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Workshops zu Themen der Lebensführung sowie Sport- und Kulturangebote
Zur Unterstützung Geflüchteter bei der Alltagsbewältigung werden fachliche Workshops sowie Sport- und kulturelle Angebote umgesetzt. Dazu zählen Workshops durch Fachreferenten zu Themen der Lebensführung in Deutschland allgemein und auf dem Land im Speziellen (Computerkurs, Kontenführung, Bewerbungen für Wohnungen und Arbeit, Online-Einkauf) in Räumen der Gemeinde oder Kirche. Weiterhin gibt es Sportangebote zur Gesunderhaltung und Frustrationsabbau in der Sammelunterkunft und in der Turnhalle sowie kulturelle Angebote für den ländlichen Raum (Fest der Kulturen, Filmvorführungen, Heimatabende
"Willkommenskreis" erweitern, Weiterbildung und Supervision für Ehrenamtliche
Die Aktivitäten der Initiative 'Willkommenskreis' werden ausgeweitet und besser kommuniziert. Im Internetauftritt werden eine 'Helfer-Seite' für Ehrenamtliche und eine 'Flüchtlings-Seite' entwickelt. Mit Ehrenamtlichen und Geflüchteten werden Flyer für 'Neuankommende' entworfen. Ein Workshop zum Thema 'Arbeit' für die Geflüchteten und eine Supervision für die Ehrenamtlichen werden durchgeführt. Der Willkommenskreis beteiligt sich an der Interkulturellen Woche in Diez und richtet dort ein Café ein, in dem ein Austausch der verschiedenen Kulturen stattfinden kann. Eine Ausstellung von Pro Asyl wird
Einrichtung eines Begegnungszentrums
Ein Begegnungszentrum wird als Ort für Info- und Bildungsangebote für Geflüchtete, als Kulturzentrum, als Raum für Begegnung zwischen Neubürgern und Einheimischen und als Veranstaltungsraum für interkulturelle Kommunikation und Austausch eingerichtet. Hier finden sowohl Projekte unterschiedlicher Art (Unterricht, Infoveranstaltungen, Filmabende, Fußball-WM schauen usw.) als auch private Feierlichkeiten statt. Nach den gemeinsam ausgeführten Renovierungsarbeiten und Ausstattung mit Teeküche, Bestuhlung, Präsentationsmöglichkeiten usw. erfolgt die Nutzung hauptsächlich durch den Verein
Neue Räume, Neuausrichtung der Kleiderkammer und des Deutschunterrichts
Die von den öffentlichen Einrichtungen angebotenen Kurse sind räumlich weit entfernt und können in der Regel erst nach längeren Wartezeiten genutzt werden. Daher wird im Rahmen des Projekts eine Neuausrichtung der Kleiderkammer und des Deutschunterrichts durch Umzug der bestehenden Einrichtung in andere Räumlichkeiten realisiert. Durch die Vermittlung und Vertiefung von Deutschkenntnissen in Wort und Schrift wird die Integration ermöglicht. Die Kleiderkammer wird zusätzlich als Kommunikations- und Informationsbasis und als Begegnungsmöglichkeit für Einheimische und Geflüchtete genutzt.
Integration durch die Arbeit in der Kreativwerkstatt
In der Kreativwerkstatt werden Geflüchtete und Einheimische sowie 'Alt und Jung' zusammengebracht, indem unter anderem gemeinsam Sorge für den Obst- und Gemüseanbau getragen wird. Elemente sind: Pachtung eines Schrebergartens und Auswahl des Saatguts, Ersteigerung und Beerntung von Kirschbäumen und Verarbeitung der Kirschen, Keltern von Apfelsaft und Verteilung der abgefüllten Tetrapacks an Familien, Weitergabe von Wissen um Haltbarkeit, Hygiene usw. im Bereich Kochen und Vermittlung von Hobbies wie Malen, Specksteinverarbeitung und Patchwork. Damit werden den Geflüchteten unsere offene kulturelle
Einrichtung eines Veranstaltungs- und Begegnungsortes
Ein ehemaliger Verkaufsraum wird Veranstaltungs- und Begegnungsort für Einheimische und Geflüchtete. Schwerpunkt sind u.a. Angebote für Frauen mit kleinen Kindern und die Stärkung des Ehrenamts.
Generationenübergreifende Integration von Geflüchteten
Der generationenübergreifende Ansatz in den Projekten des Mehrgenerationenhauses wird auf Projektarbeiten mit Geflüchteten projiziert. Dabei werden nicht nur die jungen Männer gesehen, sondern es werden auch die älteren Menschen und speziell die Frauen angesprochen, die meistens in ihren Haushalten verbleiben und den Integrationsprozess verpassen. Dabei werden Sprachkenntnisse ausgebaut. Die Geflüchteten werden kulturell vernetzt und nach Möglichkeit werden Jobs und Ausbildungsplätze vermittelt. Durchgeführt werden Netzwerkarbeit, Öffentlichkeitsarbeit, eine Kennenlernphase (Gespräche führen, was die
Gemeinsames Musizieren
Geflüchtete, Menschen der stationären Wohnungslosenhilfe und Einheimische musizieren gemeinsam und geben am Ende des Projekts ein Konzert. Mit der Musikschule als Kooperationspartner und viel Geduld und Ausdauer seitens der Musiklehrer lernen Geflüchtete teilweise in Einzelunterricht Noten zu lesen und Instrumente zu spielen. Die Geflüchteten sind dabei Teil einer Musikgruppe. Auch das Abschlusskonzert findet mit Auftritten von Geflüchteten statt.
Leasing eines Fahrzeugs zur Unterstützung der Mobilität der Geflüchteten
Geflüchtete in Dörfern erhalten die Möglichkeit, zu Ärzten und Behörden zu kommen, bis sie selbst mobiler sind. Dafür wird ein geeignetes Fahrzeuge geleast, eine Tourenplanung mit möglichen Haltestellen erstellt und es werden freiwillige Helfer ausgewählt und eingewiesen. Die Geflüchteten erhalten Anschluss an die Tafel und dadurch Anbindung an die soziale Unterstützung im Landkreis. Sie bekommen Informationen über in Deutschland übliche Lebensmittel, Essgewohnheiten und Feiertage.
Interkultureller Begegnungsraum
Ein brachliegender Raum im alten Bahnhof von Gau-Bischofsheim wird zu einem interkulturellen Begegnungsraum für hier wohnende Geflüchtete und einheimische junge Menschen ausgebaut und eingerichtet. In gemeinsamer Arbeit von Geflüchteten und einheimischen HelferInnen werden die Räumlichkeiten entmüllt, gesäubert, renoviert und instandgesetzt. Eine neue Küchenzeile wird eingebaut, die Elektrik in den Räumlichkeiten überprüft, teilweise erneuert oder instandgesetzt, Tische, Stühle, Whiteboard, Lehrmaterial und PC werden angeschafft sowie eine für alle zugängliche Internetverbindung eingerichtet. Im