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Internationale Opernproduktion auf Schloss Kochberg
Mit diesem Vorhaben setzt der Schloss Kochberg e.V. eine Opernproduktion um als Ergebnis aktiver Kooperation mit anderen historischen Theatern auf der European Route of Historic Theatres. Die Verbindung des Liebhabertheaters Schloss Kochberg e.V. mit den anderen historischen Theatern in Europa und der Mitgliedschaft bei 'PERSPECTIV Gesellschaft der historischen Theater Europas' bietet die Chance, Erfahrungen auszutauschen sowie eine erste Koproduktion zu realisieren. Als Resultat der Zusammenarbeit wird auf dem Schloss eine Oper umgesetzt, dessen seltene Aufführpraxis in Deutschland auch in andere Theater und Länder transportiert wird. So stellt das Vorhaben eine Verbindung zwischen regionaler kultureller Identität und internationaler kultureller und kulturtouristischer Aufmerksamkeit her. Institutionen der Region, wie das Landratsamt und die Gemeinde sowie Tourismusorganisationen und regionale Verbände, werden mit einbezogen, wodurch die Region dank überregionaler Aufmerksamkeit in den Medien touristisch profitieren kann.
"Wiw - Was ihr wollt! – Das Festival der Jugendkultur" – Jugendliche erleben Partizipation
Im Projekt 'Was ihr wollt! – Das Festival der Jugendkultur' planen junge Menschen im Alter von 14 bis 22 Jahren ein Festival im Landkreis Hildesheim, durch welches sie ihren Begriff von Kultur anderen präsentieren können. Das Festival findet zum ersten Mal in Elze und anschließend alle zwei Jahre in einer anderen Stadt im Landkreis Hildesheim statt. Thema und Form des Festivals werden durch die Jugendlichen selbstständig gestaltet: Musik, Theater, Kunst oder Mischformen – alles ist hier offen! Ziel des Projektes ist, dass Jugendliche erfahren, wie sie selbst zivilgesellschaftlich aktiv werden und dadurch ihre eigene Lebenswelt für sich positiv gestalten können. So werden Jugendliche insgesamt zur Partizipation motiviert.
Gesellschaftliche Teilhabe von jungen Geflüchteten
Mit dem Integrationsprojekt GeTeZu - 'Gesellschaftliche Teilhabe Zusammen' werden Aktivitäten der Ehrenamtsinitiative 'Flüchtlingshilfe Neunkirchen' gestärkt und erweitert. Es wird die Motivation von Geflüchteten gefördert, Kultur-und Wissensaustausch sowie Begegnungen werden ermöglicht, Geflüchtete werden zu verschiedenen aktuellen gesellschaftlichen Themen sensibilisiert und die neue Heimat erkundet. Junge Geflüchtete werden mit jugendgerechten und außerschulischen Angeboten gestärkt. Das Projekt ermöglicht den Projektteilnehmern entsprechende organisierte Lernprozesse. Z.B. gibt es saarlandweit verschiedene solcher Angebote, sie sind kostenfrei oder günstig, aber es entstehen Fahrtkosten. Diese Fahrtkosten werden für aktive ProjektteilnehmerInnen erstattet. Bestandteile des Projekts sind die Begleitung und Unterstützung von Geflüchteten in Sachen Schule und Kindergarten sowie Alltag durch gemeinsame sowie individuelle Einzelcoachings, Hausaufgaben- und Sprachhilfe. Es erfolgt eine Wissensvermittlung und ein Informationsaustausch für Geflüchtete, Migranten, Flüchtlingshelfer sowie Interessierte durch Infoveranstaltungen zu verschiedenen Themen oder niederschwelige Workshops/Coachings zu praktischer Arbeit. Ausflüge, Exkursionen und erlebnispädagogische Orientierungen in der neuen Heimat, z.B. Besuche eines Bauernhofs, von Landwirtschaftsbetrieben, Naturparks, kulturellen und historischen Einrichtungen, Saarschleife oder den Schlossberghöhlen in Homburg. Die Öffentlichkeitsarbeit umfasst u.a. eine eigene Facebook-Seite, Einladungen sowie Flyer in Deutsch und in 2-3 von den Geflüchteten verwendeten Sprachen.
Aufführung der Händel-Oper "Imeneo" in barocken Schlössern unter Mitwirkung von Chören aus zwei sächsischen Gemeinden
Ziel des Vorhabens ist es, ein breites Spektrum der Bewohner zweier Gemeinden im ländlichen Raum durch Musik miteinander ins Gespräch zu bringen und die Toleranz zu fördern, indem die Teilnehmenden die Möglichkeit erhalten, durch gemeinsames Singen im Musiktheater die Positionen anderer Menschen einzunehmen. Dafür wird eine musikalisch und künstlerisch virtuose Barockoper von G. F. Händel in zwei sächsischen Barockschlössern geprobt. In die spätere Aufführung der Oper 'Imeneo' werden die Chöre der Region einbezogen. In 'Imeneo' geht es um den Konflikt zwischen gesellschaftlicher Norm und individuellem Glücksanspruch. Die mitwirkenden Laiensängerinnen und Laiensänger aus der Region vertreten, in der Rolle der Dorfbevölkerung, die öffentliche Moral, treiben die Handlung voran, kommentieren sie und beziehen individuell durchaus unterschiedliche Positionen zum Geschehen auf der Bühne. Das Orchester wird möglichst mit Musiklehrerinnen und Musiklehrern der lokalen Musikschule besetzt. Als Solisten sind professionelle Sängerinnen und Sänger vorgesehen und für den Kartenverkauf, die Werbung, das Catering u. a. werden ehrenamtliche Helfer aus den Dörfern gewonnen. Die Proben mit den Laien erstrecken sich über ein Vierteljahr und sind öffentlich für die Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner zugänglich.
Treffen von Geflüchteten und Einheimischen, Unterstützung für Einstellungstests und Alltag
Bei einem Treffen lernen sich Geflüchtete und Einwohner aus Pfungstadt niedrigschwellig kennen und knüpfen Kontakte. Ängste und Vorurteile können überwunden werden, Einheimische unterstützen Geflüchtete bei Hausaufgaben, vertiefen das im Deutschunterricht Gelernte und bieten Hilfestellung bei Alltagsfragen (Vereine, Vernetzung in Pfungstadt usw.) an. Nach einer Anfangsphase in städtischen Räumen (Kinder- und Jugendförderung) läuft eine Probephase, in der direkt eine der Unterkünfte von Ehrenamtlern besucht wird. Das Angebot soll auch auf die anderen Unterkünfte übertragen werden. Wöchentlich geht eine kleine Gruppe Menschen für zwei Stunden in die Gemeinschaftsunterkunft. Weiterhin hilft Rechenunterricht, Lücken zu schließen und sich auf Einstellungstests/Berufsausbildung vorzubereiten. Es sollen Gruppen gebildet werden, deren Zusammensetzung sich am Können der Menschen orientieren; eine Heranführung an die verschiedenen Schwierigkeitsstufen von Rechnen im Alltag findet statt.
LeseMENÜ - Literaturveranstaltungen für Jung und Alt
Das Vorhaben LeseMENÜ bringt Literaturschaffende und ihre Werke in ländliche Regionen, damit das Publikum vor Ort erlebt, wie und durch wen Literatur entsteht. Lesungen und Vorträge werden Personen, die vergleichbare städtische Veranstaltungen nicht besuchen können, einen Zugang zur Literatur und Teilhabe an diesem Kulturgut in ländlicher Umgebung ermöglichen. Die Besonderheit des Projektes ist dabei der genreübergreifende Inhalt der angebotenen Lesungen sowie der Charakter der Veranstaltungen, die nicht an feste Orte gebunden sind, sondern an den unterschiedlichsten Örtlichkeiten den Zugang zur Literatur atmosphärisch bereichern. Vom Gasthof über das Gemeindeamt, den landwirtschaftlichen Betrieb, die Kindertagesstätte, den Seniorentreff bis hin zum eigenen Wohnzimmer gibt es keine Grenzen. Die Programme innerhalb des Projektes erreichen zudem alle Altersgruppen. Kinder werden früh an das Lesen und Schreiben herangeführt. Programme für Schulkinder verstärken den Lernstoff der jeweiligen Klassenstufen, angefangen von regionalen Themen bis hin zum Schreiben von Geschichten und der Vermittlung ethischer Grundwerte. Angebote für Erwachsene reichen von historischen Romanen bis zu Krimis.
Wohnwerkstatt
Im Landkreis Göttingen in Niedersachsen zeigt sich ein fortschreitender demografischer Wandel, der sich in einem hohen Leerstand und einer ausdünnenden Infrastruktur in den Dörfern niederschlägt. Ziel des Vorhabens ist die Schaffung nachhaltiger sozialer Infrastrukturen und neuer Wohnformen für Ältere in ländlichen Räumen. Hierdurch werden auch Leerstände in den Dörfern einer neuen Nutzung zugeführt. Mit den Projektmitteln wird eine Art mobile Wohnberatung mit Aspekten einer Dorfmoderation finanziert. In drei Dörfern finden Treffen und Workshops mit lokalen Akteuren zur Bedarfsermittlung und Zielformulierung statt. Im Rahmen eines Immobilienchecks werden potenzielle Immobilien im Dorf ausfindig gemacht. Für diese werden verschiedene Projektideen auf Umsetzbarkeit überprüft. Während der Projektlaufzeit werden keine konkreten baulichen Maßnahmen umgesetzt. Der Entwicklungsprozess innerhalb der Dörfer ist angestoßen: In einem Dorf wird nach Ende der Projektförderung ein Bürgerverein ins Leben gerufen mit dem Ziel, eine Sozialgenossenschaft zum Erwerb einer Immobilie zu gründen.
Freiraumgalerie Rahmenberg – Erlebnisraum Tuchmachergeschichte Monschau
Durch das Projekt wird die historische Bedeutung des Rahmenbergs in Monschau sichtbar gemacht. Die Tuchmachergeschichte Monschaus wird in Form einer permanenten Ausstellung im Außenraum vorgestellt. Die Ausstellung wird auf dem Rahmenberg installiert, dem historisch nachgewiesen Ort, auf dem die Tuchmacher ihre Tücher aufgespannt haben. Dafür wird eine Freiraumgalerie im öffentlichen Raum in barrierefreier Form erstellt. Junge Künstler gestalten in freien Eigeninterpretationen die historische Bedeutung in neuer Form. Infotafeln liefern die notwendigen Erklärungen zu den Exponaten. Durch die Platzierung im öffentlichen Raum steht die Ausstellung den Einwohnerinnen und Einwohnern jederzeit zur Verfügung. Die historische Bedeutung dieses Ortes wird damit gewürdigt und der Öffentlichkeit in anschaulicher Weise zugänglich gemacht. Die Wahrung und Weitergabe des kulturellen Erbes findet dort in einer sichtbaren, offenen und modernen Form als Freiraumgalerie, außerhalb von Museumsmauern, statt. Diese neue Präsentationsform der Industriekultur macht neugierig und weckt Interesse an der Geschichte der Stadt.
"Theater der Erfahrungen" auf Landpartie zur Inklusion von Senioren
'Theater der Erfahrungen' ist ein Berliner Altenkultur-Projekt, in dem ältere Menschen aus dem eigenen Erleben heraus Programme entwickeln und diese als Wandertheater in verschiedenen Einrichtungen präsentieren. Sie gehen an Orte abseits der sogenannten Hochkultur, um besonders älteren sowie beeinträchtigten Menschen Vergnügen und Abwechslung zu bereiten, aber auch, um Auseinandersetzung mit brisanten Themen und gesellschaftlichen Fragen zu ermöglichen. Dieses Konzept wird speziell im Brandenburger Raum angeboten und durch Werkstattangebote vor Ort ergänzt. Durch dieses kombinierte 'Paket' werden in den Partner-Kommunen Gerswalde, Luckenwalde und Kirchmöser sozial-kulturelle Initiativen angeschoben, die nach der begleiteten Einführungsphase selbständig weiter agieren und in ihrem jeweiligen Umfeld kreativ tätig sein können. Dabei werden ältere Menschen aktiviert und zu eigenem Engagement ermutigt. Für Seniorinnen und Senioren im ländlichen Raum wachsen mit dem Alter die Schwierigkeiten, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Stichworte dazu sind zunehmende Immobilität, sich auflösende Familienstrukturen, schwierige, medizinische Versorgung, mangelnde Einkaufsmöglichkeiten und natürlich auch wenig kulturelle Teilhabe. Hier setzt das Vorhaben an: Zum Einstieg zeigt 'Theater der Erfahrungen' eine selbst entwickelte Aufführung. So wird gesichert, dass die verhandelten Themen ganz nah an der Lebensrealität der Zuschauenden sind. Daran anknüpfend werden Workshops mit älteren langjährigen Mitspielerinnen und Mitspielern aus Berlin, die als Multiplikatoren agieren, für ältere Menschen vor Ort angeboten. So werden eigene Themen spielerisch umgesetzt und die Ergebnisse öffentlich gezeigt. Das sozial-kulturelle Angebot für die eigene Umgebung wird also selbst geschaffen. So kann Nachhaltigkeit entstehen und der Ort seine eigene Theatergruppe aufbauen. Das gesamte Vorhaben wird in Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule filmisch begleitet.
DiNa – Digitale Nachbarschaftshilfe Warburg (b)
Das Projekt hat es sich zum Ziel gesetzt, die Abstimmung von alltäglichen Hilfeleistungen in der Nachbarschaft und zwischen Bekannten zu vereinfachen. Hierzu wird eine App für Smartphones entwickelt. Diese erleichtert es, in seinem Freundes- und Bekanntenkreis Hilfe zu erbitten und anzubieten. Die Bedienung ist sehr leicht und auch für Personen, die wenig Erfahrung mit Smartphones haben, schnell zu verstehen. Auch eine barrierefreie Bedienung für sehbehinderte Menschen wird angeboten. Der Prototyp wird in der Stadt Warburg sowie - in deutlich geringerem Umfang – auch in der Stadt Kassel getestet. Dies war während der Corona-Pandemie besonders schwierig, da persönliche Kontakte lange Zeit kaum möglich waren. Daher werden die Dorfvorsteher in den Ortsteilen beider Städte eng in das Projekt eingebunden. Inzwischen ist die App fertig und nicht nur Warburg und Kassel im Einsatz. Eine Nutzung in weiteren anderen Kommunen ist gegen eine geringe Aufwandsentschädigung jederzeit möglich.