Kultur in ländlichen Räumen

12.09.2026

Kunst und Kultur überall - Mobile Themenparks

Das von der Freiwilligenagentur angestrebte Projekt 'Kunst und Kultur überall' hat zwei Kernziele: Es werden kulturelle Angebote für Menschen in der Region geschaffen, an denen sie selbst mitwirken können, um ihre Gemeinden aufzuwerten und dort das Lebenswertgefühl zu stärken. Dies führt dazu die Menschen zusammenzubringen, sie vor Ort zu halten und die ländliche Region attraktiver zu machen. Ein 'Mobiles Team' der Freiwilligenagentur unterstützt die Bürgerinnen und Bürgern bei der Umsetzung ihrer Ideen und ermöglicht im Rahmen des LandKultur-Projektes die Durchführung von Veranstaltungen und Aktivitäten. Als erstes werden hierzu sogenannte Themenparks im Bereich Kunst und Kultur gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern und mit Unterstützung durch ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Freiwilligenagentur entwickelt. Dabei wird darauf geachtet, dass die anvisierten Themenparks mobil, transportabel und überall (niedrigschwellig) einsetzbar sind. Für die Umsetzung werden dann vor Ort vorhandene Einrichtungen genutzt. Die Idee ist, dass die Themenparks zum Mitmachen, zum Vernetzen und Verbreiten der Idee der Themenparks anregen und vor allem die jüngere Generation sowie zugezogene und geflüchtete Menschen ansprechen.

Kultur in ländlichen Räumen

12.09.2026

Reise des Vergessens – Mobile Kunstausstellung zum Thema Demenz

Das Kunstprojekt ist eine in einem Bus installierte, mobile Kunstausstellung zum in der Gesellschaft häufig tabuisierten und stigmatisierten Thema Demenz. Der Kultur-Bus bringt das Thema mit Hilfe eines innovativen Kulturprojektes spielerisch und ohne erhobenen Zeigefinger in die Dörfer. Dafür steht eine Video- und Fotoinstallation über Demenz im Vordergrund. Im Sommer 2019 beginnt eine erfahrene Künstlerin damit, einen Bus im Amt Südtondern umfangreich umzugestalten. Die so entstehende Videoinstallation simuliert das Erleben eines Menschen mit Demenz. Die Mitfahrenden werden in die Lebenswelt dieses Menschen versetzt. Nach der Fahrt besteht die Möglichkeit des Austausches und der Beratung vor Ort. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Politik, Engagierte, Angehörige und Betroffene werden so in ihrem Verständnis füreinander nähergebracht und gut informiert. Flankierend finden Aktionen rund um das Thema Demenz statt, wie z. B. Angebote in Schulen und Kultureinrichtungen mit Alterssimulationsanzug und Demenzparcours. Im Sommer 2020 wird, unter Berücksichtigung der Erfahrungen, das Kunstprojekt möglichst an vielen ländlichen Standorten wiederholt. Das Projekt wird zunächst in der Gemeinde Dagebüll in Nordfriesland umgesetzt und dann in den umliegenden Gemeinden fortgeführt.

Kultur in ländlichen Räumen

12.09.2026

KULTURact macht LANDart

In dem Vorhaben wird mit 'KULTURact macht LANDart' durch vielseitige Kulturaktionen eine spezifische Landkunst entwickelt, an der die lokale Bevölkerung ebenso teilhat, wie engagierte Menschen von außerhalb. Projektort hierbei ist Neudorf im Amtsbereich Gerswalde in der Uckermark. Der Kerngedanke des Projektes ist es, vorhandene Ressourcen, wie das Potenzial der Menschen, Räume und Bedingungen zu nutzen, diese in neuen Variationen zusammenzubringen und aufeinander abzustimmen. Das Vorhaben entspricht einem Experimentierfeld, in dem drei Teilbereiche parallel durchgeführt werden: Konzipierung und Durchführung von internationalen Workshop-Reihen mit Jugendlichen, Ausbau einer multifunktionalen Experimentierfläche mit der Einbindung lokaler Handwerksbetriebe bzw. Freiwilliger und Schulungen für Land-Kultur-Lotsen. Als Veranstaltungsort wird ein multifunktionaler Raum im Dachgeschoß ausgebaut.

Kultur in ländlichen Räumen

12.09.2026

Internationales Tanzzentrum Ponderosa

Im Rahmen dieses Vorhabens wird der Ort Lunow-Stolzenhagen strukturell als internationales Forschungszentrum für zeitgenössischen Tanz in enger Verbindung mit ökologischen Fragestellungen weiterentwickelt. Es wird zum einen ein Proben- und Veranstaltungsraum zur Nutzung in den Wintermonaten ausgebaut, zweitens wird ein Residenzprogramm für Künstlerinnen und Künstler sowie Forschende unterschiedlicher Fachrichtungen in Verbindung mit Kunst, Kultur und Ökologie etabliert. Die Residenzen werden eingebettet in ein möglichst niedrigschwelliges Vermittlungsprogramm für Kitas, Schulen und Erwachsene aus der Umgebung. Flankierend werden zwei Konferenzen unter der Überschrift 'Landkultur-Tanz in Brandenburg' und ein künstlerisches Programm mit öffentlichen Tanzaufführungen, Workshops, Gesprächsrunden etc. durchgeführt. Das Projekt zielt (1) auf eine höhere Qualität und Intensität der künstlerischen Arbeit und (2) auf die weitere Bekanntmachung des Ponderosa e.V. - regional wie überregional – ab und bezieht verstärkt lokale wie internationale Kooperationspartner ein.

Kultur in ländlichen Räumen

12.09.2026

Heimatkunde - Eine Reflexion über den Begriff Heimat

Der Förderkreis Kreisbibliothek e.V. regt mit dem Vorhaben 'Heimatkunde' eine öffentliche Diskussion über den Begriff Heimat an und spricht dafür eine möglichst breite Öffentlichkeit an. Neben Workshops umfasst das Projekt ergänzend eine Wanderausstellung. So wird Menschen, die in anderen sozialen Räumen leben, die Möglichkeit gegeben, vergleichende Eindrücke zu erleben. Das Projekt verdeutlicht, welcher Fähigkeiten es bedarf, sich zu beheimaten und wie unterschiedlich das Heimatempfinden ist. Das erfordert Kompetenzen, die in einer mobilen und pluralistischen Gesellschaft von grundlegender Bedeutung sind. Im Zusammenhang mit der Migrationsdebatte wird auch deutlich, dass die oberflächliche Forderung nach Integration in eine bestehende Kultur wenig hilfreich für das Individuum ist.

Digitalisierung auf dem Land

12.09.2026

Pimp your region - Beteiligungs- und Netzwerkplattform

In diesem Projekt wird jungen Menschen ein 'Handwerkszeug' gegeben, um aktiv an der Region zu partizipieren und ihr Lebens- und Arbeitsumfeld unbürokratisch mitzugestalten. Zielgruppe des Projektes sind Jugendliche zwischen 14 und 27 Jahren. Im Rahmen des Vorhabens wird eine Webseite programmiert. Im Blog erzählen Menschen aus der Region von ihren Freizeitbeschäftigungen, Veranstaltungen, Projekten und ehrenamtlichen Tätigkeiten. Hier werden jugendrelevante Informationen aufbereitet, wie z.B. über das Jugendtaxi oder Angebote von Jugendzentren, etc. Zudem werden 'echte Originale' aus der Ehrenamtsszene, den Vereinen sowie Kulturschaffende portraitiert. Ein großer Teil der Kommunikation und Vernetzung läuft hierbei über die sozialen Medien. Im Partizipationstool werden für die eingereichten Projekte Sponsoren, Umsetzungspaten und ein Team aus Jugendlichen akquiriert. Interessierte können sich hier über den Verlauf der Projekte informieren. Eine Beteiligungskoordinatorin organisiert die vielfältigen Aufgaben und übernimmt die Öffentlichkeitsarbeit. Das Projekt arbeitet mit einer Vielzahl an Partnerinnen und Partnern aus Verwaltung, Vereinen und Schulen zusammen. Unterstützt wird das Projekt zudem von der Wirtschaftsförderung des Landkreises bei der Kontaktaufnahme zu den Unternehmen aus der Region. Darüber hinaus besteht ein Austausch mit Streetworkern, Jugendpflegenden, Jugendzentren und dem Projekt 'Demokratie leben'.

Kultur in ländlichen Räumen

12.09.2026

TheaterTage Wedemark

Ziel der Theatertage Wedemark ist es, künstlerische Produktionen mit lokalen Orten, Zeitgeschehen und Traditionen zu verknüpfen und dabei die Menschen der Wedemark mit einzubeziehen. Aufführungen an etablierten Veranstaltungsorten mit historischen Bezügen schaffen in den einzelnen Ortschaften neue Identifikationsmöglichkeiten mit der Gemeinde und, durch die dezentrale Struktur Wedemarks, auch mit dem ländlichen Raum. Die Theatertage werden in einem Zeitraum von vier bis sechs Wochen durchgeführt und thematisch vielfältig ausgerichtet. So werden sie sich mit gesellschaftlichen Aspekten wie Ankunft/Abfahrt, Wohnen, Bewegung/Entfernung, Heimat, Zusammengehörigkeit, Vielfalt, Variationen, Tradition, Erbe, Aufgabe, Arbeit/Digitalisierung, Altenpflege, Datenschutz, Lernorte und vielem mehr auseinandersetzen. An den Theateraufführungen nehmen Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Wedemark als Laienschauspielerinnen und -schauspieler teil. Die künstlerische Qualität und das Niveau der Produktionen werden von einem Team aus professionellen Theaterleuten aus den Bereichen Regie, Theaterpädagogik und Dramaturgie gesichert, die Erfahrungen in der Arbeit mit Berufsschauspielerinnen und -spieler, Laien sowie Schülerinnen und Schülern haben. Pro Jahr wird jeweils eine Hauptproduktion einer professionellen Theater- oder Tanzcompagnie umgesetzt, die, zusammen mit den lokalen Kulturschaffenden, eine Inszenierung erarbeitet. Zusätzlich werden Produktionen entstehen, die von Schülerinnen und Schülern, Kulturinitiativen oder Vereinen mit Unterstützung von Theaterpädagoginnen und Theaterpädagogen gestaltet werden. Gastensembles werden mit zusätzlichen Aufführungen für die nötige Strahlkraft der Theatertage und einen professionellen Input von außen sorgen. Dem Wissenstransfer kommt im BULEplus eine herausragende Rolle zu, daher wird dieses Projekt 2025 dabei unterstützt, die gesammelten Ergebnisse und Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und in die Breite zu tragen.

Kultur in ländlichen Räumen

12.09.2026

Landpartien

Die Akademie LandPartie bringt Menschen aus der Stadt mit Menschen aus ländlichen Regionen für Begegnungen und gemeinsamer, künstlerischer Arbeit zusammen. Es werden acht Landpartien als 'Seminare in Fortbewegung' gestaltet und die Teilnehmenden durch den ländlichen Raum geführt. Die gemischte Gruppe aus 'Städtern' und 'Landbevölkerung' wird anschließend das Erfahrene dokumentieren und künstlerisch übersetzen. In einem Blog, einer Broschüre und einer Wanderausstellung werden die Bilder und Geschichten nach außen für die besuchten Regionen wirksam. Das Vorhaben nimmt dabei Bezug auf den DENKWEG, ein thematischer Pilgerweg, der von Aachen bis Zittau einmal quer durch Deutschland führt. Durch das Projekt werden die beteiligten Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner ermutigt und angeleitet, nach Abschluss des Vorhabens eigenständig die Landpartien fortzuführen.

Digitalisierung auf dem Land

12.09.2026

HO² - Home-Office Odenwald (a)

Ziel des Projekts ist es, die Attraktivität des Odenwaldes und seiner Unternehmen durch die verstärkte Nutzung von Homeoffice-Modellen in Verbindung mit eCarsharing-Angeboten, d.h. die gemeinsame Nutzung von Elektroautos, insbesondere für Fachkräfte zu erhöhen. Zu diesem Zweck werden Betriebe in der Region zu entsprechenden Arbeitsmodellen und Mobilitätskonzepten beraten. Zudem informieren Webseiten, Presseartikel, Flyer, Social Media, Informationsveranstaltungen, Workshops und Email-Newsletter über alles Wissenswerte rund um das Thema Homeoffice. In einem Video werden zudem kurz und kompakt alle wesentlichen Aspekte des Homeoffice aus Unternehmenssicht beleuchtet. Besonders größere Unternehmen mit über 250 Mitarbeitenden zeigen sich offen für das Thema Homeoffice. Kleine Betriebe reagieren dagegen in der Regel skeptischer. Mit Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland ab Anfang 2020 stieg das Interesse an Homeoffice dann rapide an. Eine ganze Reihe Unternehmen gibt jedoch auch an, dass ihre Arbeitsabläufe grundsätzlich nicht für die Einführung von Homeoffice geeignet sind.

Kultur in ländlichen Räumen

12.09.2026

Landschaftstheater in der Sächsischen Schweiz

In diesem Projekt wird ein Landschaftstheater von und für die Bürgerschaft der Gemeinde Reinhardtsdorf-Schöna etabliert. Damit entsteht ein gemeinschaftliches Erleben für die ganze Familie, sei es als Darstellende, Mithelfende, oder Zuschauende. In der 1500 Seelen-Gemeinde, mitten in der Sächsischen Schweiz, setzen über 50 aktive Teilnehmende eine selbst entwickelte Geschichte um. Dabei entsteht ein Austausch von Kultur zwischen Stadt und Land, Profis und Laien, Jung und Alt, Ost und West. Kulisse ist die Landschaft des Ortes Rheinhardtsdorf-Schöna. Zuschauende erleben an verschiedenen Spielorten eine phantasievolle Story, im Mix mit Lokalhistorie, aktuellen Zeitbezügen und Ikonen der Alltagskultur. Umliegende Vereine werden als Darstellende und Helfende eingebunden. In Workshops werden die Mitwirkenden auf ihre Aufgabe vorbereitet. Nach Planung und Bewerbung folgt eine intensive Probephase. Die Aufführungen finden in den Sommerferien an fünf Wochenenden hintereinander statt.