Regionale Wirtschaft

29.04.2026

Studie zur Gleichstellung in der Landwirtschaft

Ziel des Forschungsvorhabens ist es, vorhandene Daten der amtlichen Statistik und weiterer nationaler Datenquellen zu zentralen Indikatoren der Gleichstellung der Geschlechter für die Landwirtschaft auszuwerten und in Form einer regelmäßig aktualisierbaren Publikation zu berichten. Bisher nicht erhobene Gleichstellungsindikatoren u.a. Gender Care Gap sollen in Form einer eigenen Befragung für den Bereich Landwirtschaft erhoben werden.

Regionale Wirtschaft

29.04.2026

Studie zur Situation von Gründerinnen und Unternehmerinnen in ländlichen Räumen

Das explorative Vorhaben nutzt Fokusgruppen in unterschiedlichen ländlichen Regionen Deutschlands, um zu identifizieren, welche Herausforderungen Gründerinnen und Unternehmerinnen in ländlichen Räumen überwinden mussten, was wichtige Faktoren für den Erfolg waren und in wie weit die Unterstützungs- und Förderangebote etwa der Kammern sowie der nationalen und EU-Förderprogramme den Bedarfen der Unternehmerinnen in verschiedenen Phasen der Gründung entsprechen. Im empirischen Teil der Studie werden die Sektoren Handwerk und Dienstleistungen berücksichtigt und mit bestehenden Ergebnissen aus dem Landwirtschaftssektor verglichen.

Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

29.04.2026

Begegnungsorte für Dialog auf dem Land

Im Projekt 'Begegnungsorte für Dialog auf dem Land' (DIALAND) werden Begegnungsorte identifiziert, die den Kontakt über soziale Milieus hinweg fördern sowie sichere Rückzugsräume für bestimmte Gruppen bieten. Das Projekt zielt darauf ab: (1) inklusive und exklusive Begegnungsorte in exemplarisch ausgewählten Kleinstädten und Landgemeinden nach dem Ansatz von Spenger et al. (2023) für benachteiligte Personengruppen am Beispiel von Neuzugewanderten und Rückkehrern zu identifizieren und dabei sowohl Inter-aktionen über Milieugrenzen hinweg (social bridges) also auch innerhalb von Rückzugsräumen von communities (social bonds) zu berücksichtigen; (2) ein Bewertungsraster (score) zur Relevanz von identifizierten dritten, sozialen Orte für benachteiligte Personengruppen zu erstellen von vielfältigen lokalen Akteuren zu validieren; (3) ein Monitoring-Instrument für Begegnungsorte zu entwickeln, das Kommunen und weitere Akteure der sozialen Dorf- und ländlichen Entwicklung dazu befähigt, die Dynamiken dieser Orte (Relevanz, materiell-strukturelle Merkmale, Zielgruppen) im Zeitverlauf zu beobachten und sie für ländliche Gesellschaften zu erschließen. Das Projekt schließt an die Beobachtungen an, dass sich Begegnungsorte in ländlichen Räumen wandeln und neue, dritte und soziale Orte von unterschiedlichen Akteuren initiiert werden – teils auch mit vorübergehendem, temporärem Charakter. Die Sensibilisierung für inklusive Begegnungsorte als wichtige Voraussetzung für sozialen Zu-sammenhalt und exklusive, nur bestimmten Personengruppen zugängliche Orte als Orte des Wohlbefindens, kann der sozialen Dorf- und die ländliche Entwicklung bisher wenig beachtete Handlungsfelder erschließen.

Digitalisierung auf dem Land

29.04.2026

KiKo - KI-Kompetenzen deutscher Unternehmen

Das Forschungsprojekt erfasst und analysiert den aktuellen Stand der KI-Kompetenzen in deutschen Unternehmen. Dabei wird eine Differenzierung nach verschiedenen KI-Technologien und Anwendungsbereichen vorgenommen, um ein detailliertes Bild der räumlichen Verteilung dieser Kompetenzen zu erstellen. Das Projekt wertet öffentlich zugängliche Texte von Unternehmenswebseiten aus, da diese eine differenzierte Darstellung der KI-Nutzung auf Unternehmensebene ermöglichen. Durch die Analyse unterschiedlicher Technologien und Anwendungsbereiche können zudem Rückschlüsse auf mögliche Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen Räumen gezogen werden. Gleichzeitig erlaubt die Datenbasis eine Darstellung der zeitlichen Entwicklung der KI-Nutzung über mindestens fünf Jahre. Auf dieser Grundlage werden folgende Forschungsfragen beantwortet : • Wie sind unternehmensbezogene KI-Kompetenzen in Deutschland räumlich verteilt? • Wie haben sich die KI-Kompetenzen von Unternehmen über die Zeit entwickelt? Technisch wird hierbei die Datenbank 'CommonCrawl' (https://commoncrawl.org/) genutzt, in der Webseitentexte archiviert werden. Auf Basis der Texte identifiziert das Projekt die unternehmerischen KI-Kompetenzen anhand von Schlüsselwörtern und deren Einbettung. Ein Nebennutzen ist somit die Generierung eines systematischen Datensatzes von Unternehmenswebsite-Texten, die für weitere Analysen – unabhängig von der KI-Thematik – verwendet werden können.

Digitalisierung auf dem Land

29.04.2026

Haushaltsdaten meets SDG – Transparenz und Nachhaltigkeit im Amt Hohe Elbgeest

Im Rahmen der Förderung wird die Transparenz und Nachvollziehbarkeit öffentlicher Mittel gewährleistet. Durch die verständliche Darstellung der Daten wird die Zivilgesellschaft motiviert, einen aktiven Beitrag am Beteiligungsprozessen zu leisten. Dem kommunalpolitischen Ehrenamt dienen die Daten als Diskussions- und Entscheidungsgrundlage. Auch Wirtschaft und Forschung nutzen die gesammelten Daten gut. Im Bereich der Verwaltung werden die Bereiche identifiziert, in denen Verbesserungen zur Erfüllung der SDGs möglich sind. Dies führt zu einer gezielteren Planung und Ressourcennutzung.

Digitalisierung auf dem Land

29.04.2026

KiKo - KI-Kompetenzen deutscher Unternehmen

Das Forschungsprojekt erfasst und analysiert den aktuellen Stand der KI-Kompetenzen in deutschen Unternehmen. Dabei wird eine Differenzierung nach verschiedenen KI-Technologien und Anwendungsbereichen vorgenommen, um ein detailliertes Bild der räumlichen Verteilung dieser Kompetenzen zu erstellen. Das Projekt wertet öffentlich zugängliche Texte von Unternehmenswebseiten aus, da diese eine differenzierte Darstellung der KI-Nutzung auf Unternehmensebene ermöglichen. Durch die Analyse unterschiedlicher Technologien und Anwendungsbereiche können zudem Rückschlüsse auf mögliche Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen Räumen gezogen werden. Gleichzeitig erlaubt die Datenbasis eine Darstellung der zeitlichen Entwicklung der KI-Nutzung über mindestens fünf Jahre. Auf dieser Grundlage werden folgende Forschungsfragen beantwortet : • Wie sind unternehmensbezogene KI-Kompetenzen in Deutschland räumlich verteilt? • Wie haben sich die KI-Kompetenzen von Unternehmen über die Zeit entwickelt? Technisch wird hierbei die Datenbank 'CommonCrawl' (https://commoncrawl.org/) genutzt, in der Webseitentexte archiviert werden. Auf Basis der Texte identifiziert das Projekt die unternehmerischen KI-Kompetenzen anhand von Schlüsselwörtern und deren Einbettung. Ein Nebennutzen ist somit die Generierung eines systematischen Datensatzes von Unternehmenswebsite-Texten, die für weitere Analysen – unabhängig von der KI-Thematik – verwendet werden können.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

29.04.2026

Anlauf- und Begegnungsstelle für Menschen mit Migrationshintergrund

Gemeinsam mit dem ortsansässigen Kooperationspartner wird eine Anlauf- und Begegnungsstelle für Menschen mit Migrationshintergrund geschaffen. Hilfe- und Ratsuchende erfahren dort Unterstützung und Begleitung durch ehrenamtliche Helfer. So werden speziell auf die Bedürfnisse ausgerichtete Angebote zur Integration ausgearbeitet und Lösungen zur Hilfe angeboten. Durch gemeinschaftliche Aktivitäten zur Freizeitgestaltung werden zudem Gruppen zur Selbsthilfe aufgebaut und das Miteinander gefördert. Gemeinsame Aktivitäten können beispielsweise miteinander basteln und spielen, aber auch die Bewirtschaftung der vereinseigenen Streuobstwiese sein. Zudem soll die Begegnungsstätte dem gegenseitigen bereichernden Umgang und Austausch zwischen den Dorfbewohnern aller Altersgruppen, den Menschen mit und ohne Behinderung, zwischen Altansässigen und zugezogenen Migranten dienen.

Regionale Wirtschaft |

29.04.2026

Einrichtung einer Nähwerkstatt mit fünf Nähmaschinen, Anschaffung von zwei Laptops zum selbstständigen Lernen sowie ein Sommerfest

Im Projekt wird zum einen eine Nähwerkstatt mit 5 Nähmaschinen für Neu- und Altbürgerinnen eingerichtet. Durch die Nähwerkstatt sollen die geflüchteten Frauen aus der Isolation geholt werden. Die Frauen werden zunächst mit der Nähmaschine vertraut gemacht, um dann in kleinen Gruppen handarbeiten zu können. Weiterhin werden zwei Laptops zum selbstständigen Lernen angeschafft. Nur durch das Erlernen der Sprache ist Integration möglich. Die Laptops sollen selbständiges Lernen ermöglichen. Durch die Anschaffung der Laptops soll der Sprachunterricht individueller gestaltet werden. Fortgeschrittene können so selbstständig arbeiten. Schließlich wird ein internationales Sommerfest veranstaltet, das der Begegnung von Neu- und Altbürgern dient.

Regionale Wirtschaft |

29.04.2026

Internationales, integratives Fußballturnier

Ziel des Vorhabens ist die Integration von Asylbewerbern und behinderten Menschen bei einem dreitägigen internationalen und integrativen Fußballturnier mit 25 Mannschaften. Von den 225 Asylbewerbern in Kirchberg spielen ca. 30 in den Mannschaften des FC Durcheinander. Sie spielen gerne in Turnieren mit Mannschaften aus anderen Flüchtlingsunterkünften und aus anderen Bereichen wie Behinderteneinrichtungen. Die Menschen sollen lernen, miteinander fair zu spielen und gegenseitig aufeinander Rücksicht zu nehmen. Die Ausschreibung und die Einladung zu dem Turnier erfolgt an viele Gruppen, die bei anderen Fußballturnieren schon mitgespielt haben.

Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

29.04.2026

Integration geflüchteter Frauen/Mütter nach dem Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe und Mithilfe

Die Integration geflüchteter Frauen/Mütter wird durch Förderung ihrer Eigenständigkeit und ihrer Teilhabe am Leben in der dörflichen Gemeinschaft gefördert (Empowerment). Dazu werden verschiedene Angebote, wie Beratungen zu bedürfnisorientierten Themen, Sprachunterricht, Begegnungen in internationalen Frauengruppen, Teilnahme an Frauenhilfsprogrammen gegen Gewalt, Entspannungstraining bei großen Belastungen und ein PC-Arbeitsplatz, etabliert. Aufsuchende Beratung als vertrauensbildende Maßnahme ist eine wichtige Grundlage für den Projekterfolg.