Regionale Wirtschaft | Nahversorgung/Soziales/Dorfgemeinschaft

24.06.2026

Eine Küche in einem neuen Treffpunkt für Geflüchtete

Zahlreiche Geflüchtete und ehrenamtlich tätige Einheimische sind regelmäßige Gäste im 'Bunten Haus' – vor allem im Rahmen der regelmäßigen offenen Angebote an drei Nachmittagen in der Woche. Die bisherigen Erfahrungen seit Öffnung der Einrichtung hatten gezeigt, dass eine (minimale) Bewirtung mit Kaffee/Tee und Kaltgetränken von allen Beteiligten sehr gerne wahrgenommen wird und ein greifbares Symbol für die Gastfreundschaft im 'Bunten Haus' ist. Der bisherige Standort des 'Bunten Hauses' verfügte über eine kleine Küche. Die Immobilie, in der das 'Bunte Haus' bisher beheimatet war, ist nicht mehr verfügbar, da das Gebäude abgerissen wurde. Neue Räumlichkeiten in einem benachbarten Gebäude wurden bereits gefunden. Hier fehlt jedoch ein kleine (Tee-)Küche, um die Grundversorgung der Gäste und Ehrenamtler im 'Bunten Hauses' gewährleisten zu können.

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24.06.2026

Begegnungsstätte mit eigener Küche

Zurzeit kochen die Geflüchteten bereits für Feste des Helferkreises oder für Vereine und Kirchen. Dies ist momentan nur in den Gemeinschafts- oder Privatküchen möglich, was aus hygienischen Gründen problematisch ist. Durch den Einbau der Küche wird die Begegnungsstätte attraktiver für örtliche Vereine und zu einer Verbesserung der Kontaktmöglichkeiten zwischen Geflüchteten und Einheimischen führen. Der Raum wird bereits mit provisorischen Mitteln als Begegnungsstätte genutzt. Im Rahmen des Projekts wird der Raum mit einer Küche erweitert und so zu einem attraktiveren Treff ausgebaut Nach erfolgtem Einbau der Küche sollen beispielsweise Themenabende wie 'Die Küche Syriens' oder 'Kochen wie in Afghanistan' mit Geflüchteten vorbereitet, gemeinsam eingekauft, Rezepte erstellt und dann mit Einheimischen zusammen gekocht und gegessen werden. In der Weihnachtszeit können gemeinsam Plätzchen gebacken werden, zum Beispiel deutsche SeniorInnen mit Flüchtlingskindern. Es sollen außerdem Kurse über gesunde Ernährung (evtl. in Kooperation mit der Volkshochschule) angeboten werden.

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24.06.2026

Frauentreff: Frauen mit Migrationshintergrund unterstützen neu Zugezogene

Durch die Einrichtung eines regelmäßigen 'Frauentreffs' unterstützen bereits länger ansässige Frauen mit Migrationshintergrund ehrenamtlich die neu zugezogenen Mitbürgerinnen bei der Orientierung vor Ort und als Sprachmittlerinnen in persönlichen und öffentlichen Belangen. Dazu werden die bereits ansässigen Migrantinnen kontaktiert. Mit ihrer Unterstützung werden die neu zugezogenen Migrantinnen durch persönliche Ansprache eingeladen. Es wird Kontakt mit interessierten Einheimischen aufgenommen. Ein Treffpunkt der Begegnung und des Kennenlernens wird geschaffen. Gemeinsam wird der regelmäßige Treff gestaltet und organisiert. Bedarfsgerechte Schulungen für die ehrenamtlich engagierten Migrantinnen werden vorgehalten. Gewünschte Themen und Angebote der Teilnehmenden werden prozessorientiert erarbeitet und niederschwellig umgesetzt. Beständige Begleitung und bedarfsgerechte Anpassung des Projekts wird durch die Leitung sichergestellt.

Kultur in ländlichen Räumen

24.06.2026

"LandKulturBetrieb Wasdow!" als innovativer und multifunktioneller Kulturstandort

Um die kulturelle Entwicklung in der ländlichen Gemeinde Wasdow in Mecklenburg-Vorpommern aktiv mitzugestalten, gründete der Verein Quietjes e.V. im Jahr 2014 eine Initiative zur Förderung freier Kunst-, Kultur-und Bildungsprojekte im ländlichen Raum. Diese schafft einen Ort für kreative Auseinandersetzung und künstlerische Begegnungen. Hierzu wird im Rahmen des Vorhabens ein ungenutzter Scheunenboden energetisch saniert und für eine kulturelle Umnutzung vorbereitet. Von Anfang an werden Dorfbevölkerung und verschiedene Partner mit einbezogen. Ziel des Vorhabens LandKulturBetrieb Wasdow! ist die kulturelle Belebung als lokales, regionales und überregionales Forum für Menschen aller Generationen unabhängig vom nationalen, religiösen oder sozialen Hintergrund. Das Vorhaben fördert die kulturelle Bildung aller Menschen, vor allem auch der von Familien aus Risikolagen, die sich aktiv beteiligen können. Die Vielfalt des künstlerischen und kulturellen Angebots sowie die Einrichtung des multifunktionalen Begegnungsortes ist lokal und regional einmalig und ermöglicht neue kulturelle Impulse für die in Wasdow und der angrenzenden Region lebende Bevölkerung. Das Vorhaben trägt außerdem dazu bei, die Abwanderung der heranwachsenden Generation einzudämmen.

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24.06.2026

Gemeinsame Aktivitäten in der Landschaftspflege

Durch gemeinsame Aktivitäten im Bereich der Landschaftspflege sollen Geflüchtete und Einheimische miteinander in Kontakt treten und gemeinsam einen Beitrag für die Gesellschaft leisten. Damit wird eine soziale Gruppe etabliert, die regelmäßig Maßnahmen im Landschaftsbereich durchführt, zur Erleichterung für die Forstwirte und zur Verbesserung der Begehbarkeit von Waldflächen und Wanderwegen. Es ist vorgesehen, dass Geflüchtete und deutsche Helfer an einem zertifizierten Motorsägenlehrgang teilnehmen, bei Bedarf mit entsprechendem Dolmetscher.

Kultur in ländlichen Räumen

24.06.2026

"Spielraum - bring es raus" - Theaterkurse für Kinder und Jugendliche mit Aufführungen

Das Vorhaben erweitert die bisherige Jugendarbeit des Theater- und Kulturfördervereins Hambach e.V. durch ein neues und verändertes Angebot. Dafür werden Kinder und Jugendliche in der Spielstätte 'Theater in der Kurve', am Fuße des Hambacher Schlosses, zum Theaterspiel angeleitet und ausgebildet. Die bisherigen Altersgruppen werden in einem neuen Starter-Kurs 'Maskenbau und Maskenspiel' zusammengeführt. Die Anleitung durch eine Person je Gruppe wird auf zwei Spielleitende erweitert. Dies ermöglicht es, den Kindern ein breites Spektrum an Ausbildung zu vermitteln und sie in ihrer jeweiligen Altersstruktur optimal zu betreuen. Die Basis ist eine theaterhandwerkliche Grundausbildung durch professionell ausgebildete darstellende Künstlerinnen/Künstler bzw. Regisseurinnen/Regisseure. Die Kinder erhalten bühnenhandwerkliche Anleitung beispielsweise zu Technik und Bühnenausstattung. Aber auch die Präsentation und Umsetzung von Bühnenproduktionen, Werbung, grafische Darstellung und das Entwerfen von Werbetexten gehört zu den Inhalten. Umfassend werden auch Schauspiel, Stimme, Präsenz, Körperarbeit und Improvisation geübt sowie theaterpraktische und -theoretische Themen behandelt. Das umfassende Einüben der handwerklichen Grundlagen ermöglicht den Kindern und Jugendlichen ihre eigenen Geschichten und Inszenierungen auf die Bühne zu bringen. Die Kinder werden zudem motiviert, auch in der Jugendgruppe, zukünftig eigene Bühnenprojekte zu realisieren. Dazu wird die Jugendgruppe neuaufgestellt, etwa mit Filmprojekten, Musiktheater und auch selbst erarbeiteten Stücken. Sowohl Kinder als auch Jugendliche erleben den Theaterraum als einen persönlichen Freiraum und bekommen fundierte Kenntnisse mit auf den Weg.

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24.06.2026

Coaching von Ehrenamtlichen

Im Rahmen des Projekts wird eine Coachingreihe für ehrenamtliche Betreuer zu folgenden zwei Schwerpunkten umgesetzt: 1) Resilienz (Stärkung/Aufbau der ehrenamtlichen Betreuer) 2) Anleitung/Coaching zum kultursensiblen Handeln unter Berücksichtigung der Lebenswirklichkeit der Asylbewerber Die Coachingreihe richtet sich an Ehrenamtler, die wöchentlichen Besuchsdienst in den Flüchtlingsunterkünften anbieten. Alle vier Wochen findet ein Coachingtreffen statt.

Kultur in ländlichen Räumen

24.06.2026

"Theater all inklusiv" - Theater von Menschen mit Behinderung

Das Vorhaben gründet in Oldenburg in Holstein das inklusive Theaterfestival 'Theater all inklusiv', welches zum einen die kulturelle Vielfalt der Region erweitert und zum anderen den inklusiven Gedanken aus den vielfältigen Einrichtungen hinaus in die Bevölkerung trägt und miteinander verbindet. Dies trägt dazu bei, Berührungsängste abzubauen und Menschen mit Beeinträchtigungen als bereicherndes, gesellschaftliches Element wahrzunehmen. Während des eintägigen Festivals führen fünf bis sechs Theatergruppen eine jeweils etwa 30-minütige Aufführung dem Publikum und einer namhaften Jury vor, am Ende küren die Juroren einen Gewinner oder eine Gewinnerin. Unter der Anleitung von Regisseurinnen und Regisseuren entwickeln die Schauspielenden das Theaterstück selbst und erhalten durch die öffentliche Präsentation ihre Selbstwirksamkeit und Anerkennung. Die Zuschauenden können über die Aufführungen Zugang zu den Darstellenden bekommen und deren individuelle Fähigkeiten entdecken. Die Einrichtungen entwickeln intern, mit dem Einsatz der darstellenden Künste, neue und zusätzliche Werkzeuge zur Begleitung und Förderung der von ihnen betreuten Menschen.

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24.06.2026

Stärkung des Lebensgefühls von Geflüchteten, Förderung der Gemeinschaft

Gegenstand des Projekts sind gemeinschaftsfördernde Maßnahmen durch Kunst/ Kultur/Sport/Feste/ politisch-soziale-religiöse Dialoge zur Integrationsförderung und Stärkung des Lebensmutes von Geflüchteten. Dabei wird versucht, über vielfältige gemeinschaftsfördernde Aktionen den Geflüchteten Unterstützung zu geben. Diese Maßnahmen sind: Willkommensbesuche, Kochevents, Kleingruppen, Musikevents, Ausflüge, große und kleine Feiern, Einladung in private Haushalte, praktische Hilfen (Wohnungssuche; Begleitung bei Interviews; Arzt- und Anwaltsbegleitung; seelsorgerische Gespräche usw..) Den Geflüchteten soll so geholfen werden, Orientierung, Sicherheit und ein neues Heimatgefühl zu erlangen.

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24.06.2026

Kultur, Lebenshilfe, gemeinsames bürgerschaftliches Engagement sowie Netzwerkstrukturen

Das Ziel des Projekts ist es, für Frauen mit Fluchtgeschichte und Frauen anderer Herkunft Orte für Begegnungen zu schaffen sowie diesen Frauen eine Plattform zu bieten, ihre Produkte zu veröffentlichen. Es geht auch darum, neue Wege zu finden, um die Frauen mit Fluchtgeschichte für die Belange der Selbsthilfe und Zusammenhalt zu 'Seelische Gesundheit', gesunde Ernährung, kreative Beschäftigung, bürgerschaftliches Engagement in der Selbsthilfe oder gewaltfreie Kommunikation. Angebote und Aktivitäten sollen niederschwellig sein, in einer einfachen Sprache sowie in kleinen (5-10) und großen (10-30) Gruppen stattfinden. Die Inhalte werden mit Interessierten abgesprochen. Das Gesamtkonzept wird mit dem methodischen Schwerpunkt des biografischen Arbeitens verknüpft (Profil-PASS/Kompetenzfeststellung). Die Teilnahme ist freiwillig, ein Einstieg ist jederzeit möglich. Die Tätigkeit der Gruppe soll gemeinnützig, das Engagement des Projektteams ehrenamtlich sein und Kinderbetreuung angeboten werden. Die Arbeitssprache ist Deutsch.