Akteure rund um das Thema Hebammenhilfe identifiziert und in die Ausarbeitung von Vorschlägen zur Verbesserung des Betreuungsschlüssels mit Hebammen einbindet. Weiterhin wird der gegenwärtige, quantitative und qualitative Betreuungsschlüssel im ländlichen Ortenaukreis durch eine Datenerhebung analysiert. Dafür wird ein Fragebogen entwickelt und Befragungen und Datenerhebungen unter Hebammen, jungen und werdenden Eltern sowie Gemeinden und Städten im Ortenaukreis durchgeführt. Basierend auf den Ergebnissen der Datenerhebung und der Umfragen sowie unter Einbezug wissenschaftlicher Literatur wird ein Konzept zur Verbesserung des Betreuungsschlüssels mit Hebammen im Ortenaukreis erarbeitet, welches als Puzzle-Lösung konzipiert werden kann und aus vier Maßnahmenpaketen sowie einer langfristigen Lösungsstrategie besteht.