Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Regionale Wirtschaft

14.06.2026

Marktzentrum Ranis

Gegenstand des Projekts 'Marktzentrum Ranis' in Thüringen ist die Revitalisierung einer leerstehenden Marktimmobilie als Versorgungs-, Dienstleistungs- und Begegnungszentrum für Alt und Jung. Neben dem Kerngeschäft, Betreibung eines Nahversorgung-Marktes 'Lädchen für Alles' mit einem Sortiment an Lebensmitteln, Blumen, Schreibwaren und Geschenkartikeln sowie Einmietung einer Fleischerei und einer Konditorei/ Bäckerei mit Postagentur , soll ein Lese-Café mit Anschluss an die Stadtbibliothek eröffnet werden. Dort werden Lesungen und weitere Veranstaltungen stattfinden. Außerdem werden ein Bürgerberatungsbüro und im Außenbereich Spiel- und Begegnungsorte entstehen. Eine Initiativgruppe aus Vertretern des Vereins Mittendrin-in-Ranis e.V. und der Stadt Ranis hat eine Bürgergenossenschaft 'Marktzentrum Ranis eG' gegründet, welche das Vorhaben umsetzen und das Marktzentrum betreiben wird. Die bei der Umsetzung des MUD-Projektes erreichten Ergebnisse werden als Abschlussdokumentation zur Verfügung gestellt.

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14.06.2026

Vitale Treffpunkte

Im Projekt 'Vitale Treffpunkte' wird ein Verfahren zur sachbezogenen Vergleichbarkeit von Gemeinschaftseinrichtungen entwickelt und erprobt, um die zukunftsfähigen Einrichtungen in einer Gemeinde zu identifizieren. Dies wird anhand von Beispielgebäuden in den Gemeinden Birstein und Brachttal in Hessen konkretisiert. Das Vorhaben stützt sich auf vorhandene Daten zu den Einrichtungen und der Bevölkerungsprognose. In einem partizipativen Prozess werden Faktoren zur Bewertung der Einrichtungen mit den Akteuren diskutiert und ggf. weitere Merkmale aufgenommen. Alle Faktoren werden zu einem Profil zusammengefasst und ins regionale Verhältnis gesetzt. Die Profile stellen den Status-quo der Nutzung dar. Darauf aufbauend wird mit der Umsetzung eines 'Vitalen Treffpunktes' je Gemeinde begonnen. Dafür werden die Ideen soweit konkretisiert, dass konkrete Umsetzungsschritte und ein Zeit- und Finanzierungsplan vorliegen. Mit dem Projekt 'Vitale Treffpunkte' wird ein Beitrag geleistet, eine sachbezogene Diskussion über die Zukunftsfähigkeit von Gemeinschaftseinrichtungen unter Einbeziehung der Bevölkerung zu führen. Dabei werden nicht nur aktuelle, sondern auch auf der Basis demographischer Entwicklungen zukünftige Bedarfe einbezogen, inklusiver weiterer möglicher Dienstleistungen der Daseinsvorsorge, die die Zukunftsfähigkeit von bestehenden Einrichtungen sichern helfen. Dem Wissenstransfer kommt im BULEplus eine herausragende Rolle zu, daher wird dieses Projekt 2025 dabei unterstützt, die gesammelten Ergebnisse und Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und in die Breite zu tragen.

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14.06.2026

Neue Dorfgemeinschaft Heiligengrabe

In der Gemeinde Heiligengrabe in Brandenburg werden sporadisch genutzte Dorfgemeinschaftshäuser zu zentralen Treffpunkten und Anlaufstellen für Dienstleistungen weiterentwickelt. Beispiele dafür können u.a. medizinische Dienstleistungen (z.B. fahrende Krankenschwester), Einkaufservices (Anlieferung durch regionale Produzenten), Zustellservice für Pakete, mobile Verwaltung sowie die Vermittlung von Mobilitätsdienstleistungen (z.B. Fahrgemeinschaften) sein. Zum Projekt gehört eine Analyse zur Durchführung, die Erstellung eines Konzeptes und die pilothafte Umsetzung in einem Ortsteil, mit Umbau, Herrichtung und Ausstattung des Gebäudes. In der Projektphase wird mit dem Bürgerhaus Blumenthal begonnen. Das Konzept wird sich im Weiteren auf andere Dorfgemeinschaftshäuser ausgeweitet. Für das Projekt wird eine hauptamtliche Person (Dorfkümmerer) zur Dienstleistungs-Vermittlung eingestellt. Sie vernetzt, ist für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig und organisiert neue Angebote, z.B. Seminarreihen, Infoabende und Veranstaltungen.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

14.06.2026

Integrationswerkstatt

Die Integrationswerkstatt verfolgt das Ziel, arbeitsberechtigten Asylbewerbern und anderen Personen aus sozial benachteiligten Gruppen Arbeitsverhältnisse und Praktika vermitteln Die Integrationswerkstatt befindet sich in der Gemeinde Nebelschütz im sächsischen Landkreis Bautzen. Initiatorin und Organisatorin ist die Kamenzer Bildungsgesellschaft gGmbH (KaBi), eine Tochtergesellschaft des Landkreises. Ferner beteiligen sich an dem Projekt vor allem das Bündnis für Demokratie und Toleranz mit vielen Ehrenamtlichen, das Ausländeramt, die Gemeinde Nebelschütz sowie ein Unternehmensnetzwerk. In zehnmonatigen Kursen erhalten die Teilnehmenden Grundkenntnisse in verschiedenen Arbeitsfeldern (z. B. Holzwirtschaft, Landwirtschaft/Gartenbau, Hauswirtschaft) sowie berufsbezogene Sprachkenntnisse. In Betrieben sammeln sie erste praktische Erfahrungen. Die am Projekt teilnehmenden Personen – je ca. 10 pro Projektjahr – durchlaufen mehrere Schritte, wie eine konkrete Arbeitserprobung zur Motivationsfeststellung, eine Ermittlung der persönlichen Kompetenzen, grundlegende Weiterbildungen (z.B. Zeitmanagement, Erste Hilfe) und praktische Phasen zur Erprobung von je mindestens zwei Arbeitsfeldern. Betriebe werden durch Exkursionen kennengelernt, zudem finden Bewerbungstrainings und PC-Schulungen statt. All dies mündet in (z.T. mehreren) Betriebspraktika in lokalen Unternehmen mit dem Ziel, geeignete Bewerberinnen und Bewerber vor Ort in Ausbildung und Beschäftigung zu bringen.

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14.06.2026

Ludgerushof Spork

Innerhalb des Projekts 'Mehrfunktionshaus Bocholt-Spork (Ludgerus-Hof) - Entwicklung und Erprobung eines multifunktionalen Filialbetriebs' wird die ehemalige Schule in Bocholt-Spork in Verbindung mit dem Neubau eines Seniorenwohnhofes (Ludgerushof) umgenutzt. Der Investor stellt neben Gemeinschaftsräumen für die Mieter und Mieterinnen der Wohnanlage Räume für die Dorfgemeinschaft zur Verfügung, unter anderem für den Dorfverein Spork Aktiv e.V., für Beratungs- und Infoangebote des Vereins Leben im Alter sowie weitere ergänzende Nutzungen, beispielsweise ein interdisziplinärer Filialbetrieb professioneller Dienstleister oder andere ehrenamtliche Angebote. Die multifunktionale und interdisziplinäre Nutzung der Räumlichkeiten des ehemaligen Schulgebäudes verbessert die Versorgungssituation der Bürgerinnen und Bürger in Spork, die lokale Wertschöpfung wird gefördert und langfristig die Lebensqualität erhöht. Dabei werden rund um das Mehrfunktionshaus professionelle und ehrenamtliche Angebote verzahnt. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet.

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14.06.2026

Selbsthilfe-Fahrradwerkstatt - Interkulturelles Kochen

Im Projekt 'Fahrbar' wird eine Selbsthilfe-Fahrradwerkstatt aufgebaut und Kurse dazu angeboten. Das Projekt 'Kochbar' beinhaltet die Schaffung von Möglichkeiten zum gemeinsamen (interkulturellen) Kochen einschließlich praxisbezogener Sprachvermittlung. Dazu wird es eine Kinderbetreuung geben. Eine Vernetzung mit anderen Inititiativen in der Region wird ebenfalls angestrebt.

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14.06.2026

Jugendwerkstatt für handwerklich-künstlerischer Projekte

Es wird eine Jugendwerkstatt errichtet, in der junge Geflüchtete und einheimische Kinder und Jugendliche gemeinsam handwerklich-künstlerischer Projekte durchführen können. Durch das gemeinsame Werkeln, Malen, Zeichnen und Spielen entstehen Kontakte und Verbindungen.

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14.06.2026

Integration durch gesellschaftliche Teilhabe

Durch gesellschaftliche Teilhabe werden Geflüchtete in Mettingen integriert. Dazu werden monatliche Angebote zur Erkundung des soziokulturellen Raums etabliert sowie Angebote und Ausstattung des Begegnungszentrums erweitert.

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14.06.2026

Interkulturelle Begegnungsstätte "Café International"

Mit der Erweiterung der interkulturellen Begegnungsstätte 'Café International' werden den Menschen verschiedener Nationalitäten und Kulturen das gemeinsame Kochen und weitere Aktivtäten ermöglicht. Durch das gemeinsame Kochen, Essen und Feiern werden Vorurteile und Berührungsängste abgebaut.

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14.06.2026

Einrichtung einer Begegnungsstätte

Eine Begegnungsstätte (Bürgertreff) für Geflüchtete und Einheimische zur Durchführung verschiedener Aktivitäten wird eingerichtet. Dort werden regelmäßige Treffen und Veranstaltungen etabliert. Dazu zählen ein Deutschkurs, Hausaufgabenbetreuung, Nähen und Basteln, gemeinsames Spielen, Come Together – Open House, Jugendtreff sowie eine Sprechstunde der Kümmerin.