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Verschiedene Aktivitäten zur Förderung der Mobilität auf dem Land sowie zur Teilnahme an Sport- und Musikkursen
Flüchtlingsfamilien im peripher gelegenen Bönebüttel soll mehr Mobilität und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht und gleichzeitig ehrenamtlich engagierte Einheimische entlastet werden. Zu diesen Zwecken wird ein Siebensitzer beschafft, mit dem Behördengänge, Arztbesuche oder auch Teilnahme an Sport- und Bildungsangeboten ermöglicht bzw. erleichtert werden. Daneben werden Fahrradspenden gesammelt und eine Fahrradwerkstatt eingerichtet, damit den Geflüchteten Fahrräder für Erledigungen zur Verfügung stehen. Zudem sollen für den ehrenamtlich organisierten Musikunterricht Instrumente
Sprachförderung mit Hilfe von Computern
Die ehrenamtliche Sprachförderung wird durch die Anschaffung von PCs unterstützt und durch Selbstlernangebote für Geflüchtete flankiert. In einem bereits vorhandenen Gemeinschaftsraum werden PC-Arbeitsplätze aufgebaut. Nach der Einrichtung der PCs werden für diesen Bereich geschulte Ehrenamtliche die Geflüchteten in die Nutzung von Online-Lernplattformen einführen und sie in der ersten Zeit der Nutzung begleiten. Dass den Gefüchteten auch außerhalb von bzw. zusätzlich zu offiziellen Sprachkursen ein Erlernen der deutschen Sprache ermöglicht wird, trägt zu deren sozialen Teilhabe bei. Ebenso können
Anmietung eines PKWs und Einrichtung eines Fahrdienstes
Ziel des Projekts ist es, ein Mobilitätsangebot für Geflüchtete im ländlichen Raum einzurichten, damit geflüchtete Kinder den Kindergarten oder die Schule besuchen können, Geflüchtete regelmäßig an Sprachkursen und an sozialen und kulturellen Angeboten teilnehmen können und zu ihren Ausbildungsstellen gelangen. Zu diesem Zweck wird ein PKW angemietet und ein Fahrdienst aus Freiwilligen eingerichtet.
PKW für Behördengänge und zum Erreichen von Integrationsmaßnahmen
Im Rahmen des Projekts wird ein PKW zur Erhöhung der Mobilität von Geflüchteten bereitgestellt. Dadurch können Behörden- und Arztgänge flexibler gestaltet werden. Nicht nur Ehrenamtliche, sondern auch Geflüchtete mit Führerschein erledigen eigenständig Fahrten, sowohl zur Unterstützung anderer Geflüchteter als auch zur Erreichung von Integrationsmaßnahmen. Die Koordination des Fahrzeugeinsatzes wird zentral durch einen Ehrenamtlichen übernommen. Das Fahrzeug ist für die Geflüchteten eine Möglichkeit, trotz der im Bereich des ÖPNV nur unzureichenden Versorgung viele wichtige Fahrten selbst oder in
Nähstube für Geflüchtete und Einheimische
In Selent wird eine Nähstube für Geflüchtete und Einheimische eingerichtet. An diesem Ort können Menschen verschiedener Herkunft sowohl Kleidungsstücke und Gebrauchsgegenstände anfertigen als auch Reparaturarbeiten durchführen. Bisher fehlten Orte der Begegnung in Selent und Umgebung, wo sich die Menschen austauschen und näher kennenlernen können. Das Nähen erscheint als sinnvolle Beschäftigung, vor allem für Menschen ohne Arbeitserlaubnis oder Arbeitsplatz. Außerdem besteht großer Bedarf, die erworbenen Kenntnisse in der deutschen Sprache aktiv einzusetzen. Das gemeinsame Handeln verbindet
Tagesfahrt mit Geflüchteten verschiedener Nationalitäten und deren Paten
Die in Bad Berleburg lebenden und betreuten Geflüchteten sollen die Region außerhalb ihres Ortes kennenlernen. Zusammen mit den sie betreuenden Personen verbringen sie einen sorgenfreien und ereignisreichen Tag. Wichtig ist dabei das gemeinsame Erleben von Geflüchteten, deren Familien und den Integrations-Paten. An den Fahrten nehmen ca. 25 erwachsene Geflüchtete, ca. 10 Kinder und Jugendliche sowie ca. 15 erwachsene Betreuer teil. Es findet eine Busfahrt von Bad Berleburg an den Edersee und zurück statt, eine Schiffsfahrt auf dem Edersee mit gemeinsamen Mittagessen und ein Besuch des Wildtierparks
Spezialisiertes Sprachangebot für Frauen mit und ohne Kindern in den Flüchtlingsquartieren
Speziell für geflüchtete Frauen mit und ohne Kinder werden in den Flüchtlingsquartieren Deutschkurse (Sprach- und Alphabetisierungskurse) durchgeführt. Die Unterrichtsräume werden mit Tafeln, Kopierer und Unterrichtsmaterialien ausgestattet. Es finden Einstufungstests statt, um den Stand der Sprachkenntnisse und der Alphabetisierung zu ermitteln. Die Frauen in den Gemeinschaftsunterkünften sind oft isoliert, die Unterkünfte bieten wenig Möglichkeiten, sich in ein Umfeld zu integrieren. Frauen mit kleinen Kindern haben nicht die Möglichkeit, zentral angebotene Deutschkurse zu besuchen. Daher
LandFrauen treffen Migrantinnen beim gemeinsamen Kochen und Essen
In 50 Dörfern der Region treffen sich Pfälzer LandFrauen mit Migrantinnen; sie tauschen sich beim gemeinsamen Kochen und Essen über die Kultur, regionale Gerichte und die Familien aus. Das Zubereiten von landestypischem Essen gibt ein Gefühl von Heimat. Jede Frau, auch wenn sie bisher nur geringe Kenntnisse der deutschen Sprache hat, kann sich einbringen und mitmachen. Die dabei entstehenden Kontakte sind nachhaltig, sie fördern das Verständnis um die jeweils andere Kultur. Das Angebot soll ein isoliertes Leben (Ghettoisierung) der Migrantinnen verhindern, die soziale Integration wird dadurch
Integrationscafé mit Begegnungsmöglichkeiten für Geflüchtete und Einheimische, Qualifizierung von Ehrenamtlichen und Geflüchteten
Es wird ein Integrationscafé für Geflüchtete und Bürgerinnen und Bürger eingerichtet, Geflüchtete qualifiziert und unterstützt und Ehrenamtliche im Asylbereich begleitet und fortgebildet. Dafür stellt die Gemeinde zwei große Räume in der stillgelegten Grundschule gegen eine geringe monatliche Gebühr zur Verfügung. Einheimische und Geflüchtete können sich im Rahmen dieses niederschwelligen Angebots zwanglos begegnen und in der Internetstube und der Nähstube aktiv werden oder im großen Veranstaltungsraum gemeinsame Essen, Kaffeenachmittage, Bastelangebote, Informationsabende, Filmvorträge,
Eine neue Küche für gemeinsame Kochabende mit den Geflüchteten und den Ortsansässigen
Von den Geflüchteten in Vrees kam der Vorschlag, gemeinsame Kochabende mit den Bewohnern des Ortes zu veranstalten. Mit dem Projekt wird nun diese Anregung aufgegriffen und die Voraussetzungen für das gemeinsamen Kochen geschaffen. Dafür wird eine neue Küche gebaut. Diese bietet Platz zum Kochen für mittelgroße Gruppen. Mit der neuen Küche lässt sich ein breites Spektrum an Aktionen anbieten und durchführen. So können nun die gemeinsamen Kochaktionen mit Geflüchteten und Einheimischen durchgeführt werden. Beim Kochen und dem anschließenden Essen kommt es zu vielen Gesprächen. Die Vreeser