Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Regionale Wirtschaft

07.03.2026

Regio.Dorf.Laden

In der Region Spessart wird ein Nahversorgungsnetz mit regionalen Produkten zwischen Dorfläden, Erzeugern und Verarbeitern modellhaft aufgebaut. Zentrale Punkte des Projektes sind der Aufbau eines Nahversorgungsnetzwerkes mit Akquise von Erzeugern und Verarbeitern, die marktfähige regionale Produkte herstellen und der anschließende Aufbau einer Logistikstruktur vom Erzeuger bis in den Dorfladen. Darüber hinaus wird ein Kommunikationskonzept zur Visualisierung regionaler Produkte speziell im Dorfladen entwickelt.Zur Bewerbung der regionalen Produkte im Dorfladen kommen verschiedene Kommunikationsmittel am Point of sale (POS) zum Einsatz, z.B. Regalstopper, Porträts der Landwirte, Flyer, Plakate etc. Um den Erfolg des Projektes zu messen, werden alle Entwicklungsschritte dokumentiert und ausgewertet. Über den Projektzeitraum hinweg werden die Umsatzanteile regionaler Produkte in den Dorfläden im Projektgebiet gemessen. Der Aufbau des Nahversorgungsnetzwerkes erfolgt exemplarisch und die Systematik kann Vorbild für andere Regionen Deutschlands sein. Die Kommunikationsmittel werden beispielhaft entwickelt und sollen auch in anderen Regionen 1:1 umsetzbar sein.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Regionale Wirtschaft

07.03.2026

Online-Markthalle

Im Projekt wird ein Netzwerk aufgebaut, das aus Produzenten regionaler Produkte und Verbrauchern (Einwohner, Gäste, Gastronomen) besteht. Gemeinsam entsteht ein funktionierendes Regionalvermarktungssystem für regionale und regionstypische Produkte als Online-Markthalle. Dabei werden Synergien zwischen Online- und Offline-Markthalle hergestellt. Langfristig soll das Netzwerk von dieser 'Keimzelle' aus in die Region ausgeweitet, der Lieferanten- und Kundenstamm vergrößert werden. Die bestehende Produktpalette erfasst Direkterzeugnisse und wird um hochwertige, in der Region veredelte Produkte erweitert. Das Projekt beinhaltet folgende Elemente: der Aufbau eines Netzwerks aus regionalen Produzenten und Verbrauchergruppen, eines Regionalvermarktungssystems, einer Online-Markthalle, einer Regionalplattform sowie der notwendigen Logistik. Perspektivisch wird ein Wochenmarkt auf Juist und ein Ladenlokal in Norden realisiert. Das Netzwerk kann über die LAG Wattenmeer-Achter in die Region getragen werden. Das Vorhaben besteht aus 6 Projektphasen. Phase 1 dient der Orientierung und Informationsgewinnung sowie dem Erfahrungsaustausch. In den Phasen 2 und 3 wird das Netzwerk aufgebaut und gefestigt. In Phase 4 und 5 werden die Online-Markthalle und der Wochenmarkt vorbereitet und umgesetzt. Phase 6 beinhaltet den Anschub der Regionalvermarktung. Zusätzlich wird eine Zwischen- und Endevaluierung stattfinden.

Regionale Wirtschaft | Engagement und Ehrenamt

07.03.2026

BAG LAG

Bei der ASG soll eine Geschäftsstelle der BAGLAG mit nachfolgend beschriebenen Aufgaben eingerichtet werden. Sie handelt auf Weisung des BAGLAG Vorstands bzw. ihrer Sprecher, unterstützt sie inhaltlich und organisatorisch und stellt die erforderlichen Sachmittel und Reisekosten zur Verfügung. Die Geschäftsstelle wird sich grundsätzlich aus Beiträgen der Mitgliedern der BAGLAG finanzieren und Fördermittel einwerben. Ziel dieser BAGLAG-Geschäftsstelle ist eine effiziente Vertretung der Interessen der in ihr organisierten LAGen. Folgende Massnahmen sollen durchgeführt werden: Organisation und Verwaltung: • Vorbereitung und Durchführung der Gründung einer Rechtsperson • Mitgliederverwaltung • Haushaltsführung • Betreuung und Organisation der BAGLAG Gremien • Sitzungsvorbereitung • Protokollführung • Organisation von Arbeits- und Strategiegruppen auf Bundesebene • Projektentwicklung und Beantragung von Projektmitteln Interessenvertretung: • Vertretung der LEADER-Regionen in den maßgeblichen Gremien des Bundes und der Länder • Vertretung der deutschen LEADER-Regionen in den europäischen ELER-Gremien und Netzwerken • Erarbeitung und Abstimmung von Vorlagen und Stellungnahmen im Rahmen von Beteiligungsprozessen der EU-Kommission, des Bundes und der Länder Netzwerkarbeit • Erfahrungsaustausch zwischen den LEADER-Regionen in Deutschland in Abstimmung mit der DVS • Erfahrungsaustausch/Abstimmung mit europäischen LEADER- Regionen und Netzwerken • Organisation von Informationsveranstaltungen und Tagungen Öffentlichkeitsarbeit: • Aufbau und Pflege Internet-Seite • Entwicklung von Informationsmaterial • Pressearbeit, Newsletter

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Regionale Wirtschaft

07.03.2026

Ludgerushof Spork

Das Projekt 'Mehrfunktionshaus Bocholt-Spork (Ludgerus-Hof) - Entwicklung und Erprobung eines multifunktionalen Filialbetriebs' baut auf dem Engagement der lokalen Akteure in Spork auf, bindet vorhandene Initiativen ein und schafft zusätzliche Angebote (Dienstleistungen und Ehrenamt). Vorgesehen sind die Konzeption und Erprobung eines multifunktionalen, interdisziplinären Filialbetriebs professioneller Dienstleister und die Einbindung des bürgerschaftlichen Engagements. Hierzu werden professionelle Anbieter akquiriert, die ihre Dienstleistungen tage- oder stundenweise in Spork vorhalten. Auf der anderen Seite werden ehrenamtliche Angebote geschaffen, die die professionellen Angebote flankieren (z.B. Hol-/Bringe-/Shuttle-Service) und ergänzen (z.B. Beratungsangebote für Senioren, Gemeinschaftsaktivitäten). Hierzu wird ein Geschäftsmodell entwickelt, welches alle Akteure mit ihren Interessen, vorhandenen Ressourcen und möglichen Wertschöpfungspotenzialen berücksichtigt. Einbezogen werden insbesondere der Besitzer des Grundschulgebäudes, der Vereins Spork Aktiv, die Sporker Bürgergenossenschaft als Betreiber des benachbarten Dorfladens, die potenziellen Dienstleistungsanbieter und die Sporker Bürgerinnen und Bürger. Ergänzende lokale Wertschöpfungsmöglichkeiten im Umfeld des Mehrfunktionshauses sollen durch touristische Angebote und den Ausbau der Direktvermarktung saisonaler Produkte erzeugt werden.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Engagement und Ehrenamt

07.03.2026

Dorf-Lokalmanagement

Um das soziale Miteinander und das Engagement zu stärken und die Versorgungssituation in Mötsch zu verbessern, wird mit der Projektförderung ein Dorf-Lokalmanagement eingerichtet. Die ehrenamtliche Leitung übernimmt der Ortsvorsteher. Für die operative Umsetzung wird eine hauptamtliche Koordinierungskraft mit circa zwölf Stunden/Woche bei der Stadtverwaltung Bitburg angestellt. Im Dorfgemeinschaftshaus wird ebenfalls über die Projektförderung ein Büro als bürgernahe Anlaufstelle eingerichtet. Aufgabe des Dorf-Lokalmanagements ist der Aufbau neuer Begegnungsangebote und die Koordination des Ehrenamtes. Ein weiteres Projekt stellt der monatliche Markt-Treff dar. In einem Onlineshop können regionale Produkte bestellt und dann vor Ort abgeholt werden. Der Markt-Treff dient auch als Treffpunkt in Mötsch: vom Mittagstisch über Kaffee und Kuchen bis hin zu Aktionen wie Spielenachmittagen, Vorführungen oder Elektroschrottannahme. Die Organisation und Umsetzung funktionieren nur mit einem hohen ehrenamtlichen Engagement. Die hauptamtliche Koordinierungskraft übernimmt die Bestellkoordination, die Pflege des Onlineshops, die Abrechnung und Personalplanung. Seit dem Auslaufen der Projektförderung wird das Dorf-Lokalmanagement ehrenamtlich weitergeführt. Dabei steht die Fortführung des Markt-Treffs im Mittelpunkt. Darüber hinaus wird das neue Bürgerbüro auch für andere Angebote wie beispielsweise die Sprechstunde der Gemeindeschwester Plus oder eine Seniorenberatung zur Verfügung stehen.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Engagement und Ehrenamt

07.03.2026

Mehr-Generationen-Dorf

Im Jahr 2012 hat die niedersächsische Gemeinde Bovenden einen Leitbildprozess initiiert. In der Ortschaft Spanbeck gründet sich daraufhin der Verein Gemeinsam für Spanbeck e. V., der sich seither in der Dorfentwicklung engagiert. Er fungiert als Dachorganisation zur Dorfentwicklung, alle anderen bestehenden Dorfvereine sowie der Kirchenrat sind Mitglieder. Der Verein verfolgt das Ziel, Spanbeck zu einem Mehr-Generationen-Dorf zu entwickeln, in dem alle Generationen das soziale Zusammenleben gemeinschaftlich gestalten. Mithilfe der Projektmittel erfolgt der Umbau einer alten Schule zu einem barrierefreien Bürgertreff inklusive eines Außenbereiches mit Sitzbänken und Sportgeräten. Die langfristige Nutzung der Räume wird durch einen Nutzungsvertrag mit 20-jähriger Laufzeit mit der Kirchengemeinde sichergestellt. Ergänzend werden mit den Projektmitteln Informationstafeln an prägnanten Orten des Dorfes angebracht. Insgesamt 23 Schilder weisen auf historische Standorte im Dorf hin. Zudem kann der Ausbau der digitalen Kommunikation innerhalb des Dorfes vorangetrieben werden. Die App 'Der digitale Dorfplatz' dient den Bürgerinnen und Bürgern zur Informationsvermittlung, zum unkomplizierten und lokalen An- und Verkauf, zur Veranstaltungsorganisation, zur Vernetzung in Gruppen über CrossChat und seit 2020 auch zur Bekanntmachung von Sitzungsterminen und Beschlüssen des Rates. Der Verein wird sich nun auch stärker mit dem Thema 'Auch im Alter gut in Spanbeck leben können' beschäftigen. Dem Wissenstransfer kommt im BULEplus eine herausragende Rolle zu, daher wird dieses Projekt 2025 dabei unterstützt, die gesammelten Ergebnisse und Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und in die Breite zu tragen.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Engagement und Ehrenamt

07.03.2026

Mobiles Klingenberg

Im Rahmen des Vorhabens wird das Engagement in den Vereinen gestärkt, Versorgungsangebote gesichert und mehr Mobilität und Barrierefreiheit in den Dörfern hergestellt. Mithilfe der Projektmittel wird eine hauptamtliche Koordinatorin im lokalen Bürgerverein Begegnungszentrum Hilda e. V. eingestellt. Sie kontaktiert alle Vereine in Klingenberg, organisiert und moderiert Vernetzungstreffen. Zur Sicherung der Versorgungsangebote nimmt die Koordinatorin eine flächendeckende Bestandserhebung in allen elf Dörfern vor, unter anderem auch der Lieferzeiten der mobilen Versorger. Alle Angaben werden für jedes Dorf in Flyern aufbereitet. Darüber hinaus finden in jedem Dorf Ortsbegehungen mit Bürgerinnen und Bürgern zu den Bereichen Barrierefreiheit und Sicherheit statt. Die Ergebnisse fließen in das Ortsentwicklungskonzept der Gemeinde ein. Für die älteren Bürgerinnen und Bürger werden rund 30 Vorträge und Workshops zu den Themen barrierearmer Umbau alter Gebäude, Nutzung von Fahrkartenautomaten und Smartphones, Onlineeinkauf oder Nutzung sozialer Medien durchgeführt. Aus dem Prozess wird eine Bewerbung für den Wettbewerb des Freistaates Sachsen 'Ehrenamt stärken – Gemeinschaft gestalten' erarbeitet. Die Gemeinde Klingenberg erhält 100.000 Euro Preisgeld zur Umsetzung der Ideen. Mit diesen Geldern wird die hauptamtliche Koordinatorin weiter finanziert, die digitale Kommunikationsplattform für die Vereine weiterentwickelt, die Bildungsangebote für Ältere fortgeführt und weitere Ideen entwickelt.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Engagement und Ehrenamt

07.03.2026

Genial³

Mit dem Vorhaben werden Akteure im Altenburger Land bei der Umsetzung ihrer Ideen zur Förderung des sozialen Miteinanders durch individuelles Empowerment unterstützt. Mithilfe einer breit angelegten Öffentlichkeitsarbeit und über diverse Multiplikatorinnen und Multiplikatoren wird die Idee kommuniziert. Daraufhin gehen rund 40 Bewerbungen mit Projektideen ein, die das Ziel haben, das soziale Miteinander zu fördern. Nach persönlichen Gesprächen werden 17 Projekte ausgewählt. Diese beschäftigen sich zum Beispiel mit der Bewirtschaftung größerer Höfe, der Nachnutzung leerstehender Immobilien, der Entwicklung eines Online-Vernetzungs-Tools oder interaktiven Kreativvorhaben wie beispielsweise Graffiti- oder anderen Kunstprojekten im öffentlichen Raum. Mit diesen 17 Projekten werden 'Zukunftsverträge' geschlossen, die Ziele des Projekts und Aufgaben regelt. In einem Arbeitsplan werden Arbeitsschritte zur Zielerreichung gemeinsam festgehalten. Die Projekte werden nicht finanziell unterstützt, sondern erhalten ein Coaching, das drei Module umfasst: Modul 1: Individuelle Beratung je Zukunftsvertrag (unter anderem Selbstdarstellung, Öffentlichkeitsarbeit), Modul 2: Themenspezifische Beratung in Workshops und Modul 3: Weiterentwicklung der Arbeitspläne. Im Ergebnis haben rund 50 Prozent der Projekte ihre Ziele erreicht, 25 Prozent teilweise und 25 Prozent haben ihre Ziele nicht erreicht, beziehungsweise das Projekt wird nicht fortgeführt.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Engagement und Ehrenamt

07.03.2026

Kreative für Mecklenburg-Vorpommern

Das Vorhaben wird vom Landesverband für Kultur- und Kreativschaffende Mecklenburg-Vorpommern umgesetzt. Über einen landesweiten Projektaufruf werden Kreativschaffende mit innovativen Projekten im Bereich der sozialen Dorfentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern gesucht. Insgesamt bewerben sich 36 Initiativen. Diese können sich in zehn eintägigen Workshops, sogenannten Kreativ-Labs, der lokalen Bevölkerung sowie Kommunalverwaltung und Politik vorstellen, kollektiv Lösungen erarbeiten und sich vernetzen. Die Kreativ-Labs bestehen jeweils aus drei Teilen: In Impulsvorträgen werden Anregungen zur Weiterentwicklung der Geschäftsmodelle durch erfahrene Akteure gegeben. Darauf folgt eine kollegiale Beratung, bei der sich die Projekte vorstellen und ihre Probleme schildern können. Gemeinsam werden Lösungen entwickelt. Anschließend gibt es Zeit, sich zu vernetzen und Kooperationen zu fördern. Um die Initiativen für die Öffentlichkeit und Politik sichtbarer zu machen, wird anschließend ein Wettbewerb ausgelobt. Eine Jury wählt aus den 36 Vorhaben drei Sieger aus, die Preisgelder in Höhe von 2.000 bis 5.000 Euro zur Umsetzung ihrer Ideen aus der Projektförderung erhalten. Darüber hinaus werden alle teilnehmenden Initiativen im Hinblick auf Fördermöglichkeiten für die Umsetzung der Ideen beraten. Im Rahmen der letzten Phase steht der Wissenstransfer im Fokus. Hierzu werden eine Wanderausstellung über den Wettbewerb und ein Filmbeitrag erstellt.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Engagement und Ehrenamt

07.03.2026

Junge LandFrauen

Gesellschaftliche und demografische Veränderungen erschweren zunehmend die Gewinnung neuer, vor allem jüngerer Mitglieder. Diese Entwicklung bewegt den Deutschen LandFrauenverband, eigene Strukturen kritisch zu hinterfragen und zu überlegen, wie die Zukunftsfähigkeit des ehrenamtlichen Engagements in der Breite durch die Stärkung der Interessen junger Landfrauen gesichert werden kann. Ziel ist es, mit der Initiative 'Junge LandFrauen' ein bundesweites Netzwerk und ein Forum für die gemeinsamen Interessen junger Landfrauen zu entwickeln. Mit den Projektmitteln finanziert der Deutsche LandFrauenverband e. V. die Durchführung von Veranstaltungen und Workshops mit externen Referierenden. In vier vertiefenden Regionalveranstaltungen setzt sich jede Region mit einem Themenschwerpunkt auseinander: Region Nord: Gemeinsam mehr erreichen: Wie finde ich Gehör für meine Anliegen? Region Süd: Weiblich, ländlich, innovativ: Junge Frauen braucht das Land! Region West: Junge Landfrauen für den Vorstand gewinnen und begeistern! Region Ost: Lebens- und Bleibeperspektiven junger Frauen in ländlichen Räumen Es nehmen mehr als 200 junge Landfrauen aus allen 22 Landesverbänden teil. Aus den Veranstaltungen geht ein großes informelles Netzwerk hervor, welches den Austausch junger Landfrauen auch nach Auslaufen der Projektförderung fördert und stärkt. Die Ergebnisbroschüre bietet eine Unterstützung für alle Ortsvereine des LandFrauenverbandes.