Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

10.09.2025

Kulturbauhütte Bergschlößchen

Im Ortsteil Zschöpel der Gemeinde Ponitz im Altenburger Land wird eine generationsübergreifende Begegnungs- und Erholungsstätte zur Erhaltung des ländlich geprägten Dorfbildes, zur Stärkung der Dorfgemeinschaft und zur Verbesserung der Lebensqualität geschaffen. Hierzu sind bauliche Maßnahmen erforderlich: Der Dorfkern wird wiederbelebt, indem das verfallene Gebäude des ehemaligen Restaurants zum Bergschlösschen abgerissen wird. Bereits bei diesen Arbeitsschriten wird die Dorfgemeinschaft einbezogen. So helfen die Einwohnerinnen und Einwohner, Baustoffe zu sichern. Diese werden dann beim Bau der neuen Kulturbauhütte eingesetzt. So können z. B. die alten Dachziegel beim Neubau wiederverwendet werden. Auch anderes vorhandenes funktionstüchtiges Baumaterial wie alte Türen werden wiederverwendet, um das neue Begegnungszentrum für die Dorfgemeinschaft aufzubauen. Realisiert wird das Vorhaben in Teilprojekten unter Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen der Region und in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Ostthüringen sowie der Handwerkskammer Altenburg. Der Neubau verbessert nachhaltig das Leben im Dorf. Hier finden immer wieder - auch nach Abschluss des Projekts - Workshops mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, den Kindern und den Jugendlichen statt. Die Kulturbauhütte dient außerdem als Unterschlupf für Wanderer.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

30.04.2026

Einrichtung eines Begegnungszentrums

Ein Begegnungszentrum wird als Ort für Info- und Bildungsangebote für Geflüchtete, als Kulturzentrum, als Raum für Begegnung zwischen Neubürgern und Einheimischen und als Veranstaltungsraum für interkulturelle Kommunikation und Austausch eingerichtet. Hier finden sowohl Projekte unterschiedlicher Art (Unterricht, Infoveranstaltungen, Filmabende, Fußball-WM schauen usw.) als auch private Feierlichkeiten statt. Nach den gemeinsam ausgeführten Renovierungsarbeiten und Ausstattung mit Teeküche, Bestuhlung, Präsentationsmöglichkeiten usw. erfolgt die Nutzung hauptsächlich durch den Verein 'Freundeskreis Asyl', der sowohl deutsche als auch syrische und afghanische Mitglieder hat, aber auch teilweise durch andere Organisationen für zielgruppenorientierte Zwecke. Als zentrale Anlaufstelle für fast alle Aktivitäten für und von Geflüchteten im Hofheimer Land etabliert sich das 'Café Diwan'.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Kultur in ländlichen Räumen

10.09.2025

Wir in Serwest - Soziale Dorfgemeinschaft mit aktivem Dorfzentrum

Das Hauptziel des Projekts ist die Förderung der sozialen Dorfgemeinschaft im Dorf Serwest durch die Schaffung eines lebendigen Dorfzentrums, bestehend aus Dorfgemeinschaftshaus und Dorfkirche, sowie die gemeinschaftliche Planung und Umsetzung von Aktivitäten unter Berücksichtigung aller sozialer Gruppen. Durch das Projekt sollen die Dorfgemeinschaft aktiviert und gestärkt sowie die Vernetzung mit aktiven Gruppen der anderen Ortsteile gefördert werden. Zur Umsetzung des Projekts sind Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen an der 'Alten Schule' notwendig - wo möglich als gemeinsame, ehrenamtliche Arbeitseinsätze. Es wird ein Nutzungskonzept erar-beitet, so dass eine kostenneutrale Nutzung langfristig möglich ist. Auch die Einbindung und Wiederbelebung der direkt benachbarten Dorfkirche als Veranstaltungsort und tagsüber als geöffnete Kirche ist Ziel des Vorhabens. Die Einwohnerinnen und Einwohner werden durch partizipative Ansätze aktiv in die Dorf-entwicklung eingebunden. Das neu geschaffene Dorfzentrum bietet Raum für Bildungs-, Kultur- und Frei-zeitangebote. Regelmäßige Veranstaltungen wie Dorffrühstücke, Spieltreffs und ein Dorfkino fördern die Gemeinschaft. Eine Dorfmoderatorin koordiniert den Entwicklungsprozess und unterstützt die Bürgerinnen und Bürger in der Planung und Umsetzung von Aktivitäten. Der 'Arbeitskreis Serwest', bestehend aus Menschen der Gemeinde Choring, treibt die Maßnahmen gemeinsam mit dem Ortsbeirat voran. Dieses Projekt bietet einen innovativen Ansatz zur Dorfentwicklung und stärkt durch gemeinschaftliche Aktivitäten und Dienstleistungen die Lebensqualität im ländlichen Raum.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

30.04.2026

Neue Räume, Neuausrichtung der Kleiderkammer und des Deutschunterrichts

Die von den öffentlichen Einrichtungen angebotenen Kurse sind räumlich weit entfernt und können in der Regel erst nach längeren Wartezeiten genutzt werden. Daher wird im Rahmen des Projekts eine Neuausrichtung der Kleiderkammer und des Deutschunterrichts durch Umzug der bestehenden Einrichtung in andere Räumlichkeiten realisiert. Durch die Vermittlung und Vertiefung von Deutschkenntnissen in Wort und Schrift wird die Integration ermöglicht. Die Kleiderkammer wird zusätzlich als Kommunikations- und Informationsbasis und als Begegnungsmöglichkeit für Einheimische und Geflüchtete genutzt. Dabei wird eine gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen, Kirchen und dem Jugendtreff aufgebaut.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Engagement und Ehrenamt

10.09.2025

LandSchafft‘s!-Akademie

Im ländlichen Raum des Altenburger Landes wird ein ehemaliges Wasserschloss mit den Menschen vor Ort und Akteuren der Region zur LandSchafft’s! - Akademie entwickelt, um Abwanderung entgegen zu wirken, Daseinsvor-sorge zu stärken und die Lebensqualität zu steigern. Dabei entsteht unter der Mitwirkung verschiedener Stakehol-der vor Ort durch spielerische Methoden eine eigene Vision der Zukunft ihrer Gemeinschaft. Das Projekt bietet die Chance, gemeinsam an der Frage nach einer guten Zukunft im ländlichen Raum zu arbeiten und einen Anstoß für eine neue, selbstbewusste und aktive lokale Gemeinschaft zu geben. Dies erfordert einen systematischen Wissens- und Ressourcentransfer und gemeinsame Räume als konstruktive Grundlage. In verschiedenen Workshop-Formaten geben dabei lokale Experten ihr technisches und künstlerisches Know-How an die Teilnehmenden vor Ort weiter und die Gemeinschaft erlernt verschiedene Methoden zur gemeinschaftlichen Selbstorganisation. Die Aktivitäten der LandSchafft‘s! - Akademie werden dann mit Unterstützung der Teilnehmenden auf weitere Stand-orte übertragen.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

30.04.2026

Integration durch die Arbeit in der Kreativwerkstatt

In der Kreativwerkstatt werden Geflüchtete und Einheimische sowie 'Alt und Jung' zusammengebracht, indem unter anderem gemeinsam Sorge für den Obst- und Gemüseanbau getragen wird. Elemente sind: Pachtung eines Schrebergartens und Auswahl des Saatguts, Ersteigerung und Beerntung von Kirschbäumen und Verarbeitung der Kirschen, Keltern von Apfelsaft und Verteilung der abgefüllten Tetrapacks an Familien, Weitergabe von Wissen um Haltbarkeit, Hygiene usw. im Bereich Kochen und Vermittlung von Hobbies wie Malen, Specksteinverarbeitung und Patchwork. Damit werden den Geflüchteten unsere offene kulturelle Lebensweise gezeigt, Integration erreicht und die Sprachkenntnisse verbessert.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Mobilität auf dem Land

10.09.2025

Mobiler Dorftreffpunkt Staufenberg

Das Projekt begegnet den Herausforderungen einer strukturschwachen Region, indem ein neuer Dorftreff-punkt mit einem mobilen Bike-Café etabliert und eine Gruppe Ehrenamtlicher aufgebaut wird. Das langfristige Engagement wird mit Weiterbildungen, Coachings und Begleitung durch eine hauptamtliche Koordinationsperson gestärkt. Während der Projektzeit formiert sich eine Gruppe Ehrenamtlicher, die sich für ein lebendiges Gemeindeleben engagieren möchte. Insbesondere werden auch ältere Kinder und Jugendliche angesprochen sich einzubringen, da diese momentan wenig bis gar nicht in das Dorf- und Gemeindele-ben eingebunden sind. Durch regelmäßige Treffen und eine enge Begleitung durch die Koordinationsper-son entsteht eine Gemeinschaft von Aktiven, die Veranstaltungen zu Kultur, Landwirtschaft und Ernährung organisiert, um das Leben im ländlichen Staufenberg lebenswerter zu machen. Parallel dazu wird ein mobiler Dorftreffpunkt mit Café-Atmosphäre geschaffen, um den sich das wiederbelebte Dorfleben konkretisieren kann. Mit E-(Lasten-)Rädern und Anhängern wird regelmäßig Café-Flair und gemeinschaftliches Leben an öffentliche Orte in den Ortsteilen von Staufenberg gebracht. Dort entstehen spontan Gespräche oder sie werden durch anregende Fragen auf Zetteln unter den Kaffeetassen angestoßen. Punktuell wird der mobile Treffpunkt von einer professionellen Moderation begleitet, die Fragen und kreative Gesprächsimpulse zu kontroversen Themen des Lebens auf dem Land und Lösungsansät-zen mitbringt.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

30.04.2026

Einrichtung eines Veranstaltungs- und Begegnungsortes

Ein ehemaliger Verkaufsraum wird Veranstaltungs- und Begegnungsort für Einheimische und Geflüchtete. Schwerpunkt sind u.a. Angebote für Frauen mit kleinen Kindern und die Stärkung des Ehrenamts.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft | Engagement und Ehrenamt

10.09.2025

Interkulturelle Pop-Up-Begegnungsstätten

Ziel der interkulturellen Pop-Up-Begegnungsstätten ist es, ein modulares Angebot der interkulturellen Kompetenzvermittlung für in ländlichen Räumen lebende Menschen bereitzustellen, um eine inklusive Gemeinschaft zu fördern und das kulturelle Miteinander zu verbessern. Im Rahmen eines partizipativen Ansatzes sollen beide Zielgruppen – Menschen mit Migrationshintergrund und die Einheimischen der Region – eingeladen werden, ein interaktives, modulares und ortsunabhängiges Workshopformat zu kreieren. Angeleitet von erfahrenen Trainerinnen und Trainern sollen so sogenannte interkulturelle Pop-Up-Begegnungsstätten entstehen. Diese Methodik kann dann von Gemeinden, Vereinen und anderen gesellschaftlichen Gruppen als ortsunabhängiges Format genutzt werden und so vielfach Wirkung erzielen, indem sie die Basis für eine Inklusion aller in der ländlichen Region lebenden Menschen stärkt. Zielgruppe sind alle Menschen in den ländlichen Räumen, die sich interkulturell weiterbilden möchten, unabhängig von Alter, Religion, ethnischer Zugehörigkeit, Geschlecht oder eventuellen Einschränkungen. Besonderer Fokus wird jedoch auf die Einbeziehung von Menschen mit Migrationshintergrund gelegt.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

30.04.2026

Generationenübergreifende Integration von Geflüchteten

Der generationenübergreifende Ansatz in den Projekten des Mehrgenerationenhauses wird auf Projektarbeiten mit Geflüchteten projiziert. Dabei werden nicht nur die jungen Männer gesehen, sondern es werden auch die älteren Menschen und speziell die Frauen angesprochen, die meistens in ihren Haushalten verbleiben und den Integrationsprozess verpassen. Dabei werden Sprachkenntnisse ausgebaut. Die Geflüchteten werden kulturell vernetzt und nach Möglichkeit werden Jobs und Ausbildungsplätze vermittelt. Durchgeführt werden Netzwerkarbeit, Öffentlichkeitsarbeit, eine Kennenlernphase (Gespräche führen, was die Geflüchteten bewegt und wozu sie Lust haben), eine Projektphase mit kulturellen Angeboten, Kochangebote und weitere Schulungsangebote in Verbindung mit PC-Schulungen in einem Internet- und Kulturcafé.