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Integration durch Ausbildung und Arbeit
Umgesetzt wird ein Projekt zur Integration von Geflüchteten durch Ausbildung und Arbeit. Dabei ist das ehrenamtliche Engagement der Schlüssel zu einer nachhaltigen Integration im ländlichen Raum.
Bereitstellung eines Fahrzeugs und ehrenamtlich organisierter Fahrdienst
Umgesetzt wird ein Projekt zur Unterstützung der Mobilität geflüchteter Menschen. Durch Bereitstellung eines neunsitzigen Kraftfahrzeugs und eines ehrenamtlich organisierten Fahrdienstes werden den Geflüchteten Behördengänge, Arztbesuche, Besorgungen, kulturelle Veranstaltungen usw. ermöglicht.
120 Kinder "beziehen" für fünf Tage "ihre" (Zelt-)Stadt
Umgesetzt wird ein Bildungsprojekt für 120 Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren. Die Kinder 'beziehen' für fünf Tage 'ihre' (Zelt-)Stadt. Sie wählen die ZeltsprecherInnen (das Parlament) und den/die Bürgermeister/In und entscheiden sich täglich für zwei Arbeitsangebote. Sie verbringen den Tag selbständig in gut geführten Kinder- und Jugendgruppen sowie bei den Bastel- und Workshop-Angeboten der Kinderstadt.
Gemeinsames Kochen und Erstellung eines Kochbuchs
Das Kochprojekt mit Kinderbetreuung schafft ein Integrationsangebot, das sowohl von den Frauen als auch von deren Familien akzeptiert wird und nachhaltig wirkt. Sprachbildung in Wort und Schrift wird über die Planung der Folgewoche und die Dokumentation der laufenden Woche in einem Kochbuch erreicht. Die 'Kochwerkstatt' fördert das Prinzip des gemeinsamen Handelns und der Übernahme von Verantwortung. Das Gelingen jedes wöchentlichen Termins hängt davon ab, dass die Teilnehmerinnen ihre Verantwortung für gemeinsame Planung, den erforderlichen Einkauf mit Abrechnung der Belege und das zuverlässige
Alphabetisierung im Sozialraum
Erwachsene Geflüchtete, bei denen herkömmliche Sprachkurse keine Erfolge zeigten und auch Alphabetisierungskurse kaum Lernerfolge brachten, sollen gut lesen und etwas schreiben sowie darüber hinaus auf dem Sprachniveau A1 verstehen lernen. Dafür treffen sich Teilnehmer des Projekts mit ihren 'Lesementoren' im Verhältnis von mindestens 1:2 (max. 15 Personen) an Lernorten unterschiedlichster Art im Sozialraum (z.B. Bücherei, Heimatmuseum, Freibad). Dabei werden vorab verteilte einfache Geschichten mit etwa 20 darin vorkommenden neuen Wörtern gemeinsam geübt.
Änderungsschneiderei
Für weibliche Asylsuchende wird ein Angebot zur selbständigen Arbeit geschaffen. Den Frauen wird durch die Einrichtung einer Nähwerkstatt und die gespendeten Kleider die Möglichkeit gegeben, durch Änderungen nach eigenem Wunsch für die eigene Bekleidung zu sorgen. Hierdurch soll die Eigenständigkeit der weiblichen Asylsuchenden gefördert werden. In der Nähwerkstatt sollen Frauen aus unterschiedlichen Kulturen (einheimische Frauen und weibliche Asylsuchende) zusammenarbeiten. Zur Umsetzung des Projekts werden Nähmaschinen und Nähutensilien angeschafft und eine Nähwerkstatt eingerichtet.
Integrative Kunstkurse für Kinder, Jugendliche und Frauen
Es werden integrative Kunstkurse für Kinder, Jugendliche und Frauen mit und ohne Migrationshintergrund durchgeführt und in diesem Rahmen verschiedene kleinere Projekte realisiert.
Gestaltung von Aufenthaltsgelegenheiten
Ortsansässige Geflüchtete, einheimische Jugendliche und internationale Gäste schaffen gemeinschaftlich aus alten Bauwagen ansehnliche Aufenthaltsgelegenheiten und gestalten diese künstlerisch. Alle Beteiligten planen, entwerfen, bauen auf und gestalten gemeinsam für die unterschiedlichsten gemeinsamen Veranstaltungen und Freizeiten. Die Aufenthaltsgelegenheiten werden intensiv genutzt bei Umweltcamps, außerschulischen Bildungsveranstaltungen, Freizeiten, Workshops oder Festen.
Bau einer Naturbühne auf dem Dorfplatz
Im neuen 'integrativen Abenteuerland' wird gemeinsam mit Geflüchteten, dem ortsansässigen Kleinkunst-Theater und Ehrenamtlichen unter Anleitung eine Naturbühne auf dem Dorfplatz gebaut.
Zusammenkommen von Geflüchteten und Einheimischen
Durch verschiedene Events in den Bereichen Musik, Theater und Sport wird ein Kulturaustausch zwischen Geflüchteten und Einheimischen angestoßen und dieser durch weitergehende regelmäßige Veranstaltungen, wie Musik- und Theaterrunden, gefestigt. Im Rahmen eines interkulturellen Begegnungsfestes, von Workshops und Kursen werden durch das gemeinschaftliche Tun Mauern aufgebrochen und Vertrauen auf allen Seiten aufgebaut. Außerdem wird die Bereitschaft von Betrieben geweckt, Praktika, Ausbildungen oder Anstellungen zu ermöglichen. Es etablieren sich dauerhafte 'Patenschaften'. Musikunterricht/gemeinsames