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Brauchtum der Kulturen - Fränkische Traditionen und Gewohnheiten erlebbar gestalten
Die Integration geflüchteter Menschen im ländlichen Raum wird durch das Erleben der Kulturen und des Brauchtums mit allen Sinnen vorangebracht. Neben dem Aufbau von Freundschaften findet auch über die verschiedenen Ess- und Handwerkskulturen ein Austausch statt. Mit dem Backmobil, der Milchzentrifuge, dem Butterfass, dem Spinnrad und anderen Utensilien wird das interkulturelle Zusammenleben weiter ausgebaut. Die Kultur und Sprache des neuen Heimatlandes wird durch praktische Arbeit vermittelt. Das Miteinander der ehrenamtlich Tätigen und der Geflüchteten wird mit vielfältigen Aktivitäten beim
Interkultureller Garten mit Hilfe von Kindern und Jugendlichen aller Nationen
Auf dem Gelände des Kreisjugendrings Hildburghausen e.V. entsteht mit Hilfe von Kindern und Jugendlichen aller Nationen ein interkultureller Garten. Seine Errichtung gibt den Geflüchteten neben dem körperlichen Einsatz beim Bau und der Gartenpflege auch die Möglichkeit des Austausches und hilft ihnen bei der Integration. Der Kreisjugendring will das friedliche Miteinander der verschiedenen Kulturen vorleben, zeigen und voranbringen.
Schwimmkurse für Flüchtlingskinder
So vielen Flüchtlingskindern wie möglich wird die Teilnahme an Schwimmkursen ermöglicht. Die Kurse helfen den ihnen bei der Integration, da sie dort die Möglichkeit erhalten, mit anderen Kindern Freundschaften zu schließen. Ehrenamtliche Paten des Arbeitskreises 'Brot und Salz' informieren die Kinder über die Schwimmkurse im Freibad Hoya und im Naturfreibad Eystrup und bringen sie auch dorthin.
"Kulinarische Straße der Nationen" auf dem Marktfest, Schulungen für Ehrenamtliche
An der 'Kulinarischen Straße der Nationen' auf dem alljährlichen Marktfest beteiligen sich Einheimische und Geflüchtete aus insgesamt acht Nationen. Jede Nation erhält ihren eigenen Marktstand, an dem die traditionell zubereiteten Speisen angeboten werden. Das Gelände sowie die Marktstände werden gemeinsam mit Schülern der umliegenden Schulen dekoriert und gestaltet. Darüber hinaus ist ein buntes Rahmenprogramm mit musikalischen Auftritten sowie einer afrikanischen Kaffeezeremonie geplant. Für die ehrenamtlichen Mitarbeiter findet eine Motivations- und Kommunikationsschulung statt. Ein
Teilnahme am Krickettraining mit Hilfe eines Fahrdienstes
Im Rahmen des Projektes wird die Teilnahme von bis zu 30 Geflüchteten im Alter von 15 bis 28 Jahren in den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein am regelmäßigen Krickettraining sowie an Ligaspielen in ganz Bayern unterstützt. Das Training und die Abteilung werden komplett ehrenamtlich von geflüchteten und einheimischen Vereinsmitgliedern organisiert. Es wird ein Fahrzeug gemietet und ein Fahrdienst für das wöchentliche Training am Wochenende und die Ligaspiele organisiert. Daneben werden Fahrkarten für den Öffentlichen Nahverkehr bereitgestellt. Das wöchentliche 4-stündige
Projekte mit Geflüchteten und Einheimischen
Ziel des Projektes ist es, mittels Informations- und Kulturveranstaltungen sowie Ausflügen Vorurteile/ Vorbehalte in der Bevölkerung gegenüber Geflüchteten abzubauen und für Geflüchtete Möglichkeiten zu schaffen, ihre Freizeit in Vereinen oder im Ehrenamt zu gestalten. Die Integration der Geflüchteten in die rund 80 Vereine der Kommune soll durch bessere Vernetzungsmöglichkeiten erweitert werden. Durch Vernetzungsarbeit sollen mehr einheimische Bürger für ein ehrenamtliches Engagement in der Flüchtlingshilfe gewonnen, Kontakte zwischen Einheimischen und Geflüchteten hergestellt sowie zwischen
Ehemaliges Ladengeschaft wird eine Begegnungsstätte
Im Rahmen des Projekts soll in einem ehemaligen Ladengeschäft eines eigenen Gebäudes eine Begegnungsstätte entstehen, die unterschiedlich für integrative Maßnahmen genutzt werden kann (z.B. Treff für Jugendliche, Sprachkurse, Hausaufgabenbetreuung, Hilfe bei Behördenschreiben etc.). Dazu wirde das ehemalige Ladengeschäft auch mit Hilfe geflüchteter Personen umgebaut. Durchgeführt wird das Projekt durch die evangelische Stadtmission, die sich auch bereits zuvor in der Flüchtlingshilfe (operative Geschäftsführung der Kleiderkammer, Mitarbeit beim Café International) engagiert und das Engagement
Kletterburg für den an das Flüchtlingswohnheim angrenzenden Spielplatz
Im Rahmen des Projekts wird eine Kletterburg für den Spielplatz, der an das Flüchtlingswohnheim grenzt, angeschafft. Flüchtlingskinder und einheimischen Kinder nutzen diesen gemeinsam. Die Kinder und die Eltern kommen durch die gemeinsame Spielplatznutzung in Kontakt.
Unterricht in der Sommerferienschule
Ziel des Projekts ist die Durchführung einer Sommerferienschule für geflüchtete Kinder und Jugendliche. Einige Ehrenamtliche haben sich bereit erklärt, diese in den Sommerferien zweimal wöchentlich anzubieten. Auf dem Stundenplan stehen Deutsch, Rechnen, Werken, Spielen, Basteln und ganz viel Spaß. Auch die Jugendlichen der Gemeinde erhalten die Möglichkeit der Teilnahme und Unterstützung. Angedacht sind z.B. Spielenachmittage, an denen sie den geflüchteten Kindern und Jugendlichen spielerisch Deutsch vermitteln. Als Dank und Höhepunkt des Projektes sollen mit den Teilnehmern der Sommerferienschule
Werkstatt für Fahrräder in der Gemeinschaftsunterkunft Warder
Um die Mobilität der Geflüchteten sicherzustellen, wird eine Fahrradwerkstatt eingerichtet und mit Werkzeugen ausgestattet . Aufgrund der Abgelegenheit der Gemeinschaftsunterkunft und der unzureichenden infrastrukturellen Einbindung an den ÖPNV stellt die Mobilität der Geflüchteten die Grundlage dar für ihre Eigenständigkeit, um sich zu versorgen und Angebote der Sportvereine, der Schule oder auch der Feuerwehr wahrnehmen zu können. Auf ehrenamtlicher Basis werden Fahrradspenden instandgesetzt und Hilfe bei der Reparatur von Fahrrädern geleistet. Die gemeinsame Arbeit in der Werkstatt förderte