Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

19.06.2026

Junior-Café - ein inklusives-interkulturelles "Miniunternehmen"

In dem Projekt werden 10 junge Migranten mit deutschen Jugendlichen und ehrenamtlichen Erwachsenen zusammengebracht. Gemeinsam mit den deutschen SchülerInnen und einigen Jugendlichen aus Polen eröffnen und betreiben sie auf dem Gelände vom Schloß Trebnitz ein selbst konzipiertes Junior-Café. Dazu werden die Jugendlichen im Vorfeld in Lerneinheiten in den Bereichen Gastronomie, Buchhaltung, Floristik und Sprache ausgebildet. Sie können ihr in den Workshops erworbenes Wissen in realitätsnahen wirtschaftlichen Zusammenhängen einsetzen sowie Schlüsselqualifikationen für die erfolgreiche Bewältigung des Übergangs in den Beruf in der Praxis anwenden. Im Café arbeiten deutsche und geflüchtete Jugendliche gemeinsam mit ehrenamtlich tätigen Dorfbewohnern.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

10.09.2025

Co-Learning Space für junge Menschen auf dem Dorf

Der Verein Dorf und Kirche Wrodow e. V. wird im Dorf Wrodow einen kreativen Co-Learning Space eröffnen. Dieser Ort bietet benachteiligten Kindern und Jugendlichen aus der Gemeinde Mölln Zugang zu gut ausgestatteten Arbeitsplätzen und modernen Lernmaterialien. Gleichzeit entsteht ein neuartiger Raum für kreatives Arbeiten. Die Angebote werden gemeinsam entwickelt, um die Phantasie, die Kreativität und die musikalischen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Junge Menschen erfahren so Zusammenhalt, erweitern ihren Horizont und treten in den Austausch miteinander. Ohne das Stigma von Schule können sie ihre Perspektive auf den Stellenwert des gemeinsamen Lernens und Arbeitens in Teams verändern, ihre Talente entdecken und entfalten. Dadurch werden Bildungsnachteile ausgeglichen und die Chancen auf eine erfolgreiche Zukunft erheblich verbessert. Bei der Konzeption und Ausgestaltung der Lernorte werden junge Menschen, engagierte Eltern und ehrenamtlich Interessierte aktiv eingebunden. Der Co-Learning-Space wird in zwei Tiny Houses umgesetzt, die mit allem ausgestattet werden, was für ein produktives Lernumfeld nötig ist, z.B. einladende Arbeitsplätze mit Computern und Internetzugang, Materialien für kreative Aktivitäten (z.B. Kunst- und Bastelmaterialien), einer kleinen Bibliothek mit Fachliteratur und Lehrbüchern, bequeme Sitzgelegenheiten und Arbeitsflächen für Gruppenarbeiten.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

19.06.2026

Begegnungstanzen für Frauen

Das Projekt Begegnungstanzen setzt auf Kennen- und Verstehenlernen sowie Teilhabe für Frauen als gelebte Integration im ländlichen Raum. Darüber hinaus beschäftigt sich das Projekt mit den Themen Austausch untereinander und Sprachförderung. Gemeinsam mit einer syrischen Tanzlehrerin wird Asylbewerberinnen ein wöchentliches Angebot für internationale/ folkloristische Tänze zur Verfügung gestellt. Die Migrantinnen zeigen sehr großes Interesse am Austausch mit deutschen Frauen und daran, die deutsche Sprache anzuwenden. Über das Frauenprojekt sind nun auch ganze Familien beteiligt und interkulturelle Freundschaften entstehen.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

10.09.2025

Inklusion vor Ort gelebt – zentral, dezentral und für jedermann

Durch das Verbundvorhaben der Kommunen Barntrup und Dörentrup wird gemeinsam mit den Akteuren vor Ort ein Beitrag zur ganzheitlichen Beratung, Inklusion und Integration von Menschen geleistet. Dabei stehen insbesondere die Zielgruppen Seniorinnen und Senioren und Flüchtlinge im Fokus. Das Projektziel ist es, so die negativen Effekte der jeweiligen Zielgruppe wie Vereinsamung, Sprachbarriere, Ausgrenzung und fehlende Integration in die Gemeinschaft zu mindern und ins Positive zu wandeln. Dies gelingt u.a. durch eine gezielte Ansprache mit unterschiedlichen Vernetzungsformaten und -methoden. Hierzu entste-hen sowohl zentrale, soziale Begegnungsorte in beiden Kommunen als auch eine dezentrale, mobile Anlaufstelle, die verschiedene Orte in den Kommunen ansteuern kann. Diese Begegnungsorte werden mit intelligenten Tools und guter Internetanbindung ausgestattet. Bürokratische Hürden und Sprachbarrieren werden durch sprachgesteuerte Übersetzungstools abgebaut. Die Zielgruppen werden von Anfang an in den Prozess eingebunden. Dadurch haben sie die Möglichkeit, das Programm mitzugestalten und eigene Ideen einzubringen. Zur Verstetigung des gemeinsamen Handelns wird u.a. ein Integrationsnachmittag installiert. Hierbei können die Senioren als Integrationslotsen fungieren und Hilfestellungen aus den eigenen Erfahrungen geben. Darüber hinaus werden Formate entwickelt, bei denen verschiedene Altersgruppen eingebunden sind und junge Menschen von älteren lernen können und umgekehrt.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

10.09.2025

Inklusion vor Ort gelebt – zentral, dezentral und für jedermann

Durch das Verbundvorhaben der Kommunen Barntrup und Dörentrup wird gemeinsam mit den Akteuren vor Ort ein Beitrag zur ganzheitlichen Beratung, Inklusion und Integration von Menschen geleistet. Dabei stehen insbesondere die Zielgruppen Seniorinnen und Senioren und Flüchtlinge im Fokus. Das Projektziel ist es, so die negativen Effekte der jeweiligen Zielgruppe wie Vereinsamung, Sprachbarriere, Ausgrenzung und fehlende Integration in die Gemeinschaft zu mindern und ins Positive zu wandeln. Dies gelingt u.a. durch eine gezielte Ansprache mit unterschiedlichen Vernetzungsformaten und -methoden. Hierzu entstehen sowohl zentrale, soziale Begegnungsorte in beiden Kommunen als auch eine dezentrale, mobile An-laufstelle, die verschiedene Orte in den Kommunen ansteuern kann. Diese Begegnungsorte werden mit intelligenten Tools und guter Internetanbindung ausgestattet. Bürokratische Hürden und Sprachbarrieren werden durch sprachgesteuerte Übersetzungstools abgebaut. Die Zielgruppen werden von Anfang an in den Prozess eingebunden. Dadurch haben sie die Möglichkeit, das Programm mitzugestalten und eigene Ideen einzubringen. Zur Verstetigung des gemeinsamen Handelns wird u.a. ein Integrationsnachmittag installiert. Hierbei können die Senioren als Integrationslotsen fungieren und Hilfestellungen aus den eigenen Erfahrungen geben. Darüber hinaus werden Formate entwickelt, bei denen verschiedene Altersgruppen eingebunden sind und junge Menschen von älteren lernen können und umgekehrt.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

19.06.2026

Garten der Begegnung mit Fahrradwerkstatt und Gartenhaus

Getragen durch bürgerschaftliches Engagement wird der 'Garten der Begegnung' umgesetzt. Der Garten wird von einer dauerhaft arbeitenden Projektgruppe aus Geflüchteten und Einheimischen gemeinsam errichtet und langfristig betrieben. Hauptaufgaben sind der Umbau eines Schuppens zu einer Fahrrad-Werkstatt, der Bau eines Gartenhauses, die Umgestaltung des Außengeländes zu einem Garten sowie dessen Aufbau und Bepflanzung. Daneben werden Spielenachmittage, jahreszeitliche Feste, Fußballturniere, Ausflüge auf Fahrrädern und Besuche von Vereinen in der Umgebung durchgeführt. Die Zusammenarbeit zwischen Geflüchteten und Einheimischen im Projekt führt zu einer Begegnung auf Augenhöhe, da alle Lernende sind. Die gemeinsam gefeierten Feste führen Bevölkerung und Geflüchtete zusammen.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Kultur in ländlichen Räumen

10.09.2025

Wilstermarsch Klön.Papeer

Mit dem crossmedialen Projekt entsteht in Wilstermarsch eine regelmäßig erscheinende Zeitschrift, die sich ausschließlich mit regionalen Themen beschäftigt und die Bedarfe der Menschen vor Ort aufgreift. Vor dem Hintergrund der Notwendigkeit eines demokratischen Medienerlebnisses werden relevante regionale Themen identifiziert, Menschen zusammengebracht und der Austausch innerhalb der lokalen Gesellschaft gestärkt. Am Ende entsteht ein erlebbares Medium, das nicht nur lesbar ist, sondern Menschen auf verschiedenen Wegen zusammen- und in einen gemeinsamen Austausch bringt und das Miteinander innerhalb der dörflichen und kleinstädtischen Struktur fördert. Die Inhalte, welche gemeinsam mit den Teilnehmenden bzw. den Menschen vor Ort entwickelt werden, werden in Verbindung mit den sozialen Medien und einem Podcast verschiedenste Zielgruppen erreichen und einbinden. Parallel zur Zeitschrift werden Veranstaltungen zum jeweiligen Themenfeld wie u. a. Workshops, Vorträge, Filmabende, Exkursionen und Vorlesetage mit Diskussion stattfinden, um den Austausch zu fördern und zusätzlich Best-Practice Beispiele in die Region zu tragen.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

19.06.2026

Selbstversorger-Garten für Geflüchtete

Auf einem ca. 1000 Quadratmeter großen Grundstück wird in gemeinschaftlicher Arbeit die Errichtung eines biologischen Selbstversorger-Gartens für Geflüchtete umgesetzt. Der Garten beinhaltet u.a.: Hügelbeet, Hochbeet, Mischkulturenbeet, Kräutergarten, Kompostanlage, Frühbeet, Beerenbeet, Wein-Rankhilfe. Mit den Geflüchteten werden Gartenbänke und ein Tisch aus Paletten gebaut, ebenso eine Wurmkiste aus Paletten und ein Bienenhotel. Zum Abschluss der Gartensaison wird ein 'Kartoffelfest' als Abschlussfest gefeiert, an dem neben den Geflüchteten auch viele Gäste aus der Gemeinde teilnehmen.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Engagement und Ehrenamt

10.09.2025

Junge Täler – Orte, Geschichten und Zukünfte um Oberwiesenthal

Mit dem Projekt wird die aktive Beteiligung junger Menschen an der Gestaltung ihrer Zukunft gefördert. Durch eine Kombination aus kreativen Workshops, kritischem Kartieren, der Initiierung eines Jugendgemeinderats und einem abschließenden Sommerfest mit Wanderausstellung wird eine Plattform geschaffen, auf der junge Menschen ihre Meinungen und Ideen äußern und konkret an Entscheidungsprozessen teilhaben. Die Zusammenarbeit von wissenschaftlicher Expertise, lokalem Engagement und 'Community Building'-Ansätzen dient als Blaupause für andere ländliche Regionen zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und der Teilhabe. Jugendliche lernen, ihre Umgebung bewusst wahrzunehmen, kritisch zu hinterfragen und eigene Ideen für ihr Engagement und ihre Zukunftsvisionen darzustellen. Soziale, ökologische und kulturelle Aspekte des Erzgebirges werden kartographiert und visualisiert, dienen als Grundlage für persönliche und kollektive Erfahrungen und fördern Diskussionen und mögliche Verbesserungen. Der 'Selbstorganisations-Kompass', ein aus dem Projekt hervorgehendes Toolkit, enthält praktische Werkzeuge und Strategien zur Bewältigung von Gemeinschaftsherausforderungen. Er umfasst Module zu kritischem Kartieren, Methoden zu Partizipation und Engagement, nachhaltiger Entwicklung und wird gemeinsam mit den Jugendlichen entwickelt. Dabei werden die Verbundpartner – KITE Design Research GmbH und der Zukunftswerkstatt Wiesenthal e.V. – unterstützt durch das Engagement und die Expertise von lokalen Akteuren und spezialisierten Partnern, wie z. B. der TU Dresden.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

19.06.2026

Kulturtreff Krempermarsch

Der neu eingerichtete offene Treffpunkt ist ein Ort der interkulturellen Begegnung und Kommunikation mit regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen. Unter anderem werden eine wöchentliche Teestube als Anlaufstelle für Geflüchtete oder ein interkulturelles Eltern-Kind-Treffen ins Leben gerufen. Auch ein wöchentlicher Nachhilfeunterricht und ein Nähtreff werden angeboten und verschiedene weitere Veranstaltungen durchgeführt. Der Kulturtreff hat sich als Anlaufstelle für Geflüchtete in Krempe etabliert. Nach dem Abebben der Flüchtlingswelle hat das Amt Krempermarsch die weitere Förderung übernommen. Die wöchentlichen Angebote laufen weiter und auch einzelne Aktionen, wie ein gemeinsamer Busausflug und ein interkulturelles Nachbarschaftsfest, werden vom Kulturtreff aus organisiert und beworben. In Kooperation mit der VHS und anderen Vereinen wird Sprachunterricht angeboten sowie Ferienprojekte und gemeinsames Kochen in der Schulküche.