Digitalisierung auf dem Land | Regionale Wirtschaft

01.05.2026

Außenarbeit: 5G-vernetzte digitale multimediale Arbeitsassistenzsysteme im ländlichen Teil des Märkischen Kreises (MK-Land)

Mit dem ausgebauten 5G-Netz im Märkischen Kreis bietet sich zum ersten Mal die Möglichkeit, auch im ländlichen Raum Arbeit 4.0 umzusetzen: Durch die Kopplung einzelner Campusnetze mit dem öffentlichen 5G-Netz können neue Formen der digitalen Arbeitsunterstützung, aber auch Teilhabe und Daseinsvorsorge organisiert werden – sei es in der Pflege, im Handwerk, in der Montagearbeit an dezentralen Arbeitsorten oder für Menschen mit spezifischen Beeinträchtigungen. Das hierzu geplante Modell- und Demonstrationsvorhaben '5G-Außenarbeit' steht auf drei Standbeinen: Ein 5G Demonstrations- und Reallabor am Standort der Iserlohner Werkstätten (ISWE), eine mobile Roadshow für Demonstrationen und Vorträge sowie leihweise zur Verfügung gestellte 5G-Campusnetze und 5G-fähige Endgeräte. Darüber hinaus werden für die wissenschaftliche Begleitung des Verbundprojekts die Bedarfe und Wünsche für 5G-basierte Arbeitsunterstützung als Beitrag zur Teilhabe und Daseinsvorsorge des Mittelstands analysiert. Kernzielgruppe im MK-Land sind somit KMU und ihre Beschäftigten mit (geplanten )Außenarbeitsplätzen im Märkischen Kreis außerhalb von Iserlohn, Lüdenscheid und Menden. Ein Schwerpunkt bilden KMU, die in der Außenarbeit arbeitssuchende Menschen, Menschen mit bisher prekären Beschäftigungsverhältnissen, Menschen mit spezifischen Einschränkungen (Un- und Angelernte, Behinderte usw.) und Menschen in spezifischen sozialen Lagen (Alleinerziehend, Flüchtling usw.) mit Hilfe von 5G basierten Unterstützungssystemen beschäftigen wollen. Im Rahmen des Transfers der Projektergebnisse sind KMU/Arbeitnehmer in anderen ländlichen Regionen Zielgruppe des Projektes. GBB übernimmt dabei schwerpunktmäßig die Bedarfsanalyse, Evaluation und Transfer der Projektergebnisse sowie das Management des Gesamtprojektes.

Digitalisierung auf dem Land | Regionale Wirtschaft

01.05.2026

Außenarbeit: 5G-vernetzte digitale multimediale Arbeitsassistenzsysteme im ländlichen Teil des Märkischen Kreises (MK-Land)

Mit dem ausgebauten 5G-Netz im Märkischen Kreis bietet sich zum ersten Mal die Möglichkeit, auch im ländlichen Raum Arbeit 4.0 umzusetzen: Durch die Kopplung einzelner Campusnetze mit dem öffentlichen 5G-Netz können neue Formen der digitalen Arbeitsunterstützung, aber auch Teilhabe und Daseinsvorsorge organisiert werden – sei es in der Pflege, im Handwerk, in der Montagearbeit an dezentralen Arbeitsorten oder für Menschen mit spezifischen Beeinträchtigungen. Das hierzu geplante Modell- und Demonstrationsvorhaben '5G-Außenarbeit' steht auf drei Standbeinen: Ein 5G Demonstrations- und Reallabor am Standort der Iserlohner Werkstätten (ISWE), eine mobile Roadshow für Demonstrationen und Vorträge sowie leihweise zur Verfügung gestellte 5G-Campusnetze und 5G-fähige Endgeräte. Darüber hinaus werden für die wissenschaftliche Begleitung des Verbundprojekts die Bedarfe und Wünsche für 5G-basierte Arbeitsunterstützung als Beitrag zur Teilhabe und Daseinsvorsorge des Mittelstands analysiert. Kernzielgruppe im MK-Land sind somit KMU und ihre Beschäftigten mit (geplanten) Außenarbeitsplätzen im Märkischen Kreis außerhalb von Iserlohn, Lüdenscheid und Menden. Ein Schwerpunkt bilden KMU, die in der Außenarbeit arbeitssuchende Menschen, Menschen mit bisher prekären Beschäftigungsverhältnissen, Menschen mit spezifischen Einschränkungen (Un- und Angelernte, Behinderte usw.) und Menschen in spezifischen sozialen Lagen (Alleinerziehend, Flüchtling usw.) mit Hilfe von 5G basierten Unterstützungssystemen beschäftigen wollen. Im Rahmen des Transfers der Projektergebnisse sind KMU/Arbeitnehmer in anderen ländlichen Regionen Zielgruppe des Projektes. GBB übernimmt dabei schwerpunktmäßig die Bedarfsanalyse, Evaluation und Transfer der Projektergebnisse sowie das Management des Gesamtprojektes.

Kultur in ländlichen Räumen

01.05.2026

Neue Spielräume

Das Vorhaben ermöglicht ländlichen Grundschulen in Niedersachsen qualitativ hochwertiges Kinder- und Jugendtheater unkompliziert und günstig zu buchen. Die Kindertheaterstücke und theaterpädagogischen Angebote werden von einer Fachjury ausgewählt, um die kulturelle Bildung in ländlichen Gebieten zu stärken und somit auch als attraktiver Teil die notwendige Grundversorgung abzudecken. Wichtig dabei ist nicht nur handwerkliche Qualität, sondern es geht auch um neue und experimentelle Formate und um die Verknüpfungen mit theaterpädagogischen Ansätzen. So können die Schulen verschiedene Pakete buchen, die von 'Theaterstück und Nachgespräch' bis hin zum ganzen Theatertag mit spiel- und theaterpädagogischen Angeboten reichen. Der Zugang über die Schule wurde bewusst gewählt, um alle Kinder zu erreichen und mitzunehmen, jedoch müssen die Theatererlebnisse nicht ausschließlich dort stattfinden. Sie können auch an anderen, besonderen Orten veranstaltet werden. Ziel des Vorhabens ist es, möglichst viele Schülerinnen und Schüler mit der Vielfältigkeit der Kunstform Theater vertraut zu machen und somit eine Basis für ein vielfältiges und modernes Kulturleben auf dem Land zu unterstützen. Dem Wissenstransfer kommt im BULEplus eine herausragende Rolle zu, daher wird dieses Projekt 2025 dabei unterstützt, die gesammelten Ergebnisse und Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und in die Breite zu tragen.

Digitalisierung auf dem Land |

01.05.2026

Digitaler Gruppenfunk mit drohnenbasierter Schließung von Funklöchern

Eine wesentliche Grundlage für einen erfolgreichen Einsatz von Such- und Rettungsdiensten in ländlichen Regionen ist eine zuverlässige Kommunikation. Breitband-Datennetze bieten hier die Chance, private Rettungsorganisationen untereinander effizienter zu koordinieren sowie in übergeordnete Strukturen zu integrieren. Das Verbundprojekt 'DGDS' zeigt am Beispiel der Rettungshundestaffeln in Bayern, wie diese Chancen genutzt werden können. Dafür wird eine Kombination aus verschiedenen neuen Technologien entwickelt und erprobt: Zunächst sollen GPS-Sender-Halsbänder ermöglichen, Standortdaten der Rettungshunde über Mobilfunk an die Hundeführenden zu übertragen. Diese Daten müssen wiederum zusammen mit den Standortdaten der Hundeführenden und Suchgruppenhelfenden an die Zugführenden weitergeleitet werden. Dafür werden MCPTT-Anwendungen (Mission Critical Push to Talk Protokoll, eine sprechfunkähnliche Verbindung am Smartphone via App-Lösung) eingesetzt. Für die Datenübertragung soll dabei das öffentliche Mobilfunknetz genutzt werden. An Einsatzorten, an denen die Netzabdeckung dafür nicht ausreicht, wird ein drohnengestütztes Mobilfunknetz als Kommunikationsrelais aufgebaut. Neben der Erprobung dieser Technologiekombination im Rettungsdienst wird im Projekt zudem untersucht, wie diese für weitere Nutzergruppen in ländlichen Räumen sicht- und nutzbar gemacht werden kann und auf diese Weise Vorbehalte abgebaut werden können.

Kultur in ländlichen Räumen

01.05.2026

Neuland - ein kulturelles Jugendbeteiligungsprojekt

Das Projekt unterstützt Jugendliche in ländlichen Regionen Sachsens darin, ihre kreativen Ideen für ihre Stadt, ihr Dorf oder ihre Gemeinde umzusetzen und ihr Lebensumfeld aktiv mitzugestalten. Hierbei werden verschiedene Konzepte, vom wöchentlichen Hip-Hop Kurse, über eigene Filmdreharbeiten oder künstlerische Neu- bzw. Umgestaltung von ungenutzten Räumen und Flächen bedacht. Mit dem Modellprojekt werden für junge Menschen Zugänge zu künstlerischer und kultureller Betätigung in ihrer Gemeinde geschaffen und Freiräume für kulturelle Entfaltungsmöglichkeiten eröffnet, damit sie gleichzeitig an einer kulturellen Belebung von Orten in ländlichen Regionen mitwirken können.

Kultur in ländlichen Räumen

01.05.2026

Kultursommer Krempermarsch 2019

Ziel des Projektes ist es, Kunst und Kultur an öffentliche Orte der Krempermarsch zu tragen und sichtbar zu machen, neue Zielgruppen anzusprechen und Kooperationen einzugehen. Die Projektplanung und -umsetzung übernimmt ein 'Kümmerer', der die Kulturszene der Krempermarsch kennt, in der Region vernetzt ist und das Projekt von Beginn an managt und unterstützt. Vom Gesangsverein über Theatergruppen hin zu den bildenden Künsten - alle Kulturgruppen werden angesprochen und einbezogen. Aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürgern können sich einbringen. Während des Sommers werden in Workshops mit Unterstützung von professionellen Künstlerinnen und Künstlern neue Kunststücke einstudiert, Kunstwerke geschaffen und ein gemeinsames Programm eingeübt. Den Höhepunkt des Kultursommers bildet eine Open-Air-Veranstaltung auf dem Marktplatz in Krempe. Hier stellen die Künstlerinnen und Künstler gemeinsam ihre Werke vor. In einem Nachbereitungstreffen werden die Akteurinnen und Akteure den Sommer Revue passieren lassen und die Ergebnisse in ein erstes, gemeindeübergreifendes Kulturkonzept fließen lassen, welches auch von der Kommunalpolitik getragen wird.

Kultur in ländlichen Räumen

01.05.2026

Kultur in ländlichen Räumen zwischen endogenen und exogenen Faktoren (Krux)

Vitales Kulturgeschehen in ländlichen Räumen ist ein wichtiger Faktor der Lebensqualität. Dabei sind kulturelle Angebote stets in lokale (‚endogene‘) und überregionale (‚exogene‘) Kontexte eingebettet. Bislang ist wenig bekannt, welches Verhältnis endogene und exogene Akteure, deren Ressourcen und Netzwerke im Hinblick auf eine erfolgreiche Kulturarbeit in ländlichen Räumen spielen. Ziel des Projekts Krux ist es, die endogenen und exogenen Faktoren systematisch zu analysieren. Auf dieser Basis werden sodann Angebots- und Nachfragepotenziale für die kulturelle, soziale und ökonomische Tragfähigkeit kultureller Aktivitäten identifiziert. Das Projekt operationalisiert auf zwei Ebenen – zum einen wird eine bundesweite Scoping-Analyse vorgenommen, zum Zweiten werden vertiefende regionale Fallstudien analysiert. Anhand konkreter Fallbeispiele werden Einflussfaktoren identifiziert. In der Operationalisierung wird ein Angebots-Mapping, ein Wertschöpfungs-Mapping und eine Netzwerkanalyse durchgeführt. In einer abschließenden Transfer-Phase werden Zukunftswerkstätten durchgeführt. Die Erkenntnisse werden als praktische Hilfestellungen aufbereitet, um gezielt endogene bzw. exogene Potenziale für ein vitales Kulturgeschehen zu identifizieren und aktivieren.

Kultur in ländlichen Räumen

01.05.2026

TheaterLandLeben

'TheaterLandLeben' bringt Schülerinnenn und Schülern in der eigenen Schule mit der Kunstform Theater in Kontakt. Das Vorhaben findet in verschiedenen ländlichen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns statt, in denen es bislang nur ein rares Kulturangebot gibt. Gerade hier ist insbesondere Kindern und Jugendlichen der Zugang zu künstlerischen Angeboten und kultureller Bildung über den direkten Kontakt mit professionellen Künstlerinnen und Künstlern häufig erschwert, wenn nicht gar unmöglich. 'TheaterLandLeben' ermöglicht Schulen, Kindern und Jugendlichen auf verschiedenen Ebenen Theater und damit verbundene darstellende Formen wie Musik und Tanz kennenzulernen. So lässt sich Theaterarbeit im erweiterten Schulalltag zunehmend verankern. Neben dem Hauptziel – Jugendliche nachhaltig für den Umgang mit Theater zu begeistern – möchte 'theaterspiel' insbesondere auch engagierte Menschen erreichen, sie in ihrer Arbeit stärken, vernetzen und zu weiteren konkreten Schritten in der Kulturarbeit vor Ort ermutigen.

Kultur in ländlichen Räumen

01.05.2026

Akteursnetzwerke und multifunktionale Räume der Kunst-, Kultur- und Kreativarbeit (AMuRaKK)

Das Verbundvorhaben untersucht in vergleichender Perspektive, wie sich sozial vielfältige Akteursnetzwerke aus Kunst-, Kultur- und Kreativschaffenden, Zivilgesellschaft und Ehrenamt in ländlichen Regionen formieren sowie multifunktionale Räume gestalten und nutzen. Anhand von vier qualitativen Fallstudien werden diese Wirkungs- und Funktionsweisen im Kontext verschiedener regionalräumlicher und sozialer Einflussfaktoren untersucht, gerade Regionen weniger guter sozioökonomischer Lage stehen im Mittelpunkt. Das Vorhaben gliedert sich in drei Arbeitsschritte: Im ersten Schritt werden auf Grundlage einer systematischen Literaturrecherche der theoretisch-konzeptionelle Rahmen der Studie zugespitzt und die Forschungsfragen in Abstimmung mit den Praxispartnern geschärft. Darauf folgt im zweiten Schritt die qualitative Datenerhebung über leitfadengestützte Interviews, ethnografische Feldforschung und kultur-/regionalanalytische Auswertungsmethoden. Flankierend werden im Rahmen einer Politikfeldanalyse Förderpolitiken und Rahmenbedingungen zur Unterstützung von Akteursnetzwerken und multifunktionalen Räumen untersucht. Den dritten Schritt der Studie bildet die vergleichende Analyse und Synthese der Ergebnisse, auf deren Basis Handlungs- und Politikempfehlungen entwickelt werden. Die Koordinierung des Vorhabens, die Einbindung der Praxispartner, sowie Wissens- und Praxistransfer sind permanente Aufgaben eines fortlaufenden Arbeitsmoduls. Das Institut für Ländliche Strukturforschung e.V. untersucht in Mittel- und Ostdeutschland (Teilprojekt), die Universität Bonn in West- und Norddeutschland (Teilprojekt).

Digitalisierung auf dem Land |

01.05.2026

GPS-Bewegungsdaten, Mobilfunk und Drohnen unterstützen die Flächensuche der Rettungshundestaffeln in Bayern

Eine wesentliche Grundlage für einen erfolgreichen Einsatz von Such- und Rettungsdiensten in ländlichen Regionen ist eine zuverlässige Kommunikation. Breitband-Datennetze bieten hier die Chance, private Rettungsorganisationen untereinander effizienter zu koordinieren sowie in übergeordnete Strukturen zu integrieren. Das Verbundprojekt 'DGDS' zeigt am Beispiel der Rettungshundestaffeln in Bayern, wie diese Chancen genutzt werden können. Dafür wird eine Kombination aus verschiedenen neuen Technologien entwickelt und erprobt: Zunächst sollen GPS-Sender-Halsbänder ermöglichen, Standortdaten der Rettungshunde über Mobilfunk an die Hundeführenden zu übertragen. Diese Daten müssen wiederum zusammen mit den Standortdaten der Hundeführenden und Suchgruppenhelfenden an die Zugführenden weitergeleitet werden. Dafür werden MCPTT-Anwendungen (Mission Critical Push to Talk Protokoll, eine sprechfunkähnliche Verbindung am Smartphone via App-Lösung) eingesetzt. Für die Datenübertragung soll dabei das öffentliche Mobilfunknetz genutzt werden. An Einsatzorten, an denen die Netzabdeckung dafür nicht ausreicht, wird ein drohnengestütztes Mobilfunknetz als Kommunikationsrelais aufgebaut. Neben der Erprobung dieser Technologiekombination im Rettungsdienst wird im Projekt zudem untersucht, wie diese für weitere Nutzergruppen in ländlichen Räumen sicht- und nutzbar gemacht werden kann und auf diese Weise Vorbehalte abgebaut werden können.